Kisel

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Kisel in Russland. Der Fußballspieler wird unter Karol Kisel, die Speise unter Kissel (Speise) behandelt.
Stadt
Kisel
Кизел
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Wolga
Region Perm
Rajon Kisel
Bürgermeister Igor Schtenik
Gegründet 1750
Stadt seit 1926
Fläche 76 km²
Bevölkerung 19.587 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 258 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 330 m
Zeitzone UTC+6
Telefonvorwahl (+7) 34255
Postleitzahl 618350–618355
Kfz-Kennzeichen 59, 81, 159
OKATO 57 418
Website www.kizel.ru
Geographische Lage
Koordinaten 59° 3′ N, 57° 39′ O59.0557.65330Koordinaten: 59° 3′ 0″ N, 57° 39′ 0″ O
Kisel (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Kisel (Region Perm)
Red pog.svg
Lage in der Region Perm
Liste der Städte in Russland

Kisel (russisch Кизел) ist eine Stadt in der Region Perm (Russland) mit 19.587 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im westlichen Vorland des Mittleren Ural, etwa 200 km nordöstlich der Regionshauptstadt Perm am Fluss Kisel im Becken der Kama.

Die Stadt Kisel ist der Region administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Kisel liegt an der 1879 eröffneten Bahnstrecke Tschussowoi (Tschussowaja) – Solikamsk.

Geschichte[Bearbeiten]

Kisel wurde um 1750 gegründet und erhielt 1926 Stadtrecht.

In der Stadt bestand das Kriegsgefangenenlager 346 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.[2]

Mit Niedergang des einst bedeutenden Kohlebergbaus bzw. dessen Verlagerung in andere Gebiete sank die Einwohnerzahl bereits seit den 1960er Jahren erheblich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1897 4.400
1939 39.365
1959 60.687
1970 46.264
1979 39.831
1989 36.746
2002 23.841
2010 19.587

Anmerkung: Volkszählungsdaten (1897 gerundet)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]