Krensdorf

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Krensdorf (Österreich)
DEC
Krensdorf
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Burgenland
Politischer Bezirk Mattersburg (MA)
Fläche 7,8 km²
Koordinaten 47° 47′ N, 16° 25′ O47.78611111111116.414166666667193Koordinaten: 47° 47′ 10″ N, 16° 24′ 51″ O
Höhe 193 m ü. A.
Einwohner 610 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 78 Einwohner je km²
Postleitzahl 7031
Gemeindekennziffer 1 06 19
AT112
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Gemeinde Krensdorf
7031 Krensdorf
Politik
Bürgermeister Karl Izmenyi (ÖVP)
Gemeinderat (2007)
(13 Mitglieder)
7 ÖVP, 6 SPÖ
Lage der Gemeinde Krensdorf
Karte
Gemeindeamt
Gemeindeamt

Krensdorf ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Mattersburg in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Tormafalu, der kroatische Ortsname ist Kreništof.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Zwischen den Höhen des Rosalien- und Leithagebirges, im Flachgebiet beidseits des Edlesbaches, liegt die kleine Talsiedlung Krensdorf. Wander- und Radwanderwege führen durch die waldreiche und gepflegte Landschaft. Die Bevölkerung bemüht sich, die einmalige Dorfidylle zu erhalten; das zeigt sich in zahlreichen Veranstaltungen sowie in der Brauchtumspflege. Der Krensdorfer Kirtag wird am vierten Sonntag nach Ostern begangen; die gesamte Bevölkerung rüstet nach altem Brauch zum Fest. Am aktivsten aber sind die „Pflugburschen“.

Das „Pflugtragen“ ist ein aus dem vorigen Jahrhundert herrührender Brauch. Bei diesem Umzug wird das Modell eines pflügenden Bauern bis zum Gasthaus getragen, wo der feierliche Kirtagstanz stattfindet. Auch das Vereinsleben sorgt für Geselligkeit. Die Freiwillige Feuerwehr und der Verschönerungsverein freuen sich über regen Zuspruch. Zunehmende Beliebtheit erlangen die jährlich stattfindende Hotterwanderung und die Fußwallfahrt nach Mariazell. Aber auch die Singgemeinschaft „Multiple Voices“, sowie die Interessensgemeinschaft „IG Kultur transparent“ tragen zu einem regen Dorfleben bei.

[Bearbeiten] Geschichte

Römisch-katholische Pfarrkirche mit angeschlossenem Friedhof

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Tormafalu verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Karl Izmenyi (ÖVP), Vizebürgermeister ist Hubert Michalitsch (SPÖ).

Der Gemeindevorstand setzt sich aus Gottfried Sommer (ÖVP) und Gemeindekassier Beate Fröch (ÖVP) zusammen.

Gemeinderäte sind Josef Tschögl, Maríanne Tinhof, Johann Horvath und Josef Mayerhofer (alle ÖVP) sowie Stefan Braunöder, Gerald Jagschitz, Maria Morawitz, Maria Schachtner und Franz Krispl (alle SPÖ).

Die Mandatsverteilung (13 Sitze) in der Gemeindevertretung: 7 ÖVP und 6 SPÖ Mandate.


[Bearbeiten] Weblinks

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