1. FC Saarbrücken

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1. FC Saarbrücken
Vereinswappen des 1. FC Saarbrücken
Voller Name 1. Fußball Club Saarbrücken e.V.
Ort Saarbrücken, Saarland
Gegründet 18. April 1903
Vereinsfarben blau-schwarz
Stadion Ludwigsparkstadion
Plätze 35.303
Präsident Hartmut Ostermann
Trainer Fuat Kılıç
Homepage www.fc-saarbruecken.de
Liga 3. Liga
2012/13 11. Platz
Heim
Auswärts

Der 1. FC Saarbrücken ist ein deutscher Sportverein aus der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken. Die Fußballmannschaft des ursprünglich 1903 gegründeten Vereines, der zwischen 1909 und 1945 unter dem Namen FV Saarbrücken antrat, zählte ab den 1930er Jahren zu den Spitzenvereinen, wurde 1943 und 1952 deutscher Vizemeister und war 1963 eines von 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Seit 1964 pendelt die Männermannschaft zwischen der ersten und fünften Spielstufe und spielt seit 2010 in der 3. Liga. Der Klub wird auch de FC oder die Molschder genannt.

Die Frauenmannschaft gehörte insgesamt 16 Jahre der Bundesliga an und spielt seit 2011 in der 2. Bundesliga Süd. Im Jahre 2008 erreichte die Mannschaft das DFB-Pokalfinale. Neben Fußball gibt es beim 1. FC Saarbrücken noch eine Handballabteilung. Die Tischtennisabteilung gründete 2011 mit dem 1. FC Saarbrücken-Tischtennis einen eigenständigen Verein und spielt seit 2009 in der Tischtennis-Bundesliga.

Geschichte[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Der Verein wurde am 18. April 1903 im Saarbrücker Stadtteil Malstatt als Fußball-Abteilung des TV 1876 Malstatt gegründet. Nach Abspaltung der Fußball-Abteilung erfolgte 1907 eine Neugründung als FV Malstatt-Burbach. Am 1. April 1909 wurde der Verein in FV Saarbrücken umbenannt. Von 1943 bis 1945 bildete der Verein gemeinsam mit dem SC Altenkessel die Kriegsspielgemeinschaft Saarbrücken. Nach der Auflösung im Jahre 1946 wurde der Verein am 25. November 1945 unter dem Namen 1. FC Saarbrücken neugegründet.

Ende April 1947 trat Stade de Reims zum Freundschaftsspiel auf dem Kieselhumes an (3:5 vor 25.000 Zuschauern), dieses war - in Anwesenheit des FIFA-Präsidenten - das erste internationale Spiel im Saarland nach Kriegsende. Zwischen 1948 und 1951 war der 1. FC dem Bereich des französischen Fußballverbandes (FFF) zugeordnet, spielte ein Jahr – außer Konkurrenz – in der Division 2 und wurde entsprechend als FC Sarrebruck bezeichnet.

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Saisonbilanzen des 1. FC Saarbrücken

Vor 1945[Bearbeiten]

Obwohl er Anfang der 1930er Jahre zu den südwestdeutschen Spitzenmannschaften gezählt und sich noch 1931 und 1932 für die süddeutsche Endrunde qualifiziert hatte, verpasste der FV Saarbrücken aufgrund eines fünften Platzes 1933 die Qualifikation für die neue Gauliga Südwest. Erst 1935 gelang dem FV Saarbrücken erstmals der Sprung in die neue oberste Spielklasse. Ab 1939 spielte der Verein in der Staffel Saarpfalz der Gauliga Südwest und wurde dort 1941 erstmals Staffelmeister. Im Endspiel um die Südwestmeisterschaft unterlagen die Saarbrücker jedoch Kickers Offenbach (2:2 und 2:3) und waren somit nicht für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Zwei Jahre später gewann der Verein die Gaumeisterschaft im Gau Westmark und nahm erstmals an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil. Dort besiegten die Saarländer unter anderen den VfR Mannheim und Vienna Wien und erreichten das Finale in Berlin. Im Endspiel unterlag der FVS zwar dem Dresdner SC deutlich mit 0:3, die deutsche Vizemeisterschaft des Jahres 1943 ist dennoch einer der bis heute größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Nachdem das Vereinsheim des FV Saarbrücken durch einen Bombentreffer zerstört worden war, spielte die Mannschaft in der Runde 1943/44 in einer Kriegsspielgemeinschaft mit dem SC Altenkessel und konnte den Gaumeistertitel verteidigen, drang in der Endrunde bis ins Viertelfinale vor, scheiterte dort aber am 1. FC Nürnberg.

1945 bis zur Rückkehr in den deutschen Ligafußball[Bearbeiten]

Nach dem Krieg startete der 1. FC Saarbrücken zunächst in der Oberliga Südwest-Nord und spielte dort drei Jahre lang recht erfolgreich. 1946 gewannen die Saarländer gegen den SV Rastatt (4:4 und 5:0) die Südwestmeisterschaft und damit die Französische Zonenmeisterschaft. 1948 musste der saarländische Fußball das deutsche Ligasystem verlassen. Da der Verein sich für die Ehrenliga des Saarlandes zu stark fühlte, bewarb er sich beim französischen Fußballverband um die Teilnahme am Spielbetrieb. Nach zähen Verhandlungen durften die Saarbrücker schließlich 1948/49 in der 2. französischen Division mit Gastrecht als FC Sarrebruck antreten. Die Partien der Saarländer wurden nicht gewertet, auch in der Tabelle wurde der Verein nicht geführt. Inoffizielle Fassungen der Tabelle sehen die Saarbrücker mit einer unterschiedlichen Punktanzahl Vorsprung auf Girondins Bordeaux als Tabellenersten. Der Aufstieg in die erste französische Liga wurde dem FCS jedoch verwehrt, vielmehr wurde Saarbrücken aus dem französischen Ligabetrieb ausgeschlossen und trug von 1949 bis 1951 nur Freundschaftsspiele um den sog. Internationalen Saarlandpokal aus, den Saarbrücken trotz starker internationaler Konkurrenz selbst gewann. Unter anderem gelang dem FCS als erste deutsche Mannschaft ein Sieg gegen Real Madrid (4:0). Der FCS entwickelte sich durch diese vielen Privat- und Freundschaftsspiele zu einem internationalen Zugpferd für andere Vereine und erhielt vom damaligen FIFA- Präsidenten Jules Rimet das Prädikat: "interessanteste Fußballmannschaft Europas".

1951 bis zur Gründung der Bundesliga 1963[Bearbeiten]

Nach Rückkehr in das deutsche Ligasystem wurde der FCS in der Saison 1951/52 sofort Meister der Oberliga Südwest. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1952 erreichte der FCS mit tollem Offensivfußball das Finale, verlor jedoch gegen den VfB Stuttgart knapp mit 2:3. In den folgenden Jahren belegte der Verein weiterhin vordere Positionen in der Oberliga, für die Qualifikation zur Endrunde reichte es noch zwei Mal. Nach dem zweiten Platz 1957 und der Meisterschaft 1961 waren die Saarbrücker in den Endrundenspielen jedoch jeweils chancenlos. In der Saison 1955/56 nahmen die Saarbrücker als Vertreter des zu dieser Zeit eigenständigen Saarländischen Fußballverbandes am Europapokal der Landesmeister teil. Dort gewann der FCS in der ersten Runde beim AC Mailand mit 4:3, schied aber nach einer 1:4 Heimniederlage aus.

Gründung von Bundesliga und 2. Bundesliga (1963–1974)[Bearbeiten]

Der 1. FC Saarbrücken war 1963 eines der 16 Gründungsmitglieder der Bundesliga, als Tabellenletzter folgte jedoch umgehend der Abstieg. In den folgenden zehn Jahren spielten die Saarländer in der Regionalliga Südwest und erreichten vier Mal die Aufstiegsrunde zur Bundesliga, wo sie jedoch stets scheiterten. 1974 war der FCS sportlich nicht für die neu gegründete 2. Bundesliga qualifiziert, profitierte jedoch von der Lizenzverweigerung für den qualifizierten SV Alsenborn.

Rückkehr in die Bundesliga und letzte Saison dort (1974–1993)[Bearbeiten]

Wappen von 1981 bis 2010

Mitte der 1970er Jahre bis Anfang der 1990er Jahre folgte die letzte Hochphase des FCS. 1976 gelang endlich die Rückkehr in die Bundesliga, in der sich der Verein zwei Jahre halten konnte. Nach mehreren Jahren in der 2. Bundesliga und dem zwischenzeitlichen Absturz in die Drittklassigkeit stieg der 1. FC Saarbrücken 1985 erneut in die Bundesliga auf. Noch als Zweitligist erreichte der Verein in der Saison 1984/85 das Halbfinale des DFB-Pokals. 1989 und 1990 qualifizierte sich der FCS als Dritter der 2. Bundesliga für die Aufstiegsspiele gegen den Drittletzten der Bundesliga und scheiterte beide Male. 1992 wurde die Mannschaft Meister der 2. Bundesliga Süd und stieg zum bislang letzten Mal in die Bundesliga auf. Erneut folgte der sofortige Wiederabstieg. Dabei gewannen die Saarbrücker keines der letzten 16 Spiele und verloren die letzten neun Spiele in Folge.

Finanzielle Probleme und Absturz in die Fünftklassigkeit (1993 bis 2009)[Bearbeiten]

1995 wurde dem Verein wegen nicht erbrachter Unterlagen die Lizenz für die 2. Bundesliga verweigert, so dass der FCS von 1995 bis 2000 in der drittklassigen Regionalliga antrat. 2000 und 2004 gelang jeweils für 2 Jahre der Aufstieg in die 2. Bundesliga. 2006 begann der freie Fall: dem Abstieg in die Regionalliga folgte der sofortige Absturz in die viertklassige Oberliga Südwest. Präsident Hartmut Ostermann und Vizepräsident Klaus Meiser traten seinerzeit zurück, und Horst Hinschberger wurde neuer Präsident. Durch die Änderung der Ligensystems konnten nur die ersten Vier in die Regionalliga West, die in die vierthöchste deutsche Spielklasse umgewandelt wurde, aufsteigen. Da der FCS aber nur Rang fünf belegte, verblieb der FCS in der Oberliga und startete somit in der Saison 2008/09 zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte nur noch fünftklassig.

Neuanfang und Rückkehr in den Profifußball (seit 2009)[Bearbeiten]

Nach dem Abstieg in die Fünftklassigkeit wurde der FCS unter Trainer Dieter Ferner in der Saison 2008/09 souverän Meister in der Oberliga Südwest und spielte damit in der Saison 2009/10 in der viertklassigen Regionalliga West. Dort wurde die Mannschaft nach schwachem Saisonstart überraschend Meister und konnte sich den Aufstieg in die 3. Liga sichern. In der 3. Liga übernahm Jürgen Luginger das Traineramt, da Dieter Ferner nicht die nötige Trainerlizenz besaß. Saarbrücken beendete die Saison 2010/11 auf dem sechsten Tabellenplatz und stellte gleichzeitig zwei Ligarekorde auf, nämlich mit dem 7:0-Auswärtserfolg beim FC Carl Zeiss Jena den höchsten Sieg in der 3. Liga und die längste Siegesserie mit neun gewonnenen Partien in Folge (30.–38. Spieltag). Am 4. August 2013 konnte der Verein in der ersten Runde des DFB-Pokals den Bundesligisten Werder Bremen mit 3:1 besiegen; es war der erste Auftaktsieg des FCS im Pokal seit 2007. Der Start in die Saison 2013/2014 misslang jedoch und es folgte am 5. September 2013 die Trennung von Cheftrainer Jürgen Luginger nach einer 2:3 Heimniederlage gegen den FC Heidenheim. Nachfolger von Luginger wurde am 13. September der Kroate Milan Sasic, der zuvor bis Oktober 2011 Cheftrainer des MSV Duisburg war. Am 10. Februar 2014 trat dieser, nach 5 Niederlagen in Folge, von seinem Amt als Trainer zurück.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Gaumeister Westmark: 1943, 1944
  • Meister Oberliga Südwest: 1946, 1952, 1961, 1983, 2009
  • Meister der Ehrenliga Saarland: 1951 (zweite Mannschaft)
  • Meister der Regionalliga Südwest: 1965 (zweitklassig)
  • Meister 2. Bundesliga Süd: 1976, 1992
  • Meister der Regionalliga West/Südwest: 2000 (drittklassig)
  • Meister der Regionalliga West: 2010 (viertklassig)
  • Saarlandpokalsieger: 1997, 1998, 1999, 2000, 2002, 2004, 2011, 2012, 2013
  • Internationaler Saarlandpokal: 1950
  • Teilnahme Europapokal der Landesmeister: 1955
  • Inoffizieller Meister 2. Division in Frankreich: 1948/49
  • DFB-Pokal-Halbfinale (3x): 1957, 1958, 1985
  • Deutscher Vizemeister: 1943, 1952
  • Ewige Tabelle der Bundesliga: Platz 34
  • Ewige Tabelle der 2. Bundesliga: Platz 11
  • DFB-Pokal Achtelfinale 2013

Seit 1951 war der FCS:

  • 17 Jahre erstklassig (1951/52–1963/64, 1976/77–1977/78, 1985/86, 1992/93)
  • 29 Jahre zweitklassig (1964/65–1975/76, 1978/79–1980/81, 1983/84–1984/85, 1986/87–1991/92, 1993/94–1994/95, 2000/01–2001/02, 2004/05–2005/06)
  • 14 Jahre drittklassig1 (1981/82–1982/83, 1995/96–1999/00, 2002/03–2003/04, 2006/07 und seit 2010/11)
  • 2 Jahre viertklassig (2007/08 und 2009/10)
  • 1 Jahr fünftklassig (2008/09)

Personalien[Bearbeiten]

Kader der Drittliga-Mannschaft 2013/14 [1][Bearbeiten]

Nr. Spieler Nat. beim FCS seit Letzter Verein

Tor

1 Timo Ochs DeutscherDeutscher 2013 SSV Jahn Regensburg
20 Michael Müller DeutscherDeutscher 2012 VfL Wolfsburg

Abwehr

2 Kim Falkenberg DeutscherDeutscher 2013 SV Sandhausen
14 Mounir Chaftar DeutscherDeutscher 2014 VfL Bochum
17 Tim Knipping DeutscherDeutscher 2012 KSV Hessen Kassel
18 Nils Fischer DeutscherDeutscher 2013 VfL Osnabrück
36 Tim Stegerer DeutscherDeutscher 2012 SV Auersmacher
40 Florian Ballas DeutscherDeutscher 2014 Hannover 96 II
43 Kevin Pezzoni DeutscherDeutscher 2014 FC Erzgebirge Aue
44 Juri Judt DeutscherDeutscher KasacheKasache 2014 RB Leipzig

Mittelfeld

4 Kevin Maek DeutscherDeutscher 2012 Alemannia Aachen
6 Christian Eggert DeutscherDeutscher 2011 Borussia Dortmund
10 Philipp Kreuels DeutscherDeutscher 2013 SV Babelsberg 03
13 Raffael Korte DeutscherDeutscher 2013 Eintracht Braunschweig
15 Phillip Hoffmann DeutscherDeutscher 2007 SG Blaubach-Diedelkopf
19 André Mandt DeutscherDeutscher 2014 Bayer 04 Leverkusen II
30 Julien Humbert FranzoseFranzose 2013 Hansa Rostock
34 Martin Forkel DeutscherDeutscher 2013 Borussia Neunkirchen
45 Taku Ishihara JapanerJapaner 2014 FC Erzgebirge Aue
48 Manuel Zeitz DeutscherDeutscher 2014 SC Paderborn 07

Angriff

8 Patrick Schmidt DeutscherDeutscher 2014 FC Schalke 04 II
9 Thomas Rathgeber DeutscherDeutscher 2013 Kickers Offenbach
29 Vito Plut SloweneSlowene 2013 Waasland-Beveren
38 Marcel Ziemer DeutscherDeutscher 2011 SV Wehen Wiesbaden
47 Stefan Reisinger DeutscherDeutscher 2014 Fortuna Düsseldorf

Trainer Saison 2013/14[Bearbeiten]

Funktion Name
Chef-Trainer (Interim) Fuat Kılıç
Co-Trainer Andreas Fellhauer

Deutsche Nationalspieler[Bearbeiten]

Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim 1. FC Saarbrücken das Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft:

Die Zahl in Klammern gibt die Länderspiele an, die die Spieler bei anderen Vereine absolviert haben.

Außerdem spielten 20 Spieler des 1. FC Saarbrücken für die Saarländische Fußballnationalmannschaft.

Weitere bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Fans und Rivalen[Bearbeiten]

Die Ultras des 1. FC Saarbrücken pflegen seit 1998 eine Fanfreundschaft mit den Ultras des französischen Klubs AS Nancy und seit relativ kurzer Zeit vereinzelt auch mit Fortuna Düsseldorf. Als größte Rivalen gelten der 1. FC Kaiserslautern und der FC Homburg. In jüngerer Vergangenheit galten auch die SV Elversberg und Eintracht Trier als Rivalen.

Frauenfußball[Bearbeiten]

Hauptartikel: 1. FC Saarbrücken (Frauenfußball)

1997 trat die Frauenfußballabteilung des VfR 09 Saarbrücken geschlossen zum 1. FC Saarbrücken über. Nach mehreren Jahren im Mittelfeld der Tabelle stieg die Mannschaft 2002 ab. In den folgenden Jahren wurden die Saarbrückenerinnen zu einer Fahrstuhlmannschaft zwischen Erst- und Zweitklassigkeit. Im Jahre 2008 erreichte die Mannschaft das DFB-Pokalfinale, welches trotz 1:0-Führung mit 1:5 gegen den 1. FFC Frankfurt verloren wurde. Seit dem letzten Abstieg im Jahre 2011 spielt die Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd.

Mit Patricia Brocker, Susanne Messner, Eva Minor, Nicole Müller und Eva Scheib stellte der 1. FC bzw. VfR 09 fünf deutsche Nationalspielerinnen. Ferner brachte der Verein mit Josephine Henning, Nadine Keßler und Dzsenifer Marozsán drei weitere Nationalspielerinnen hervor.

Weitere Abteilungen[Bearbeiten]

Tischtennis[Bearbeiten]

Hauptartikel: 1. FC Saarbrücken-Tischtennis

Die Tischtennisabteilung gehörte 1966 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga, stieg allerdings 1968 ab. Zwischen 1973 bis 1977 gelang eine zwischenzeitliche Rückkehr. Nachdem der ATSV Saarbrücken die regionale Führung in saarländischen Tischtennis übernahm wurde der 1. FC Saarbrücken in den 1990er Jahren wieder zur Nummer eins. Im Jahre 2004 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, dem fünf Jahre später die Rückkehr in die Bundesliga folgte.

Am 29. April 2011 gründete die Tischtennis-Abteilung unter dem Namen 1. FC Saarbrücken-Tischtennis (1. FCSTT) einen eigenständigen Verein.[2] Das Spieljahr 2011/12 wurde zur bislang erfolgreichsten Saison in der Vereinsgeschichte. Im DTTB-Pokal gewann der 1.FC Saarbrücken-Tischtennis den Titel des Deutschen Pokalsiegers[3][4], in der Champions League wurde das Halbfinale erreicht[5], in der 1. Bundesliga (TTBL) holte man die Meisterschaft (Platz 1 mit 30:6 Punkten)[6] und in den Playoffs wurde man Deutscher Vizemeister[7][8].

In der DTTL finden die Spiele nicht mehr in der STTB-Tischtennishalle in St. Ingbert statt, sondern in der modernen Joachim Deckarm-Halle in Saarbrücken.

Handball[Bearbeiten]

Derzeit nimmt lediglich eine Männermannschaft in der B-Liga am Spielbetrieb teil.

Literatur[Bearbeiten]

  • 100 Jahre 1. FC Saarbrücken. Das Fanbuch. 1. FC Saarbrücken e.V. (Hrsg.), Saarbrücken 2003, ISBN 3-00-012524-8.
  • Gerhard Reuther: 1. FC Saarbrücken. 1903 - 1983 ... der neue FCS. Dasbach Verlag, Taunusstein 1983.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 1. FC Saarbrücken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle erste Mannschaft des 1.FC Saarbrücken. Website des 1.FC Saarbrücken. Abgerufen am 23. März 2014.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format1. FC Saarbrücken-Tischtennis (Hrsg.): 1. FC Saarbrücken-Tischtennis. o.J., abgerufen am 7. April 2012.
  3. http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/12708
  4. http://dttb.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/ClickNTTV.woa/wa/groupPage?championship=DTTB+Pokal+11%2F12&group=163946
  5. http://www.ftd.de/sport/sportmix/:tischtennis-champions-league-finale-ohne-saarbruecken/70009939.html (Version vom 17. März 2012 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  6. http://dttb.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/ClickNTTV.woa/wa/groupPage?championship=DTTB+11%2F12&group=154608
  7. http://www.tt-news.de/de/tischtennis/news/l/36/
  8. http://dttb.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/ClickNTTV.woa/wa/groupPage?championship=DTTB+11%2F12&group=172586

49.235556.99275Koordinaten: 49° 14′ 8″ N, 6° 59′ 34″ O