Gastarbeiter

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Der Begriff Gastarbeiter wurde in den 1950er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland für die in großer Zahl im Ausland angeworbenen Arbeitsmigranten populär. Er gilt als Euphemismus. Spätere Versuche ihn durch treffendere Begriffe wie „ausländischer Arbeitnehmer“ zu ersetzten, waren - was sowohl wissenschaftliche Pubklikationen als auch den allgemeinen Sprachgebrauch betrifft - nur zum Teil erfolgreich.[1]

In den ersten Jahren kam die Arbeitsmigration der deutschen Wirtschaft entgegen. In der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs und der sogenannten Vollbeschäftigung mangelte es an Arbeitnehmern für gering qualifizierte Tätigkeiten, vor allem in der Montan- und Automobilindustrie, Stadt- und Gebäudereinigung und für andere arbeitsintensive Tätigkeiten.

Die ersten Gastarbeiter, die in dieser Zeit angeworben wurden, kamen aus Italien, Spanien, Jugoslawien, in geringerer Zahl auch aus Griechenland (sog. Anwerbestaaten). Ab 1960 kamen auch Gastarbeiter aus der Türkei und Portugal. 1964 wurde in der Bundesrepublik der offiziell einmillionste Gastarbeiter, ein Portugiese, begrüßt. Er bekam zur Begrüßung eine Mofa geschenkt.[2] Zu den Anwerbeländern kamen auch Tunesien, Marokko und Südkorea dazu; mit den Philippinen wurden Anwerbeverträge für Krankenpflegepersonal geschlossen.

Arbeitnehmer, die aufgrund der Freizügigkeitsregelungen der EWG in der BRD arbeiteten (Belgien, Frankreich, Niederlande) oder ohne besondere Vertragsgrundlage dort arbeiteten (Österreich, Schweiz, England, USA) wurden gewöhnlich nicht als „Gastarbeiter“ bezeichnet. Zahlenmäßig spielten sie auch nur eine geringe Rolle gegenüber denen, die über Anwerbeabkommen geholt wurden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Begriffsgeschichte

Auswärtiges Amt, Bonn 1960: Unterzeichnung eines Vertrages über Gastarbeiter zwischen der Bundesrepublik und Spanien
Gastarbeiter von Volkswagen in Wolfsburg, 1973

Der Begriff des Gastarbeiters tauchte bereits in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs als Bezeichnung für ausländische Zivilarbeiter auf, den so genannten Fremdarbeitern in der NS-Kriegswirtschaft. Nicht unter diese Bezeichnung fielen Kriegsgefangene und Häftlinge in Konzentrationslagern, die neben den „Fremdarbeitern“ ebenfalls in das System der nationalsozialistischen Zwangsarbeit eingebunden wurden.[3]

Daneben wurde auch der Begriff „Gastarbeitsnehmer“ verwendet, wobei der Blick bei der Verwendung dieser Bezeichnung auf einen militärischen Sieg und das Zivilleben gerichtet war. Ein Schreiben aus dem Reichsarbeitsministerium von 1941 ist zu entnehmen: „Auch nach dem Kriege wird auf den Einsatz ausländischer Arbeiter in Deutschland nicht verzichtet werden können. Dieser Einsatz wird wie bisher vorrangig für die Landwirtschaft, daneben aber auch für die gewerbliche Wirtschaft zur Erfüllung der kommenden großen Aufgaben des Friedens notwendig sein. Die Bildung der europäischen Großraumwirtschaft wird diese Entwicklung fördern. Dabei wird sich neben dem Hereinholen zusätzlicher Kräfte aus den Kontinentalstaaten nach Deutschland zweifellos auch der gegenseitige Kräfteaustausch in Form der sogenannten ‚Gastarbeitsnehmer‘ stärker entwickeln, ein ‚intereuropäischer Ausgleich der Arbeitskräfte‘“, der „im großdeutschen Raum zum gegenseitigen Verständnis der Völker beitragen“ werde.[4]

Trotz Kontinuitäten der Ausländerbeschäftigung,[3] wurde der Begriff Gastarbeiter nach 1945 allgemein nicht mehr mit der Zeit des Nationalsozialismus in Verbindung gebracht. Nach Thomas Schiller sollte der Begriff „den Arbeitsemigranten vorbehalten bleiben, die nach dem Zweiten Weltkrieg freiwillig in die Bundesrepublik kamen - obwohl diese bezeichnenderweise in Teilen der Bevölkerung zunächst auch Fremdarbeiter genannt wurden“.[3] Der gewählte Begriff des Gastes sprach für sich, da man im Gastland Deutschland einen vorübergehenden Aufenthalt zur Leistung von Arbeit vorsah. Auf der anderen Seite verbietet es die Gastfreundschaft, seinen Gast arbeiten zu lassen. Die Widersprüchlichkeit und Ironie dieses Begriffs wurde auch im Bereich der modernen deutschsprachigen Gastarbeiterliteratur erkannt und instrumentalisiert. Anders als bei der Anwerbung von Arbeitern für Zechen während der Industrialisierung im Ruhrgebiet (Ruhrpolen) bestand weder die Absicht, den Menschen eine neue Heimat zu geben, noch hatten die Gastarbeiter die Absicht, sich dauerhaft eine neue Heimat in Deutschland zu suchen. Das von den Anwerbern erstrebte "Rotationsprinzip" stieß also in der Anfangsphase der Arbeitsmigration kaum auf Widerstand.

Bereits Anfang der 1970er Jahre wurde der Begriff von Soziologen als problematisch, weil euphemistisch erkannt. So veranstaltete der WDR 1972 ein Preisausschreiben zur Findung eines geeigneteren Wortes, zu dem 32.000 Vorschläge eingingen. Hiernach wurde zunächst der Begriff des „ausländischen Arbeitnehmers“ vermehrt benutzt, später war in seriösen Publikationen von „Arbeitsmigranten“ die Rede.

[Bearbeiten] Entwicklung

Nilda Madraso: Kubanische Gastarbeiterin im Jahre 1986

[Bearbeiten] Allgemeiner Arbeitskräftemangel

Bereits Anfang der 1950er Jahre wurde in einigen Branchen in der Bundesrepublik Deutschland sowie in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik ein Arbeitskräftemangel konstatiert. Die hohe Zahl der Kriegstoten und -gefangenen sowie ermordeten und geflüchteten Verfolgten des Nationalsozialistischen Regimes schränkte das Arbeitskräftepotenzial ein.

[Bearbeiten] Situation in der Bundesrepublik

Die Karlsruher Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Heike Knortz zeigte in einer Untersuchung, dass die Initiative, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, in keinem der von ihr untersuchten Fälle von der Bundesrepublik Deutschland ausging und ohne Berücksichtigung von arbeitsmarktpolitischen Überlegungen stattfand. Vielmehr waren es die Regierungen der Entsendeländer, die ihre Bitten an die Bonner Ministerien herantrugen. Ihre Beweggründe waren dabei unterschiedlicher Art. Die Ergebnisse der außenpolitischen Vorstöße erwiesen sich zunächst als kompatibel mit den Erfordernissen des Arbeitsmarkts.[5]

Im Herbst 1953 warb die italienische Regierung in der Bundesrepublik für italienische Gastarbeiter. Auf diesem Weg sollte das Handelsbilanzdefizit durch Überschüsse in der Übertragungsbilanz kompensiert werden, um die Leistungsbilanz der Bundesrepublik gegenüber auszugleichen. Zunächst reagierte die Bundesregierung zurückhaltend auf das Angebot. Vor allem Arbeitsminister Anton Storch wollte zunächst deutsche Arbeitslose aus strukturschwachen Gebieten in Arbeit bringen. Auf dem Weg zum ersten Anwerbeabkommen von 1955 gelang es dem Außenministerium, seinen Primat bei den Verhandlungen - zusätzlich zum Außenhandel - auch auf die Ausländerbeschäftigung auszudehnen und diesen Vorrang gegenüber dem Bundesarbeitsministerium zu behaupten. Der von Kanzler Adenauer ursprünglich geforderte arbeitsmarktpolitische Gesamtplan scheiterte am Konflikt der beteiligten Ministerien untereinander. Ohne ein derartiges Konzept wurde die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte fortan an allgemein außenpolitischen oder außenwirtschaftlichen Bedürfnissen festgemacht.[5] Im Juli 1954 betrug der Anteil der Gastarbeiter an der Gesamtzahl der beschäftigten Arbeitnehmer noch 0,4 Prozent. Der große Schub begann etwa 1960, als diese Gastarbeiterquote noch bei 1,5 Prozent lag. 1960 war das erste Jahr der Vollbeschäftigung.

Die Vereinbarungen mit Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Marokko und Tunesien bezüglicher der Anwerbung von Gastarbeitern folgten unter ähnlichen Voraussetzungen. Der Anstoß ging jeweils von diesen Ländern selbst aus, die mit der Entsendung von Arbeitskräften eigene Probleme zu bewältigen suchten. So wollten sie die heimische Arbeitslosigkeit reduzieren und ihre aus der westdeutschen Exportstärke erwachsenen Devisenschwierigkeiten lösen. Die Bundesrepublik hatte ihrerseits ein Interesse daran, dass ihre Handelspartner als solche erhalten blieben und nicht durch ihre Bilanzdefizite am Handel mit Deutschland gehindert waren. Andere Gründe waren das Bemühen um die Stabilität eines Nato-Partners, einen EWG-Mitgliedstaat zu integrieren oder - wie im Falle Jugoslawiens - die Absicht, den Ost-West-Konflikt zu entspannen.[5] Am 20. Dezember 1955 wurde das deutsch-italienische Anwerbeabkommen unterzeichnet. 1960 folgten weitere Anwerbeabkommen mit Griechenland und Spanien, 1961 mit der Türkei, 1963 mit Marokko, 1964 mit Portugal, 1965 mit Tunesien und 1968 mit Jugoslawien.

In den 1960er Jahren erhielten die Gastarbeiter zumeist als un- oder angelernte Arbeiter einen Arbeitsplatz in der Industrie. Dabei arbeiteten sie vor allem in Bereichen, in denen schwere und schmutzige Arbeit verrichtet werden musste und wo das Schichtsystem, serielle Produktionsformen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen (Fließbandarbeit) sowie der Akkordlohn den Arbeitsalltag bestimmten.[6] Für die Unternehmen hatte die Rekrutierung von Gastarbeitern große finanzielle Vorteile, weil aus ihrer Perspektive deutsche Arbeiter dieselben Arbeitsplätze nur mit erheblichen Lohnzugeständnissen angenommen hätten.[6] So wurde zunächst von den deutschen Unternehmen über mehrere Jahre eine große Anzahl von ungelernten Arbeitern angeworben; auch dann noch, als die Arbeitslosenquote ihren Zenit bereits überschritten hatte.[7] 1973 einigte sich der Deutsche Bundestag aufgrund der Ölkrise auf einen Anwerbestopp von Gastarbeitern.

Siehe auch: Kapitel „Entwicklung in der BRD“ des Artikels „Arbeitsmigration“

[Bearbeiten] Situation in der DDR

Vietnamesische Gastarbeiterin im Automatisierungsanlagenbau (1989)

In der DDR nahmen die Vertragsarbeitnehmer eine ähnliche Rolle ein. 1989 waren 94.000 Vertragsarbeitnehmer in der DDR ansässig, zwei Drittel waren vietnamesischer Herkunft. Andere Herkunftsländer waren Kuba, Mosambik, Polen und Angola. Sie wurden zeitlich befristet bis zu fünf Jahren in DDR-Betrieben beschäftigt. Die Arbeitnehmer wohnten in speziellen Wohnsiedlungen. Eine Integration dieser Arbeitskräfte, die häufig nur unzureichend Deutsch konnten, in die DDR-Gesellschaft war nicht angestrebt und fand nur in den seltensten Fällen statt.

Siehe auch: Kapitel „Entwicklungen in der DDR“ des Artikels „Arbeitsmigration“

[Bearbeiten] Kontinuität des Anwerbestopps

Nach dem Anwerbestopp von Gastarbeitern in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1973, wurde diese Politik bis ins 21. Jahrhundert beibehalten. Aufgrund des Mangels von IT-Spezialisten auf dem deutschen Arbeitsmarkt wurde diese Politik lediglich durch die Green-Card-Offensive der Jahre 2000 bis 2004 unterbrochen.

[Bearbeiten] Wirkungsgeschichte

[Bearbeiten] Rezeption des Gastarbeiterbooms

Bei der rückblickenden Bewertung des Gastarbeiterbooms in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland wurden unterschiedliche Faktoren in den Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung genommen. Der Soziologe Friedrich Heckmann richtete beispielsweise den Blick auf Verschiebungen des sozialen Status sowie der Verbesserung der Qualifikation bei den deutschen Arbeitnehmern. Nach ihm sei für deutsche Arbeitnehmer aufgrund der von Gastarbeitern besetzten Stellen, für die keine besonderen Qualifikationsanforderungen notwendig waren, der Aufstieg in qualifiziertere und beliebtere Positionen mit ermöglicht worden.[6] Die Wirtschaftshistorikerin Heike Knortz akzentuierte hingegen die technischen Innovationen, die nach ihrer Hypothese in jener Zeit durch die Anwerbung von Gastarbeitern gebremst worden seien. Denn Gastarbeiter hätten vielfach gerade jene Tätigkeiten verrichtet, deren Potential zur mechanischen oder organisatorischen Rationalisierung besonders groß war.[5]

[Bearbeiten] Nachkommen der Gastarbeiter

In den 1970er Jahren führte der „Anwerbestopp“ (1973) sowie die Reduzierung von Kindergeld für nicht in Deutschland lebende Kinder (1975) zu einem verstärkten Nachzug von Familienangehörigen, wobei gleichzeitig weiterhin an die dem Rotationsmodell zugrunde liegende Idee, nach der der Aufenthalt von Gastarbeitern nur für eine beschränkte Zeit erfolgen soll, festgehalten wurde. Da auf diesem Hintergrund das Thema einer Integrationspolitik von Seiten der Politik weitgehend ausgeklammert wurde, beschränkte sich die öffentliche Diskussion vornehmlich auf arbeitsmarktpolitische und verteilungspolitische Gesichtspunkte.[8] Ungeachtet dieser Situation, transformierte sich die in den 1950er Jahren amtlich organisierte Arbeitswanderung gegen Ende der 1970er Jahre real zu einer „Einwanderungssituation“.[9] Um die Wende zum 21. Jahrhundert bildete die Gruppe der ehemaligen Gastarbeiter und ihrer Nachkommen den größten Teil der Bürger mit Migrationshintergrund in Deutschland.[10] Weil es sich bei dieser Gruppe angesichts der historischen Entwicklung in Deutschland faktisch nicht um „Gastarbeiter“, „Gastarbeiterkinder“ oder „Gastarbeiterfamilien“ handelt, werden diese Begriffe heute - insbesondere in der Fachliteratur - häufig in Anführungsstriche gesetzt.[11]

Das Rotationsmodell, das „offiziell und offen“ ohnehin zu keinem Zeitpunkt praktiziert wurde, spielte gegen Ende der 1970er Jahre zunächst keine Rolle mehr; stattdessen setzte eine kontrovers geführte Diskussion um die endgültige Rückkehr der ursprünglich Angeworbenen in ihre Heimatländer ein.[12] Einerseits blieb allgemein für die Gastarbeiterfamilien die Haltung zum Aufnahmestaat ambivalent;[13] andererseits führte der wahrgenommene Wandel in den ehemaligen Heimatländern zur Erfahrung von Fremdheit in diesen Familien.[14] Die Nachkommen der Gastarbeiter sind in Deutschland zudem einem erhöhten Druck zur „Anpassung“ ausgesetzt, der sich unter anderem in der Forderung niederschlägt, dass Kinder noch vor der Einschulung über gute Deutschkenntnisse verfügen sollen.[15] Derartige Forderungen und Diskussionen sind auf erkannte Probleme und Schwierigkeiten zurückzuführen, die mit den nachfolgenden Generationen verbunden sind. Eine Reihe dieser wahrgenommenen Probleme werden bis in die Gegenwart genauer analysiert und diskutiert. Ansätze zur Lösung sind insbesondere die Förderung bei der schulischen Ausbildung[16] sowie eine von allen in Deutschland lebenden Bürgern praktizierte distanzierte Reflexion von kulturellen Prägungen.[17]

[Bearbeiten] Zitat

"Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen." - Max Frisch: Überfremdung, in: Öffentlichkeit als Partner, edition suhrkamp 209, zitiert in "Stich-Worte. Ausgesucht von Uwe Johnson, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, 1975, S. 189

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Aytac Eryilmaz, Mathilde Jamin (Hg.): Fremde Heimat - eine Geschichte der Einwanderung aus der Türkei, Essen 1998. ISBN 3-88474-653-7
  • Ulrich Herbert: Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge. München 2001. ISBN 3-406-47477-2
  • Karin Hunn: „Nächstes Jahr kehren wir zurück...“. Die Geschichte der türkischen „Gastarbeiter“ in der Bundesrepublik, Wallstein Verlag: Göttingen 2005, 598 S., ISBN 3-89244-945-7
  • Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. “Gastarbeiter” in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Marianne Krüger-Potratz: Interkulturelle Bildung. Eine Einführung. Münster u.a. 2005, S. 191 f., ISBN 3-8309-1484-9.
  2. Klaus Sessar (Hrsg.): Herrschaft und Verbrechen. Kontrolle der Gesellschaft durch Kriminalisierung und Exklusion. Berlin / Münster 2008, S. 170, ISBN 3-8258-1028-3.
  3. a b c Thomas Schiller: NS-Propaganda für den „Arbeitseinsatz“. Lagerzeitungen für Fremdarbeiter im zweiten Weltkrieg: Entstehung, Funktion, Rezeption und Bibliographie. LIT Verlag, Hamburg 1997, S. 6, ISBN 3-8258-3411-5. Google-Books (Quellen: BA R 41/263 ff.; Dieter Galinski / Wolf Schmidt: Die Kriegsjahre in Deutschland 1939 bis 1945. Hamburg 1985, S. 79.)
  4. Zitiert in Herbert Ulrich: Fremdarbeiter. Politik und Praxis des „Ausländer-Einsatzes“ in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches. Neuauf., Bonn 1999, S. 123, ISBN 3-8012-5028-8; zitiert auch: Univ. Wien
  5. a b c d Martin Kröger: Initiative der Entsendeländer. In: FAZ.net vom 23. Juni 2008. FAZ-Archiv (Rezension des Buchs „Diplomatische Tauschgeschäfte“ von Heike Knortz.)
  6. a b c Herbert Ulrich: Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge. München 2001, S. 213, ISBN 3-406-47477-2. Google-Books
  7. Werner Abelshauser: Massenarbeitslosigkeit. Eine Diagnose aus historischer Perspektive. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 8. Januar 2006, S. 36.
  8. Georg Hansen, Martin Spetsmann-Kunkel: Integration und Segregation. Ein Spannungsverhältnis. Münster u.a. 2008, S. 107 f., ISBN 978-3-8309-1999-5.
  9. Josef Ehmer: Bevölkerungsgeschichte und historische Demographie 1800-2000. München / Oldenbourg 2004, S. 32 f., ISBN 3-486-55733-5; Annette Treibel: Migration in modernen Gesellschaften. soziale Folgen von Einwanderung, Gastarbeit und Flucht. 3. Aufl., Weinheim / München 2003, S. 56, ISBN 3-7799-0399-7.
  10. Frank Kalter (Hrsg.): Migration und Integration. Wiesbaden 2008, S. 472, ISBN 978-3-531-15068-0.
  11. Harald Ermisch: Minderheitenschutz ins Grundgesetz? Münster / Hamburg / London 2000, S. 3, ISBN 3-8258-4740-3; Ulrich Rosar: Ethnozentrismus in Deutschland. Eine Komparative Analyse 1980 bis 1996. Wiesbaden 2001, S. 133, ISBN 3-531-13654-2; Stefan Hradil: Die Sozialstruktur Deutschlands im internationalen Vergleich. 2. Aufl., Wiesbaden 2006, S. 56, ISBN 3-531-14939-3.
  12. Annette Treibel: Migration in modernen Gesellschaften. Soziale Folgen von Einwanderung, Gastarbeit und Flucht. 3. Aufl., Weinheim / München 2003, S. 58.
  13. Christine Langenfeld: Integration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten. Eine Untersuchung am Beispiel des allgemeinbildenden Schulwesens in der Bundesrepublik Deutschland. Tübingen 2001, S. 273, ISBN 3-16-147579-8.
  14. Hasiybe Yölek: Die Förderung der Muttersprache von Immigranten. Am Beispiel türkischer Nachmittagsschulen. Marburg 2000, S. 25, ISBN 3-8288-8206-4.
  15. Vera King, Hans-Christoph Koller (Hrsg.): Adoleszenz, Migration, Bildung. Bildungsprozesse Jugendlicher und junger Erwachsener mit Migrationshintergrund. Wiesbaden 2006, S. 258, ISBN 3-531-14950-4.
  16. Björn Schröder: Probleme bei der gesellschaftlichen Integration türkischer und italienischer Gastarbeiterfamilien in der Bundesrepublik. GRIN Verlag, München 2007, S. 10, ISBN 3-6386-9502-6.
  17. Annemarie Fritz (Hrsg.): Handbuch Kindheit und Schule. Neue Kindheit, neues Lernen, neuer Unterricht. Weinheim / Basel 2006, S. 156, ISBN 3-407-25418-0; vgl. auch Sabine Mannitz: Die verkannte Integration. Eine Langzeitstudie unter Heranwachsenden aus Immigrantenfamilien. Bielefeld 2006, S. 9 ff., ISBN 3-89942-507-3.
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