New York Islanders

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New York Islanders
Logo der New York Islanders
Gründung 6. Juni 1972
Geschichte New York Islanders
seit 1972
Stadion Nassau Veterans Memorial Coliseum
Standort Uniondale, New York
Teamfarben Royalblau, Orange, Weiß
Liga National Hockey League
Conference Eastern Conference
Division Metropolitan Division
Cheftrainer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Capuano
Mannschaftskapitän KanadaKanada John Tavares
General Manager Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Garth Snow
Besitzer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charles Wang
Kooperationen Bridgeport Sound Tigers (AHL)
Stockton Thunder (ECHL)
Stanley Cups 1979/80, 1980/81, 1981/82,
1982/83
Conferencetitel 1977/78, 1978/79, 1980/81,
1981/82, 1982/83, 1983/84
Divisiontitel 1977/78, 1978/79, 1980/81,
1981/82, 1983/84, 1987/88

Die New York Islanders (IPA: [njuː ˈjɔrk ˈaɪlændɚs]) sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Uniondale im Bundesstaat New York. Es wurde am 6. Juni 1972 gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1972/73 den Spielbetrieb auf. Die Teamfarben sind Royalblau, Orange und Weiß.

Die Islanders tragen ihre Heimspiele im Nassau Veterans Memorial Coliseum aus und wurden zu Beginn der 1970er Jahre als zweites Team im New Yorker Ballungsraum angesiedelt, um den Bemühungen der Konkurrenzliga World Hockey Association dort ein Team zu installieren, entgegenzuwirken. Bereits frühzeitig etablierten sich die Mannschaft an der Ligaspitze und drang in den Playoffs weit vor. Zu Beginn der 1980er Jahre gewann das Team schließlich viermal in Folge den prestigeträchtigen Stanley Cup und scheiterte beim fünften Anlauf im Finale. Danach blieben weitere Erfolge aus und das Franchise versank im Ligamittelmaß.

Geschichte[Bearbeiten]

Die 1970er Jahre[Bearbeiten]

Der Anfang[Bearbeiten]

1972 wurde mit der World Hockey Association (WHA) eine Konkurrenzliga zur National Hockey League gegründet, die Teams in den größten Städten bzw. in der näheren Umgebung der großen Städte ansiedeln wollte. Bei der Suche nach einem geeigneten Standort im Bundesstaat New York erschien die im selben Jahr erbaute Multifunktionsarena, das Nassau Veterans Memorial Coliseum in Uniondale, der passende Standort in der Umgebung von New York zu sein, um ein Konkurrenzteam zu den New York Rangers der NHL aufzubauen. Nassau County, die Heimatregion des Nassau Veterans Memorial Coliseum, wollte jedoch nichts mit dem neuen WHA-Team, das New York Raiders heißen sollte, zu tun haben. Die einzige Möglichkeit, die WHA von dort fernzuhalten, war ein NHL-Team dort zu beheimaten. Da auch NHL-Präsident Clarence Campbell keine Konkurrenz durch die WHA in der New Yorker Region wollte, gelang es William Shea, der auch das Baseballteam der New York Mets in die Region brachte, die NHL von einer Erweiterung zu überzeugen. Obwohl die Liga erst zwei Jahre zuvor um zwei Teams erweitert worden war, beschloss man nun zwei weitere Teams aufzunehmen. Die zwei neuen Franchises gingen nach Atlanta, wo die Atlanta Flames gegründet wurden, und an den Besitzer des Basketballteams New York Nets, Roy Boe, der sein Team in Uniondale unter dem Namen New York Islanders aufbaute. Da das Team in der unmittelbaren Umgebung der New York Rangers angesiedelt wurde, musste an die Rangers eine Entschädigung in Höhe von vier Millionen US-Dollar gezahlt werden.

Mit Ed Westfall hatte man sich im Expansion Draft 1972 einen NHL-Veteran von den Boston Bruins gesichert, der für die ersten Jahre Mannschaftskapitän des Teams war. Um ihn herum wurde durch General Manager Bill Torrey eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern, wie Billy Smith, Bob Nystrom und Lorne Henning aufgebaut. So startete das Team 1972 in seine erste Saison. Auf Grund der geringen Erfahrung der Spieler schloss man die Saison mit einem der schlechtesten Ergebnisse der NHL-Geschichte ab. In 78 Spielen schaffte man nur 12 Siege bei 60 Niederlagen.

Da sie das schlechteste Team der Saison 1972/73 waren, hatten sie das Recht den ersten Spieler im NHL Amateur Draft 1973 auszuwählen. Die Wahl fiel auf den 19-jährigen Verteidiger Denis Potvin, der bereits im Alter von 13 Jahren als "der nächste Bobby Orr" genannt wurde. Hinzu kam mit Al Arbour ein neuer Trainer, der jedoch noch nicht viel Erfahrung in dem Job gesammelt hatte.

Auch in der Saison 1973/74 war man das schlechteste Team im Osten und verpasste die Playoffs, aber man verbesserte sich von 26 auf 56 Punkte und Denis Potvin erhielt die Calder Memorial Trophy als bester Rookie der NHL. 1975 erhöhte das Team die Punkteausbeute auf 88 und erreichte erstmals die Playoffs. Dort zeigten die Islanders sich in einem ganz anderen Licht als in den ersten zwei Jahren ihres Bestehens. In der ersten Runde schlugen sie den Lokalrivalen New York Rangers, in der zweiten Runde mussten die Pittsburgh Penguins die Segel streichen. Erst im darauf folgenden Halbfinale verlor man im gegen die Philadelphia Flyers in einer hart umkämpften Serie nach sieben Spielen. Die herausragenden Spieler der Islanders waren Torhüter Billy Smith, Clark Gillies, Denis Potvin, Jean-Paul Parise, Bob Nystrom und Glenn Resch.

Rasanter Aufstieg mit jungen Talenten[Bearbeiten]

1975/76 hatte man mit Bryan Trottier einen weiteren jungen talentierten Spieler, der 95 Punkte erzielte und als bester Rookie mit der Calder Memorial Trophy ausgezeichnet wurde. Erneut kam man bis ins Halbfinale, doch diesmal gab es eine deutlichere Niederlage als im Vorjahr. In fünf Spielen unterlag man den Montréal Canadiens. Und auch im Jahr darauf scheiterte man an dem Team aus Kanada im Halbfinale. Montréal war zu der Zeit die beste Mannschaft und schaffte in den zwei Jahren in den Playoffs 24 Siege bei drei Niederlagen. Die Islanders waren somit das einzige Team, das gegen die Canadiens in dieser Zeit gewinnen konnte.

In der Saison 1977/78 hatten die Islanders mit Mike Bossy ein weiteres Talent unter Vertrag, der den Erwartungen auch sofort gerecht wurde und so als dritter Spieler der Islanders zum besten Rookie gewählt wurde. Die Islanders entwickelten sich immer weiter zu einem der besten Teams in der Liga. Doch in den Playoffs scheiterte man diesmal bereits in der ersten Runde. 1978/79 lagen die Islanders auf Platz eins der NHL, konnten die guten Leistungen jedoch nicht in die Playoffs retten und schieden erneut in der ersten Runde aus. Bryan Trottier gewann in der Saison die Art Ross Trophy als bester Scorer und die Hart Memorial Trophy als wertvollster Spieler der Liga. Mike Bossy war mit 69 Toren der besten Torschütze der NHL. Trainer Al Arbour wurde als bester Trainer der Liga mit dem Jack Adams Award ausgezeichnet.

Neben dem Eis lief es für die Islanders nicht immer positiv. Teambesitzer Roy Boe bekam finanzielle Probleme als die Basketballliga ABA, in der seine New York Nets bisher spielten, mit der NBA fusionierte. Neben einer Gebühr in Höhe von drei Millionen US-Dollar musste er zusätzlich 4,8 Millionen an die New York Knicks als Entschädigung zahlen, da man in derselben Region beheimatet war. Auf Grund des finanziellen Aufwands war Boe gezwungen Starspieler der Nets zu verkaufen, was zur Folge hatte, dass das Team in der NBA abrutschte.

Die finanziellen Probleme des Basketballteams betrafen auch die Islanders, so dass Boe sich entschied, beide Teams zu verkaufen. Für die Nets war relativ schnell ein Käufer gefunden, bei den Islanders gestaltete sich das schwieriger, doch schließlich fand er mit John Pickett jr. einen neuen Besitzer für die Islanders. Das Tagesgeschäft blieb aber weiterhin in den Händen von General Manager Bill Torrey.

Die 1980er Jahre[Bearbeiten]

Die Stanley Cup-Jahre[Bearbeiten]

Nachdem die Islanders die Regular Season 1978/79 dominiert hatten, dann aber in den Playoffs früh scheiterten, entschied sich Trainer Al Arbour sein Team so einzustellen, dass man zukünftig noch genug Energie für die Endrunde hatte. Die Folge war, dass die Mannschaft zum ersten Mal seit fünf Jahren weniger als 100 Punkte gewann, doch das Konzept von Arbour ging auf und am Ende gewannen die Islanders ihren ersten Stanley Cup. Trottier, Bossy und Potvin gehörten zu den wichtigsten Spielern in den Playoffs. Hinzu kam noch Butch Goring, den das Team kurz vor Ende der Transferperiode im März 1980 verpflichtet hatte. Bryan Trottier erhielt die Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs.

Die Dominanz der Islanders hielt weiter an. Das Team spielte in der regulären Saison 1980/81 wieder vorne mit und in den Playoffs auf ihrem Weg zum zweiten Stanley Cup kassierten sie lediglich drei Niederlagen. Die Conn Smythe Trophy erhielt diesmal Butch Goring.

1981/82 stellten die Islanders mit 118 Punkten einen neuen Franchiserekord auf und belegten Platz eins in der NHL. Billy Smith wurde als bester Torhüter der NHL mit der Vezina Trophy ausgezeichnet. In den Playoffs gewannen sie in der ersten Runde, die als Best-of-5-Serie ausgetragen wurde, im fünften Spiel. Im Viertelfinale kassierten sie zwei Niederlagen, doch im Anschluss wurden alle Gegner bezwungen und die Islanders gewannen sowohl das Halbfinale als auch das Finale in je vier Spielen und gewannen den dritten Stanley Cup in Folge. Mike Bossy wurde diesmal zum wertvollsten Spieler der Playoffs ernannt.

Im Jahr darauf setzten die Islanders ihre Siegesserie in den Playoffs fort. Erst wurden die Washington Capitals besiegt, danach die New York Rangers und im Halbfinale schlugen sie die Boston Bruins. Im Finale trafen sie auf die Edmonton Oilers um Wayne Gretzky, doch die Islanders blieben siegreich und gewannen mit einem "Sweep" den vierten Stanley Cup. Goalie Billy Smith erhielt die Conn Smythe Trophy als MVP der Playoffs.

1983/84 wollten die Islanders ihren fünften Stanley Cup in Folge und damit den fünften Triumph ihres erst zwölf Jahre dauernden Bestehens. Es lief wieder alles nach Plan für das Team. Sie belegten Platz eins in ihrer Conference und schlugen in der ersten Playoff-Runde abermals ihren Lokalrivalen aus Manhattan. Die nächste Serie gewannen sie gegen die Washington Capitals mit 4-1 und im Conference-Finale die Montréal Canadiens mit 4-2. Im Finale standen sie den Edmonton Oilers gegenüber, die im vergangenen Jahr gegen die Islanders klar unterlegen waren. Doch diesmal drehten sie das Spiel und die Islanders gewannen lediglich ein Spiel in der Finalserie. Der Stanley Cup ging nach Edmonton.

Langsamer Abstieg[Bearbeiten]

Das verlorene Finale stellte einen Wendepunkt für die New York Islanders dar. Die folgende Saison spielten sie nicht mehr so überragend, wie in den Jahren zuvor. Bereits in der zweiten Runde der Playoffs schieden sie aus. 1985/86 war die Saison bereits nach der ersten Runde vorbei. Mit der Zeit verließen mehrere Spieler der Stanley Cup-Mannschaft das Team. Nystrom und Gorin beendeten ihre Karriere und Clark Gillies wechselte zu den Buffalo Sabres. Auch Trainer Al Arbour beendete 1986 seine Karriere. Mit Terry Simpson kam ein neuer Trainer und mit Pat LaFontaine, Pat Flatley und Brent Sutter junge Spieler.

In den Playoffs 1987 gewannen die Islanders gegen die Washington Capitals eines der berühmtesten Spiele der NHL-Geschichte durch ein Tor von LaFontaine in der vierten Verlängerung. Doch nach der zweiten Runde war die Saison bereits zu Ende. Mike Bossy erklärte seinen Rücktritt und ein Jahr später folgte ihm Denis Potvin, der damals Rekorde als bester Torschütze, Vorlagengeber und Scorer unter den Verteidigern der NHL-Geschichte aufstellte. Heute haben sie allerdings keinen Bestand mehr. In seiner letzten Saison für die Islanders erreichte er wieder die Playoffs, nachdem das Team den Titel in der Patrick Division geholt hatte. Doch über die erste Runde kamen sie nicht hinaus.

1988/89 stürzten die Islanders in der Tabelle ab. Gleichauf mit den Québec Nordiques belegten sie den letzten Platz der NHL. Torhüter Billy Smith, der als einziger Spieler der Gründungsmannschaft von 1972 noch verblieben war, beendete nach diesem Tiefpunkt seine Karriere. Während dieser Saison wurde Trainer Simpson gefeuert und Stanley Cup-Trainer Al Arbour übernahm noch einmal den Trainerposten.

Die 1990er Jahre[Bearbeiten]

Neue Gesichter[Bearbeiten]

1989/90 schafften es die Islanders wieder zurück in die Playoffs, scheiterten dort in der ersten Runde allerdings an den New York Rangers. Nach der Saison wurde Bryan Trottiers Vertrag ausbezahlt und er unterschrieb bei den Pittsburgh Penguins. Die Rückkehr in die Playoffs war nur von kurzer Dauer und die Mannschaft erreichte nur 60 Punkte in der regulären Saison. Nur in den ersten zwei Jahren ihres Bestehens hatten sie weniger geholt. Frustriert von der sportlichen Talfahrt verließ 1991 mit Pat LaFontaine der einzige richtige Star das Team. Im Oktober 1991 vollzog General Manager Bill Torrey einen "Blockbuster"-Transfer und tauschte LaFontaine, Kapitän Brent Sutter, sowie einige andere Spieler für eine Gruppe junger Spieler zu denen u.a. Pierre Turgeon, Uwe Krupp, Benoit Hogue und Steve Thomas gehörten. Zusammen mit talentierten Spielern, wie Derek King, Pat Flatley und Ray Ferraro, sowie Wladimir Malachow und Darius Kasparaitis aus Osteuropa konnte ein neues Team zusammengestellt werden.

Nach einem weiteren Jahr ohne Playoffteilnahme trat Bill Torrey als General Manager des Teams 1992 zurück, um den Florida Panthers, die als neues NHL-Franchise erst gegründet wurden, zu helfen. Don Maloney wurde zum neuen GM ernannt. Unter seiner Führung schafften es die Islanders 1992/93 wieder aus dem Keller der Tabelle und zogen in die Playoffs ein. Ray Ferraro schoss mehrere entscheidende Tore in der ersten Runde der Playoffs gegen die Washington Capitals, doch die Euphorie wurde gebremst als Starcenter Pierre Turgeon während des Jubels über sein Tor, das die Serie gegen Washington entschied, vom gegnerischen Kapitän Dale Hunter von hinten umgecheckt wurde und sich dabei verletzte. Turgeon sollte die zweite Runde nicht spielen können, Hunter bekam eine Sperre für 21 Spiele. In der zweiten Runde warteten die Pittsburgh Penguins, die in den letzten zwei Jahren den Stanley Cup gewannen und mit Stars, wie Mario Lemieux, Jaromír Jágr und Ron Francis gespickt waren. Doch die Islanders hielten als krasser Außenseiter dagegen und schafften die Sensation, als sie im entscheidenden siebten Spiel in der Verlängerung siegten und ins Conference-Finale einzogen. Dort standen sie den Montréal Canadiens gegenüber und verloren in fünf Spielen. Montréal holte sich schließlich im Finale den Stanley Cup.

GM Maloney veränderte seit seinem Amtsantritt nichts am Team, außer dass er nach der Saison Ron Hextall als neuen Torhüter holte. Der bisherige Stammtorhüter Glenn Healy wurde im NHL Expansion Draft 1993 von den Mighty Ducks of Anaheim ausgewählt, stand jedoch zu Beginn der Saison 1993/94 im Kader des Lokalrivalen New York Rangers, was Maloney wenig Sympathien bei den eigenen Fans einbrachte. Hextall galt zwar als ein sehr guter Torhüter, doch er konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Des Weiteren konnten die Islanders zwar in die Playoffs einziehen, scheiterten dort aber schon nach vier Spielen an den Rangers. Hextall wurde nach der Saison nach Philadelphia geschickt und im Austausch kam Tommy Söderström als neuer Torhüter. Headcoach Al Arbour trat nach dem Scheitern in den Playoffs von seinem Amt zurück und beendete seine Karriere endgültig. Nachfolger wurde sein langjähriger Assistent und selbst ehemaliger Spieler der Islanders Lorne Henning. 1994/95 waren nur die Ottawa Senators schlechter als die Islanders.

Mit der Zeit wurde klar, dass Maloney schlecht gearbeitet hatte und seine einzige Amtshandlung in den Jahren zuvor, die zur Aufwertung des Kaders hätte führen sollen, die Verpflichtung von Hextall war. Henning entschied sich deshalb 1995 zu einem Umbau des Teams. Turgeon und Malakhow wurden für Kirk Muller und Mathieu Schneider zu den Montréal Canadiens transferiert, Hogue für den jungen Torhüter Éric Fichaud zu den Toronto Maple Leafs. Muller sollte aber in zwei Jahren nur 45 Spiele absolvieren und wurde dann nach Toronto geschickt. Trainer Lorne Henning wurde entlassen und durch Mike Milbury ersetzt.

Missmanagement und sportliche Durststrecke[Bearbeiten]

Das „Fisherman“-Logo (1995 bis 1997)

Noch vor dem Start der Saison 1995/96 änderten die Islanders das Design der Trikots und das Teamlogo, welches das "Fischerman-Logo" genannt wurde, weil über dem Schriftzug "Islanders" eine Figur ist, die einen Eishockeyschläger in der Hand hält und wie ein Fischer aussieht. Das neue Design wurde zum Desaster und man entschied sich nach nicht mal einem Jahr, dass man wieder zum ursprünglichen Design zurückkehren wolle. Das "Fischerman-Logo" führte dazu, dass sich die Fans der New York Rangers darüber lustig machten und während Spielen Gesänge anstimmten, wie "We want fish sticks" (Wir wollen Fischstäbchen). Und auch auf dem Eis gab es keine Erfolge zu verzeichnen und man schaffte nur 22 Siege in 82 Spielen. Noch während der Saison wurde Maloney als General Manager entlassen. Mike Milbury übernahm neben seinem Posten als Trainer nun auch den als General Manager.

1996 kaufte Geschäftsmann John Spano die Islanders für 168 Millionen US-Dollar. 80 Millionen zahlte er für das Team und den Rest für den lukrativen Fernsehvertrag, den der langjähriger Besitzer John Pickett jr. abgeschlossen hatte. Das Geld für das Team erhielt Spano über ein Darlehen einer Bank und für den TV-Vertrag sollte er jährlich eine Rate von 16,7 Millionen US-Dollar bezahlen. Nachdem die erste Rate aber ausblieb, konnte Spano Pickett einen Brief einer Londoner Bank vorlegen, dass das Geld bald da sein sollte, worauf endgültig der Vertrag abgeschlossen wurde. Aber das Geld ging weiterhin nicht ein und Pickett schaltete den Vorsitzenden der NHL Gary Bettman ein. Es stellte sich heraus, dass Spano ein Betrüger war, der mit gefälschten Unterlagen gearbeitet hatte. Außerdem liefen während des Vertragabschlusses zwei Gerichtsverhandlungen gegen ihn. Spano floh auf die Cayman Islands, stellte sich später und wurde wegen Betrugs schließlich zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. John Pickett blieb Besitzer der Islanders.

Während der Saison 1996/97 gab Mike Milbury seinen Posten als Cheftrainer ab und kümmerte sich nur noch um die Geschäfte als General Manager. Die Playoffs wurden erneut verpasst und während der Saison 1997/98 übernahm er wieder den Posten als Cheftrainer um ihn in der Saison 1998/99 wieder an Bill Stewart abzugeben. 1999 wurde Butch Goring Trainer der Islanders, der als Spieler großen Anteil an den Stanley Cup-Siegen Anfang der achtziger Jahre hatte. Die Playoffs wurden in den Jahren nie erreicht.

John Pickett jr. fand endlich einen Käufer für das Team. Howard Milstein und Steven Gluckstern, Mitbesitzer der Phoenix Coyotes, übernahmen das Team. Die neuen Besitzer stellten dem Team nur ein eher kleines Budget zur Verfügung um eher Gewinn zu erwirtschaften. Auf Grund des niedrigen Budgets musste das Team Spieler, wie Bryan Berard, Žigmund Pálffy oder Trevor Linden abgeben. Des Weiteren wurden auch im Management Fehler begangen. Junge Spieler, wie Todd Bertuzzi oder Bryan McCabe wurden zu anderen Teams transferiert. Unter den verbliebenen Spielern zählte der Pole Mariusz Czerkawski zu den konstant guten Scorern.

2000 wurde das Team an Charles Wang und Sanjay Kumar verkauft.

Neues Jahrtausend[Bearbeiten]

Rückkehr in die Playoffs[Bearbeiten]

General Manager Milbury transferierte 2000 die zukünftigen Starspieler Roberto Luongo und Olli Jokinen für Oleg Kvasha und Mark Parrish nach Florida, was ihm keine Sympathien bei den Fans einbrachte. Zudem hatten die Islanders den ersten Draftpick im NHL Entry Draft 2000. Milbury entschied sich für Torhüter Rick DiPietro, anstatt für die Stürmer Dany Heatley und Marián Gáborík. Bei der Presse und bei den Fans sorgte dieses Verhalten von Milbury für Verwirrung und Unverständnis, doch er rechtfertigte seine Entscheidungen damit, dass er das Team sofort verbessern wolle. Doch er scheiterte damit und die Islanders belegten in der Saison 2000/01 den letzten Platz in der Liga.

Als Folge des schlechten Spiels der Mannschaft entließ Milbury noch vor Saisonende Trainer und Islanders-Legende Butch Goring. Die Fans waren verärgert, dass Goring für die schlechte Leistung gehen musste und nicht Milbury. Außerdem ärgerten sie sich darüber, dass mit Peter Laviolette ein Neuling als Trainer verpflichtet wurde.

Vor der Saison 2001/02 wurden mit Alexei Jaschin und Michael Peca zwei Schlüsselspieler für die Centerposition verpflichtet. Zudem holte man mit Chris Osgood einen Torhüter, der mit den Detroit Red Wings bereits zweimal den Stanley Cup gewonnen hatte. Die Islanders begannen die Saison mit elf Siegen, einem Unentschieden und einer Overtime-Niederlage. Zum Ende der regulären Saison erreichten sie die Playoffs zum ersten Mal seit 1994. In der ersten Runde scheiterten sie dann nach sieben Spielen an den Toronto Maple Leafs.

2003 wurden erneut die Playoffs erreicht, doch wieder war nach der ersten Runde Schluss. Milbury, der bekannt für Entscheidungen war, die die Fans verärgerten, entließ daraufhin Peter Laviolette. Die Spieler sollen Milbury mitgeteilt haben, dass es an Vertrauen zum Trainer mangele. Steve Stirling wurde als Nachfolger unter Vertrag genommen.

2004 schieden die Islanders in der ersten Runde gegen den späteren Stanley Cup-Champion Tampa Bay Lightning aus.

Die Saison 2004/05 fiel auf Grund des Lockouts aus und Milbury beschäftigte sich damit den Kader zu verändern. Im Angriff kam für Michael Peca Mike York und es wurde Miroslav Šatan verpflichtet. Außerdem wurden für die Defensive Brian Sopel, Alexei Schitnik und Brad Lukowich geholt.

Nach der Beendigung des Lockouts wurde die Saison 2005/06 gestartet. Nach den letzten drei Spielzeiten, als die Islanders dreimal in Folge die Playoffs erreichten, schafften sie es diesmal nicht. Trainer Stirling wurde bereits im Januar 2006 entlassen und Assistenztrainer Brad Shaw wurde Interimstrainer. Zudem erklärte Milbury, dass er den Posten als General Manager abgeben werde, wenn ein Nachfolger gefunden ist.

Neue Strukturen[Bearbeiten]

Ende Mai und Anfang Juli 2006 gab Teambesitzer Charles Wang bekannt, dass Neil Smith neuer General Manager wird, Ted Nolan den Posten als Trainer übernimmt und die ehemaligen Islanders-Spieler Pat LaFontaine und Bryan Trottier ins Management des Teams einsteigen. Nur einen Monat später wurde Smith wieder entlassen, da sie, so Wang, unterschiedliche Philosophien vertreten. Noch am selben Tag trat LaFontaine von seinem Posten zurück. Nachfolger von Smith wurde Garth Snow, der bis zu diesem Zeitpunkt hinter Rick DiPietro Ersatztorhüter war. Unter Smith wurden noch Brendan Witt, Tom Poti, Mike Sillinger und Chris Simon verpflichtet. Danach wurden mit Mike Dunham, Wiktor Koslow und Sean Hill noch drei weitere Spieler verpflichtet.

Im September 2006 gaben die Islanders bekannt, dass Torhüter Rick DiPietro einen Vertrag über 15 Jahre unterschrieben hat, der ihm insgesamt 67,5 Millionen US-Dollar einbringt. Es ist der längste Vertrag in der Sportgeschichte und sorgte für große Kritik bei den Medien und den Fans.

Im Oktober 2006 schloss sich Islanders-Legende und Mitglied der Hockey Hall of Fame Mike Bossy dem Management der Islanders an.

Ted Nolan, der indianischer Abstammung ist und fast 10 Jahre bei keinem Team mehr unter Vertrag war, obwohl er bei den Buffalo Sabres 1997 den Jack Adams Award als bester Trainer der NHL erhielt, konnte eine gute Mannschaft zusammenstellen und das Team bewegte sich während der gesamten Saison in Reichweite der Playoff-Plätze. Außerdem bewies Ex-Ersatztorhüter und nun Rookie-GM Snow ein glückliches Händchen bei kleineren Transfers, ehe ihm Ende Februar 2007 wenige Minuten vor dem Ende der Transferperiode ein überraschendes Transfergeschäft gelang. Mit Ryan Smyth holten die Islanders den besten Spieler der Edmonton Oilers nach New York, was besonders unter den Fans der Oilers für Kritik sorgte. Der Preis war mit drei Erstrunden-Draft-Rechten hoch, aber die Islanders holten mit ihm durch vier Siege in Folge am letzten Spieltag den achten und verbleibenden Playoff-Platz. Mit 3-2 nach Penaltyschießen gewannen sie das alles entscheidende Spiel gegen den Lokalrivalen New Jersey Devils und Ersatztorhüter Wade Dubielewicz war der herausragende Spieler bei den Islanders. Sportlicher Höhepunkt einer turbulenten Saisonschlussphase, in der Chris Simon wegen eines brutalen Stockschlags gegen Ryan Hollweg von den New York Rangers für 25 Spiele gesperrt wurde und Torhüter DiPietro mit einer Gehirnerschütterung in den letzten Spielen der Regulären Saison fehlte. In den Playoffs unterlagen die Islanders den Buffalo Sabres mit 4:1, die das beste Team der Regulären Saison waren.

Im Juni 2007 entschied das Management sich von Mannschaftskapitän Alexei Jaschin zu trennen und ihm seinen noch vier Jahre laufenden Vertrag auszubezahlen. Der 2001 abgeschlossene Zehn-Jahresvertrag über 87,5 Millionen US-Dollar stieß schon damals auf große Kritik, da nicht garantiert war, dass Yashin tatsächlich die Erwartungen erfüllen werde. Am Ende waren seine Leistungen dem Management um Teambesitzer Charles Wang nicht mehr 6 Millionen US-Dollar pro Jahr wert.

Die Islanders sind zusammen mit den New York Rangers und den Chicago Blackhawks das dritterfolgreichste NHL-Team der USA mit vier Stanley Cup-Siegen.

Spielstätten[Bearbeiten]

Das Nassau Veterans Memorial Coliseum

Die Islanders tragen ihre Heimspiele seit ihrer Gründung im Nassau Veterans Memorial Coliseum, einer 16.234 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. Häufig ist es ein Team, für das ein neues Stadion gebaut wird, anders verhält sich dies bei den Islanders und dem Nassau Veterans Memorial Coliseum. Um zu verhindern, dass ein Team der World Hockey Association in das bis dahin nur vom Basketballteam der New York Nets genutzte Stadion zog, gründete man die New York Islanders. Das Stadion gilt wegen des Lärms, den die Fans der Islanders machen, in der NHL für die Auswärtsmannschaft als eines der unangenehmsten Stadien.

Am 24. Oktober 2012 verkündete Charles Wang, Eigentümer der Islanders, dass das Franchise ab der Saison 2015/16 seine Heimspiele im Barclays Center im New Yorker Stadtteil Brooklyn austragen wird.[1]

Neben dem Madison Square Garden in Manhattan und der Joe Louis Arena in Detroit ist das Nassau Veterans Memorial Coliseum eines von nur drei Stadien in der NHL, bei dem die Namensrechte nicht verkauft wurden.

Besitzer und Farmteams[Bearbeiten]

Erster Besitzer war der Bekleidungsfabrikant Roy Boe. Er verkaufte das Team in der zweiten Hälfte der 70er Jahre an John Pickett jr. Ende 1996 kaufte der in Dallas ansässige John Spano die Islanders von Pickett, bezahlte jedoch nicht, so dass Pickett das Team zurückbekam. Schließlich fand Pickett eine Gruppe um Howard Milstein und Steven Gluckstern (Mitbesitzer der Phoenix Coyotes), die ihm die Islanders abkauften.

2000 verkauften Milstein und Gluckstern an Charles Wang und Sanjay Kumar von Computer Associates. Der in Shanghai geborene Wang ist Gründer von Computer Associates, wurde inzwischen jedoch von Kumar als CEO abgelöst. Er kaufte Kumars Anteile an den Islanders und ist mittlerweile Mehrheitseigner des Teams. Häufig mischt er sich auch in sportliche Belange ein, was sein Ansehen bei den Fans in ein kritisches Licht rückt.

Zu den Islanders, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch mehrere andere Mannschaften in unterklassigen Ligen, die sogenannten Farmteams. Im Falle der Islanders sind dies zurzeit die Bridgeport Sound Tigers (ebenfalls im Besitz von Wang) in der American Hockey League.

Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die "richtigen" NHL-Spiele vorzubereiten. Den Nachwuchs beziehen die Islanders dabei, wie die anderen Vereine, vor allem über die NHL Entry Draft, über die alljährlich vielversprechende Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.

Erfolge und Ehrungen[Bearbeiten]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

In den Jahren 1980, 1981, 1982 und 1983 gewannen die New York Islanders den Stanley Cup, die begehrteste Trophäe der Eishockeywelt. 1984 standen sie im Finale unterlagen dort jedoch den Edmonton Oilers 2:4.

Clarence S. Campbell Bowl

Prince of Wales Trophy

NHL Awards[Bearbeiten]

Art Ross Trophy

Bill Masterton Memorial Trophy

Calder Memorial Trophy

Conn Smythe Trophy

Frank J. Selke Trophy

Hart Memorial Trophy

Jack Adams Award

James Norris Memorial Trophy

King Clancy Memorial Trophy

Lady Byng Memorial Trophy

Lester Patrick Trophy

Vezina Trophy

William M. Jennings Trophy

NHL All-Star Team-Nominierungen[Bearbeiten]

Auszeichnung Name Saison
First All-Star Team Denis Potvin
Bryan Trottier
Clark Gillies
Mike Bossy
1974/75, 1975/76, 1977/78, 1978/79, 1980/81
1977/78, 1978/79
1977/78, 1978/79
1980/81, 1982/83, 1983/84, 1985/86
Second All-Star Team Glenn Resch
Denis Potvin
Mike Bossy
Bryan Trottier
John Tonelli
Roland Melanson
1975/76, 1978/79
1976/77, 1983/84
1977/78, 1978/79, 1984/85
1981/82, 1983/84
1981/82, 1984/85
1982/83
All-Rookie Team David Volek
Wladimir Malachow
Bryan Berard
Trent Hunter
John Tavares
Michael Grabner
1988/89
1992/93
1996/97
2003/04
2009/10
2010/11

Seit der Gründung des Franchises gelang es sieben Spielern zusammen 25 Mal für eines der All-Star-Teams sowie sechs weiteren für das All-Rookie-Team nominiert zu werden.

NHL All-Star Game-Nominierungen[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen,
Pts = Punkte

Name von – bis GP G A Pts
Denis Potvin 1974–1988 9 5 4 9
Mike Bossy 1978–1986 7 2 2 4
Bryan Trottier 1976–1986 7 1 2 3
Pat LaFontaine 1988–1991 4 2 2 4
Ed Westfall 1973–1975 3 0 0 0
Pierre Turgeon 1993–1994 2 3 6 9
John Tonelli 1982–1985 2 0 1 1
Glenn Resch 1976–1977 2

Aus den Reihen der Islanders standen 24 Feldspieler und drei Torhüter im Kader bei einem All-Star-Game. Die Feldspieler kamen zu 51 Einsätzen, bei denen ihnen 14 Tore und 27 Vorlagen gelangen. Der drei Torhüter bringen zusätzlich noch vier Einsätze mit ein. Zwei Rookies der Islanders standen im Kader des YoungStars Game, das seit 2002 ausgetragen wird.

Mit neun Teilnahmen für die Islanders ist Denis Potvin der Spieler, der auf die meisten Teilnahmen in der Geschichte des Teams zurückblicken kann. Mit neun Punkten ist er der erfolgreichste Spieler. Neben ihm erreichte auch Pierre Turgeon, der nur zwei All-Star-Partien für die Islanders bestritt, neun Punkte. Potvins fünf Tore und Turgeons sechs Vorlagen sind die Bestmakern der Islanders-Spieler.

Beim All-Star Game 1973 war Ed Westfall der erste Spieler, der für die Islanders teilnahm. Beim All-Star Game 1974 gelang Denis Potvin das erste Tor bei einem All-Star-Game.

Torhüter Billy Smith wurde 1978 zum wertvollsten Spieler des All-Star-Games gewählt. Er war erst der zweite Torhüter, dem dies gelang.

Im Jahr 1983 waren die Islanders zum bisher einzigen Male Gastgeber, als sie die 35. Ausgabe im Nassau Veterans Memorial Coliseum ausrichteten.

Außer den All-Star-Games gab es drei weitere Anlässe, bei dem die NHL ein All-Star-Team stellte. Die Summit Series 1972 fand vor der Gründung der Islanders statt. Beim Challenge Cup 1979 standen dann mit Denis Potvin, Mike Bossy, Bryan Trottier und Clark Gillies gleich vier Spieler der Islanders im Kader. Für das Rendez-vous ’87, bei dem erneut die sowjetische Nationalmannschaft Gegner des NHL-Teams war, wurde kein Spieler der Islanders berücksichtigt.

Franchiserekorde[Bearbeiten]

Im folgenden werden ausgewählte Spielerrekorde des Franchise sowohl über die gesamte Karriere als auch über einzelne Spielzeiten aufgeführt.

Karriere[Bearbeiten]

Name Anzahl
Meiste Spiele Bryan Trottier 1.123
Meiste aufeinanderfolgende Spiele Billy Harris 576 (7. Oktober 1972 bis 30. November 1979)
Meiste Tore Mike Bossy 573
Meiste Vorlagen Bryan Trottier 853
Meiste Punkte Bryan Trottier 1.353 (500 Tore + 853 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Mick Vukota 1.879
Meiste Shutouts Glenn Resch 25

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2010/11

Saison[Bearbeiten]

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Mike Bossy 69 1978/79
Meiste Vorlagen Bryan Trottier 87 1978/79
Meiste Punkte Mike Bossy 147 (64 Tore + 83 Vorlagen) 1981/82
Meiste Punkte als Rookie Bryan Trottier 95 (32 Tore + 63 Vorlagen) 1975/76
Meiste Punkte als Verteidiger Denis Potvin 101 (31 Tore + 70 Vorlagen) 1978/79
Meiste Strafminuten Brian Curran 356 1986/87
Meiste Siege als Torhüter Billy Smith
Chris Osgood
Rick DiPietro
32 1981/82
2001/02
2006/07

Trainer[Bearbeiten]

Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach
Overtime, Pts = Punkte, Win % = Siegquote

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T OTL Pts Win % GC W L
Phil Goyette 1972/73* 48 6 38 4 16 .167
Earl Ingarfield 1972/73* 30 6 22 2 14 .233
Al Arbour 1973/74–1985/86 1038 552 317 169 1273 .613 171 109 62
Terry Simpson 1986/87–1988/89* 187 81 82 24 186 .497 20 9 11
Al Arbour 1988/89*–1993/94 461 187 220 54 428 .464 27 10 17
Lorne Henning 1994//95 48 15 28 5 35 .365
Mike Milbury 1995/96–1996/97* 127 35 73 19 89 .350
Rick Bowness 1996/97*–1997/98* 100 38 50 12 88 .440
Mike Milbury 1997/98*–1998/99* 66 22 39 5 49 .371
Bill Stewart 1998/99* 35 10 18 7 27 .385
Butch Goring 1999/00–2000/01* 143 41 89 14 4 100 .335
Lorne Henning 2000/01* 17 4 11 2 0 10 .294
Peter Laviolette 2001/02–2002/03 158 77 62 19 6 179 .546 12 4 8
Steve Stirling 2003/04–2005/06* 118 56 51 11 6 129 .521 5 1 4
Brad Shaw 2005/06* 40 18 18 4 40 .500
Ted Nolan 2006/07–2007/08 163 74 68 21 169 .518 5 1 4
Al Arbour** 2007/08 1 1 0 0 2 1.000
Scott Gordon 2008/09–2010/11* 164 60 84 20 140 .427
Jack Capuano seit 2010/11* 65 26 29 10 62 .477

* Wechsel während der laufenden Saison; ** Interimstrainer

15 Trainer hatten die Islanders in ihrer mehr als dreißigjährigen Geschichte, doch nur einer wurde bei ihnen zur Legende. Nachdem man in einer enttäuschenden ersten Saison gleich zwei Trainer verschlissen hatte, holte man mit dem gut vierzig-jährigen Al Arbour einen Coach, der sich zweimal mit mäßigem Erfolg bei den St. Louis Blues versucht hatte. Er führte die Islanders in seinen ersten 13 Jahren zu vier Stanley Cup-Siegen, bevor er 1986 seinen Rücktritt erklärte. Als es unter seinem Nachfolger drei Jahre später nicht so gut lief, kehrte er für weitere fünfeinhalb Jahre hinter die Bande der Islanders zurück. Mehr als zwei aufeinander folgende Spielzeiten schaffte keiner seiner Nachfolger. Am zweitlängsten hielt sich Mike Milbury, der während seiner Zeit als General Manager einmal für zwei und einmal für zwei halbe Spielzeiten hinter der Bande stand. Unter den Trainern finden sich auch zwei Spieler aus der erfolgreichsten Zeit der Islanders. Lorne Henning, der nach seinem Karriereende die meiste Zeit als Assistenztrainer der Islanders tätig war, übernahm zweimal für je eine Saison den Posten des Cheftrainers und Butch Goring, der schon als Spieler die Rolle des Trainer-Assistenten innehatte, kehrte zum Ende der 90er Jahre als Coach zu den Islanders zurück.

General Manager[Bearbeiten]

Name Saison
Bill Torrey 1972/73–1991/92
Don Maloney 1992/93–1995/96*
Mike Milbury 1995/96*–2005/06
Neil Smith 2006/07*
Garth Snow seit 2006/07*

* Wechsel während der laufenden Saison

Spieler[Bearbeiten]

Aktueller Kader der Saison 2013/14[Bearbeiten]

Stand: 26. November 2013[2]

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum In Org. seit Geburtsort
12 KanadaKanada Bailey, JoshJosh Bailey C 02. Okt. 1989 2008 Bowmanville, Ontario, Kanada
36 KanadaKanada Boulton, EricEric Boulton LW 17. Aug. 1976 2012 Halifax, Nova Scotia, Kanada
7 KanadaKanada Carkner, MattMatt Carkner D 03. Nov. 1980 2012 Winchester, Ontario, Kanada
53 KanadaKanada Cizikas, CaseyCasey Cizikas C 27. Feb. 1991 2009 Toronto, Ontario, Kanada
15 KanadaKanada Clutterbuck, CalCal Clutterbuck RW 18. Nov. 1987 2013 Welland, Ontario, Kanada
46 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donovan, MattMatt Donovan D 09. Mai  1990 2008 Edmond, Oklahoma, USA
40 OsterreichÖsterreich Grabner, MichaelMichael Grabner RW 05. Okt. 1987 2010 Villach, Österreich
3 KanadaKanada Hamonic, TravisTravis Hamonic D 16. Aug. 1990 2008 Saint-Malo, Manitoba, Kanada
14 KanadaKanada Hickey, ThomasThomas Hickey D 08. Feb. 1989 2013 Calgary, Alberta, Kanada
17 KanadaKanada Martin, MattMatt Martin LW 08. Mai  1989 2008 Windsor, Ontario, Kanada
4 TschechienTschechien Martínek, RadekRadek Martínek D 31. Aug. 1976 2013 Havlíčkův Brod, Tschechoslowakei
13 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten McDonald, ColinColin McDonald RW 30. Sep. 1984 2012 Wethersfield, Connecticut, USA
20 RusslandRussland Nabokow, JewgeniJewgeni Nabokow G 25. Juli 1975 2011 Öskemen, Kasachische SSR
29 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nelson, BrockBrock Nelson C 15. Okt. 1991 2010 Warroad, Minnesota, USA
55 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ness, AaronAaron Ness D 18. Mai  1990 2011 Roseau, Minnesota, USA
51 DanemarkDänemark Nielsen, FransFrans Nielsen C 24. Apr. 1984 2002 Herning, Dänemark
45 SchwedenSchweden Nilsson, AndersAnders Nilsson G 19. Mär. 1990 2011 Luleå, Schweden
21 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Okposo, KyleKyle OkposoA RW 16. Apr. 1988 2006 Saint Paul, Minnesota, USA
60 KanadaKanada Poulin, KevinKevin Poulin G 12. Apr. 1990 2008 Montreal, Québec, Kanada
37 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Strait, BrianBrian Strait D 04. Jan. 1988 2013 Waltham, Massachusetts, USA
91 KanadaKanada Tavares, JohnJohn TavaresC C 20. Sep. 1990 2009 Mississauga, Ontario, Kanada
11 SlowakeiSlowakei Višňovský, ĽubomírĽubomír Višňovský D 11. Aug. 1976 2012 Topoľčany, Tschechoslowakei

Mannschaftskapitäne[Bearbeiten]

Jahr Name
1972–1977 Ed Westfall
1977–1979 Clark Gillies
1979–1987 Denis Potvin
1987–1991 Brent Sutter
1991–1996 Pat Flatley
1996–1998 Bryan McCabe
1998–1999 Trevor Linden
Jahr Name
1999–2000 Kenny Jönsson
2000–2001 kein Kapitän
2001–2004 Michael Peca
2005–2007 Alexei Jaschin
2007–2009 Bill Guerin
2009–2011 Doug Weight
2011–2013 Mark Streit
seit 2013 John Tavares

Mitglieder der Hockey Hall of Fame[Bearbeiten]

Gesperrte Trikotnummern und geehrte Mitwirkende[Bearbeiten]

Die gesperrten Nummern an der Decke des Nassau Veterans Memorial Coliseum

In ihrer Franchise-Geschichte haben die New York Islanders bisher sechs Trikotnummern offiziell gesperrt. Zudem wird eine weitere offiziell nicht mehr vergeben. Diese sechs gesperrten Rückennummern hängen als Banner im Nassau Veterans Memorial Coliseum und werden an keinen Spieler mehr vergeben.

Nr. Name Sperrungsdatum
5 Denis Potvin 1. Februar 1992
9 Clark Gillies 7. Dezember 1996
19 Bryan Trottier 20. Oktober 2001
22 Mike Bossy 3. März 1992
23 Bob Nystrom 1. April 1995
31 Billy Smith 20. Februar 1993
99 Wayne Gretzky 6. Februar 2000 (ligaweit)

Zwischen 1992 und 2001 ehrten die Islanders fünf Spieler aus dem Team, das von 1980 bis 1983 viermal in Folge den Stanley Cup gewinnen konnte. Die Stars der Mannschaft Denis Potvin und Mike Bossy waren 1992 die beiden ersten, denen diese Ehre zuteilwurde. Von 1993 bis 1996 folgten Torwart Billy Smith, Bob Nystrom und Mannschaftskapitän Clark Gillies. Erst 2001 folgte mit Bryan Trottier ein weiterer Spieler.

Die Rückennummer 99 ist seit dem 6. Februar 2000 ligaweit zu Ehren von Wayne Gretzky gesperrt worden.

Die New York Islanders haben noch weitere Mitwirkende mit Bannern geehrt.

  • 1500 Al Arbour, Trainer (1973–86, 1988–94, 3. November 2007); der Banner wurde am 3. November 2007 aufgehängt, nachdem Arbour für ein Spiel auf die Trainerbank der Islanders zurückgekehrt war, um sein 1500. Spiel als Trainer der Mannschaft zu bestreiten. Er ersetzt den am 25. Januar 1997 aufgehängten Banner mit der Nummer 739, der für die 739 Siege von Al Arbour in der regulären Saison stand.
  • Bill Torrey, General Manager, Präsident und Vize-Präsident (1972–1992); auf seinem Banner stehen die Worte „The Architect“ und statt einer Nummer ist auf dem Banner eine Fliege, die er immer getragen hat und sein Markenzeichen war.

Top-10-Wahlrechte im NHL Entry Draft[Bearbeiten]

Name Jahr Draft-Position
Billy Harris 1972 1.
Denis Potvin 1973 1.
Clark Gillies 1974 4.
Pat LaFontaine 1983 3.
Brad Dalgarno 1985 6.
Dave Chyzowski 1989 2.
Scott Scissons 1990 6.
Scott Lachance 1991 4.
Darius Kasparaitis 1992 5.
Brett Lindros 1994 9.
Wade Redden 1995 2.
Jean-Pierre Dumont 1996 3.
Roberto Luongo 1997 4.
Eric Brewer 5.
Name Jahr Draft-Position
Michael Rupp 1998 9.
Tim Connolly 1999 5.
Taylor Pyatt 8.
Branislav Mezei 10.
Rick DiPietro 2000 1.
Raffi Torres 5.
Kyle Okposo 2006 7.
Josh Bailey 2008 9.
John Tavares 2009 1.
Nino Niederreiter 2010 5.
Ryan Strome 2011 5.
Griffin Reinhart 2012 4.

Die Spieler der frühen Draftjahre 1963 bis 1968 sind hier nicht aufgeführt.

Seit 1969 hatten die New York Islanders 48 Draftrechte in der ersten Runde des NHL Entry Draft, bis 1978 als NHL Amateur Draft bekannt. 26 Mal konnten sie bereits als eine der ersten zehn Mannschaften einen Spieler auswählen und vier Mal hatten sie das erste Wahlrecht im Draft.

Franchise-Top-Punktesammler[Bearbeiten]

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Franchise bis zum Ende der regulären Saison 2010/11 und der Playoffs 2011.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
Bryan Trottier C 1975/76–1989/90 1123 500 853 1353 1,20
Mike Bossy RW 1977/78–1986/87 752 573 553 1126 1,49
Denis Potvin D 1973/74–1987/88 1060 310 742 1052 0,99
Clark Gillies LW 1974/75–1985/86 872 304 359 663 0,76
Brent Sutter C 1980/81–1991/92 694 287 323 610 0,87
Pat LaFontaine C 1983/84–1990/91 530 287 279 566 1,06
John Tonelli LW 1978/79–1985/86 594 206 338 544 0,91
Bob Bourne C 1974/75–1985/86 814 238 304 542 0,66
Bob Nystrom RW 1972/73–1985/86 900 235 278 513 0,57
Derek King LW 1986/87–1996/97 638 211 288 499 0,78

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
Bryan Trottier C 175 64 106 170 0,97
Denis Potvin D 185 56 108 164 0,88
Mike Bossy RW 129 85 75 160 1,24
Clark Gillies LW 159 47 46 93 0,58
Bob Bourne C 129 38 54 92 0,71
Bob Nystrom RW 157 39 44 83 0,52
John Tonelli LW 113 28 55 83 0,73
Butch Goring C 99 28 40 68 0,68
Brent Sutter C 88 24 35 59 0,67
Stefan Persson D 102 7 50 57 0,55

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: New York Islanders – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDan Rosen: Islanders officially headed to Brooklyn in 2015. NHL, 24. Oktober 2012, abgerufen am 27. Oktober 2012 (englisch).
  2. offizieller Kader