Frisch Auf Göppingen

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Frisch Auf Göppingen (Hauptverein)
Name Turn- und Polizeisportgemeinschaft
Frisch Auf Göppingen e.V.
Vereinsfarben Grün-Weiß
Gegründet 16. Oktober 1896
Gründungsort Göppingen
Vereinssitz Hohenstaufenstraße 142
73033 Göppingen
Mitglieder etwa 2200
Abteilungen 18
Vorsitzender Thomas Lander
Homepage www.fagp.de

Die TPSG Frisch Auf Göppingen ist ein Sportverein aus Göppingen in Baden-Württemberg. Der Verein wurde 1896 als Turnclub Frisch Auf Göppingen (TC Frisch Auf Göppingen) gegründet.

Frisch Auf ist weltweit vor allem durch die Erfolge seiner Handball-Männermannschaft bekannt geworden, die zwischen 1954 und 1972 insgesamt 9 Mal Deutscher Meister in der Halle wurde, zudem 2 Mal auf dem Feld und 2 Mal den Europapokal der Landesmeister gewann. Außerdem spielt auch die Frauen-Handballmannschaft von Frisch Auf seit 2009 wieder in der Bundesliga, nachdem diese bereits 2006/2007 ein Jahr lang erstklassig war, den Klassenerhalt damals allerdings nicht schaffte.

Darüber hinaus betreibt der Verein Abteilungen für zahlreiche weitere Sportarten (insgesamt 18 Abteilungen). TPSG steht für Turn- und Polizeisportgemeinschaft.

Geschichte[Bearbeiten]

Die TPSG Frisch Auf Göppingen wurde 1896 als Turnclub Göppingen gegründet. Ab 1917 trat der Handball in Göppingen stärker in den Vordergrund, ehe sich Göppingen in den 1930er und 1940er Jahren zur Handball-Hochburg im Filstal entwickelte. 1971 fusionierte der Turnclub Frisch Auf Göppingen mit dem Polizeisportverein Göppingen zur Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen.[1]

Handball Männer[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die große Zeit des Vereins im Handball, als die Kempa-Brüder nach Göppingen kamen; Bernhard Kempa war Anfang der 1950er Jahre die „dominierende Figur im deutschen Handball“.[2] Unter seiner Führung holte Frisch Auf 1953 im Feldhandball seinen ersten von insgesamt zwölf Süddeutschen Meistertiteln bis 1968.[3] Im selben Jahr 1953 gewann der Turnclub auch erstmals die Württembergische Landesmeisterschaft in der Halle, die von da an bis 1966 mit einer Ausnahme immer an Göppingen ging.[4]

Das Jahr des überregionalen Durchbruchs mit Deutschen Meistertiteln in der Halle und auf dem Großfeld war 1954. Es begann mit einem Ereignis, welches den Erfolg der Göppinger zunächst komplett in Frage zu stellen schien: Bei einem Verkehrsunfall auf der Rückfahrt von einem Spiel verletzten sich sechs Göppinger Spieler so schwer, dass ihre sportliche Laufbahn beendet war.[5] Damit mussten sechs Spieler aus der A-Jugend in die erste Mannschaft aufrücken, die gleich beim ersten überregionalen Auftritt die erste Süddeutsche Meisterschaft im Hallenhandball[6] für den Turnclub gewannen. Dennoch wurden der Mannschaft um Bernhard Kempa beim anschließenden Endrundenturnier um die Deutsche Hallenmeisterschaft 1954 wenig Chancen eingeräumt, sie galt schlicht als zu unerfahren – der Sieg im Endspiel über den Seriensieger seit 1950, SV Polizei Hamburg, wurde in der Szene als große Überraschung wahrgenommen; als Sensation galt zeitgenössisch dann der Titelgewinn im selben Jahr 1954 im damals noch wesentlich populäreren Feldhandball.[7] Damit war der Grundstein der Göppinger Erfolgsgeschichte gelegt. Die Mannschaft wurde nochmals 1957 Deutscher Feldhandballmeister, v.a. aber machte Frisch Auf sich einen Namen als spielstarke Hallenhandballmannschaft: Zwischen 1954 und 1967 wurde der Titel des Süddeutschen Meisters zwölf mal gewonnen,[8] sieben mal wurde Göppingen anschließend Deutscher Meister im Hallenhandball (1954, 1955, 1958, 1959, 1960, 1961 und 1965), außerdem zwei mal Vizemeister (1957 und 1962) und war damit mit Abstand die erfolgreichste Mannschaft im Hallenhandball vor Einführung der Hallenhandball-Bundesliga zur Spielzeit 1966/67, zwei mal (1960 und 1962) feierte Göppingen als erste deutsche Vereins-Mannschaft internationale Erfolge mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister (Name seit 1994: EHF Champions League). Dies war umso bemerkenswerter, als Göppingen zur damaligen Zeit noch keine eigene Handballhalle hatte.[9]

Allerdings verpasste Frisch Auf 1966 zunächst genauso wie die drei anderen ‚Altmeister‘ (THW Kiel, SV Polizei Hamburg und Berliner SV 1892) die Qualifikation für die neu geschaffene Hallenhandball Bundesliga. 1967 gelang der Mannschaft aber als Süddeutscher Meister, nach einem hart umkämpften 14:13 im dritten Entscheidungsspiel in Dietzenbach gegen den Südwestmeister TV Erbach aus dem Saarland, der nachträgliche Aufstieg. In den folgenden sieben Jahren belegte Frisch Auf immer einen der ersten beiden Plätze der Bundesliga-Südstaffel, in den Finalspielen 1970 und 1972 gelangen die beiden letzten nationalen Titelgewinne, 1973 außerdem nochmals die Vizemeisterschaft.

Nachdem die Göppinger ab 1989 zweitklassig spielten, gelang Frisch Auf im Jahre 2001 der Wiederaufstieg in die erste Liga. 2011 gelang dem Traditionsverein nach 49 Jahren ohne internationalen Titel der Sieg im EHF-Pokal gegen den TV Großwallstadt. Diesen Cup konnte Frisch Auf ein Jahr später gegen die französische Mannschaft Dunkerque HBGL verteidigen.[10] 2013 verlor man im Halbfinale des – nach der Zusammenlegung mit dem Europapokal der Pokalsieger – nun EHF-Europa-Pokal benannten Wettbewerbs im Final-Four-Turnier in Nantes gegen die Rhein-Neckar-Löwen.[11]

Handball Frauen[Bearbeiten]

Nachdem die Frauenmannschaft von Frisch Auf Göppingen bereits in der Saison 2006/07 in der ersten Handball-Bundesliga spielte, den Klassenerhalt aber nicht schaffte, gelang in der folgenden Saison direkt der Wiederaufstieg. Somit ist Frisch Auf Göppingen als einziger deutscher Handballverein seit der Saison 2008/09 sowohl mit seiner Herren- als auch mit seiner Frauenmannschaft in der jeweiligen 1. Bundesliga und seit der Saison 2009/10 in den Europapokal-Wettbewerben vertreten.

Ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Männer Handballbundesligamannschaft[Bearbeiten]

Frisch Auf Göppingen
FRISCH AUF! Göppingen
Voller Name FRISCH AUF! Göppingen Management & Marketing GmbH
Abkürzung(en) FAG
Gegründet 1993
Vereinsfarben Grün-Weiß
Halle EWS Arena
Plätze 5600
Geschäftsführer Gerd Hofele
Trainer Magnus Andersson
Liga Handball-Bundesliga
2013/14
Rang 12. Platz
DHB-Pokal Viertelfinale
Website www.frischauf-gp.de
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Deutscher Meister
1954, 1955, 1958, 1959, 1960, 1961, 1965, 1970, 1972
Deutscher Vizemeister
1973
Deutscher Feldhandball-Meister
1954, 1957
International Europapokal der Landesmeister
1960, 1962
Europapokal der Landesmeister-Finalist
1959
EHF-Pokalsieger
2011, 2012
EHF-Pokal-Finalist
2006

Kader Saison 2014/15[Bearbeiten]

Nr. Nat. Name Position Geburtstag Größe seit Vertrag bis Letzter Verein
16 SlowenienSlowenien Primož Prošt TW 14.07.1984 1,86 m 31.01.2013 30.06.2016 Montpellier AHB
21 OsterreichÖsterreich Nikola Marinovic TW 29.08.1976 1,98 m 2013 30.06.2015 HSG Wetzlar
26 DeutschlandDeutschland Daniel Rebmann TW 16.01.1994
2 DeutschlandDeutschland Michael Kraus RM 28.09.1983 1,87 m 2013 30.06.2016 HSV Hamburg
4 DeutschlandDeutschland Tim Kneule RM 18.08.1986 1,90 m 2006 30.06.2016 TV Neuhausen/Erms
5 DeutschlandDeutschland Dragoș Oprea LA 04.04.1982 1,90 m 2001 30.06.2015 TV Kornwestheim
6 DeutschlandDeutschland Jona Schoch RM 02.08.1994
7 DeutschlandDeutschland Christian Schöne RA 23.02.1981 1,88 m 2005 30.06.2015 SC Magdeburg Gladiators
9 DeutschlandDeutschland Manuel Späth KM 16.10.1985 2,00 m 2006 30.06.2015 TSV Neuhausen/Fildern
10 FrankreichFrankreich Alix Kévynn Nyokas RR 28.06.1986 1,92 m 2014 Chambéry Savoie HB
11 SerbienSerbien Bojan Beljanski KM 22.06.1986 1,97 m 2012 30.06.2015 HC Kriens-Luzern
12 DeutschlandDeutschland Felix Lobedank RR 12.08.1984 1,96 m 2011 30.06.2014 HBW Balingen-Weilstetten
14 DeutschlandDeutschland Evgeni Pevnov KM 13.02.1989 1,98 m 2013 30.06.2015 Füchse Berlin
15 SerbienSerbien Žarko Šešum RL 16.06.1986 1,95 m 2014 30.06.2016 Rhein-Neckar Löwen
17 DeutschlandDeutschland Daniel Fontaine RL 02.07.1989 1,94 m 2012 30.06.2014 HG Saarlouis
24 DeutschlandDeutschland Marcel Schiller LA 15.08.1991 1,89 m 2013 30.06.2015 TV 1893 Neuhausen
30 SchwedenSchweden Anton Halén RA 28.11.1990 1,92 m 2014 30.06.2016 HK Drott
T SchwedenSchweden Magnus Andersson Trainer 17. Mai 1966 1,80 m 2014 HK Malmö
AT DeutschlandDeutschland Dieter Bubeck Athletiktrainer 2008
BET DeutschlandDeutschland Peter Heinrich Mannschaftsbetreuer 2004
MED DeutschlandDeutschland Stefan Vollmer Mannschaftsarzt
MED DeutschlandDeutschland Andreas Bickelhaupt Mannschaftsarzt
MED DeutschlandDeutschland Sandra Schmid-Domay Mannschaftsärztin
PHY DeutschlandDeutschland Thomas Hummel Physiotherapeut
PHY DeutschlandDeutschland Christian Müller Physiotherapeut
PHY DeutschlandDeutschland Christian Dekrell Physiotherapeut
PHY DeutschlandDeutschland Andrea Vrankovic Physiotherapeutin

Zu- und Abgänge 2014/15[Bearbeiten]

Zugänge[Bearbeiten]

Abgänge[Bearbeiten]

Saisonstatistiken[Bearbeiten]

Saison Liga Platz Spiele S N U Tore Tordifferenz Punkte DHB-Pokal Europapokal
2013/14 Handball-Bundesliga 12. 34 9 17 8 972:989 -17 26:42 Viertelfinale
2012/13 Handball-Bundesliga 11. 34 15 17 2 950:905 +45 32:36 3. Runde EHF Europa Pokal 4. Platz
2011/12 Handball-Bundesliga 8. 34 15 16 3 901:914 -13 33:35 Achtelfinale EHF-Pokalsieger
2010/11 Handball-Bundesliga 5. 34 20 9 5 941:893 +48 45:23 Halbfinale EHF-Pokalsieger
2009/10 Handball-Bundesliga 6. 34 22 10 2 1001:985 +16 46:22 Viertelfinale EHF-Pokal-Viertelfinale
2008/09 Handball-Bundesliga 6. 34 20 12 2 1015:921 +94 42:26 Achtelfinale
2007/08 Handball-Bundesliga 9. 34 14 17 3 953:958 -5 31:37 Achtelfinale
2006/07 Handball-Bundesliga 10. 34 14 18 2 1003:1018 -15 30:38 2. Runde
2005/06 Handball-Bundesliga 8. 34 17 14 3 989:977 +12 37:31 3. Runde EHF-Pokalfinale
2004/05 Handball-Bundesliga 8. 34 17 15 2 978:963 +15 36:32 Halbfinale
2003/04 Handball-Bundesliga 14. 34 9 23 2 890:954 -64 20:48
2002/03 Handball-Bundesliga 11. 34 11 18 5 881:921 -40 27:41 Halbfinale
2001/02 Handball-Bundesliga 11. 34 11 19 4 824:879 -55 26:42
2000/01 2. Handball-Bundesliga Süd 1. 34 27 3 4 956:738 +218 58:10
1999/00 2. Handball-Bundesliga Süd 2. 34 27 5 2 920:777 +143 56:12
1998/99 2. Handball-Bundesliga Süd 6. 34 20 11 3 901:806 +95 43:25
1997/98 2. Handball-Bundesliga Süd 7. 34 19 14 1 884:840 +44 39:29
1996/97 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
4. 34 21 12 1 949:856 +93 43:25
1995/96 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
3. 34 25 9 0 894:725 +169 50:18
1994/95 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
5. 34 21 10 3 794:742 +52 45:23
1993/94 2. Handball-Bundesliga Süd 17. 34 8 24 2 657:707 -50 18:50
1992/93 2. Handball-Bundesliga Süd 9. 26 546:546 0 24:28
1991/92 2. Handball-Bundesliga Süd 3. 26 543:489 +54 35:17
1990/91 2. Handball-Bundesliga Süd 3. 26 601:546 +55 40:12
1989/90 2. Handball-Bundesliga Süd 4. 26 544:528 +16 30:22
1988/89 Handball-Bundesliga 13. 26 8 15 3 521:574 -53 19:33
1987/88 Handball-Bundesliga 7. 26 12 13 1 522:562 -40 25:27
1986/87 Handball-Bundesliga 11. 26 9 14 3 547:602 -55 21:31
1985/86 Handball-Bundesliga 9. 26 9 14 3 615:656 -41 21:31
1984/85 2. Handball-Bundesliga Süd 2. 28 674:534 +140 45:11
1983/84 Handball-Bundesliga* 7. 26 13 12 1 570:595 -25 27:25
1982/83 Handball-Bundesliga 5. 24 13 10 1 505:491 +14 27:21
1981/82 Handball-Bundesliga 11. 26 8 15 3 453:487 -34 19:33
1980/81 Handball-Bundesliga 4. 26 14 8 4 394:378 +16 32:20
1979/80 Handball-Bundesliga 7. 26 12 12 2 452:427 +25 26:26
1978/79 Handball-Bundesliga 4. 26 16 9 1 467:423 +44 33:19
1977/78 Handball-Bundesliga 8. 26 11 13 2 431:422 +9 24:28
1976/77 Handball-Bundesliga Süd 5. 18 10 7 1 288:277 +11 21:15
1975/76 Handball-Bundesliga Süd 8. 18 6 10 2 291:324 -33 14:22
1974/75 Handball-Bundesliga Süd 6. 18 8 8 2 320:318 +2 18:18
1973/74 Handball-Bundesliga Süd
Halbfinale
2. 16 10 4 2 312:269 +43 22:10
1972/73 Handball-Bundesliga Süd
Finale
1. 14 9 3 2 265:208 +57 20:8

* Zwangsabstieg in die 2. Bundesliga wegen Verstosses gegen das Amateurstatut[21][22]

Zuschauerstatistik Bundesliga[Bearbeiten]

Saison Gesamtzuschauer Durchschnitt Auslastung [%]
2011/12 78.850 4.638 82,8
2010/11 81.000 4.765 85,1
2009/10 84.600 4.976 89,0
2008/09 87.600 5.153 83,4*
2007/08 73.376 4.316 86,1*
2006/07 67.459 3.968 93,6*
2005/06 61.152 3.597 90,4*
2004/05 68.552 4.032 86,0*

Quelle: Handball-Statistik.de[23], Handballworld.com


* Bis 2007 spielte FRISCH AUF! in der damals noch nicht umgebauten Hohenstaufenhalle (3.980 Plätze, heute: EWS Arena) und wich für die Spitzenspiele in die Porsche-Arena (6.181 Plätze) und die Hanns-Martin-Schleyer-Halle (10.000 Plätze) nach Stuttgart aus. Während der Umbauphase in der Rückrunde der Saison 2007/08 sowie der kompletten Saison 2008/09 spielte FRISCH AUF! ausschließlich in der Porsche-Arena in Stuttgart. Seit der Saison 2009/10 spielt FRISCH AUF! nun nur noch in der umgebauten und wesentlich erweiterten EWS Arena in Göppingen (5.600 Plätze).

Fan-Hymne[Bearbeiten]

Im Februar 2009 veröffentlichte die Band Die Fraktion, die auch schon mehrere Lieder für den VfB Stuttgart schuf, die FRISCH AUF!-Fanhymne "Mit Herz und Hand". Zustande kam das Lied, weil die Großmutter des Gitarristen Marc Lory die Band bat, ein Lied für ihren Heimatverein zu machen.[24]

Frauen Handballbundesligamannschaft[Bearbeiten]

Frisch Auf Frauen
Voller Name Frisch Auf Frauen Bundesliga GmbH
Abkürzung(en) FAG
Spitzname(n) FA Frauen
Gegründet 1923
Vereinsfarben Grün-Weiß
Halle EWS Arena
Plätze 5.600 Plätze
Geschäftsführer Aleksandar Knežević
Trainer Vasile Oprea
Liga Handball-Bundesliga Frauen
2012/13
Rang 6. Platz
DHB-Pokal Halbfinale
Website www.fa-frauen.de
Heim
Auswärts


Mannschaftsbus der Frisch Auf Frauen am 12. August 2011

Kader für die Saison 2013/14[Bearbeiten]

Nr. Nat. Name Position Geburtstag seit Letzter Verein
T DeutschlandDeutschland Vasile Oprea Trainer 03.03.1957 2013
26 SerbienSerbien Dragica Tatalović TW 26.11.1984 2013 ŽORK Jagodina
23 NiederlandeNiederlande Jasmina Janković TW 06.12.1986 2011 Buxtehuder SV
8 LitauenLitauen Birutė Stellbrink RL 31.10.1980 2009 Rhein-Main Bienen
11 SchweizSchweiz Karin Weigelt RR/RA 30.04.1984 2010 VfL Sindelfingen
2 DeutschlandDeutschland Anja Brugger RR/RA 01.11.1992 2012 VfL Waiblingen
14 DeutschlandDeutschland Jenny Karolius KM 24.05.1986 2011 SG BBM Bietigheim
17 SchweizSchweiz Nicole Dinkel RL 02.01.1985 2009 Spono Nottwil
55 TschechienTschechien Alena Vojtíšková RR 23.11.1983 2006 VfL Oldenburg
28 DeutschlandDeutschland Anika Leppert KM 07.03.1990 2011 HSG Blomberg-Lippe
10 DeutschlandDeutschland Maike Daniels RM 29.05.1985 2011 HC Leipzig
6 DeutschlandDeutschland Marlene Windisch LA 12.11.1993 2013 HC Leipzig
19 DeutschlandDeutschland Maria Kiedrowski LA 05.05.1988 2011 HC Leipzig
4 OsterreichÖsterreich Beate Scheffknecht RL 27.02.1990 2011 SG BBM Bietigheim
7 SlowakeiSlowakei Zofia Fialekova RR/RL 20.07.1986 2013 vereinslos

Zu- und Abgänge[Bearbeiten]

Zugänge 2013/14[Bearbeiten]

Abgänge 2013/14[Bearbeiten]

  • Julia Hegemann (Karriereende)
  • Angela Dolder (Karriereende)

Zugänge 2014/15[Bearbeiten]

Abgänge 2014/15[Bearbeiten]

Jugendarbeit[Bearbeiten]

Die Frisch Auf-Jugendabteilung besteht aus insgesamt ca. 250 Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren. Für die 13- bis 18-Jährigen die Weiterentwicklung von Koordination, Technik, Konditionsaufbau und die Schulung von Wettkampfverhalten, Durchsetzungsvermögen, Wille und Ehrgeiz im Vordergrund.
Die Frisch Auf-Jugendtrainer besuchen dabei regelmäßig Fortbildungen zu Kommunikation, Konfliktmanagement, Gruppendynamik, Sportmedizin und Sportförderung.[35]

Nachwuchscenter[Bearbeiten]

Seit 2008 betreibt FRISCH AUF! nach den Lizenzrichtlinien der DKB Handball-Bundesliga ein Nachwuchscenter, das vom ehemaligen Frisch Auf-Spieler Pascal Morgant geleitet wird. Das Nachwuchscenter umfasst neben den Jugendmannschaften auch die 2. Mannschaft von Frisch Auf, die als U23 in der Württemberg-Liga Nord spielt.
Ziele des Nachwuchscenter sind u.a. ein altersgerechtes, leistungsorientiertes Training und ein einheitliches Ausbildungskonzept für die Mannschaften aller Altersklassen. Außerdem sollen die Talente an den Bundesliga-Kader herangeführt werden und sich Frisch Auf als anerkannter Ausbildungsverein etablieren.[36]

Kooperationen[Bearbeiten]

Frisch Auf Göppingen kooperiert im Handball mit dem TV Bittenfeld, TSV Neuhausen/Fildern, TV Neuhausen/Erms und mit der SG H2Ku Herrenberg. Im Zentrum der Ausbildung für die unter 12-Jährigen steht das kindgerechte Training ohne Erfolgsdruck. Dabei sollen technische und koordinative Übungen geschult und die Integration im Team spielerisch erlernt werden.

Sportstätten[Bearbeiten]

EWS Arena[Bearbeiten]

Die Heimat der beiden Bundesligamannschaften (Frauen/Männer) im Handball ist die 5.600 Zuschauer (davon 3.678 Sitzplätze) fassende EWS Arena (bis Mai 2008 Hohenstaufenhalle) in Göppingen. Diese wurde von 1964 bis 1967 gebaut und von 2008 bis 2009 umgebaut und erweitert. Während der Umbauzeit trug die Herrenmannschaft ihre Heimspiele in der Porsche Arena in Stuttgart aus, die Damenmannschaft wich in die Neckartalsporthalle in Wernau aus. Der Spitzname der Halle ist Hölle Süd.

Weitere Sportstätten[Bearbeiten]

  • Städtisches Frisch Auf Stadion
  • Natowiese
  • Städtischer Allwetterplatz (Kunstrasen)
  • Judohalle Frisch Auf Göppingen
  • Parkhaus-Sporthalle
  • Sporthalle Bergreute Schlierbach
  • Sporthalle Bereitschaftspolizei
  • Turnhalle Bodenfeld
  • Turnhalle Grundschule im Stauferpark
  • Sporthalle im Berufsschulszetrum Öde
  • Turnhalle Hohenstaufen Gymnasium
  • Turnhalle Freihof Gymnasium
  • Turnhalle Werner Heisenberg Gymnasium
  • Gymnastikhalle Werner Heisenberg Gymnasium
  • Turnhalle Schiller Realschule
  • Turnhalle Albert Schweizer Schule
  • Turnhalle Walter Hensel Schule
  • Wilhelm Busch Schule
  • Fitnessstudio Sport Planet

Abteilungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kempa, Bernhard: Ball ist Trumpf; Vaihingen/Enz: IPa-Buch; 2000
  • Kießling, Thomas; Tilp, Michael (Hrsg.): Monsieur Handball - Bernhard Kempa, die spannende Geschichte der Handball-Legende; Eislingen: M. Tilp; 2007
  • Stadtverwaltung Göppingen in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Bundesliga-Handball und der TPSG Frisch Auf Göppingen: Frisch Auf Göppingen, Höhen und Tiefe - 30 Jahre Handballgeschichte 1946 - 1976; Göppingen: Stadtverwaltung; 1976
  • Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen e.V. (Hrsg.): 90 [Neunzig] Jahre Frisch Auf Göppingen, 65 Jahre Handball im Frisch Auf, 40 Jahre Tischtennis im Frisch Auf: Jubiläumsschrift und Frisch-Auf-Nachrichten, Rückblick und aktuelles Sportgeschehen; Göppingen: TPSG FA; 1986
  • Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Frisch Auf Göppingen: 1896 - 1996, die wechselhafte Geschichte eines Vereins, 75 Jahre Handball im Frisch Auf; Göppingen: TPSG FA; 1996
  • Turnclub Göppingen: Festschrift zum 75-jährigen [fünfundsiebzigjährigen] Jubiläum des TC Frisch Auf Göppingen und 50 [fünfzig] Jahre Handball im Frisch Auf Göppingen; Göppingen: TC Frisch Auf Göppingen; 1971

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Category: Frisch Auf Goeppingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Historie, abgerufen: 19. August 2011
  2. Eggers (Hg.), Handball, Göttingen 2004, S. 132, ISBN 3-89533-465-0
  3. Webers (Red.): Meister der Regionalverbände 1946-1975 (Männer/Feldhandball), abgerufen 19. April 2014
  4. Webers (Red.): Landesmeister im Süddeutschen HV 1949-1966 (Männer/Halle), abgerufen 19. April 2014
  5. Eggers (Hg.), Handball, Göttingen 2004, S. 124 f, ISBN 3-89533-465-0
  6. Webers (Red.): Meister der Regionalverbände 1947-1981 (Männer/Halle), abgerufen 19. April 2014
  7. Eggers (Hg.), Handball, Göttingen 2004, S. 124 f, ISBN 3-89533-465-0
  8. Webers (Red.): Meister der Regionalverbände 1947-1981 (Männer/Halle), abgerufen 19. April 2014
  9. Eggers (Hg.), Handball, Göttingen 2004, S. 128 f, ISBN 3-89533-465-0
  10. IG Handball e.V.(Hrsg.): 34:28 gegen US Dunkerque: Der EHF-Pokal bleibt in Göppingen! 24. Mai 2012, abgerufen am 24. Mai 2012.
  11. Göppingen verliert gegen Rhein-Neckar-Löwen Stuttgarter Zeitung online, 18. Mai 2013, abgerufen am 19. Mai 2013
  12. handball-world.com: Göppingen: Ein Schwede als Petković-Nachfolger vom 4. November 2013, abgerufen am 4. November 2013
  13. handball-world.com: Frisch Auf Göppingen holt Rückraumspieler von den Rhein-Neckar Löwen vom 3. März 2014, abgerufen am 3. März 2014
  14. handball-world.com: Schwedischer Nationalspieler für Frisch Auf! Göppingen vom 9. April 2014, abgerufen am 9. April 2014
  15. handzone.net Göppingen va accueillir Kévynn Nyokas (französisch)
  16. swp.de: Trainer Petković verlässt Frisch Auf 2014 vom 18. Juni 2013, abgerufen am 4. November 2013
  17. handball-world.com: Göppingen trennt sich mit sofortiger Wirkung von Petković vom 3. Dezember 2013, abgerufen am 3. Dezember 2013
  18. handball-world.com: Melsungen holt neuen Goalgetter aus Göppingen vom 28. Oktober 2013, abgerufen am 28. Oktober 2013
  19. handball-world.com: Göppingen gelingt gegen Minden vierter Sieg vor eigener Kulisse vom 18. Mai 2014, abgerufen am 22. Mai 2014
  20. handball-world.com: Alpla HC Hard verpflichtet Rechtsaußen von Frisch Auf Göppingen vom 30. Juli 2014, abgerufen am 30. Juli 2014
  21. Handball-Bundesliga GmbH: TOYOTA Handball-Bundesliga - Gesamt-Tabelle 2006 - 2011, abgerufen: 13. September 2011
  22. Handball-Bundesliga GmbH: DHB-Pokal 2006 - 2011, abgerufen: 13. September 2011
  23. 7thSENSE GmbH: Handball-Statistik.de, abgerufen: 22. August 2011
  24. Die Fraktion GbR: Aus Liebe zur Oma, 6. Februar 2009, abgerufen am: 4. September 2011
  25. handball-world.com: Niederländische Linkshänderin für Göppingen vom 22. April 2014, abgerufen am 22. April 2014
  26. handball-world.com: Wichtige Baustelle geschlossen: Frisch Auf Frauen holen neue Torhüterin vom 2. Mai 2014, abgerufen am 2. Mai 2014
  27. handball-world.com: Junge Linkshänderin für Göppingen vom 2. Juni 2014, abgerufen am vom 2. Juni 2014
  28. handball-world.com: Göppingen verpflichtet Ex-Nationalspielerin vom 5. Juli 2014, abgerufen am vom 5. Juli 2014
  29. handball-world.com: Göppingen holt U18-Vizeweltmeisterin vom 26. August 2014, abgerufen am vom 26. August 2014
  30. handball-world.com: Jenny Karolius wechselt nach Leverkusen vom 24. Februar 2014, abgerufen am 25. Februar 2014
  31. handball-world.com: Jasmina Jankovic wechselt zur TuS Metzingen vom 5. März 2014, abgerufen am 5. März 2014
  32. handball-world.com: Aus Nellingen und Göppingen: Neckarsulm holt sich hochkarätige Verstärkung vom 21. Februar 2014, abgerufen am 22. April 2014
  33. handball-world.com: Schweizerin Weigelt verlässt Bundesliga vom 22. Mai 2014, abgerufen am 22. Mai 2014
  34. handball-world.com: Celle verpflichtet Linksaußen von Ligakonkurrenten vom 22. August 2014, abgerufen am 22. August 2014
  35. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Unser Ausbildungsanspruch, abgerufen: 8. September 2011
  36. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Ziele, abgerufen: 8. September 2011