Krensdorf
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Mattersburg (MA) | |
| Fläche | 7,8 km² | |
| Koordinaten | 47° 47′ N, 16° 25′ O47.78611111111116.414166666667193Koordinaten: 47° 47′ 10″ N, 16° 24′ 51″ O | |
| Höhe | 193 m ü. A. | |
| Einwohner | 610 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 78 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7031 | |
| Gemeindekennziffer | 1 06 19 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Gemeinde Krensdorf 7031 Krensdorf |
|
| Politik | ||
| Bürgermeister | Karl Izmenyi (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2007) (13 Mitglieder) |
||
| Lage der Gemeinde Krensdorf | ||
Gemeindeamt |
||
Krensdorf ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Mattersburg in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Tormafalu, der kroatische Ortsname ist Kreništof.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Zwischen den Höhen des Rosalien- und Leithagebirges, im Flachgebiet beidseits des Edlesbaches, liegt die kleine Talsiedlung Krensdorf. Wander- und Radwanderwege führen durch die waldreiche und gepflegte Landschaft. Die Bevölkerung bemüht sich, die einmalige Dorfidylle zu erhalten; das zeigt sich in zahlreichen Veranstaltungen sowie in der Brauchtumspflege. Der Krensdorfer Kirtag wird am vierten Sonntag nach Ostern begangen; die gesamte Bevölkerung rüstet nach altem Brauch zum Fest. Am aktivsten aber sind die „Pflugburschen“.
Das „Pflugtragen“ ist ein aus dem vorigen Jahrhundert herrührender Brauch. Bei diesem Umzug wird das Modell eines pflügenden Bauern bis zum Gasthaus getragen, wo der feierliche Kirtagstanz stattfindet. Auch das Vereinsleben sorgt für Geselligkeit. Die Freiwillige Feuerwehr und der Verschönerungsverein freuen sich über regen Zuspruch. Zunehmende Beliebtheit erlangen die jährlich stattfindende Hotterwanderung und die Fußwallfahrt nach Mariazell. Aber auch die Singgemeinschaft „Multiple Voices“, sowie die Interessensgemeinschaft „IG Kultur transparent“ tragen zu einem regen Dorfleben bei.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Tormafalu verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Karl Izmenyi (ÖVP), Vizebürgermeister ist Hubert Michalitsch (SPÖ).
Der Gemeindevorstand setzt sich aus Gottfried Sommer (ÖVP) und Gemeindekassier Beate Fröch (ÖVP) zusammen.
Gemeinderäte sind Josef Tschögl, Maríanne Tinhof, Johann Horvath und Josef Mayerhofer (alle ÖVP) sowie Stefan Braunöder, Gerald Jagschitz, Maria Morawitz, Maria Schachtner und Franz Krispl (alle SPÖ).
Die Mandatsverteilung (13 Sitze) in der Gemeindevertretung: 7 ÖVP und 6 SPÖ Mandate.
[Bearbeiten] Weblinks
Antau | Bad Sauerbrunn | Baumgarten | Draßburg | Forchtenstein | Hirm | Krensdorf | Loipersbach im Burgenland | Marz | Mattersburg | (Walbersdorf) | Neudörfl | Pöttelsdorf | Pöttsching | Rohrbach bei Mattersburg | Schattendorf | Sieggraben | Sigleß | Wiesen | Zemendorf-Stöttera

