Klaus Schlappner

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Klaus Schlappner

Klaus Schlappner 2006

Spielerinformationen
Voller Name Klaus Schlappner
Geburtstag 22. Mai 1940
Geburtsort LampertheimDeutschland
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
Olympia Lampertheim
VfB Lampertheim
FV Biblis
VfR Bürstadt
VfR Ludwigshafen
Südwest Ludwigshafen
Stationen als Trainer


1977–1980
1980–1987
1987–1988
1988–1991
1991–1992
1992–1995
1996
2000–2001
FC Alemannia Groß-Rohrheim 1911
FV Biblis
SV Darmstadt 98 Co-Trainer
SV Waldhof Mannheim
SV Darmstadt 98
1. FC Saarbrücken
FC Carl Zeiss Jena
China
SV Waldhof Mannheim
Paykan Teheran
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Klaus „Schlappi“ Schlappner (* 22. Mai 1940 in Lampertheim) ist ein deutscher Fußballtrainer.

Laufbahn[Bearbeiten]

Klaus Schlappner („Schlappi“) war als Fußballspieler bei den Vereinen Olympia Lampertheim, VfB Lampertheim, FV Biblis, VfR Bürstadt, VfR Ludwigshafen und Südwest Ludwigshafen aktiv, wobei er für letztgenannten Verein in der Saison 1965/66 vier Spiele in der damals zweitklassigen Regionalliga Südwest bestritt..

Seine erste Trainerstellen trat er beim FC Alemannia Groß-Rohrheim 1911 e.V. und FV Biblis an. Von 1977 bis 1980 war er Co-Trainer beim SV Darmstadt 98, zunächst unter Lothar Buchmann, später dann unter Jörg Berger und Werner Olk. Von April bis Juni 1979 war er vorübergehend als Interimstrainer für die Mannschaft verantwortlich, nachdem Buchmann den Klub Richtung VfB Stuttgart verlassen hatte.[1] 1980 schloss er die Ausbildung zum Fußball-Lehrer an der Sporthochschule Köln ab.

Ab 1980 trainierte er die damalige Zweitligamannschaft SV Waldhof Mannheim. Mit diesem Verein schaffte er 1983 den Aufstieg in die Bundesliga. Nach vier erfolgreichen Bundesligajahren verließ er 1987 den SV Waldhof Mannheim.

Später trainierte er die Mannschaften FC Carl Zeiss Jena, SV Darmstadt 98, 1. FC Saarbrücken. Am 14. Januar 1996 wurde er nochmals Trainer des SV Waldhof Mannheim, der zu dieser Zeit in der 2. Fußball-Bundesliga spielte. Im Oktober desselben Jahres wurde er entlassen.

Zwischen 1992 und 1995 ging Schlappner nach China und wurde dort Trainer der chinesischen Fußballnationalmannschaft und technischer Berater des dortigen Fußballverbandes. In den Jahren 2000/2001 folgte ein Engagement im Iran. Dort trainierte er den Club Paykan Teheran und war maßgeblich an der Einführung einer Profiliga im Iran beteiligt.

2006 wurde Klaus Schlappner vom deutschen NOK zur Förderung von Sportbeziehungen mit Ländern der Dritten Welt im Rahmen der auswärtigen Kulturpolitik eingesetzt. In diesem Rahmen war er auch kurzzeitig als Ausbilder von Kinder- und Jugendtrainern in der Mongolei aktiv.

Am 8. April 2008 überreichte Sun, Dekan der Sporthochschule in Shijiazhuang, Klaus Schlappner die Ehrenprofessorenwürde. In seinen Vorlesungen vermittelt Klaus Schlappner vor allem fußballpädagogische Grundlagen und Techniken.

Markenzeichen[Bearbeiten]

Markenzeichen Schlappners waren sein Pepitahut und seine markigen Sprüche in breitem Kurpfälzer Dialekt. Beispielsweise bezeichnet er seine Mannheimer Mannschaft nach einer Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach als „FC Hühnerhaufen“.

Politik[Bearbeiten]

Klaus Schlappner trat aus Protest gegen die 68er-Bewegung[2] bei den Kommunalwahlen 1968 in seinem Heimatort Lampertheim für die NPD an. Er sei allerdings nach einem Jahr wieder ausgetreten und hege keine Sympathien für Rechtsradikale.[2]

Familie[Bearbeiten]

Schlappner hat drei Kinder. Sein Sohn Volker (* 1964) bestritt ein Zweitligaspiel für Darmstadt 98.

Diskografie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kicker Sportmagazin Nr. 52 vom 22. Juni 1987, S. 47
  2. a b SZ-Interview mit Klaus Schlappner