Isuzu Fargo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Isuzu Fargo
Produktionszeitraum: 1980–2001
Klasse: Utilities
Karosserieversionen: Kastenwagen, Pritschenwagen, Kleinbus
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: Isuzu Como

Der Isuzu Fargo war ein Kleintransporter des Automobilherstellers Isuzu. Er wurde als Fahrgestell für Aufbauten, Pritschenwagen, Kleinbus, Van LS auf Basis des Kleinbus/ Kombi und als Kastenwagen gebaut. Auf Wunsch gab es auch Hochdach und verlängertem Radstand sowie Allradantrieb. Er sollte das Angebot von Isuzu neben der Isuzu N-Serie und der Isuzu F-Serie im Nutzfahrzeugbereich erweitern. Er wurde auch nach Neuseeland, Australien und in einige europäischen Ländern wie die Nordische Länder exportiert. Zudem wurde er später auch in Europa gebaut und verkauft als Bedford/ Isuzu Midi und ebenfalls als Isuzu Midi lokal in Tunesien. 2001 ersetzte ihn der Isuzu Como .

Erste Generation 1980–1995[Bearbeiten]

Isuzu Fargo I
Ambulance in Syria, 2009.JPG
Produktionszeitraum: 1980–1995
Karosserieversionen: Kastenwagen, Pritschenwagen, Kleinbus
Motoren: Ottomotoren:
1,6–1,8 Liter
(60–65 kW)
Dieselmotoren:
1,8–2,4 Liter
(44–65 kW)
Länge: 4350–4690 mm
Breite: 1690 mm
Höhe: 1950-2185 mm
Radstand: 2350-2690 mm
Leergewicht:

Im Dezember 1980 erfolgte die Einführung in Japan als Kastenwagen und Kleinbus/ Kombi. Angeboten wurde er mit 1,6 und 1,8-l-Benzinmotoren und einem 1,8L Dieselmotor. Neben 4-Gang Schaltgetrieben waren auch 3-Gang Automatikgetriebe für die Benzinmodelle erhältlich. Alle Modelle waren mit Radialreifen ausgestattet, Servolenkung war optional erhältlich. Mit Schalthebel waren vorne nur zwei Sitzplätze möglich. Mit Lenkradschaltung drei Sitzplätze. Als Isuzu WFR wird er nach Neuseeland und in einige europäische Länder exportiert.

  • August 1981 Einführung eines 2,0L Dieselmotor mit 5-Gang-Schaltgetriebe.
  • Im März 1982 ersetzt ein Benzinmotor mit 2,0L Hubraum,5 Gang Schaltgetriebe und auf Wunsch mit Automatikgetriebe die 1,6 und 1,8-l-Benzinmotoren. Der 1,8 L Dieselmotor entfällt.
  • Im Juli 1982 erfolgt die Vorstellung des Van LS auf Basis des Kleinbus mit variablen Sitzen und mittigem Schiebedach serienmäßig.
  • Der Fargo wird als Holden Shuttle in Australien eingeführt und bis 1990 gebaut.
  • Ab November 1983 war der LS in Verbindung mit dem Dieselmotor auch mit Allradantrieb erhältlich.
  • Im Januar 1984 erhält der LS und der Kleinbus einen 2,2-l-Turbodiesel serienmäßig.
  • Ab November 1984 Allradantrieb für alle Modelle und 4-Gang Automatikgetriebe (nicht bei Allrad) optional erhältlich.
  • Erst ab Januar 1987 ist das Automatikgetriebe auch für den Allradantrieb erhältlich.

Isuzu Midi Afrika[Bearbeiten]

Der Fargo wird von Industries Mécaniques Maghrébines als Isuzu Midi für den lokalen Markt bis 1988 produziert.

Isuzu Midi Europa[Bearbeiten]

Der Export des Fargo nach Europa wird Ende 1985 eingestellt. Im Januar 1986 wird das Cockpit neu gestaltet und ein modernisierter Fargo wird als Isuzu Midi in Europa gebaut und verkauft.

Klein LKW/Fahrgestell[Bearbeiten]

Im Oktober 1988 wird ein Klein LKW (Pritsche bis 7,5 To GG) und Fahrgestell für Aufbauten ins Programm genommen— der Fargo erhält die modernisierte Front des europäischen Isuzu Midi.

Facelift 1991[Bearbeiten]

Ab Januar 1991 wird der Fargo mit einem 2,4-l-Turbodieselmotor ausgeliefert der die bisherigen Dieselmotoren ersetzt. Sowohl die Karosserie als auch der Innenraum wird modernisiert. Ein neues Armaturenbrett und eine veränderte Position des Schalthebels ermöglichen nun auch 3 Sitzplätze vorne.

Der Benzinmotor entfällt ab August 1993 und es ist nur noch der 2,4 L TD erhältlich. Im Fahrgastbereich ziehen Drei-Punkt-Sicherheitsgurte ein und die optionale Klimaanlage wird FCKW frei.

Zweite Generation 1995–2001[Bearbeiten]

Isuzu Fargo II
Isuzu Fargo II

Isuzu Fargo II

Produktionszeitraum: 1995–2001
Karosserieversionen: Kastenwagen, Kleinbus
Motoren: Ottomotoren:
2,0 Liter
(67–88 kW)
Dieselmotoren:
2,7–3,2 Liter
(63–96 kW)
Länge:
Breite:
Höhe:
Radstand:
Leergewicht:

Der Fargo 2 wird im August 1995 eingeführt. Er basiert nun auf dem Nissan Homy E 24. Erhältlich ist der Fargo 2 nur noch als Kastenwagen und Kleinbus. Die LKW Version wird durch das Programm der Isuzu N-Serie die nun ab 3,5 To GG erhältlich ist, abgedeckt. Der LS wird nun als Wagon eingeführt. Anfänglich besteht der Antrieb aus dem Typ MA20S und KA20DE (jeweils 2,0 L) Benzinmotoren mit 67KW oder 88KW und den Nissan Dieselmotoren Typ 2,7L TD27 mit 63KW und 96KW. Der 2,7l TD27 mit 63KW wird 1997 durch den Typ 3,2L QD32 mit 74KW und Direkteinspritzung ersetzt. Im Juni 1999 ersetzt der Typ KA24DE 2,4 L mit74KW und Direkteinspritzung Benzinmotor den KA20DE. Im Mai 2001 ersetzte der Isuzu Como den Isuzu Fargo II.

Isuzu Filly 1997-2002[Bearbeiten]

Im Juli 1997 ersetzt der Isuzu Filly den Fargo DX Wagon. Er basiert auf dem Nissan Elgrand.

Weblinks[Bearbeiten]