George Eaton

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George Eaton
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: KanadaKanada Kanada
Erster Start: Großer Preis der USA 1969
Letzter Start: Großer Preis von Kanada 1971
Konstrukteure
1969 - 1971 B.R.M.
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
11
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km
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George Eaton (* 12. November 1945 in Toronto) ist ein ehemaliger kanadischer Autorennfahrer.

George Eaton wurde in die vermögende kanadische Unternehmerfamilie Eaton’s hineingeboren. Nach dem Ende seiner Rennkarriere stand Eaton zehn Jahre der Warenhauskette der Familie als Vorstandsvorsitzender vor.

Seine ersten Rennen bestritt Eaton auf einem McLaren M1C und einer AC Cobra. 1967 stieg er in die nordamerikanische CanAm-Rennserie ein. Seine beste Platzierung war der dritte Platz beim verregneten Rennen in Laguna Seca.

Ende der 1960er-Jahre erwarb Eaton zwei neue Rennfahrzeuge, einen McLaren M12 für die CanAm-Serie und einen McLaren M10, einen Monoposto, den er in der Formel A einsetzte. Seine starken Leistungen brachten ihn in die Formel 1. Ende 1969 fuhr Eaton die Großen Preise der USA und Mexiko für B.R.M..

1970 bekam der Kanadier einen Werksvertrag bei B.R.M. und fuhr für das britische Team sowohl in der Formel 1 als auch in der CanAm-Serie mit dem neuen BRM P54. Das Jahr verlief völlig enttäuschend. Der P54 war nicht ausgereift und mit dem BRM P153 konnte er in der Formel-1-Weltmeisterschaft keinen WM-Punkt erzielen.

Eaton fuhr 1971 noch den Großen Preis von Kanada für B.R.M., dann war die Formel-1-Karriere vorüber. Es folgten Sportwagenrennen; für Ferrari fuhr er in Le Mans und in Sebring. Aber große Erfolge im Motorsport blieben für Eaton aus und so verließ er Ende 1972 die Rennszene und übernahm Aufgaben im Familienkonzern.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1971 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten North American Racing Team Ferrari 512S Spyder Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Masten Gregory Ausfall Benzinsystem

Literatur[Bearbeiten]

  • Steve Small: Grand Prix Who's who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

Weblinks[Bearbeiten]