ERC Ingolstadt

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ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Erfolge
  • Deutscher Meister 2014
  • Deutscher Pokalsieger 2005
  • Zweitliga-Meister 2001
  • Meister 2.Liga/Süd 1996
  • Meister Oberliga/Süd 1987
  • Regionalliga-Meister 1979
Vereinsinfos
Geschichte ERC Ingolstadt (seit 1964)
Spitzname Die Panther
Stammverein ERC Ingolstadt „Panther“ e.V.
Vereinsfarben Blau-Weiß
Liga Deutsche Eishockey Liga
Spielstätte Saturn Arena
Kapazität 4.815 Plätze
Geschäftsführer Claus Gröbner
Kapitän Tyler Bouck
Saison 2013/14 Platz 9, Meister

Der ERC Ingolstadt ist ein deutscher Eishockeyverein aus dem oberbayerischen Ingolstadt, der seit 2003 in der Deutschen Eishockey Liga spielt.[1] Die Profimannschaft wurde nach dem Aufstieg vom 1964 gegründeten Stammverein, der heute für den Amateur-, Frauen- und Nachwuchsbereich verantwortlich ist, in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ausgegliedert.

Der bislang größte Erfolg des Clubs, dessen Mannschaften ihre Heimspiele seit 2003 in der Saturn-Arena austragen, war der Gewinn der Deutschen Eishockeymeisterschaft im Jahr 2014. Außerdem gewannen die Ingolstädter 2005 den Deutschen Eishockey-Pokal.

Die Vereinsfarben des ERC Ingolstadt sind blau und weiß.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründung und der Durchmarsch[Bearbeiten]

Nachdem im Jahre 1964 der ERC Ingolstadt gegründet wurde, begann der Verein zehn Jahre später mit dem Spielbetrieb in der Landesliga Nord im Kunsteisstadion, in der sie 1976 und 1977 die Meisterschaft gewannen. Von da an folgte ein Durchmarsch durch die Bayernliga (Meisterschaft, 3. Platz) und die Regionalliga Süd (Meisterschaft und deutscher Regionalligameister 1979) in die Oberliga Süd. Nach fünf Jahren erreichten die Ingolstädter erstmals die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. 1987 gewannen sie die Meisterschaft in der Oberliga Süd.

Der Rückzug[Bearbeiten]

1989 zogen sie sich aus finanziellen Gründen in die Landesliga Nord zurück, schafften jedoch 1991 den Aufstieg in die Bayernliga und 1992 in die Regionalliga Süd. Unter Ignaz Berndaner, seit 1994 Trainer in Ingolstadt, schaffte der Club 1995 den Aufstieg in die 2. Liga Süd, in der sie 1996 als Meister den Aufstieg in die 1. Liga Süd erreichten.

Hacker-Pschorr-Liga[Bearbeiten]

Mit dem Aufstieg in Regensburg zum Abschluss der Saison 1995/96 stieg der ERCI in die damalige zweithöchste Spielklasse im deutschen Eishockey auf. Die Gegner in dieser Liga waren Traditionsvereine wie der EC Bad Tölz, SC Riessersee oder der ES Weißwasser. In dieser von bayrischen Clubs dominierten Derby-Liga erreichte die Mannschaft unter Trainer Ignaz Berndaner in der zweiten Saison den dritten Tabellenplatz, der zum Aufstieg in die neu geschaffene Bundesliga (2. Bundesliga) berechtigte.

Die 2. Bundesliga[Bearbeiten]

Bei der Neugründung der 2. Bundesliga war Ingolstadt 1998 dabei, mit Gerd Wittmann als neuem Trainer, der noch während der Saison durch Peter Obresa ersetzt wurde. 2000 schaffte der Club die Vizemeisterschaft der 2. Bundesliga (hinter Düsseldorf). Die Zweitliga-Meisterschaft 2001 nach dem Sieg in den Finalspielen gegen den EC Bad Tölz brachte Ingolstadt in der Saison 2001/02 die Teilnahme am IIHF Continental Cup, so dass am 25. November 2001 in Zvolen Ingolstadt im Halbfinale des Turniers stand.

In der Saison 2001/02 gelang Ingolstadt erneut die Vizemeisterschaft der 2. Bundesliga hinter dem REV Bremerhaven, wobei in Ingolstadt vor dem verlorenen Finale Meister-T-Shirts verkauft wurden. Nachdem von Seiten des REV mit einem Lizenzantrag für die DEL geliebäugelt wurde, wurde zum Stichtag der Antrag mitunter aus finanziellen Gründen wie auch aus der Ungeeignetheit der aktuellen Spielstätte des REV doch nicht eingereicht. Ingolstadt durfte als Vizemeister nach den Regeln des Kooperationsvertrags zwischen den DEB und der DEL einen Lizenzantrag ihrerseits auch einreichen. Aufgrund dieses Antrags wurde Ingolstadt von der DEL aufgenommen und damit die Lizenz erteilt.

Da die Ingolstädter GmbH, in die mit Einführung der ESBG die Profimannschaft ausgegliedert wurde, mit dem Namen ERC Ingolstadt Panther denselben Beinamen wie die Augsburger Panther hatte, musste auf den Beinamen in der DEL verzichtet werden - bei den Fans wird aber heute noch der Name verwendet.

Etablierung in der DEL (2002–2007)[Bearbeiten]

Seit 2003 die Spielstätte des ERC Ingolstadt, die Saturn Arena

Im Jahr 2002 absolvierte das Team ihr erstes Spiel in der DEL bei den Kölner Haien, zu dem mehrere hundert Fans mit einem Sonderzug anreisten. Dieses Spiel ging mit 1:2 verloren. Was folgte war eine durchschnittliche Saison mit einem Trainerwechsel. Am 3. Januar 2003 gab der damalige Coach Jim Boni seinen Rücktritt bekannt und wurde durch Olle Öst ersetzt. Am Ende belegte der ERC Ingolstadt Rang zwölf.

Im September 2003 erfolgte ein weiterer wichtiger Schritt in der Geschichte des Eishockeysports in Ingolstadt, als der Verein in die neue Multifunktionsarena wechselte. Das erste Heimspiel verlor die Mannschaft mit 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Kassel Huskies. Alles in allem sollte die Saison 2003/04 erfolgreicher werden als die vorhergehende. Mit einem siebten Platz in der Endabrechnung wurde die direkte Qualifikation für die Play-Offs gesichert.

Saison Liga Vorrunde Punkte Play-offs
2002/03 DEL 12. Platz 65 keine
2003/04 DEL 7. Platz 92 Halbfinale
2004/05 DEL 5. Platz 91 Halbfinale
2005/06 DEL 2. Platz 98 Viertelfinale
2006/07 DEL 4. Platz 94 Viertelfinale

Dort traf das Team im Viertelfinale zunächst auf die Nürnberg Ice Tigers. Nachdem das erste Spiel der Serie mit einer 2:1-Niederlage nach Penaltyschießen endete, verlor die Mannschaft das zweite Spiel mit 2:5 aus Ingolstädter Sicht. Die Mannschaft gewann die darauffolgenden vier Spiele und entschied die Serie mit 4:2-Siegen für sich. Im Halbfinale ging es für die Mannschaft um Topscorer Doug Ast in die Hauptstadt zu den Eisbären Berlin. Schließlich verlor das Team die Serie mit 0:3-Siegen und erlitt teils deutliche Niederlagen, wie das 0:5 im dritten Spiel. Dennoch war die Vereinsführung positiv auf die Saison zu sprechen, da sie sportlich die erfolgreichste der letzten Jahre gewesen ist und der durchschnittliche Zuschauerschnitt von 4294 mehr als zufriedenstellend war.

Marco Sturm spielte während der Saison 2004/05 in Ingolstadt

Die Saison 2004/05 brachte eine Hauch von NHL-Glanz in die deutschen Eishockeyarenen. Auch in Ingolstadt stand auf Grund des Lockouts in der besten Spielklasse der Welt der ein oder andere NHL-Profi unter Vertrag. Zu erwähnen ist vor allem Marco Sturm, der am Saisonende mit 45 Scorerpunkten hinter Jakub Ficenec der zweitbeste Scorer war. Weitere Stars aus der nordamerikanischen Eliteliga waren z.B. die Stürmer Andy McDonald, Jamie Langenbrunner und der Verteidiger Aaron Ward. Die hohen Erwartungen im Umfeld wurden nicht erfüllt, mit dem abschließenden fünften Platz nach der Hauptrunde, erreichte das Team das Viertelfinale der Play-Offs. Dort traf die Mannschaft auf die Kölner. Die Serie entschieden die Ingolstädter mit 4:3-Siegen für sich. Im Halbfinale traf das Team auf die Eisbären Berlin. Wie in der vorhergehenden Saison unterlag der ERC Ingolstadt dem späteren Meister Berlin und verlor die Serie mit 1:3-Siegen.

In der folgenden Saison wurde die Hauptrunde erfolgreicher gestaltet als zuvor. Mit einem zweiten Platz erreichten die Bayern das Viertelfinale der Play-Offs. Der ERC gewann die erste Begegnung vor eigenem Publikum mit 3:2 gegen die Hannover Scorpions. Die Scorpions setzten sich in der Best of Seven-Serie mit 4:3-Siegen durch.

Die Spielzeit 2006/07 stand im Zeichen eines Skandalspiels. Am 28. November 2006 kam es in der Lanxess Arena zu der größten Massenschlägerei in der deutschen Eishockeygeschichte. Beim Stand von 3:0 für die Kölner Haie attackierte der Gäste-Keeper Jimmy Waite den Kölner Stürmer Aaron Gavey. Was folgte war eine Prügelei, die am Ende insgesamt 211 Strafminuten nach sich zog. Sieben Spieler mussten das Eis sofort verlassen. Referee des Abends war der US-amerikanische Schiedsrichter Rick Looker. Minutenlang schlugen die Spieler beider Teams aufeinander ein, bis schließlich auch bei Kölns Moritz Müller und dem Ingolstädter Christoph Melischko die Sicherungen durchbrannten. Beide Spieler mussten später am Ohr bzw. im Gesicht genäht werden. Das Spiel endete 10:0 für die Haie. Am Ende der Saison erreichte der ERC erneut die Play-Offs, scheitert aber mit 2:4 Siegen an den Kölner Haien.

Vom Mittelfeld zur Meisterschaft (2007–2014)[Bearbeiten]

Ein Jahr später lief es sportlich nicht so gut für den ERC Ingolstadt. Mit dem zehnten Tabellenplatz nach der Hauptrunde qualifizierte sich das Team um Nationalspieler Yannic Seidenberg für die Pre-Play-Offs. Dort verloren sie die Serie mit 1:2 gegen die Hamburg Freezers.

In der Saison 2008/09 nahm der ERC Ingolstadt zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte am Spengler Cup in Davos, teil und belegten – bei nur einem Sieg gegen des HC Davos – den letzten Platz des Turniers. In der DEL spielte man eine erfolglose Saison, sodass der ERCI zum ersten Mal seit 2003 die Endrunde verpasste.

Saison Liga Vorrunde Punkte Play-offs
2007/08 DEL 10. Platz 83 Pre Play-Off
2008/09 DEL 12. Platz 68 keine
2009/10 DEL 7. Platz 89 Halbfinale
2010/11 DEL 6. Platz 79 Viertelfinale
2011/12 DEL 2. Platz 93 Halbfinale
2012/13 DEL 6. Platz 84 Viertelfinale
2013/14 DEL 9. Platz 75 Meister

2009/10 lief es wieder besser für den ERC Ingolstadt und nach einem 7. Platz nach der Hauptrunde besiegte man in den Pre-Playoffs die Kölner Haie mit 2:1 und zog dadurch ins Viertelfinale gegen die Frankfurt Lions ein, die mit 3:1 bezwungen wurden. Im Halbfinale unterlag man dem späteren deutschen Meister Hannover Scorpions mit 0:3.

In der Spielzeit 2010/11 qualifizierte sich der ERC als Tabellensechster erstmals seit fünf Jahren wieder direkt für das Viertelfinale, verlor dort aber gegen den späteren Meister, die Eisbären Berlin, mit 1:3. Die Hauptrunde der Saison 2011/12 beendete der ERC auf dem zweiten Platz und besiegte im Viertelfinale die Düsseldorfer EG mit 4:1. Das folgende Halbfinale gegen die Adler Mannheim ging allerdings mit 3:1 an die Kurpfälzer. 2012/13 nahmen die Ingolstädter erstmals am internationalen Wettbewerb der European Trophy teil und belegten in der West Division, die aus acht Mannschaften bestand, den vierten Platz, verpassten dadurch aber die Endrunde. In der DEL erreichte der Club mit Platz 6 erneut ohne Umwege das Viertelfinale, scheiterte aber an den Krefeld Pinguinen mit 2:4.

Auch 2013/14 spielte der ERC Ingolstadt in der European Trophy und belegte in derselben Gruppe wie im Vorjahr den sechsten Rang. In der DEL verpasste es der Verein zunächst aber, an die guten Leistungen der Vorjahre anzuknüpfen und belegte nur den 9. Rang nach der Hauptrunde, weshalb man in den Pre-Playoffs gegen die Eisbären Berlin antreten musste. Diese wurden mit 2:1 besiegt, wodurch es im Viertelfinale zur Neuauflage des Vorjahresduells mit den Krefeld Pinguinen kam. Der Hauptrundenzweite wurde diesmal mit 4:1 besiegt, sodass man nach zwei Jahren wieder im Halbfinale stand. Dort trafen die Ingolstädter mit den Hamburg Freezers auf den Gewinner der regulären Saison, doch auch die Hansestädter wurden mit 4:2 ausgeschaltet - dies hatte den erstmaligen Finaleinzug in der Vereinsgeschichte zur Folge. Im Finale wartete mit den Kölner Haien der letztjährige Vizemeister, welcher im alles entscheidenden 7. Spiel auswärts mit 2:0 bezwungen wurde, wodurch die Serie mit 4:3 an den ERC Ingolstadt ging. Dadurch gewannen die Panther zum ersten Mal überhaupt die Deutsche Eishockeymeisterschaft und feierten damit den größten Erfolg der 50-jährigen Vereinsgeschichte.[2]

Mannschaft[Bearbeiten]

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

(Stand: 23. Juli 2014)

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
51 DeutschlandDeutschland Timo Pielmeier 7. Juli 1989 Deggendorf, Deutschland 2013 Landshut Cannibals
30 DeutschlandDeutschland Marco Eisenhut 1. November 1994 Deggendorf, Deutschland 2014 Landshut Cannibals
75 DeutschlandDeutschland Philipp Hähl 31. März 1994 Ingolstadt, Deutschland 2011 ERC Ingolstadt e.V.
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
4 KanadaKanada Aaron Brocklehurst 10. Juni 1985 Nanaimo, Kanada 2014 Grizzly Adams Wolfsburg
6 KanadaKanada Michel Périard 10. November 1979 Montréal, Québec, Kanada 2011 Adler Mannheim
11 DeutschlandDeutschland Benedikt Schopper 18. Februar 1985 Weiden, Deutschland 2013 Grizzly Adams Wolfsburg
55 DeutschlandDeutschland Patrick Köppchen - C 21. Juni 1980 Berlin, Deutschland 2013 Hamburg Freezers
5 DeutschlandDeutschland Fabio Wagner 17. Januar 1995 Landshut, Deutschland 2014 Landshut Cannibals
8 DeutschlandDeutschland Stephan Kronthaler 2. Mai 1993 Landshut, Deutschland 2014 Landshut Cannibals
14 Kanada-Deutschland Dustin Friesen 1. März 1983 Waldheim, Kanada 2014 Fischtown Pinguins
34 DeutschlandDeutschland Benedikt Kohl 31. März 1988 Berchtesgaden, Deutschland 2014 Grizzly Adams Wolfsburg
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
19 DeutschlandDeutschland Christoph Gawlik LW 10. August 1987 Deggendorf, Deutschland 2010 Frankfurt Lions
15 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Laliberte LW 5. August 1983 Saco, USA 2012 Grizzly Adams Wolfsburg
33 DeutschlandDeutschland Björn Barta C 22. Mai 1980 Berlin, Deutschland 2012 Nürnberg Ice Tigers
39 DeutschlandDeutschland Thomas Greilinger LW 6. August 1981 Deggendorf, Deutschland 2008 Deggendorfer SC
42 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jared Ross - A C 18. September 1982 Huntsville, Alabama, USA 2011 Chicago Wolves
43 KanadaKanada Derek Hahn - A C 27. Dezember 1977 Elmira, Ontario, Kanada 2011 Straubing Tigers
52 DeutschlandDeutschland Patrick Hager - A RW 8. September 1988 Stuttgart, Deutschland 2012 Krefeld Pinguine
84 Kanada-Deutschland Jean-François Boucher RW 1. Dezember 1985 Rosemère, Kanada 2012 Saint-Georges
27 KanadaKanada Ryan MacMurchy RW 27. April 1983 Regina, Saskatchewan, Kanada 2014 EHC Biel
12 Tschechien-Deutschland Martin Davidek LW 7. August 1986 Opava, Tschechoslowakei 2014 EV Landshut
10 Kanada-Deutschland Jeffrey Szwez RW 16. Juni 1981 Etobicoke, Kanada 2014 Belfast Giants
20 DeutschlandDeutschland Marc Schmidpeter LW 3. März 1996 Fürstenfeldbruck, Deutschland 2014 EV Landshut
9 KanadaKanada Brandon Buck LW 16. August 1988 Delaware, Kanada 2014 EHC Basel Sharks
17 TschechienTschechien Petr Tatíček C 22. September 1983 Rakovník, Tschechoslowakei 2014 HC Davos
91 Flag of Latvia and Germany.svg Eddy Rinke-Leitans RW 26. Juli 1991 Ebersberg, Deutschland 2013 EC Bad Nauheim
Offizielle
Tätigkeit Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Trainer KanadaKanada Larry Huras 8. Juli 1955 Listowel, Kanada 2014 HC Lugano
Co-Trainer KanadaKanada Emanuel Viveiros 8.Januar 1966 St. Albert, Alberta Kanada 2014 Klagenfurter AC
Torwarttrainer DeutschlandDeutschland Joseph Heiß 13.Juni 1963 Garmisch-Partenkirchen, Deutschland 2014 EC Peiting

Bedeutende frühere Mannschaften[Bearbeiten]

Zweitligameister 2001[Bearbeiten]

Position Name
Tor: Mario Brunetta, Fabian Dahlem
Verteidigung: Rod Aldoff, Petr Bares, Alexander Genze, Marco Heinrichs, Stefan Mayer, Jürgen Simon, Ladislav Strompf, Christian Völk
Sturm: Agostino Casale, Glen Goodall, Samuel Groleau, Wolfgang Kummer, Alexander Leinsle, Michael Pohl, Rochus Schneider, Marco Thommes, Roland Timoschuk, Patrick Vozar, Markus Welz, Clayton Young, Sven Zywitza
Trainer: Jim Boni

Pokalsieger 2005[Bearbeiten]

Position Name
Tor: Dennis Hipke, Steffen Karg, Sebastian Vogl, Jochen Vollmer, Jimmy Waite
Verteidigung: Chris Armstrong, Peter Baumgartner, Jakub Ficenec, Justin Harney, Daniel Hilpert, Christoph Melischko, Ken Sutton, Philip Von Stefenelli, Aaron Ward
Sturm: Doug Ast, Brad Burym, Craig Ferguson, Glen Goodall, Mike Harder, Martin Jiranek, Jamie Langenbrunner, Cameron Mann, Andy McDonald, Nikolaus Mondt, Günter Oswald, Aleksander Polaczek, Markus Schröder, Marco Sturm
Trainer: Ron Kennedy

Deutscher Meister 2014[Bearbeiten]

Torhüter: Markus Janka, Timo Pielmeier
Verteidiger: Tim Conboy, Derek Dinger, Jakub Ficenec, Tim Hambly, Patrick Köppchen, Michel Périard, Benedikt Schopper
Angreifer: Björn Barta, Jean-François Boucher, Tyler Bouck, Greg Classen, Christoph Gawlik, Thomas Greilinger, Patrick Hager, Derek Hahn, Žiga Jeglič, John Laliberte, Alexander Oblinger, Eddy Rinke-Leitans, Jared Ross, Robert Sabolič, Travis Turnbull
Trainerstab: Niklas Sundblad, Petri Liimatainen, Jonas Forsberg

Spieler[Bearbeiten]

Gesperrte Trikotnummern[Bearbeiten]

Bislang wurden drei Trikotnummern der Panther gesperrt.

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der Langjährige Kapitän des ERC, Glenn Goodall trug die Rückennummer 96.
Mit der Trikotnummer 18 erzielte Doug Ast als erster 100 Tore für die Panther in der DEL.
Jimmy Waite stand mit der Nummer 29 im Tor des ERC. Er wurde wegen seiner vielen Shutouts The Wall genannt.

Mitglieder der Hockey Hall of Fame Deutschland[Bearbeiten]

In die „Hall of Fame“ des deutschen Eishockeymuseums werden Persönlichkeiten aufgenommen, die sich um den Eishockeysport in Deutschland verdient gemacht haben. Der einzige Ausgezeichnete, der während seiner Karriere auch beim ERC Ingolstadt wirkte, ist Ignaz Berndaner, der von 1994 beim ERC als Trainer tätig war. Als Nationalspieler nahm der Verteidiger an neun Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teil, bei denen er 1976 mit der Nationalmannschaft die Bronzemedaille gewinnen konnte. Auf nationaler Ebene spielte Berndaner für den SC Riessersee, mit dem er 1980 die Deutsche Meisterschaft gewann, sowie für den EC Hedos München, wo er seine Karriere nach der Saison 1991/92 beendete.

Vereinsinterne Rekorde[Bearbeiten]

Rekordspieler
Platz Spieler Spiele
1. Jakub Ficenec 560
2. Glen Goodall 426
3. Michael Waginger 328
4. Jimmy Waite 323
5. Christoph Melischko 321
Top-Scorer
Platz Spieler Punkte (T/A)
1. Jakub Ficenec 380 (117/263)
2. Thomas Greilinger 301 (137/164)
3. Doug Ast 217 (100/117)
4. Glen Goodall 198 (62/136)
5. Derek Hahn 174 (62/112)
Top-Torschützen
Platz Spieler Tore
1. Thomas Greilinger 137
2. Jakub Ficenec 117
3. Doug Ast 100
4. Joe Motzko 77
5. Glen Goodall 62
5. Derek Hahn 62
Top-Vorlagengeber
Platz Spieler Vorlagen
1. Jakub Ficenec 263
2. Thomas Greilinger 164
2. Glen Goodall 136
4. Doug Ast 117
5. Derek Hahn 112
Strafminuten
Platz Spieler Minuten
1. Jakub Ficenec 696
2. Glen Goodall 497
3. Ken Sutton 416
4. Jason Holland 359
5. Yannic Seidenberg 348

(alle Statistiken befinden sich auf dem Stand zum Ende der Saison 2013/14)

Bilanz in der DEL[Bearbeiten]

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, HeiSp = Heimspiele, AuSp = Auswärtsspiele

Gegner Sp S N Tore HeiSp. S N Tore AuSp. S N Tore
Augsburg 48 29 19 172:139 24 17 7 099:72 24 12 12 73:67
Berlin 60 23 37 163:187 29 13 16 089:83 31 10 21 74:104
Düsseldorf 53 30 23 171:152 27 19 8 094:68 26 11 15 77:84
Hamburg 57 34 23 176:146 28 21 7 097:63 29 13 16 79:83
Iserlohn 48 30 18 154:129 24 18 6 085:54 24 12 12 69:75
Köln 71 34 37 202:224 35 18 17 114:110 36 16 20 88:114
Krefeld 59 35 24 162:159 29 20 9 095:74 30 15 15 67:85
Mannheim 50 19 31 129:162 25 10 15 072:86 25 9 16 57:76
München 16 9 7 047:042 8 4 4 026:23 8 5 3 21:19
Nürnberg 54 24 30 136:153 27 12 15 074:80 27 12 15 62:73
Schwenningen 8 6 2 035:021 4 3 1 022:11 4 3 1 13:10
Straubing 32 21 11 099:076 16 11 5 051:38 16 10 6 48:38
Wolfsburg 32 16 16 092:094 16 9 7 047:42 16 7 9 45:52
Freiburg 4 3 1 011:08 2 2 0 006:03 2 1 1 05:05
Frankfurt 34 21 13 109:096 17 15 2 071:38 17 6 11 38:58
Duisburg 16 9 7 059:043 8 6 2 035:19 8 3 5 24:24
Hannover 54 28 26 148:142 27 18 9 085:59 27 10 17 63:83
Kassel 22 12 10 064:051 11 9 2 038:23 11 3 8 26:28

(alle Statistiken befinden sich auf dem Stand zum Ende der Saison 2013/14)

Weitere bedeutende (ehemalige) Spieler[Bearbeiten]

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der ehemalige NHL-Spieler, der dort unter anderem für die Chicago Blackhawks und die San Jose Sharks auf dem Eis stand, wechselte 2001 in die DEL zu den Moskitos Essen. Über die Iserlohn Roosters gelangte der Torhüter zur Saison 2003/04 zum ERC Ingolstadt, für den er seitdem zwischen den Pfosten steht.
Holland spielte in der National Hockey League unter anderem für die New York Islanders sowie die Los Angeles Kings und wechselte schließlich 2005 nach Ingolstadt, wo er seitdem zu einem der wichtigsten Spieler gereift ist.
Der gebürtige Tscheche ist Rekordspieler und der beste Scorer in der Geschichte des ERC Ingolstadt. Zuvor war Ficenec unter anderem für den Renommierklub HC Slavia Prag in der tschechischen Extraliga sowie die Ligakonkurrenten Augsburger Panther und DEG Metro Stars aktiv.
Sutton gewann mit den New Jersey Devils in der Saison 2000/2001 den Stanley Cup und wechselte anschließend über die New York Islanders nach Europa, wo er einen Vertrag beim ERC Ingolstadt unterschrieb. Dort absolvierte er 147 Spiele und beendete im Jahre 2006 seine aktive Eishockeykarriere.
Ward, der 1997 mit den Detroit Red Wings den Stanley Cup gewinnen konnte, verbrachte den NHL-Lockout in der Saison 2004/05 beim ERC Ingolstadt. Aktuell steht der US-Amerikaner bei den Boston Bruins unter Vertrag.
Marco Sturm spielte während des NHL-Lockout in der Spielzeit 2004/05 beim ERC Ingolstadt und konnte mit den Bayern den Gewinn des DEB-Pokals feiern. Aktuell steht der Angreifer bei den Florida Panthers unter Vertrag.
McDonald war 2002 Mitglied der kanadischen Nationalmannschaft und gewann 2007 mit den Anaheim Ducks den Stanley Cup. Den NHL-Lockout 2004/05 verbrachte der Angreifer in Ingolstadt, wo er mit dem ERC den Deutschen Eishockey-Pokal gewann.
Der zweimalige Stanley-Cup-Gewinner mit den Dallas Stars und den New Jersey Devils nahm mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft an den Olympischen Winterspielen 1998 teil. Während des Lockouts kam Langenbrunner auf 22 Spiele für den ERC, in denen der er elf Scorerpunkte erzielen konnte.
Ast wechselte im Jahr 2003 von den Iserlohn Roosters zum ERC Ingolstadt, bei dem er genau 100 Tore in 6 Jahren erzielte. Nach seinem Studium spielte er zunächst für verschiedene NHL-Farmteams in AHL und IHL.
Der mehrfache Nationalspieler bestritt zwischen 2002 und 2008 321 Spiele für den ERC Ingolstadt, in denen er 83 Scorerpunkte erzielen konnte. Aktuell steht Christoph Melischko beim Ligakonkurrenten Kassel Huskies unter Vertrag.
Bouchard war Mitglied der kanadischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2000, mit der er den vierten Platz erreichte und wurde zudem 2001 Schwedischer Meister mit Djurgårdens IF. Außerdem gewann der Kanadier mit den Frankfurt Lions 2004 und den Adler Mannheim 2008 die Deutsche Meisterschaft.
Der gebürtige Deggendorfer Thomas Greilinger spielt seit der Saison 2008/2009 für die Panther. Er erzielte in der DEL die meisten Tore für den ERC, vor allem mit seinem ligaweit gefürchteten Handgelenkschuss. 2014 wurde er mit dem ERC Ingolstadt Deutscher Meister.

Teilnahmen von Spielern am All-Star-Game[Bearbeiten]

Einige Spieler des ERC Ingolstadt wurden für das DEL All-Star-Game nominiert, ein Freundschaftsspiel, welches seit 1998 jährlich stattfindet und in dem die herausragendsten Spieler der Deutschen Eishockey Liga gegeneinander antreten.

Teilnahmen am All-Star-Game während der Teamzugehörigkeit
Name Position Teilnahme(n) Team
Deutschland Michael Bakos Verteidiger 2008 Europa Europa
Kanada Vince Bellissimo Stürmer 2008 DEL All-Star Team Nordamerika
Tschechien Jakub Ficenec Verteidiger 2004, 2005, 2006
2007, 2008, 2009
DEL All-Star Team DEL All-Stars
Europa Europa
Deutschland Thomas Greilinger Stürmer 2009 Europa Europa
Kanada/Deutschland Jason Holland Verteidiger 2007 DEL All-Star Team Nordamerika
Kanada Brad Leeb Stürmer 2008 DEL All-Star Team Nordamerika
Kanada Cameron Mann Stürmer 2004 DEL All-Star Team DEL All-Stars
Deutschland Nikolaus Mondt Stürmer 2004, 2005 Deutschland Deutschland
Deutschland Yannic Seidenberg Stürmer 2006
2007, 2009
Deutschland Deutschland
Europa Europa
Deutschland Marco Sturm Stürmer 2005 Deutschland Deutschland
Kanada Jeff Tory Verteidiger 2007 DEL All-Star Team Nordamerika
Kanada Jimmy Waite Torhüter 2004
2007
DEL All-Star Team DEL All-Stars
DEL All-Star Team Nordamerika

Trainer[Bearbeiten]

  • Eugen Schauppel (1975–1977)
  • Klaus Auhuber (1977–1978)
  • Josef Cvach (1978–1980)
  • Jorma Siitarinen (1980–1981)
  • Jaroslav Tuma (1981–1983)
  • Richard Neubauer (1983–1984)
  • Jiri Pokorny (1984–1985)
  • Eugen Niesporek (1985–1988)
  • Frank Carnevale (1988–1989)
  • Andy Malysiak (1989–1992)

Stammverein[Bearbeiten]

Eishockey[Bearbeiten]

Die Herrenmannschaft nahm 2008/09 an der Bezirksliga Bayern (= 6. Spielklasse) teil und stieg als Meister der Gruppe Nord in die - fünftklassige - Landesliga Bayern auf. In der Saison 2012/13 wurden sie wiederum Meister der Gruppe Nord. Nun will der Verein ihre Herrenmannschaft abmelden. Des Weiteren unterhält der Stammverein eine Damenmannschaft, die ab der Saison 2012/13 in der Damenbundesliga antritt. In der ersten Spielzeit erreichten sie den 6. Platz (von sieben).

Im Nachwuchsbereich nehmen in allen Altersklassen Mannschaften am Spielbetrieb teil. Die Spielklasse der Schüler- und Jugendmannschaft ist die Bayernliga.

weitere Sportarten[Bearbeiten]

Neben der Sportart Eishockey gibt es im Stammverein noch die Abteilungen Eiskunstlauf, Stockschützen und die Abteilung Skaterhockey, die mit Mannschaften am Ligenspielbetrieb des BRIV teilnimmt.

Spielstätten[Bearbeiten]

Seit der Saison 2003/04 trägt der ERC Ingolstadt seine Heimspiele in der Saturn-Arena aus. Im September 2003 wurde die Multifunktionsarena eröffnet. Sie bietet bei Eishockeyspielen Platz für 4815 Zuschauer und ist neben dem Eishockeysport außerdem Austragungsort für zahlreiche Konzerte oder sonstige Veranstaltungen. Gleich in der ersten Saison in der neuen Arena war die Halle mit einem Zuschauerschnitt von 4294 oftmals sehr gut gefüllt.

Von 1974 bis 2003 spielte die Mannschaft des ERC Ingolstadt im Eisstadion an der Jahnstraße. Das Freiluftstadion mit 3500 Zuschauerplätzen entsprach den DEL-Standards nicht mehr und somit war ein Umzug in eine neuere Eishalle unvermeidbar, um den Standort Ingolstadt im höherklassigen Eishockey zu erhalten.

Präsidenten[Bearbeiten]

  • 1964–1972 Werner Kopp
  • 1972–1975 Ignaz Zinsmeister
  • 1975–1978 Werner Kopp
  • 1978–1983 Josef Himmer
  • 1983–2004 Manfred Schuhmann
  • 2004–2011 Dr. Wolfgang Ott
  • 2011–0000 Christian Lösel

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsche Eishockey Liga: Clubs; abgerufen am 1. Mai 2014.
  2. Marc Heinrich: Eishockey: Der ERC Ingolstadt ist erstmals Meister; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. April 2014.