Horst Korber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Horst Korber (links) mit Dietrich Spangenberg, 1964

Horst Korber (* 16. März 1927 in Stadtroda, Thüringen; † 2. Juli 1981 in Berlin) war ein deutscher SPD-Politiker und in verschiedenen Ressorts Senator in Berlin.

Nach dem Abitur in Jena begann Korber dort auch sein Jurastudium, welches er jedoch 1949 an der Freien Universität Berlin beendete. Nach dem zweiten Staatsexamen im Jahr 1953 Berlin begann Korber 1957 seine Tätigkeit in der Berliner Senatsverwaltung. 1963 wurde er Senatsrat in der Senatskanzlei und erlangte dort als Unterhändler für das Passierscheinabkommen mit Ost-Berlin große Bekanntheit. 1967 wechselte er als Senatsdirektor in die Senatsverwaltung für Justiz. Noch im gleichen Jahr wurde er nach dem Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Albertz von dessen Nachfolger Klaus Schütz zum Senator für Familie, Jugend und Sport berufen. Nach dem Wahlsieg der Berliner SPD von 1971 blieb Korber zwar Senator, wechselte jedoch ins Justizressort, um nach dem erneuten Wahlsieg der SPD 1975 ins Ressort Arbeit und Soziales zu wechseln. Nach dem Rücktritt von Klaus Schütz 1977 blieb Korber zwar Senator, wechselte diesmal jedoch ins Ressort Bundesangelegenheiten. Nach dem Wahlsieg der SPD 1979 war Korber der einzige der vorgeschlagenen Senatoren, die nicht gewählt wurden und er schied aus dem Senat aus. 1980 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er bis zu seinem Tode angehörte. Der Landessportbund Berlin hat nach seinem früheren Präsidenten seinen Sportkomplex am Olympiastadion Horst-Korber-Sportzentrum benannt.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]