Hal Willner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hal Willner (* 1957 in Philadelphia) ist ein amerikanischer Musikproduzent, der vor allem aufgrund seiner genre-übergreifenden Tributalben und Tributkonzerte bekannt geworden ist.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

In the 1970er Jahren arbeitete er als Assistent von Joel Dorn. 1981 war er als Musik-Supervisor von Saturday Night Live tätig. Auch war er der Produzent des Fernsehprogramms Sunday Night von David Sanborn. Wilner richtet seine Interessen ebenso auf Theater- und Filmmusik wie auf Jazz- und Rockmusik und die zeitgenössische Klassik. Seit 1981 veröffentlichte er eine Serie von Tributalben, auf denen er Musiker aus Jazz, Rock und Avantgarde zusammenführt, so dass Elvis Costello auf Bill Frisell oder Harry Nilsson auf Arto Lindsay trifft. Weiterhin war er für die Soundtracks von Robert Altmans Filmen Short Cuts und Kansas City verantwortlich; für den letztgenannten Film erhielt er 1996 den Los Angeles Film Critics Association Award für die beste Filmmusik. Im Jahr 2000 führte er Musiker wie Bono und Brian Eno für die Einspielung des Soundtracks zu Wim Wenders’ Film The Million Dollar Hotel zusammen.

Willner produzierte auch Alben für Marianne Faithfull, Lou Reed, Bill Frisell, William S. Burroughs, Gavin Friday, Lucinda Williams, Laurie Anderson, Allen Ginsberg, Gary Lucas die Jazz Passengers oder Spanish Fly.

Tributalben[Bearbeiten]

Live-Tributkonzerte (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Greetings From Tim Buckley (1991)
  • Leonard Cohen: I'm Your Man (2006) Dokumentarfilm von Lian Lunson über Willners Tributkonzert Came So Far For Beauty für Leonard Cohen
  • Rogue's Gallery: Pirate Ballads, Sea Songs, and Chanteys (2006) Doppelalbum mit Interpreten von Bono bis Van Dyke Parks.
  • The Harry Smith Project: Anthology of American Folk Music Revisited (2006). Mit Aufnahmen von Konzerten aus London (1999), Brooklyn (1999) und Los Angeles (2001).
  • "Stay Awake" at St. Ann's Warehouse in Brooklyn, NYC (2008)[2]

Lexigraphische Einträge[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. 1995 baute er darauf für das kanadische Fernsehen die Produktion September Songs: The Music of Kurt Weill (1995) unter Regie von Larry Weinstein auf. Auf der zugehörigen CD sind auch Aufnahmen von Nick Cave und P J Harvey enthalten.
  2. Joe Pompeo Stay Awake Stays Alive in Brooklyn The New York Observer 14. März 2008

Weblinks[Bearbeiten]