Geezer Butler

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Geezer Butler, 2007

Terence Michael Joseph „Geezer“ Butler (* 17. Juli 1949 in Aston, England), ist Gründungsmitglied und Bassist der britischen Heavy-Metal-Band Black Sabbath. Sein Spitzname „Geezer“ geht noch auf seine Teenager-Zeit zurück.

Geezer Butler ist seit seiner Kindheit Veganer.[1]

Biographie[Bearbeiten]

Im Herbst 1967 gründete Butler zusammen mit seinem Schulfreund John „Ozzy“ Osbourne seine erste Band Rare Breed. Nach einer kürzeren Trennung reformierten sich die beiden Musiker Anfang 1969 mit dem Gitarristen Tony Iommi und dem Schlagzeuger Bill Ward in der Polka Tulk Blues Band, die später in Earth umbenannt wurde, wegen einer gleichnamigen englischen Gruppe dann aber nochmals in Black Sabbath umbenannt wurde. Der Name wurde von Butler vorgeschlagen, er stammt von einem gleichnamigen Horrorfilm von Mario Bava mit Boris Karloff. Obwohl Ozzy Osbourne der Sänger der Band ist, hat Geezer Butler die meisten, oft von Satanismus und dunklen Bräuchen handelnden Songtexte geschrieben.

In den Anfangstagen von Black Sabbath spielte Butler zunächst Rhythmus-Gitarre, doch Tony Iommi gab ihm bald zu verstehen, dass er nicht mit einem zweiten Gitarristen zusammen spielen wollte, so wechselte Geezer zum Bass. Butler soll einer der ersten Bassisten gewesen sein, die ein Wah-Wah-Pedal benutzten, so zum Beispiel am Anfang von N.I.B. auf dem Debütalbum der Gruppe Black Sabbath. Dieses Bass-Intro inspirierte viele spätere Bassisten, so zum Beispiel auch den ersten Metallica-Bassisten Cliff Burton, der Geezer Butler als Vorbild bezeichnete. Außerdem war Butler einer der Ersten, die ihren E-Bass absichtlich herabstimmten. Er tat es Tony Iommi gleich, da dieser aufgrund eines Unfalls eine niedrige Saiten-Spannung benötigte. Geezer stimmte sein Instrument so um drei Halbtonschritte nach unten. Das Herunterstimmen ist heute bei vielen Heavy-Metal-Bands üblich.

1984 verließ Butler die Gruppe, um die Geezer Butler Band zu gründen. Nachdem er 1988 Ozzy Osbourne bei einer Tour begleitet hatte und 1991 kurz wieder bei Black Sabbath eingestiegen war, jedoch schnell wieder seine eigenen Wege gehen wollte, brachte er einige Soloalben heraus, um schließlich zur Reunion-Tour wieder bei den Briten um Ozzy Osbourne und Tony Iommi einzusteigen.

Diskographie[Bearbeiten]

Solo-Alben

  • 2005 - Ohmwork
  • 1997 - Black Science
  • 1995 - Plastic Planet

Heaven & Hell

  • 2007 - Live at Radio City Music Hall
  • 2009 - The Devil You Know

Black Sabbath

Ozzy Osbourne

  • 1995 - Ozzmosis
  • 1990 - Just Say Ozzy

Gastauftritte

  • 2013 - Device

Weblinks[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

  1. Butler auf Peta.de