Leißling

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Leißling
Wappen von Leißling
Koordinaten: 51° 11′ N, 11° 55′ O51.18222222222211.909166666667155Koordinaten: 51° 10′ 56″ N, 11° 54′ 33″ O
Höhe: 155 m ü. NN
Fläche: 7,47 km²
Einwohner: 1.512 (31. Dez. 2009)
Postleitzahl: 06667
Vorwahl: 03443
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Über dieses Bild

Lage von Leißling in Weißenfels

Leißling ist eine Ortschaft der Stadt Weißenfels im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Leißling liegt südwestlich von Weißenfels an der Saale.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gemeinde wurde im Jahr 1232 erstmals urkundlich erwähnt. Am 1. September 2010 wurde der Ort in die Stadt Weißenfels eingemeindet.[1]

[Bearbeiten] Politik

Die bis zu ihrer Zwangseingemeindung im Jahr 2010 selbständige Gemeinde Langendorf ist eine Ortschaft der Stadt Weißenfels im Sinne des § 86 GO LSA. Sie verfügt damit über einen Ortschaftsrat und einen Ortsbürgermeister.

[Bearbeiten] Ortschaftsrat

Der Ortschaftsrat besteht aus 11 gewählten Ortschaftsräten. Der Ortsbürgermeister gehört dem Ortschaftsrat ex officio an und hat den Vorsitz inne.

Ortschaftsrat Leißling
Wahlvorschlag Sitze
CDU logo.svg CDU 8
BfL Bürger für Leißling 2
Die Linke logo.svg Die Linke 1
Stand: 16. Oktober 2011[2]

[Bearbeiten] Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister ist seit der Zwangseingemeindung 2010 Bernd Ringmayer (CDU). Er gehört ebenfalls dem Stadtrat der Stadt Weißenfels an und ist dort Mitglied der CDU-Fraktion.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 7. März 1995 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Gedenkstätten

  • Gedenkstein Am Marktweg (zu DDR-Zeiten Otto-Müller-Straße) zur Erinnerung an den kommunistischen Arbeitersportler Otto Müller, der zu Zuchthaus verurteilt wurde und im Strafbataillon 999 ums Leben kam
  • Gedenktafel auf dem Karl-Marx-Platz 2 am Geburtshaus des kommunistischen Jugendfunktionärs Fritz Schellbach, der 1944 in einem NS-Straflager ums Leben kam

[Bearbeiten] Partnerschaft

Eine Partnerschaft besteht mit der Gemeinde Carlsberg aus Rheinland-Pfalz.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Kirche Leißling

Die Marienkirche im Ort ist eine barocke Bilderkirche. Sie wurde 1716 geweiht.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft

Leißling ist bekannt für seine Mineralbrunnen, aus denen durch die Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke GmbH & Co. KG Leißlinger Mineralwasser gewonnen wird. In Leißling befindet sich außerdem der größte Einkaufspark der Region, das Einkaufszentrum „Schöne Aussicht“.

[Bearbeiten] Verkehr

In unmittelbarer Nähe des Ortsgebietes verläuft die Bundesstraße 87 von Weißenfels nach Naumburg (Saale). Leißling ist Haltepunkt an der 1846 eröffneten Thüringer Bahn von Erfurt nach Halle.

[Bearbeiten] Sport

Der ansässige Fußballverein SG Fortuna Leißling wurde 1930 erstmals im Weissenfelser Tageblatt erwähnt. Gespielt wird auf dem Sportplatz Klosterwiese. In Leißling gab es in der Vergangenheit noch weitere Sportvereine: einen Radsport-, einen Kegel- und einen Turnverein, auch Akrobatengruppen waren im Ort aktiv.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  2. Internetpräsenz der Stadt Weißenfels, < http://weissenfels.de/bas_b_stadtrat_ortschaftsrat_leissling.html >, abgerufen am 16. Oktober 2011

[Bearbeiten] Weblinks

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