Lampertheim

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Dieser Artikel beschreibt Lampertheim in Hessen. Für Lampertheim im Elsass siehe Lampertheim (Bas-Rhin).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lampertheim
Lampertheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lampertheim hervorgehoben
49.5941666666678.467083333333392Koordinaten: 49° 36′ N, 8° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Bergstraße
Höhe: 92 m ü. NHN
Fläche: 72,3 km²
Einwohner: 31.491 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 436 Einwohner je km²
Postleitzahl: 68623
Vorwahlen: 06206, 06256, 06241
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 013
Stadtgliederung: Kernstadt und 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Römerstraße 102
68623 Lampertheim
Webpräsenz: www.lampertheim.de
Bürgermeister: Gottfried Störmer (parteilos)
Lage der Stadt Lampertheim im Kreis Bergstraße
Groß-Rohrheim Zwingenberg (Bergstraße) Biblis Viernheim Lampertheim Bürstadt Einhausen (Hessen) Lorsch Bensheim Lautertal (Odenwald) Lindenfels Heppenheim (Bergstraße) Heppenheim (Bergstraße) Fürth (Odenwald) Grasellenbach Rimbach (Odenwald) Mörlenbach Wald-Michelbach Birkenau (Odenwald) Abtsteinach Gorxheimertal Hirschhorn (Neckar) Neckarsteinach Michelbuch (gemeindefreies Gebiet) Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg Kreis Groß-Gerau Landkreis Darmstadt-Dieburg OdenwaldkreisKarte
Über dieses Bild
Naturschutzgebiet Biedensand

Lampertheim ist eine Stadt in Hessen im Kreis Bergstraße.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage und Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lampertheim liegt rechtsrheinisch im südhessischen Teil der Oberrheinischen Tiefebene am Naturschutzgebiet Biedensand (Altrheinarm). Die Stadt grenzt an Biblis, Bürstadt, Lorsch, Viernheim (alle im Kreis Bergstraße) sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Worms (Rheinland-Pfalz) und im Süden an Mannheim (Baden-Württemberg). Sie ist die drittgrößte Stadt im Kreis Bergstraße.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Neben der Kernstadt gehören auch die Ortschaften Hofheim, Hüttenfeld, Neuschloß und Rosengarten als Stadtteile zur Stadt Lampertheim. An Wohnplätzen existieren zudem die Siedlungen und Gehöftegruppen Heide, Oberlache-Rosenau, Am Küblinger Damm, Lache, An der Wormser Straße, In den Böllenruthen, In den Ruthen, Wehrzollhaus, Wildbahn und Seehof[2].

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Gemarkungen Lampertheim, Wildbahn, Hofheim und Rosengarten.

Geschichte[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Lampertheim und seine Umgebung sind, wie Funde in der Gemarkung zeigen, seit der jüngeren Steinzeit (3.000–2.000 v. Chr.) durchgehend besiedelt. Auf die jahrhundertelang ansässigen Kelten folgten die Germanen und eine römische Besatzung:

Ein römisches Gräberfeld, römische Schüsseln, Fibeln und Münzen aus der Zeit von Kaiser Domitian (81–96 n. Chr.) lassen darauf schließen, dass Lampertheim ein römisches Lager war.[3]

Erste aus dem Jahre 832 überlieferte Namensformen wie Langobardonheim oder Langbardheim ließen zunächst auf eine Gründung der Langobarden schließen. Es gibt heute jedoch kaum noch Zweifel, dass Lampertheim während der fränkischen Besiedlung entstand und als Heim des Lantberth „der Landglänzende“ (auch Lampert oder Lambert) zu deuten ist.

911 wurde Hofheim erstmals im Codex Edelini des Klosters Weißenburg erwähnt.[4] 1422 führten drei Halbinseln, die gegenüber von Worms im stark mäandernden Rhein gelegen sind, den Namen ”Rosengarten“.[4]

Schon 35 Jahre vorher wurde 1387 die Kellerei Stein (Worms) mit ihren drei Amtsorten Lampertheim, Hofheim und Nordheim zur Hälfte an die Kurpfalz verpfändet.[4] Daraus resultierte eine doppelte und vielfach konkurrierende Gerichtsbarkeit durch den Bischof von Worms, zu dessen Hochstift Lampertheim vorher vollständig gehörte, und dem Kurfürsten von der Pfalz, „Pfalzgraf bey Rhein“. Daher kam Lampertheim unter das Schriesheimer Zentgericht, das im Namen beider Herren urteilte.

Dessen ungeachtet überwog auf Dauer der kurpfälzische Einfluss,[3] und um 1540 wurde in dem gerade wieder aufgebauten Ort – niedergebrannt 1504 im bayrischen Erbfolgekrieg – die Reformation eingeführt.

Der Dreißigjährige Krieg traf Lampertheim besonders schwer: Nach der Zerstörung 1622 gab es nur noch 10 Einwohner – wer von den anderen noch überlebt hatte, der war in die befestigten Orte der Umgebung geflohen.[3] Bereits 50 Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges hatte die Region erneut schwer unter Kriegsfolgen zu leiden, als Frankreich versuchte durch den Pfälzer Erbfolgekrieg seine Grenzen nach Osten zu verschieben. Erst mit dem Frieden von Rijswijk 1697, zogen sich die Franzosen hinter den Rhein zurück. Mit dem „Reichsdeputationshauptschluss“ vom 25. Februar 1803 wurden die territorialen Verhältnisse im Reich neu geregelt. Anlass waren die Eroberungen Napoleons, der die französische Staatsgrenze bis an den Rhein ausgedehnt hatte. Dieses letzte Gesetzeswerk des alten Reiches setzte Bestimmungen des Frieden zu Luneville um, nach denen das kurpfälzische Amt Lampertheim und damit die Gemeinde Lampertheim zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt kam. Während der Napoleonische Kriege entsteht unter Druck Napoleons 1806 das Großherzogtum Hessen, in dem die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aufging. Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 ein Mitgliedstaat des Deutschen Bundes und danach ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Es bestand bis 1919, nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Großherzogtum zum republikanisch verfassten Volksstaat Hessen. 1945 nach Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich das Gebiet des heutigen Hessen in der amerikanischen Besatzungszone und durch Weisung der Militärregierung entstand das Bundesland Hessen in seinen heutigen Grenzen.

1716 erhielt der Ort das Marktrecht und am 4. August 1951 das Stadtrecht.

1879 wurde die Gemeinde an die Riedbahn angeschlossen. Im Bahnhof Lampertheim ereignete sich am 12. August 1965 ein schwerer Unfall: Der TEE Helvetia kollidierte hier mit dem nicht profilfrei stehenden letzten Wagen eines Güterzuges und entgleiste. Vier Menschen starben, zahlreiche wurden verletzt.

Historische Beschreibungen[Bearbeiten]

Fachwerkhäuser im Ort

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Langenthal[5]:
»Lampertheim (L. Bez. Heppenheim) Marktflecken; liegt an der Grenze des Großherzogthums Baden, 3 St. von Heppenheim, hat große breite Straßen mit 454 Häusern und 2040 Evangel. Protest., 1042 Kath. und 79 Juden. Unter den Einwohnern sind 569 Bauern und 146 Handwerker. Lampertheim ist der Sitz des Rentamts, des Forstinspektors, des Revierförsters und eines Grenznebenzollamts II. Classe, hat 1 gemeinschaftliche Kirche, 1 Rathhaus, 1 Amthaus, 2 Pfarrhäuser, 3 Schulhäuser, 1 Tabaksfabrik, bedeutende Torfstiche und Baumschulen, in welchen viele Setzlinge gezogen werden; auch wird viel Tabak gebaut. Jährlich werden 3 Märkte gehalten. Der Ort hieß früher Langobardonheim, gehörte zum Bisthum Worms und kam 1802 an Hessen.« und
»Lampertheimer Hütte (L. Bez. Heppenheim) Hof; gehört zu Lampertheim; hier ist ein Grenznebenzollamt II. Classe. Gegenüber liegt der badische Antheil dieses Hofs.«

Aus Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit von 1854[6]:
»Lampertheim, Mrktfl. an der Grenze von Hessen gegen Baden mit einer Gemarkung von 17452 Morgen (8822 Acher, 2031 Wiesen 5445 Wald) und 4381 Einw. die etwa zu 2/3 evangelisch sind und Tabaksbau und Obstzucht treiben. Sitz einer Districtseinnehmerei, eines Rentamts, einer Oberförsterei. Die Torfgruben in seiner Gemarkung sind sehr ergiebig. Jährlich werden hier 3 besuchte Märkte gehalten. Der Name des Orts ist verkürzt aus Langonbardonheim. Es gehörte zum Bisthum Worms und kam 1802 an Hessen. Eine halbe Stunde davon liegt der Weiler Neuschloß mit einer chemischen Fabrik. Zu Lampertheim gehören außerdem noch 2 Ziegelhütten, ein Harzofen, das Wirthshaus Rosengarten, die Rheininsel Biedensand, die Lampertheimer Aue, Bonnenaue, das Beckerwörth, Ludwigswörth, Froschwörth und die Friedrichsaue.«

Die Zeit der Weltkriege[Bearbeiten]

Am 1. August 1914 brach dann der Erste Weltkrieg aus und setzte im ganzen Deutschen Reich der positiven wirtschaftlichen Entwicklung ein Ende. Als nach der deutschen Niederlage am 11. November 1918 der Waffenstillstand unterschrieben wurde, hatte Lampertheim 331 tote Soldaten zu beklagt, während der Krieg insgesamt rund 17 Millionen Menschenopfer kostete.[7] Das Ende des Deutschen Kaiserreiches was damit besiegelt, und die unruhigen Zeiten der Weimarer Republik folgten. In der Zeit von 1921 bis 1930 wurden in Deutschland 566.500 Auswanderer gezählt, die versuchten, den schwierigen Verhältnissen in Deutschland zu entfliehen. Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, was das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Nationalsozialistischen Diktatur besiegelte.

In Hessen wurde am 3. Juli 1933 das „Gesetz zur Durchführung von Feldbereinigung zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung im Zuge der Riedmelioration“ erlassen. In 13 Gemeinden der Provinz Starkenburg, darunter Lampertheim wurde das Feldbereinigungsverfahren auf einer Fläche von 200.000 ha angeordnet. Im Verlauf dieses Meliorations- und Siedlungsprogramms entstanden die beiden Orte Riedrode und Worms-Rosengarten.[8] Im November 1938 brachte die sogenannte Reichskristallnacht den jüdischen Mitbürgern Not und Elend. Die Lampertheimer Synagoge wurde niedergebrannt und die Wohnungen und Geschäfte jüdischer Familien verwüstet. Bereits nach 1933 waren ein Teil der zu diesem Zeitpunkt aus 86 Personen bestehenden jüdischen Gemeinde infolge der zunehmenden Repressalien weggezogen oder ausgewandert. Im Zusammenhang mit dem November-Pogrom kamen fast alle jüdischen Männer für einige Wochen in das KZ Buchenwald. 1942 wurden die letzten neun noch in Lampertheim lebenden Menschen jüdischer Abstammung in Vernichtungslager deportiert. Von den in Lampertheim geborenen oder längere Zeit hier lebenden Personen kamen 42 durch die NS-Gewaltherrschaft ums Leben.[9]

Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen der Zweite Weltkriege, der in seinen Auswirkungen noch weit dramatischer war als der Erste Weltkrieg und dessen Opferzahl auf 60 bis 70 Millionen Menschen geschätzt werden. Bereits in der Nacht vom 5. auf den 6. August 1941 gab es einen Bombenangriff auf die Lampertheim, bei dem über 20 Menschen ums Leben kamen und 29 Menschen verwundet wurden. Dutzende Familien wurden obdachlos.[10] Ab 1944 machte sich der verstärkte Luftkrieg gegen Deutschland bemerkbar. Große Fliegerverbände überflogen Lampertheim bei ihren Angriffen auf die umliegenden Industriestädte Ludwigshafen, Mannheim oder Worms. In der Nacht vom 15. auf den 16. Mai 1944 wurde die evangelische Kirche durch Bomben zerstört. In diesem Jahr wurde auch die Arbeit auf den Feldern durch die fortgesetzten Tieffliegerangriffe lebensgefährlich. Auch in der Bahn oder auf den Straßen war niemand mehr sicher. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges in Europa erreichen die amerikanischen Verbände Mitte März 1945 den Rhein zwischen Mainz und Worms. Die Brückenköpfe auf der rechten Rheinseite konnten durch die schwachen deutschen Kräfte nicht gehalten werden, was zur Sprengung der Rheinbrücken bei Worms, Nordheim und Gernsheim am 20. März führte. Die sich auf die rechten Rheinseite zurückgezogenen Reste der deutschen 7. Armee musste fast die gesamte schwere Ausrüstung wie Panzer und Artillerie zurücklassen, was eine Fortsetzung der Kämpfe bei der absoluten Luftherrschaft der Amerikaner und dem Fehlen jeglicher deutscher Reserven eigentlich völlig sinnlos machte. Auf amerikanischer Seite war jetzt das oberste Ziel die Vermeidung weiterer Verluste, was zum massiven Einsatz von Artillerie, Panzern und Flugzeugen auf alle einzunehmenden Städte und Dörfer führte, auch ohne genaue Kenntnis einer möglichen Gegenwehr. Stießen die vorrückende Kräfte auf Widerstand erfolgte ein sofortiger Rückzug und ein massiver Einsatz von Luftwaffe und Artillerie. Am 22. März überquerte die 3. US-Armee bei Oppenheim den Rhein und besetze am 25. März Darmstadt. Das machte aus amerikanischer Sicht ein schnelles Nachrücken der benachbarten 7. US-Armee zur Flankensicherung notwendig. Zur Vorbereitung für deren Rheinüberquerung wurden die meisten Riedgemeinden am 25. und in der Nacht zum 26. März von der amerikanischen Artillerie beschossen. In allen betroffenen Gemeinden wurden dabei Menschen getötet und es entstanden Sachschäden an Gebäuden. In den ersten Stunden des 26. März 1945 überquerten amerikanische Truppen bei Hamm und südlich von Worms den Rhein. Die bei Worms übergesetzten Kräfte nahmen noch in der Nacht die Ortschaft Rosengarten in Besitz. Nach Osten marschierte die amerikanischen Einheiten in den frühen Morgenstunden in Bürstadt ein und rückte auf der heutigen B47 weiter gegen Lorsch vor. Nach Südosten stießen sie Richtung Lampertheim vor, wobei es zwischen Bürstadt und Lampertheim heftige Gefechte mit deutschen Wehrmachtseinheiten gab. Lampertheim selbst wurde nicht verteidigt, sodass beim Einmarsch der Amerikaner noch am selben Tag keine großen Schäden entstanden. Die amerikanischen Panzer rollten nach der Einnahme Lampertheims weiter über Neuschloß Richtung Bergstraße. Am 27. März standen die amerikanischen Einheiten in Lorsch, Bensheim und Heppenheim und einen Tag später waren Aschaffenburg am Main sowie der westliche und nördlichen Teil des Odenwaldes besetzt. [11] Der Krieg in Europa endete mit der bedingungslosen Kapitulation aller deutschen Truppen, die am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft trat. Lampertheim hatte etwa 600 gefallene oder vermisste Soldaten in diesem Krieg zu beklagen.[12]

Verwaltung und Gerichte[Bearbeiten]

In der hessischen Zeit wechselten die zuständigen Verwaltungseinheiten mehrfach infolge von Verwaltungsreformen. Zunächst gehörte der Orte zum Amt Lampertheim. 1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen des Großherzogtum aufgelöst und Landratsbezirke eingeführt, wobei Lampertheim dem Landratsbezirk Heppenheim zugeteilt wurde. Im Rahmen dieser Reform wurden auch Landgerichte geschaffen die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Für Landratsbezirk Heppenheim war das Landgericht Lorsch als Gericht erster Instanz zuständig. Der Gerichtssitz wurde bewusst vom Landratssitz getrennt um die Unabhängigkeit der Justiz zu unterstreichen.

1832 wurden die Verwaltungseinheiten weiter vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Bei der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde. Lampertheim wurde zunächst dem Kreis Bensheim zugeordnet, bei einer 1840 erfolgten Gebietsbereinigungen kam der Ort aber zum Kreis Heppenheim. 1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der Zehnte und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert.

Infolge der Märzrevolution 1848 wurden in den Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch Regierungsbezirke ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum Regierungsbezirk Heppenheim vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück, wodurch neben dem Kreis Heppenheim wieder der Kreis Bensheim und vorübergehend auch wieder die Kreise Lindenfels und Wimpfen entstanden. Lampertheim gehörte jetzt wieder dem Kreis Heppenheim an. Am 1. November 1938 wurde in Hessen eine einschneidende Gebietsreform in den drei Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen durchgeführt. In Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen. Er wird zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen, der auch zum Rechtsnachfolger des Kreises Bensheim wurde. Die neue Verwaltungseinheit wurde in Landkreis Bergstraße umbenannt. Dabei wurden die rechtsrheinischen Gemeinden Lampertheim, Bürstadt, Hofheim und Biblis dem neugeschaffenen Landkreis Worms, der aus dem Kreis Worms hervorging, angegliedert. Mit der Neueinteilung der Bundesländer, durch die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs nach 1945, wurde Rheinhessen westlich des Rheins dem Bundesland Rheinland-Pfalz zugeschlagen und Lampertheim in den Kreis Bergstraße integriert.[13]

Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das Landgericht Lorsch im Landratsbezirk Heppenheim das Gericht erster Instanz. Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, wurden die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten. Dadurch kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Lorsch und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Darmstadt[14]. Am 1. Juni 1905 wurde das Amtsgericht Lampertheim neu geschaffen, dessen Bezirk gehören die Gemarkungen Lampertheim mit Hüttenfeld und Neuschloß, See-Hof (Feldgemarkung), Biedensand (Feldgemarkung), Viernheim und Wildbahn (Waldgemarkung) an.[15]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Oktober 1971 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Hofheim und Rosengarten nach Lampertheim eingemeindet. Die ehemals selbstständigen Gemarkung Seehof wurde unter den Städten Lampertheim und Lorsch aufgeteilt.[16][17]

Für die Stadtteile Hofheim, Hüttenfeld, Neuschloß und Rosengarten wurde je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet. Zu diesem Zwecke wurden die ehemals gemeindefreien Grundstücke „Wehrzollhaus“ dem Ortsbezirk Hofheim, die ehemals selbstständige Gemarkung „Wildbahn“ und die ehemals selbstständige Gemarkung „Seehof“, so weit sie gesetzlich in die Stadt Lampertheim eingegliedert worden sind, dem Ortsbezirk Hüttenfeld und der Wohnplatz „In den Ruthen“ dem Ortsbezirk Neuschloß zugeordnet.[18]

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Am 1. August 1972 wurde ein Gebietsteil mit damals etwa 40 Einwohnern an die Nachbarstadt Lorsch abgetreten.[19]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die folgenden Einwohnerzahlen sind dokumentiert:[13]

  • 1829: 003.162 Einwohner
  • 1939: 13.844 Einwohner
  • 1961: 19.218 Einwohner
  • 1970: 23.963 Einwohner
  • 2012: 31.358 Einwohner
Lampertheim: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
3.988
1840
  
4.792
1846
  
4.910
1852
  
5.021
1858
  
4.787
1864
  
5.180
1871
  
5.307
1875
  
5.617
1885
  
6.429
1895
  
7.262
1905
  
8.941
1910
  
10.333
1925
  
11.580
1939
  
13.844
1946
  
14.384
1950
  
15.953
1956
  
18.185
1961
  
19.518
1967
  
22.750
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2011 führte bei einer Wahlbeteiligung von 37,7 % zu folgendem Ergebnis:[20]

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
44,1 %
31,3 %
17,8 %
6,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-0,3 %p
-6,3 %p
+9,8 %p
-3,1 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 44,1 20 44,4 20 46,6 21
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,3 14 37,6 17 31,8 14
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 17,8 8 8,0 4 6,4 3
FDP Freie Demokratische Partei 6,9 3 10,0 4 8,2 4
FWG Freie Wählergemeinschaft 7,0 3
gesamt 100,0 45 100,0 45 100,0 45
Wahlbeteiligung in % 40,8 37,7 44,1

Bürgermeister[Bearbeiten]

Altes Rathaus

Bürgermeister in Lampertheim waren seit 1821:[21]

Amtszeit Bürgermeister
1821–1822 Jakob Haumüller
1822–1824 Adam Schick
1825–1830 Adam Thomas
1831–1853 Valentin Billau
1853–1861 Martin Billau
1862–1870 Adam Billau
1870–1872 Hartmann Seelinger
1872–1874 Johann Strauß (Übernahme der Amtsgeschäfte
nach dem Tod von Hartmann Seelinger am 22. August 1872)
1874–1904 Adam Seelinger IX.
1905–1919 Johann Martin Boxheimer
1919–1920 Adam Württemberger 1.
1920–1925 Adam Knecht IX.
1925–1933 Adam Keller
1933–1937 Walter Köhler
1937–1945 Georg Ludwig Grünewald
1945 Adam Keller
1945 Albert Schulte
1945 Adam Keller
1945–1946 Ernst Kretschmar
1946–1960 Adam Günderoth
1960–1966 Kurt Zeilfelder
1966–1981 Hans Pfeiffer
1982–1994 Gisbert Dieter
1994–1997 Jürgen Dieter
1997–2013 Erich Maier
seit 2013 Gottfried Störmer

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 5. März 1930 durch Wilhelm Leuschner, Innenminister des Volksstaates Hessen, bewilligt. Die Blasonierung lautet: In Schwarz ein von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen begleitetes silbernes Andreaskreuz.[22]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Lampertheim unterhält Partnerschaften mit sechs Gemeinden:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Michael in Hofheim ist wohl das bedeutendste Bauwerk im Stadtgebiet. Erbaut wurde sie von Baumeister Balthasar Neumann, der auch direkt nebenan am Wormser Dom arbeitete.

Wahrzeichen der Stadt ist die Kirche der evangelischen Lukasgemeinde, die sog. Domkirche Lampertheim.

Erwähnenswert in Hüttenfeld sind das im Jahr 1853 vom Baron Rothschild erbaute Schloss Rennhof und das 1906/07 erbaute alte Schulhaus. Im Schloss Rennhof befindet sich seit 1953 ein litauisches Gymnasium.

Museen[Bearbeiten]

Das Heimatmuseum Lampertheim wird vom Heimat-, Kultur- und Museumsverein betrieben. Beherbergt in einem Fachwerkhaus eines Bauerngehöfts von 1737, bietet es an Sonntagen die Gelegenheit durch verschiedene Epochen der Lampertheimer Ortsgeschichte geführt zu werden.

Religion[Bearbeiten]

Die Kirche der Evangelischen Lukasgemeinde wird auch Dom des Rieds genannt.

In Lampertheim gibt es folgende Kirchengemeinden:

Musik[Bearbeiten]

Unter dem Begriff Musiker Initiative Lampertheim haben sich verschiedene in Lampertheim und Umgebung ansässige Musiker zusammengeschlossen. Sie veranstalten in regelmäßiger Folge Konzerte verschiedenster Musikrichtungen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Lampertheimer Spargellauf
  • Lampertheimer Spargelfest
  • Hofheimer Volkslauf
  • Lampertheimer Kerwe
  • Hofheimer Kerwe
  • Lampertheimer Gewerbeschau
  • Lampertheimer Autosalon

Sportvereine[Bearbeiten]

Folgende Vereine prägen das Sportangebot:

  • 1. Boxclub Punching Lampertheim
  • TV 1896 Hofheim
  • Badmintonverein Lampertheim 88
  • SG Neptun Lampertheim (Schwimmen)
  • Wassersportverein Lampertheim 1929 (u. a. Kanu)
  • Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V.[23]
  • A.S. Azzurri ITALIA Lampertheim (Fußball)
  • Olympia Lampertheim (Fußball)
  • VfB Lampertheim (Fußball)
  • FC Waldesruh Lampertheim (Fußball)
  • FC Waldhorn Lampertheim (Frauen und Männer Fußball)
  • FV Hofheim (Fußball)
  • VLK Lampertheim (Kegeln, Schach)
  • TV Lampertheim 1883 e.V.(Turnen, Handball, Fußball etc.)[24]
  • Reitsport Weiland
  • DLRG
  • Tc Rot Weiß Lampertheim (Tennis)
  • Radsportverein Solidarität Lampertheim (Kunst- und Einradfahren)
  • SV Alemania Lampertheim (Fußball)
  • TGV-Rosengarten (Jazz und Modern Dance)
  • THC Lampertheim
  • ASV Lampertheim (Ringen)
  • Schützenverein 1923 Hubertus
  • Tauchclub Lampertheim (TCL)

Weitere Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Lampertheim ist Sitz der Quoka-Gruppe. Außerdem gibt es Zweigstellen einiger Großunternehmen (Roche, BASF, früher Ciba, und IXYS). Den Großteil der Arbeitgeber machen jedoch Kleinbetriebe in Handwerk und Dienstleistung aus.

Lampertheim hat einen Bahnhof auf der DB-Strecke 4010 am km 17,550. Das Amtsgericht Lampertheim hat seinen Sitz in der Stadt.

Medien[Bearbeiten]

Einrichtungen der ehemaligen Besatzungsmächte[Bearbeiten]

Die amerikanischen Truppen betreiben bis Ende 2014 im benachbarten Mannheim-Sandhofen den Luftwaffenstützpunkt Coleman Barracks. Amerikanisches Militär nutzte bis Ende 2012 einige Truppenübungs- und Schießplätze im Lampertheimer Wald, die Lampertheim Training Area und betrieb weitere militärische Einrichtungen die nun brach liegen und wieder der Erholung und der Forstwirtschaft zugeführt werden sollen. Zwischen Neuschloß und Hüttenfeld an der L 3110 betreibt der US-amerikanische Auslandsdienst International Broadcasting Bureau die Sendeanlage Lampertheim Station.

Bildung[Bearbeiten]

Von den insgesamt fünf Grundschulen liegen drei in Lampertheim und je eine in Hofheim und Hüttenfeld. Es existiert ein breites Spektrum an weiterführenden Schulen. Das Lessing-Gymnasium hat am 4. April 2008 sogar die offizielle Urkunde für Hochbegabtenförderung erhalten. Zudem ist es eine der ersten Selbstständigen Schulen in Hessen und führt den Titel einer Europaschule. Weiter gibt es die Alfred-Delp-Schule, eine gemeinschaftliche Haupt- und Realschule, eine Sonderschule für besonders förderungsbedürftige Schüler, die Biedensandschule, sowie eine Berufsschule mit unterschiedlichen Fachbereichen. Hofheim verfügt zudem über eine eigene Hauptschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in Lampertheim gewirkt haben[Bearbeiten]

Ehrenbürger[26][Bearbeiten]

  • 1836: Anton Camesasca (1792–1840), Landtagsabgeordneter
  • 1843: Franz Steppes (1790–1844), Großherzoglich-Hessischer Kreisrat
  • 1882: Dr. Julius Usinger (1828–1902), Großherzoglich-Hessischer Kreisrat
  • 1951: Carl Lepper (1886–1962), Rektor
  • 1951: Jakob Günderoth (1858–1952), Schuhmachermeister
  • 1956: Wilhelm Herz (1912–1998), Rennfahrer
  • 1960: Ferdinand Keilmann (1880–1968), Professor, Komponist
  • 1979: Wilhelm Ohl (1909–1976), evangelischer Pfarrer (posthume Ernennung)
  • 1979: Wilhelm Friedrich (1912–2010), katholischer Pfarrer, Geistlicher Rat
  • 1982: Hans Pfeiffer (1923–1981), Bürgermeister (posthume Ernennung)
  • 1995: Alfred Delp (1907–1945), Jesuitenpater, Mitglied in der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis (posthume Ernennung)
  • 2007: Heinrich Karb (* 1922), Stadtarchivar, Heimatforscher, Mundartdichter, Gründer und langjähriger Vorsitzender des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins
  • 2008: Nicole Reinhardt (* 1986), mehrfache Weltmeisterin, Olympiasiegerin im Kajak

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lampertheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Lampertheim – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Lampertheimer Zeitung über Seehof am 23. Februar 2013 (abgerufen am 14 Dezember 2014)
  3. a b c Stadtarchiv Lampertheim, Hubert Simon, Stadtarchivar, Chronik der Stadt Lampertheim und ihrer Stadtteile
  4. a b c Stadtarchiv Lampertheim, Hubert Simon, Stadtarchivar, Historische Zeittafel für Lampertheim und seine Stadtteile
  5. Georg W. Weber: Oktober 1829: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1, Seite 136 (online bei google books)
  6. Philipp Alexander Ferdinand Walther: Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit, Jonghans, Darmstadt 1854, Seite 345 (online bei google books)
  7. Nachrichtenportal der Rhein-Neckar-Zeitung (Morgenweb) vom 01. August 2014, Hunger, Verletzungen und viele Tote, abgerufen am 24. Dezember 2014
  8. Zeittafel der Gemeinde Biblis. (1900–1944). Gemeinde Biblis, archiviert vom Original, abgerufen am 15. Dezember 2014.
  9. Geschichte der jüdischen Gemeinde Lampertheim auf „Alemannia Jusaica“ (abgerufen am 25. Dezember 2014)
  10. Nachrichtenportal der Rhein-Neckar-Zeitung (Morgenweb) vom 03. September 2014, Bomben lassen Haus erzittern , abgerufen am 24. Dezember 2014
  11. Artikelserie des Bergsträßer Anzeigers aus dem Jahr 2005 über das Kriegsende an der Bergstraße. Bergstraße. Bergsträßer Anzeiger, archiviert vom Original, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  12. Lampertheim, 2. Weltkrieg, abgerufen am 16. Juli 2014
  13. a b „Lampertheim, Landkreis Bergstraße“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 19. Dezember 2013.
  14. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879 (Hess. Reg.Bl. S. 197-211)
  15. Bekanntmachung, die Errichtung eines Amtsgerichts in Lampertheim betreffend vom 1. April 1905 (Hess. Reg.Bl. S. 132)
  16. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 210
  17. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Bergstraße vom 11. Juli 1972 (GVBl. I S. 222)
  18. Einrichtung von Ortsbzirken nach der Hauptsatzung (PDF; 15 kB)
  19.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 350.
  20. Hessisches Statistisches Landesamt und Stadt Lampertheim
  21. Stadt Lampertheim: Lampertheimer Bürgermeister
  22. Stadt Lampertheim: Das Lampertheimer Stadtwappen
  23. Internetauftritt des Kanu_Clubs Lampeetheim, abgerufen am 25. Dezember 2014
  24. Internetauftritt des TV Lampertheim 1883, abgerufen am 25. Dezember 2014
  25. Internetauftritt des NABU Lampertheim, abgerufen am 25. Dezember 2014
  26. Stadt Lampertheim: Ehrenbürger der Stadt Lampertheim