John Barrow (Politiker)

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John Barrow

John Jenkins Barrow (* 31. Oktober 1955 in Athens, Georgia) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit 2005 vertritt er den Bundesstaat Georgia im US-Repräsentantenhaus.

Werdegang[Bearbeiten]

John Barrow besuchte die Clarke Central High School und studierte danach bis 1976 an der University of Georgia in Athens politische Wissenschaften. Nach einem anschließenden Jurastudium an der Harvard University und seiner im Jahr 1979 erfolgten Zulassung als Rechtsanwalt begann er in seinem neuen Beruf zu arbeiten. Politisch schloss sich Barrow der Demokratischen Partei an. Im Jahr 1990 wurde er in den Stadtrat von Athens gewählt. Dieses Amt wurde dann mit dem Kreisrat des Clarke County verbunden. Zwischen 1990 und 2004 war er Mitglied in diesem Gremium.

Bei den Kongresswahlen des Jahres 2004 wurde er im zwölften Wahlbezirk von Georgia in das US-Repräsentantenhaus in Washington D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2005 die Nachfolge von Max Burns antrat. Nach bisher drei Wiederwahlen kann er sein Mandat im Kongress bis heute ausüben. Bei den Wahlen des Jahres 2010 wurde er mit 57 % der Wählerstimmen, entgegen dem Bundestrend zu Ungunsten seiner Partei, bestätigt. Damit konnte er am 3. Januar 2011 eine weitere Legislaturperiode im Repräsentantenhaus beginnen, die am 3. Januar 2013 enden wird.

John Barrow ist Mitglied im Energie- und Handelsausschuss sowie in drei von dessen Unterausschüssen. Er ist im 112. Kongress stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Blue Dog Coalition, eines Bündnisses von finanz- und gesellschaftspolitisch konservativ eingestellten Abgeordneten der Demokratischen Partei. Sein Abstimmungsverhalten im Kongress lag nicht immer auf der Linie seiner Partei. So stimmte er unter anderem gegen die Gesundheitsreform der Bundesregierung. Er ist geschieden und lebt seit 2006 privat in Savannah. John Barrow ist laut eigenen Angaben stolzes Mitglied der Lobby der Schusswaffenbesitzer NRA and machte in dem Wahlkampfwerbespot "Nobody" darauf aufmerksam, dass er das Recht Waffen zu tragen, verteidigen werde[1].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel in der Huffington Post (engl.)