Bundesstraße 251

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Bundesstraße 251 in Deutschland
Bundesstraße 251
Karte
Verlauf der B 251
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Brilon
(51° 24′ N, 8° 36′ O51.4041111111118.6)
Straßenende: Kassel
(51° 19′ N, 9° 30′ O51.3210555555569.5020277777778)
Gesamtlänge: 95 km

Bundesland:

Die B 251 und Itter unterqueren die Uplandbahn am Willinger Viadukt
Die B 251 und Itter unterqueren
die Uplandbahn am Willinger Viadukt

Die Bundesstraße 251 (Abkürzung: B 251) ist eine etwa 95 km lange, deutsche Bundesstraße. Sie führt von Brilon in Nordrhein-Westfalen nach Hessen und dort zum Beispiel durch Willingen und Korbach nach Kassel.

Verlauf[Bearbeiten]

Die B 251 beginnt auf der Briloner Hochfläche etwa 2,4 km nordöstlich des Zentrums der Kernstadt des im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis gelegenen Brilon. Unmittelbar nordöstlich der Vier Linden zweigt sie von der dort in West-Ost-Richtung verlaufenden B 7 auf etwa 415 m ü. NHN in Richtung Süden ab.

Anfangs führt die B 251 leicht bergauf bis auf etwas mehr als 500 m Höhe und danach vorbei an Gudenhagen-Petersborn, die Almetalbahn unterquernd, hinab ins Tal des Diemel-Zuflusses Hoppecke, in dem sie flussaufwärts durch Brilon-Wald (446,5 m) verläuft. Dort wechselt sie nach Überbrücken der Trassen von Oberer Ruhrtalbahn (am Ostnordostportal des Elleringhäuser Tunnels) und Bahnstrecke Wabern–Brilon Wald (im mal dies- und mal jenseits entlang der Straße führenden Abschnitt Korbach–Brilon Wald Uplandbahn genannt) von der westlichen auf die östliche Flussseite.

Jenseits der hessischen Grenze führt die B 251 im Landkreis Waldeck-Frankenberg innerhalb des Uplands durch den Naturpark Diemelsee und darin durch den an den Diemel-Zuflüssen Hoppecke und Itter liegenden Kernort von Willingen (550 m), wo sie nahe dem Bahnhof 548,1 m Höhe erreicht und nahe dem Ortsausgang mit der Itter die Uplandbahn unter dem Willinger Viadukt unterquert. In Richtung Südosten führt sie danach nordöstlich an dessen Ortsteil Stryck (592 m) vorbei, der auch an der Itter liegt und wonach sie mit 639,5 m ihre größte Höhe über Normalhöhennull erreicht. Fortan verläuft die Straße ostwärts durch das an der Diemel gelegene Usseln (611 m), wobei sie die Uplandbahn vor dem Dorf über- und danach unterquert, und dann entlang der Neerdar durch die Willingener Dörfer Neerdar (ca. 470 m) und Bömighausen (ca. 450 m) führt.

Etwas weiter östlich verläuft die B 251 durch die Korbacher Dörfer Rhena (440 m), das am Neerdar-Zufluss Rhena liegt, und Lelbach (425 m), um nach Verlassen des Naturparks Diemelsee auf der Waldecker Tafel nach Überqueren des Itter-Zuflusses Kuhbach, der Bahnstrecke Warburg–Sarnau und der Uplandbahn – als Umgehungsstraße angelegt – nördlich und östlich an der Kernstadt von Korbach (384 m) vorbeizuführen, wobei sie sich dort die Strecke mit der B 252 teilt. Von dieser abzweigend verläuft sie jenseits von Korbach – nach Überqueren des Ederseebahn-Radwegs (früher Ederseebahn) – durch das Korbacher Dorf Meineringhausen (323 m) und danach kurvenreich durch das Bachtal der Werbe, einem Zufluss des etwas südlich gelegenen Edersees.

Nach Unterqueren des Ederseebahn-Radwegs und nördlichem Passieren von Sachsenhausen (369 m), einem Stadtteil von Waldeck, verläuft die B 251 nahe der Erhebung Stirn (475 m) auf maximal rund 460 m Höhe nordostwärts im Langen Wald nach und durch den dörflichen Waldecker Stadtteil Freienhagen (ca. 400 m), das in Quellnähe an der Watter liegt. Nach Überqueren dieses südlichen Twiste-Zuflusses führt sie ostwärts vorbei am Schloss Höhnscheid (ca. 360 m), erreicht den Naturpark Habichtswald und verläuft durch den unterhalb des Weidelsbergs (492,3 m; Ort der Ruine Weidelsburg) gelegenen dörflichen Wolfhagener Stadtteil Ippinghausen (ca. 320 m), in dem sie zweimal den Eder-Zufluss Elbe überquert. Etwas weiter nordöstlich passiert sie die ein paar Hunder Meter nördlich der Straße liegenden Rauen Steine (366,4 m), um danach – jenseits des Langen Waldes – in der Isthaebene durch das Wolfhagener Dorf Bründersen (ca. 310 m) und über den Erpe-Zufluss Mühlenwasser zu führen.

Anschließend führt die B 251 südlich des wuchtigen Isthabergs (523,1 m) als Umgehungsstraße südlich um das Wolfhagener Dorf Istha (333 m) herum und anschließend als solche nördlich vorbei am dörflichen Zierenberger Stadtteil Oelshausen (335 m), das am Twiste-Zufluss Erpe liegt. Dann führt sie im Habichtswälder Bergland – nach Passieren des am Burghasunger Berg (479,7 m) gelegenen Zierenberger Dorfs Burghasungen (ca. 410 m) und dortigem Unterqueren der Bundesautobahn 44 an der Anschlussstelle Zierenberg – durch die Habichtswalder Dörfer Ehlen (ca. 330 m), das sich am Diemel-Zufluss Warme befindet, und Dörnberg (ca. 350 m), das südlich des Hohen Dörnbergs (578,7 m) liegt; fortan heißt die Straße bis zu ihrem Endpunkt Wolfhager Straße.

Hiernach führt die B 251 durch den Dörnbergpass, einer Untereinheit des Naturraums Dörnberg und Schreckenberge, und erreicht in einer Kurve (393,8 m) bei einem Schotterwerk den Nordostteil des Hohen Habichtswaldes. Darin verläuft sie – in einer Spitzkehre den Fulda-Zufluss Ahne (bei 336,5 m) überbrückend – kurvenreich durch bewaldete Gebiete von Harleshausen, dem nordwestlichsten Stadtteil der Großstadt Kassel. Nach Kreuzen der Rasenallee (291,6 m), Verlassen des Naturparks Habichtswald und Überbrücken des Ahne-Zuflusses Geilebach führt sie durch bebaute Gebiete Harleshausens und dort auf einer Brücke (201 m) über den Abschnitt Harleshäuser Kurve der Bahnstrecke Kassel–Warburg. Dann verläuft sie durch den Nordostzipfel des Stadtteils Kirchditmold und nach Unterqueren vieler Eisenbahnbrücken (172,2 m) eines Rangierbahnhofs und unter anderem der Schnellfahrstrecke Hannover–Kassel–Würzburg (beide auf der Grenze von Harleshausen zu Rothenditmold liegend) durch Rothenditmold.

Etwa einen Kilometer nach zweimaligem Überqueren des Döllbachs (im Oberlauf Geilebach genannt) sowie einmaligem der Gleisanbindung des Unterstadtbahnhofs endet die B 251 im Stadtteil Nord-Holland am Holländischen Platz (146,9 m) gegenüber der Universität Kassel; auf dortiger Kreuzung treffen in Innenstadtnähe (Stadtteil Mitte) die Wolfhager Straße (B 251), die Holländische Straße (B 7 und B 83), die Kurt-Wolters-Straße (B 7 und B 83) und die Untere Königsstraße aufeinander. Über die Kurt-Wolters-Straße und daran anschließend weiter stadtauswärts führende und die Fulda (Hafenbrücke) überbrückende Straßen besteht Anschluss zu den Bundesautobahnen 7 und 49.

Geschichte[Bearbeiten]

Die heutige B 251 führt durch die ehemalige Grafschaft Waldeck. Im Kurfürstentum Hessen wurde die 1831 als Straße dritter Klasse eingeordnete Straße als Waldecksche Straße bezeichnet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Annalen der Erd-, Völker- und Staatenkunde. Jg. 1830, S. 540.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing