Greg Mauldin

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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg Mauldin Eishockeyspieler
Greg Mauldin
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 10. Juni 1982
Geburtsort Holliston, Massachusetts, USA
Größe 180 cm
Gewicht 88 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Nummer #20
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 2002, 7. Runde, 199. Position
Columbus Blue Jackets
Spielerkarriere
1999–2001 Boston Junior Bruins
2001–2004 University of Massachusetts Amherst
2004–2006 Syracuse Crunch
2006 Bloomington PrairieThunder
2006 Huddinge IK
2006–2007 IK Oskarshamn
2007–2010 Binghamton Senators
2010–2012 Lake Erie Monsters
seit 2012 Fribourg-Gottéron

Gregory „Greg“ Mauldin (* 10. Juni 1982 in Holliston, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2012 bei Fribourg-Gottéron aus der Schweizer National League A unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten]

Mauldin im Trikot der Lake Erie Monsters

Greg Mauldin spielte in seiner Jugend von 1999 bis 2001 bei den Boston Junior Bruins in der Eastern Junior Hockey League, wo er in seinen beiden Spielzeiten in das EJHL All-Star Team berufen wurde. Darüber hinaus wurde er im Jahr 2001 zum wertvollsten Spieler der EJHL ernannt wurde. Im Anschluss an seine letzte Juniorensaison besuchte Mauldin die University of Massachusetts Amherst und spielte fortan für deren Universitätsteam Minutemen in der College- und Universitätssportliga Hockey East. Beim NHL Entry Draft 2002 wurde der Stürmer in der siebten Runde an insgesamt 199. Position von den Columbus Blue Jackets ausgewählt.

In der Saison 2003/04 kam Mauldin zu sechs Einsätzen in der National Hockey League für Columbus sowie zu zwei Spielen für das Farmteam der Blue Jackets, den Syracuse Crunch, in der American Hockey League. Mauldin verbrachte die gesamte Saison 2004/05 in der AHL, auch in der Saison darauf kam er zu keinem Einsatz für Columbus in der NHL, bevor er kurz vor Ende der Transferperiode dieser Spielzeit zu den Minnesota Wild transferiert wurde, die Blue Jackets erhielten im Gegenzug den Verteidiger Dustin Wood. Er kam jedoch nicht für die Wild zum Einsatz sondern absolvierte noch elf AHL-Einsätze für das Farmteam Minnesotas, den Houston Aeros.

Im September 2006 erhielt Mauldin eine Einladung in das Saisonvorbereitungslager der St. Louis Blues, konnte sich dort jedoch nicht durchsetzen. Er absolvierte zwei Saisonspiele für Bloomington PrairieThunder aus der United Hockey League bevor er einen Vertrag bei Huddinge IK in Schwedens zweithöchster Spielklasse HockeyAllsvenskan unterschrieb. In Huddinge absolvierte der Spieler jedoch nur sechs Spiele. Am 23. Oktober 2006 unterschrieb Mauldin einen Vertrag bei Ligakonkurrent IK Oskarshamn, wo er noch den Rest der Saison verbrachte.

Zu Beginn der AHL-Saison 2007/08 unterschrieb der Flügelspieler einen Einjahres-Vertrag bei den Binghamton Senators. Nach dieser Spielzeit offerierten ihm Binghamtons Elternteam Ottawa Senators einen weiteren Einjahres-Vertrag, er kam in dieser Saison jedoch nicht für Ottawa zum Einsatz sondern verbrachte auch die Saison 2008/09 in der American Hockey League. Am 6. Juli 2009 unterschrieb Greg Mauldin einen Einjahres-Vertrag beim NHL-Team New York Islanders, für die er in der NHL-Saison 2009/10 ein Spiel für die Islanders absolvierte; den Rest der Spielzeit verbrachte er bei deren Farmteam, den Bridgeport Sound Tigers aus der AHL, wo er mit 54 Punkten in 77 Spielen erfolgreichster Scorer des Teams war.

Am 2. Juli 2010 unterschrieb Greg Mauldin einen Vertrag bei der Colorado Avalanche,[1] den Saisonstart verbrachte der Spieler jedoch beim AHL-Farmteam der Avalanche, Lake Erie Monsters.[2] Sein erstes Spiel in der National Hockey League für Colorado hatte der Stürmer am 12. November 2010 bei einem Spiel gegen seinen alten Draftverein Columbus Blue Jackets, in welchem er auch, während einer Unterzahl-Situation, das erste NHL-Tor seiner Karriere erzielte. Nach einigen weiteren NHL-Einsätzen in der Saison 2010/11 wurde Mauldin wieder zu den Lake Erie Monsters geschickt.

Am 23. Juli 2012 verpflichtete der Schweizer National-League-A-Club Fribourg-Gottéron den US-amerikanischen Stürmer zuerst für eine Saison. Der Vertrag mit Fribourg-Gottéron wurde Mitte November desselben Jahres anschließend um 2 weitere Jahre verlängert.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga GP G A Pts PIM GP G A Pts PIM
1999–00 Boston Junior Bruins EJHL 59 45 42 87 14
2000–01 Boston Junior Bruins EJHL 53 48 58 106 73
2001–02 University of Massachusetts Amherst HE 33 12 12 24 10
2002–03 University of Massachusetts Amherst HE 36 21 20 41 26
2003–04 University of Massachusetts Amherst HE 29 15 14 29 15
2003–04 Columbus Blue Jackets NHL 6 0 0 0 4
2003–04 Syracuse Crunch AHL 2 0 0 0 0 1 0 0 0 0
2004–05 Syracuse Crunch AHL 66 7 20 27 49
2005–06 Syracuse Crunch AHL 56 12 17 29 53
Houston Aeros AHL 11 1 3 4 0 8 1 1 2 2
2006–07 Bloomington PrairieThunder UHL 2 0 0 0 2
2006–07 Huddinge IK Allsvenskan 6 1 2 3 0
IK Oskarshamn Allsvenskan 26 5 8 13 31
2007–08 Binghamton Senators AHL 71 15 18 33 37
2008–09 Binghamton Senators AHL 80 24 27 51 41
2009–10 Bridgeport Sound Tigers AHL 77 25 29 54 35 5 1 2 3 0
2009–10 New York Islanders NHL 1 0 0 0 0
2010–11 Lake Erie Monsters AHL 43 18 17 35 20 7 0 2 2 2
2010–11 Colorado Avalanche NHL 29 5 5 10 8
2011–12 Lake Erie Monsters AHL 59 16 18 34 17
2012–13 Fribourg-Gottéron NLA 39 13 8 21 8 18 2 2 4 4
2013–14 Fribourg-Gottéron NLA
EJHL gesamt 111 93 100 193 87
HE gesamt 98 48 46 94 51
Allsvenskan gesamt 32 6 10 16 31
AHL gesamt 465 118 149 267 252 21 2 5 7 4
NHL gesamt 36 5 5 10 12

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. avalanche.nhl.com, Avalanche Signs Quincey, Winnik
  2. denverpost.com, Avalanche reassign goalie Cann, six others