HC Empor Rostock

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HC Empor Rostock
HC Empor Rostock Logo.svg
Voller Name Handballclub Empor Rostock
Abkürzung(en) HCE
Gegründet 1946[1]
Vereinsfarben Blau & Gelb
Halle OSPA Arena, Rostock,
Stadthalle Rostock
Plätze 1.050
4.000
Präsident Jens Gienapp
Trainer Aaron Ziercke
Liga 2. Handball-Bundesliga
2013/14
Rang 15. Platz
DHB-Pokal 1. Runde
Website www.hc-empor.de
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National DDR-Meister (Herren)
1953, 1954, 1955, 1956, 1957, 1968, 1973, 1978, 1986, 1987
DDR-Meister (Damen)
1966, 1967, 1989,
DDR-Pokalsieger (Herren)
1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989
DDR-Pokalsieger (Damen)
1988, 1989
International Europapokalsieger Pokalsieger
1982
Vereins-Europameister
1982
Europapokal der Landesmeister-Finalist
1979

Der Handballclub Empor Rostock ist ein Handball-Verein aus Rostock.

Als „SC Empor“ (7) bzw. BSG Empor Rostock (3) war der Verein mit insgesamt zehn Meistertiteln und sieben Pokalsiegen der erfolgreichste Handballverein der DDR. Der SC Empor war außerdem je einmal Vereins-Europameister und Europapokalsieger der Pokalsieger. Der SC Empor war der Rekordpokalsieger und gemeinsam mit dem SC Magdeburg auch der Rekordmeister der DDR. Empor war der einzige Verein, der in allen Spielzeiten (ab Gründung 1955) in der DDR-Oberliga spielte und einer von fünf Vereinen, der immer in der eingleisigen Oberliga (seit 1964) vertreten war. In der ewigen Tabelle der eingleisigen DDR-Oberliga belegt Empor Rostock den zweiten Platz hinter dem SC Magdeburg.

Mit 17 nationalen Titeln gehörte Empor Rostock in der Vergangenheit auf nationaler Ebene zu den erfolgreichsten Verein im Hallenhandball und steht immer noch gleichauf mit dem VfL Gummersbach (12× Meister, 5× Pokalsieger) hinter dem THW Kiel (18× Meister, 9× Pokalsieger, 7× Supercupgewinner).

Die erste Männermannschaft spielt derzeit in der 2. Handball-Bundesliga.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge des Handballs in Rostock[Bearbeiten]

Die Spielstätte des HC Empor Rostock: Die Stadthalle

Ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich die erste Rostocker Handballmannschaft, die auch auf nationaler Ebene mit anderen mithalten konnte. Paul-Friedrich Reder (genannt Fiete Reder), der bereits vor dem Krieg in Rostock Handball spielte, formte ein Team aus seinen ehemaligen Mannschaftskameraden und Freunden. Die Mannschaft nannte sich Rostock-West und dominierte in den folgenden Jahren den Handballsport in Mecklenburg-Vorpommern. Die Spieler gewannen auf Anhieb den Landesmeistertitel auf dem Großfeld. In den Saisons 1947 und 1948 waren sie auf Landesebene ungeschlagen und gewannen die Landesmeistertitel mit großem Vorsprung, vor den Verfolgern.

Der Gewinn des Landesmeistertitels 1948 auf dem Feld berechtigte zur Teilnahme an der Ostzonenmeisterschaft, der Meisterschaft der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands, die in die DDR-Meisterschaft und später DDR-Oberliga aufging. Diese Meisterschaft wurde als Wettbewerb im KO-System mit zehn Mannschaften, den Landesmeistern, ausgetragen. Rostock West erreichte das Finale, verlor jedoch gegen die Mannschaft von Weißenfels-Mitte mit 7:12.

Im selben Jahr errangen auch die Jugendmannschaften die ersten Erfolge. Die Jugendmannschaft, trainiert von Paul-Friedrich Reder, der gleichzeitig auch bei den Männern spielte, wurde Jugendmeister im Feldhandball.

1949 trat die Mannschaft von Rostock West vollständig zur BSG Motor Neptun, die später in Anker Rostock (1950) und BSG Motor Rostock umbenannt wurde, über. Zugleich wurden im selben Jahr erstmals Meisterschaften im Hallenhandball ausgetragen. Die BSG Motor gewann auf Landesebene sowohl den Hallentitel als auch den Titel auf dem Großfeld. In den folgenden nationalen Turnieren wurde der Vizemeistertitel im Feldhandball, ausgespielt als Liga mit einfacher Runde, d.h. jede Mannschaft spielt einmal gegen jede andere, und der dritte Platz in der Halle errungen.

Ein Jahr darauf wurde die Mannschaft ebenfalls Zweite auf dem Feld und gewann durch ein 9:4 im Spiel um Platz 3 gegen Magdeburg die Bronzemedaille in der Halle. 1951 wurde erneut die Bronzemedaille in der Halle geholt. Eine Finalteilnahme wurde nur durch ein Losentscheid im Halbfinale gegen Volkspolizei Halle, bei dem es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 6:6 gestanden hatte, verhindert.

Die ersten nationalen Titel[Bearbeiten]

Nach einer sehr schwachen Saison im Jahr 1952, gewann die Rostocker Handballmannschaft ihren ersten Meistertitel. Nach dem zweiten Platz in der DDR-Feldhandball-Oberliga, wurde das Finale der DDR-Hallenhandball-Meisterschaft in der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle durch ein 5:2 gegen Volkspolizei Halle gewonnen. Zu dieser Zeit waren viele Spieler der BSG Motor Rostock auch in der DDR-Nationalmannschaft aktiv und so kam es, das Motor in den folgenden Jahren zur dominierenden Mannschaft auf nationaler Ebene wurde.

1954 wurde dann der zweite nationale Titel in der Halle gefeiert. Nachdem in der Vorrunde Gruppe A die Spiele gegen Dynamo Halle und Fortschritt Forst gewonnen wurden gewannen die Rostocker auch das Finalspiel in Berlin gegen Lokomotive Gera mit 13:4.

Die Saison 1955 war die bis dahin erfolgreichste Saison im Rostocker Handball. Es war das erste und einzige Mal, dass die Handballer das Double aus Feld- und Hallentitel holten. Im Finale der Hallen-Meisterschaft standen sich Motor Rostock und Dynamo Halle gegenüber. Nach einem lange Zeit knappen Spiel gewannen die Küstenhandballer mit 14:11. Revanchieren für diese Niederlage wollte sich Dynamo Halle im Finale um die Großfeldhandballmeisterschaft. Dieses Finale wurde in Karl-Marx-Stadt vor 25.000 Zuschauern, im Heimstadion der BSG Motor, der Motor-Sportplatz Rostock, trugen die Rostocker ihre Heimspiele vor 8.000 bis 10.000 Zuschauern aus, zwischen den beiden Staffelsiegern der Oberliga ausgetragen. Die Revanche gelang Dynamo Halle jedoch nicht, sie verloren auch dieses Finale, diesmal mit 12:18. Im selben Jahr wurde auch der SC Empor Rostock gegründet.

Training des SC Empor Rostock in der neuen Marienehener Sporthalle, 1958

Der vierte Hallentitel in Folge wurde im Jahr 1956 durch einen 25:17 Finalsieg gegen Motor Eisenach erspielt. Am 1. April 1956 wurden die Mannschaften der BSG Motor in den SC Empor eingegliedert, um bessere Trainingsmöglichkeiten zu erhalten, leistungsorientierter zu arbeiten und den Handballsport in der Hansestadt durch Spitzenmannschaften voranzubringen. Außerdem erhielt die Mannschaft durch den Übertritt eine komplett neue Halle. Die ehemalige Halle des Fischkombinats Rostock in Marienehe, heute Fiete-Reder-Halle, wurde für 150.000 DM zu einer Sporthalle mit Trainingsräumen und Trainingshalle umgebaut, die national und international auf dem neusten Stand war. Vorher wurden die Heimspiele in der Güstrower Sporthalle oder in einer kleineren Rostocker Sporthalle ausgetragen.

Der vorerst letzte nationale Titel bei den Herren wurde in der Saison 1956/57 erspielt. In der Staffel der Hallenhandballmeisterschaft belegte man punktgleich mit ZSK Vorwärts Berlin den zweiten Platz. Aufgrund der Punktgleichheit musste ein Entscheidungsspiel angesetzt werden um den Finalteilnehmer um die DDR Handballmeisterschaft festzulegen. Das Entscheidungsspiel wurde von Empor mit 16:15 knapp gewonnen. Der Finalgegner hieß BSG Motor Eisenach, der Sieger der zweiten Staffel. Trotz eines 5:9 Rückstands zur Pause wurde das Spiel mit 17:15 gewonnen und damit der fünfte Hallentitel hintereinander perfekt gemacht. 1958 erreichte die mannschaft das Finale auf dem Großfeld. Auch dieses Spiel wurde gegen die BSG Motor Eisenach bestritten. Jedoch revanchierten sich die Eisenacher erfolgreich für die 1957 in der Halle erlittende Niederlage. Sie gewannen das Spiel mit 18:15.

In den kommenden Jahren wurde es ein wenig ruhig um den Rostocker Männerhanbdball. Weder die Finals im Feld- noch im Hallenhandball wurden erreicht. Erst 1967 wurde wieder eine Medaille geholt. In der eingleisigen DDR-Feldhandballoberliga erreichte man hinter dem SC Magdeburg und der SC DHfK Leipzig den dritten Platz. Es war das letzte Mal, dass eine Meisterschaft auf dem Feld ausgetragen wurde.

1965 wurde die eingleisige DDR-Oberliga im Hallenhandball eingeführt. Empor konnte auch hier in den ersten Jahren nicht über den dritten Platz hinauskommen.

Die Frauenmannschaft des SC Empor gewann 1966 und 1967 die Hallenmeisterschaft und 1964, 1965 und 1966 die nationalen Titel auf dem Feld und glichen damit die „Flaute“ der Männer aus. Die Frauen konnten, im Gegensatz zu den Männern, zwar nie einen internationalen Erfolg erringen, nahmen aber 1968 am Endspiel des Europapokal der Landesmeister teil.

Erst 1968 wurde bei den Männern wieder ein Titel geholt. Mit 3 Punkten Vorsprung vor SC Dynamo Berlin gewannen sie die DDR-Meisterschaft. Der 7. Titel in der Halle folgte in der Saison 1972/73. Mit einem Vorsprung von 6 Punkten vor Berlin gewann Empor überlegen den Titel.

Seit Einführung der internationalen Wettbewerbe der EHF waren sowohl die Herren-, als auch die Damenmannschaften von Empor überaus erfolgreiche Vertreter des Deutschen-Handball-Verbandes (DHV). Nach der Finalniederlage der Herren im Europapokal der Landesmeister 1978, folgte der ersten internationale Erfolg 1982 im Europapokalsieger der Pokalsieger, wurde die EHF-Vereins-EM in der Rostocker Stadthalle ausgetragen. Vor 4.000 Zuschauern sicherte sich der SC Empor den Sieg gegen den Europapokalsieger der Landesmeister. 1983 folgte dann eine erneute Finalteilnahme im Europapokalsieger der Pokalsieger, allerdings verlor man gegen SKA Minsk.

Am 25. Februar 1999 hat sich die Handball-Abteilung aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Hauptverein SC Empor Rostock herausgelöst und trägt seitdem den Namen Handball-Club Empor Rostock. Im Jahr 2002 wurde dann auch die erfolgreiche Damenmannschaft, inklusive aller Juniorinnenteams, aus finanziellen Gründen aus dem HC Empor ausgegliedert, sie wurden vom PSV Rostock übernommen.

Empor Rostock war siebenmaliger Meister der Herren (zwischen 1956 und 1987) sowie dreimaliger Meister der Damen (zwischen 1966 und 1989).

Die Spitze des Erfolges erreichen die Herren zu Beginn der 1980er Jahre. Der Verein stellte einige der Olympiasieger aus dem Jahr 1980 - u.a. Frank-Michael Wahl und Hans-Georg Jaunich, zudem gewannen der SC Empor Rostock in der Saison 1981/82 den Europapokal der Pokalsieger und die EHF-Vereins-EM, in der darauffolgenden Saison kam die Mannschaft bis ins Finale des Europapokal der Pokalsieger und unterlag dort gegen SKA Minsk.

Von 1991-93 war der Verein Mitglied der Handball-Bundesliga. 2003 stiegen die Herren aus der 2. Handball-Bundesliga in die Regionalliga ab. 2005 stiegen sie wieder auf und erreichten einen einstelligen Tabellenplatz in der 2. Bundesliga.

Heute hat der Verein etwa 250 Mitglieder, wovon sich 190 als aktive Spieler in den Jugend-, Amateur- und Profimannschaften betätigen.

Größte Erfolge[Bearbeiten]

Herren[Bearbeiten]

Damen[Bearbeiten]

  • 6x DDR-Meister
    • Hallenhandball: 1966, 1967, 1989
    • Feldhandball: 1964, 1965, 1966

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten]

Saisonbilanzen seit 1991/92[Bearbeiten]

Saison Spielklasse Platz Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1991/92 1. BL Nord 10 26 11 0 15 474:543 -69 22:30
1992/93 1. BL 17 34 11 2 21 657:738 -81 24:44
1993/94 2. BL Nord 6 34 16 4 14 762:714 48 36:32
1994/95 2. BL Nord 4 34 22 2 10 782:731 51 46:22
1995/96 2. BL Nord 4 34 21 4 9 778:705 73 46:22
1996/97 2. BL Nord 3 34 26 3 5 829:704 125 55:13
1997/98 2. BL Nord 3 34 21 2 11 895:795 100 44:24
1998/99 2. BL Nord 14 33 12 1 21 745:818 -73 25:43
1999/00 2. BL Nord 11 32 12 3 17 798:802 -4 27:37
2000/01 2. BL Nord 16 32 8 6 18 761:815 -54 22:42
2001/02 2. BL Nord 15 38 12 4 20 819:884 -65 28:44
2002/03 2. BL Nord 16 34 9 1 24 887:992 -105 19:49
2003/04 RL Nordost 2 20 26 1 3 1006:685 321 53:7
2004/05 RL Nordost 1 30 29 0 1 1042:715 337 58:2
2005/06 2. BL Nord 8 38 19 3 16 1067:1068 -1 41:35
2006/07 2. BL Nord 13 34 12 7 15 872:899 -27 31:37
2007/08 2. BL Nord 15 34 11 3 20 946:977 -31 25:43
2008/09 2. BL Nord 14 34 10 1 23 969:1086 -117 21:47
2009/10 2. BL Nord 5 32 18 1 13 970:935 35 37:27
2010/11 2. BL Nord 9 32 16 3 13 921:918 3 35:29
2011/12 2. BL 16 38 13 3 22 1071:1156 -85 29:47
2012/13 2. BL 6 36 18 3 15 1054:1032 +22 39:33
2013/14 2. BL 15 36 12 5 19 997:1075 -78 29:43
Aufstieg
Abstieg

Europapokalauftritte[Bearbeiten]

Der HC Empor Rostock bestritt insgesamt 57 Spiele in europäischen Pokalen. Es gab 33 Siege, bei 21 Niederlagen und 2 Unentschieden. das Torverhältnis beträgt 1230:1091.

Deutsche Nationalspieler bei Empor[Bearbeiten]

Frank-Michael Wahl beim Auswärtsspiel im IHF-Cup des SC Empor in Berlin am 15. Januar 1983

Aufgeführt werden alle deutschen Nationalspieler (überwiegend DHV-Spiele), die im Verlauf ihrer Karriere bei Empor Rostock spielten.

Spieler Länderspiele (Tore) Davon für eine gesamtdeutsche Mannschaft
Hans Beier
41 (0)
6
Wolfgang Böhme
192 (538)
0
Georg Bolitschew
9 (5)
0
Rüdiger Borchardt
154 (692)
15 (25)
Hermann Dowe
1 (0)
0
Udo Dreyer
21 (25)
0
Christian Feldbinder
5 (8)
5 (8)
Heinz Flach
1 (0)
0
Heiko Ganschow
4 (5)
0
Reiner Ganschow
206 (754)
0
Gerhard Gernhöfer
93 (117)
0
Matthias Hahn
104 (241)
49 (116)
Hans-Georg Jaunich
16 (16)
0
Gert Kösterke
12 (8)
0
Gert Langhoff
20 (28)
0
Holger Langhoff
55 (35)
0
Klaus Langhoff
144 (171)
0
Christian Langner
13 (17)
0
Klaus-Dieter Matz
75 (212)
5 (19)
Günter Mundt
20 (46)
3 (4)
Wolfgang Niescher
47 (70)
0
Klaus Prüsse
30 (0)
0
Paul-Friedrich Reder
1 (0)
0
Jürgen Rohde
28 (1)
0
Holger Schneider
93 (197)
43 (98)
Frank Seydel
3 (3)
0
Tilo Strauch
16 (23)
0
Hartmut Stubbe
19 (42)
0
Frank-Michael Wahl
344 (1412)
30 (74)
Michael Wegner
11 (12)
0
Helmut Wilk
35 (30)
0
Mario Wille
4 (3)
0

Aktuell[Bearbeiten]

Teambesprechung beim Spiel gegen TV Emsdetten

Aktuelle Situation[Bearbeiten]

Die Spielbetriebsgesellschaft des HC Empor Rostock hatte im Frühling 2008 Schulden und Verbindlichkeiten in Höhe von 375.000 Euro. Dem Verein wurde aufgrund der hohen Schulden in erster Instanz die Bundesligalizenz verweigert. Ein vorzeitiger eigenständiger Rückzug der Lizenzunterlagen durch die Vereinsführung, wie er in Betracht gezogen wurde, war nicht mehr möglich. Die DHL-Statuten lassen einen solchen Rückzug, der eine Spielberechtigung für die Regionalliga zur Folge hätte, nicht zu. Durch die Lizenzverweigerung sollte der HC Empor die nächste Saison in der Landesoberliga Mecklenburg-Vorpommern spielen.

Jedoch legte der Verein Einspruch gegen die Lizenzverweigerung ein, da nach Angaben des Vereins eine Möglichkeit gefunden wurde, die Schulden zu tilgen. [2] Dem Einspruch wurde am 3. Juni stattgegeben und dem Verein wurden Auflagen erteilt, so z.B. die ausstehenden Spielergehälter zu zahlen und die Schulden zu tilgen. Nach Erfüllung dieser Auflagen erhielt der HC Empor doch die Spielgenehmigung für die 2. Bundesliga.

Zudem verließen mehrere Leistungsträger die Mannschaft. Rasmus Gersch ging zur Ahlener SG, Matthias Struck wechselte zur Eintracht Hildesheim, Bernard Latchimy zur SV Alfeld. Auch Marco Stange, Marvin Nartey und Nicolai Hansen verließen Empor. Stefan Jähnke beendete seine Profikarriere. [2]

Spiel gegen TV Emsdetten

Erste Mannschaft Saison 2014/15[Bearbeiten]

NR. NAME NATIONALITÄT POSITION GEBURTSJAHR
1 Jan Kominek TschechienTschechien TW 1981
12 Tobias Malitz DeutschlandDeutschland TW 1995
3 Roman Bečvář TschechienTschechien RM 1989
5 Kenji Hövels DeutschlandDeutschland KM 1993
6 Jens Dethloff DeutschlandDeutschland KM 1982
7 Nemanja Mladenović SerbienSerbien RL 1994
13 Robert Barten DeutschlandDeutschland RL 1996
15 René Gruszka DeutschlandDeutschland RA 1990
17 Norman Flödl DeutschlandDeutschland KM 1989
19 Tom Wetzel DeutschlandDeutschland RL 1991
21 Maic Sadewasser DeutschlandDeutschland KM 1989
22 Vyron Papadopoulos GriechenlandGriechenland LA 1986
27 Patrik Hruščák SlowakeiSlowakei RR 1989
33 Florian Zemlin DeutschlandDeutschland RM 1990

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: HC Empor Rostock – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  •  Horst Baumann; Hubertus Hartlieb: Die Rostocker Sieben: ein Streifzug durch die Rostocker Handballgeschichte der Männer. Redieck & Schade, 2006, ISBN 978-3-93411-650-4, S. 175.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.bundesligainfo.de: HC Empor Rostock, abgerufen am 12. Dezember 2012
  2. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatOstsee-Zeitung: Ostsee-Zeitung vom 27. Mai 2008, Seite 9: "Beim HC Empor stehen Zeichen auf Rettung". Abgerufen am 26. Mai 2008.