Huambo
-12.76666666666715.733333333333Koordinaten: 12° 46′ S, 15° 44′ O
| Huambo | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat | Angola | |
| Huambo | ||
| ISO 3166-2 | AO-HUA | |
| Einwohner | 325 207 (2008) | |
| Gründung | 1912 | |
| Satellitenfoto der Stadt | ||
Huambo ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im mittleren Westen des südwestafrikanischen Staates Angola. Von 1828 bis 1975 hieß die Stadt Nova Lisboa (Neu-Lissabon).
Inhaltsverzeichnis |
Bevölkerung [Bearbeiten]
Nach der Landeshauptstadt und Millionenstadt Luanda ist Huambo mit großem Abstand die zweitgrößte Stadt Angolas. Die Bevölkerungszahl betrug 1983 ca. 203.000. Heutige Angaben beruhen auf groben und sehr unstimmigen Schätzungen.
Eine Schätzung der Encarta von 1995 beläuft sich auf 400.000 Einwohner, eine weitere von world-gazetteer.com aus dem Jahr 2004 kommt zum Ergebnis, in Huambo lebten 1.859.500 Menschen, welches sich vermutlich auf die gleichnamige Provinz bezieht.
In der Liste der Städte Angolas ist Huambo 1970 mit 61.885, 2005 mit 226.177 Einwohnern verzeichnet. Bei diesen Zahlen ist zu beachten, dass die Zählungen sich jeweils auf unterschiedliche Areale beziehen, so schließen manche die Vororte und umliegende, selbständige Gemeinden (Großraum) mit ein.
http://bevoelkerungsstatistik.de gibt 325.207 Einw. (Stand 2008) an.
Das CIA World Factbook schätzt die Bevölkerung Huambos im Jahr 2009 auf 979.000.[1]
Geschichte und Wirtschaft [Bearbeiten]
Die Stadt Huambo liegt in der Nähe des Berges Môco (2.619 m) und wurde 1902 von den portugiesischen Kolonialherren gegründet. Aufgrund der Kolonialgeschichte hieß Huambo zwischen 1928 und 1975 Nova Lisboa (Neu-Lissabon).
Während der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Huambo zur zweitgrößten Stadt Angolas und zum Mittelpunkt Zentralangolas.[2]
Im Verlauf des Bürgerkriegs in Angola nach der Unabhängigkeit des Landes ist die Stadt massiv beschädigt worden. Während des Krieges war Huambo zeitweilig Hochburg der UNITA-Rebellen und Hauptquartier von deren Anführer Jonas Savimbi. Vor allem aufgrund politischer Missstände in der Zeit nach dem Krieg kam die Beseitigung der Schäden zunächst nur langsam voran, doch ist inzwischen der Wiederaufbau weitgehend abgeschlossen.
Wieder in Betrieb genommen wurde jedoch mittlerweile die einst sehr bekannte Benguelabahn. Diese stellt für die Stadt auch den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor dar. Damit zusammenhängend hat in Huambo auch die Reparatur und Wartung von Eisenbahn-Anlagen wieder Bedeutung erlangt.
Klima [Bearbeiten]
| Huambo | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Huambo
Quelle: wetterkontor.de
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Söhne der Stadt [Bearbeiten]
- José Eduardo Agualusa, Schriftsteller
- Mantorras, Fußballspieler
Siehe auch [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ CIA World Factbook: Angola
- ↑ Maria da Conceição Neto, In Town and Out of Town: A Social History of Huambo (Angola), 1902-1961, Dissertation in Geschichte, School of Oriental and African Studies/University of London, 2012