Krensdorf

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Krensdorf
Wappen von Krensdorf
Krensdorf (Österreich)
Krensdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Mattersburg
Kfz-Kennzeichen: MA
Fläche: 7,77 km²
Koordinaten: 47° 47′ N, 16° 25′ O47.78611111111116.414166666667193Koordinaten: 47° 47′ 10″ N, 16° 24′ 51″ O
Höhe: 193 m ü. A.
Einwohner: 607 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 78 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7031
Gemeindekennziffer: 1 06 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Krensdorf
7031 Krensdorf
Politik
Bürgermeister: Karl Izmenyi (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(13 Mitglieder)
7
6
Von 13 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Krensdorf im Bezirk Mattersburg
Antau Bad Sauerbrunn Baumgarten Draßburg Forchtenstein Hirm Krensdorf Loipersbach Marz Mattersburg Neudörfl Pöttelsdorf Pöttsching Rohrbach bei Mattersburg Schattendorf Sieggraben Sigleß Wiesen Zemendorf-Stöttera BurgenlandLage der Gemeinde Krensdorf im Bezirk Mattersburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Gemeindeamt
Gemeindeamt
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Röm.-kath. Pfarrkirche mit angeschlossenem Friedhof

Krensdorf ist eine Gemeinde im Bezirk Mattersburg im Burgenland in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Tormafalu, der kroatische Ortsname ist Kreništof.

Geografie[Bearbeiten]

Die kleine Talsiedlung Krensdorf liegt zwischen den Höhen des Rosalien- und Leithagebirges im Flachgebiet beidseits des Hirmerbaches. Durch die waldreiche Landschaft führen Wander- und Radwanderwege.

Geschichte[Bearbeiten]

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Krensdorf dann in der Provinz Pannonia.

Krensdorf (Mitte links) um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Der Ort gehörte, wie das gesamte Burgenland, bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Tormafalu verwendet werden.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen.


Der Ort Krensdorf gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Karl Izmenyi (ÖVP), Vizebürgermeister ist Hubert Michalitsch (SPÖ).

Der Gemeindevorstand setzt sich aus Gottfried Sommer (ÖVP) und Gemeindekassier Beate Fröch (ÖVP) zusammen.

Gemeinderäte sind Johann Horvath, Josef Mayerhofer, Stefan Dorner und Manfred Goldnagel (alle ÖVP) sowie Gerald Jagschitz, Maria Morawitz, Maria Schachtner, Elisabeth Diewald und Franz Krispl (alle SPÖ).

Die Mandatsverteilung (13 Sitze) in der Gemeindevertretung: 7 ÖVP und 6 SPÖ Mandate.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Krensdorf
  • Kath. Pfarrkirche hl. Sigismund
  • Sebastianssäule
  • Bildstock, Fischkreuz
  • Dorfmeisterkapelle
  • Johannessäule
  • Pest-/Dreifaltigkeitssäule

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Krensdorfer Kirtag: Der Krensdorfer Kirtag wird am vierten Sonntag nach Ostern begangen. Das „Pflugtragen“ der „Pflugburschen“ ist ein aus dem vorigen Jahrhundert herrührender Brauch. Bei diesem Umzug wird das Modell eines pflügenden Bauern bis zum Gasthaus getragen, wo der feierliche Kirtagstanz stattfindet.
  • Hotterwanderung: die „Hotterwanderung“ findet jährlich statt
  • Fußwallfahrt: weiter findet jährlich eine Fußwallfahrt zur Basilika von Mariazell statt.

Kultur und Vereine[Bearbeiten]

Im Vereinsleben der Gemeinde gibt es eine Freiwillige Feuerwehr und einen Verschönerungsverein sowie die Singgemeinschaft „Multiple Voices“ und die Interessengemeinschaft „IG Kultur transparent“.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Literatur[Bearbeiten]

  • Krensdorf: eine Gemeindegeschichte. Gemeinde Sigleß, Sigleß 1982

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Krensdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]