Heckershausen

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Heckershausen
Gemeinde Ahnatal
Koordinaten: 51° 22′ N, 9° 25′ O51.3664722222229.4240138888889220Koordinaten: 51° 21′ 59″ N, 9° 25′ 26″ O
Höhe: 220 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Aug. 1972
Postleitzahl: 34292
Vorwahl: 05609

Heckershausen ist der östliche Ortsteil der Gemeinde Ahnatal in Nordhessen (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Chorturm v. SO (2003)
Kirche, verschiefertes Glockengeschoss des östlichen Chorturms v. SO (2003)
Eisenbahnbrücke aus Quadermauerwerk v. S (2003)

Das Dorf befindet sich im Landkreis Kassel nordöstlich des Habichtswalds, wenige Kilometer nordwestlich von Kassel bzw. direkt östlich von Weimar. Es liegt wenige Hundert Meter östlich der Rasenallee, dem historischen Verkehrsweg zwischen Kassel und dem etwa 3 km nordwestlich von Heckershausen gelegenen Schloss Wilhelmsthal, das zur Gemeinde Calden gehört.

Durch Heckershausen fließt die Ahne, die hiesig vom Staufenberg (361 m ü. NN) im Norden und der Firnskuppe (313,9 m) im Süden eingerahmt wird. Nördlich des Dorfs erhebt sich der Stahlberg (348 m), ein südwestlicher Ausläufer des Staufenbergs, an dem ein Grillplatz mit Hütte errichtet wurde.

[Bearbeiten] Geschichte

1106 findet sich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Hekereshusun in einem Güterverzeichnis Breviarium Sancti Lulli der Abtei Hersfeld. Ein erster Pfarrer wurde 1357 genannt. 1585 werden 31 Haushaltungen verzeichnet. Das Kirchenpatronat stand dem Kasseler Martinsstift zu und war seit der Reformation landgräflich. (Kasseler Pastoralblätter 1909, S. 56) [1]

Im Jahr 2006 wurde Heckershausen 900 Jahre alt. Dieses Jubiläum wurde vom 19. Mai bis 6. Juni 2006 im Rahmen einer Festwoche gefeiert.

[Bearbeiten] Historische Namen

Hekereshusun (1106); Heggereshusun (1107), (Hersfeld); Hekkereshusun (1146), (Hersfeld); Höckershausen (1505); Heckershausen

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Das Langhaus der mittem im Ort stehenden Kirche (links) wurde im 19. Jahrhundert in historisierenden Formen neu errichtet. Die Wetterfahne auf dem Knauf des im Kern wohl mittelalterlichen Chorturms der Haube ist auf 1886 datiert. Das ins queroblonge Achteck übergeführte Glockengeschoss ist verschiefert.
  • Die 3-bogige, aus Quadermauerwerk bestehende Eisenbahnbrücke, über welche die nachfolgend erwähnte Bahnstrecke führt, steht am Südrand der Ortschaft.

[Bearbeiten] Verkehr

  • Heckershausen verfügt über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Korbach - Kassel. Eine Fahrt nach Kassel dauert etwa 15 Minuten.
  • Seit 2007 verkehrt die RegioTram von Wolfhagen in das Kasseler Straßenbahn-Netz mit Halt an beiden Heckershäuser Haltepunkten.
  • Außer einer Zuganbindung verfügt Heckershausen über eine Busverbindung, welche bislang die Orte Weimar, Kammerberg, Heckershausen, Vellmar und Kassel bedient. Seit Dezember 2006 verkehren zwei Buslinien in Ahnatal: Die NVV-Linie 49 verbindet die Ahnataler Ortsteile Heckershausen und Weimar, die zweite Linie, die Linie 48, verkehrt von Ahnatal über Vellmar und Fuldatal nach Kassel.
  • Besonders die A 44 und die Bundesstraßen 7, 83 und 251, welche zum Beispiel den Bereich Kassel kreuzen, sind in meist kurzer Zeit erreichbar.

[Bearbeiten] Literatur

  • Carl Wilhelm Hermann Hochhuth: Statistik der evangelischen Kirche im Regierungsbezirk Cassel, S. 53.
  • Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen, S. 214f.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Heckershausen im Historischen Ortslexikon Hessen
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