Jean Dujardin
| Jean Dujardin 2009 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Jean Dujardin (* 19. Juni 1972 in Rueil-Malmaison, Département Hauts-de-Seine) ist ein französischer Schauspieler, Komiker und Oscar-Preisträger.
Inhaltsverzeichnis |
Leben [Bearbeiten]
Dujardin arbeitete zunächst als Schlosser. Nach seinem Militärdienst spielte er auf lokalen Kabarettbühnen. Er schloss sich dem Ensemble Nous C nous an, mit dem er zwischen 1997 und 1998 drei Mal in der Kategorie „Komiker“ in der französischen Fernsehshow Graines de stars siegte. Mit seiner Ehefrau Alexandra Lamy spielte er zwischen 1999 und 2003 in der französischen Adaption der kanadischen Sitcom Un gars, une fille.
Aufgrund seiner enormen Popularität erhielt er 2002 erste Filmrollen. Nach einigen Nebenrollen hatte er mit der Filmkomödie Cool Waves – Brice de Nice, die auf einer seiner Standup-Figuren basierte, seinen Durchbruch im französischen Kino; der Film verzeichnete mehr als vier Millionen Zuschauer.[2] Mit Le casse de Brice aus dem Filmsoundtrack, einem Rap auf die Musik von Give Me the Night von George Benson hatte er einen großen Charthit im französischsprachigen Raum. 2006 spielte er die Hauptrolle in der Agentenfilm-Parodie OSS 117 – Der Spion, der sich liebte, die auf dem Romanheld OSS 117 basiert. Auch dieser Film war mit über zwei Millionen Zuschauern ein Kassenerfolg, ebenso wie die Fortsetzung 2009.[3][4]
Für seine Rolle des scheiternden Stummfilmdarstellers George Valentin in Michel Hazanavicius’ The Artist (2011) erhielt er 2012 als erster französischer Schauspieler den Oscar für die beste männliche Hauptrolle. Weitere Auszeichnungen waren der Darstellerpreis der 64. Filmfestspiele von Cannes, der Golden Globe Award, der British Academy Film Award sowie Nominierungen für den Europäischen Filmpreis und César.
Filmografie (Auszug) [Bearbeiten]
- 1999: Un gars, une fille
- 2002: Ah ! Si j'étais riche
- 2004: Die Daltons gegen Lucky Luke (Les Dalton)
- 2004: Cash Truck - Der Tod fährt mit (Le Convoyeur)
- 2005: Tortur d'amour – Auf immer und (ledig (Tortur d'amour)
- 2005: Cool Waves – Brice de Nice
- 2006: OSS 117 – Der Spion, der sich liebte (OSS 117 : Le Caire nid d'espions)
- 2006: Hellphone
- 2007: 39,90 (99 francs)
- 2007: Counter Investigation – Kein Mord bleibt ungesühnt (Contre-enquête)
- 2008: Ca$h
- 2008: Ein Mann und sein Hund (Un homme et son chien)
- 2009: Lucky Luke (Lucky Luke)
- 2009: OSS 117 – Er selbst ist sich genug (OSS 117: Rio ne répond plus)
- 2010: Le bruit des glaçons
- 2010: Kleine wahre Lügen (Les petits mouchoirs)
- 2011: The Artist
- 2012: Männer und die Frauen (Les Infidèles)
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 2007: Étoile d’Or für OSS 117 – Der Spion, der sich liebte
- 2007: César-Nominierung für OSS 117 – Der Spion, der sich liebte
- 2011: Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes für The Artist
- 2012: Golden Globe Award als bester Hauptdarsteller (Komödie/Musical) für The Artist
- 2012: Screen Actors Guild Award als bester Hauptdarsteller für The Artist
- 2012: British Academy Film Award als bester Hauptdarsteller für The Artist
- 2012: Oscar als bester Hauptdarsteller für The Artist
Weblinks [Bearbeiten]
- Jean Dujardin in der Internet Movie Database (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Chartquellen: Frankreich - Belgien (Wallonie) - Schweiz
- ↑ IMDb Boxoffice Cool Waves – Brice de Nice (englisch)
- ↑ IMDb Boxoffice OSS 117 – Der Spion, der sich liebte (englisch)
- ↑ IMDb Boxoffice OSS 117 – Er selbst ist sich genug (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dujardin, Jean |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Schauspieler und Comedian |
| GEBURTSDATUM | 19. Juni 1972 |
| GEBURTSORT | Rueil-Malmaison, Département Hauts-de-Seine, Frankreich |