Pannoniabahn
| Pannoniabahn Wulkaprodersdorf–Neusiedl am See–Parndorf |
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| Kursbuchstrecke (ÖBB): | 730 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 40,2 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stromsystem: | 15 kV 16,7 Hz ~ Bf Wulkaprodersdorf: 25 kV 50 Hz ~ |
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| Maximale Neigung: | 13 ‰ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Minimaler Radius: | 190 m | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höchstgeschwindigkeit: | 120 km/h | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Pannoniabahn, auch Leithagebirgsbahn genannt, wurde als Lokalbahn Wulkaprodersdorf–Bratislava konzessioniert und am 18. Dezember 1897 eröffnet. Sie verläuft an den Ausläufern des Leithagebirges, im österreichischen Bundesland Burgenland. Die Streckenführung erfolgt von Wulkaprodersdorf am Leithagebirge entlang nach Neusiedl am See. Die Pannoniabahn wird seit der Elektrifizierung vor allem von Triebwagen der Reihe 4124 befahren. Vor der Elektrifizierung waren vorrangig Dieseltriebwagen der Reihe 5047 von den ÖBB und der Raaberbahn im Einsatz.
Seit 2009 ist die Strecke von Neusiedl am See nach Wulkaprodersdorf elektrifiziert[1], wobei auf dem Teilstück Neusiedl–Eisenstadt das Stromsystem der ÖBB (15 kV mit 16,7 Hz) zur Anwendung kommt, auf dem Stück von Eisenstadt nach Wulkaprodersdorf jenes der Raaberbahn (25 kV mit 50 Hz).
Beim Ausbau der Pannoniabahn kam erstmals der Wiener Bogen zum Einsatz. Diese spezielle Kurvenbauart ermöglichte die Anhebung die Streckenhöchstgeschwindigeit ohne nennenswerte Streckenbegradigung von 80 auf 120 km/h. Dadurch wurden Fahrzeitgewinne von circa 10 Minuten erzielt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Fahrplan
Abgesehen vom frühen Morgen besteht ein stündlicher Grundtakt mit Zugkreuzung in Schützen am Gebirge, allerdings mit einer Symmetriezeit, die vier Minuten vor der sonst üblichen liegt. Im nachmittäglichen Berufsverkehr wird von Bruck an der Leitha bis Wulkaprodersdorf zu einem angenäherten Halbstundentakt verdichtet.
[Bearbeiten] Flügelbahn nach St. Margerethen-Rust
Ausgehend vom Bahnhof Schützen wurde auch eine 6 km lange Flügelbahn zu den Steinbrüchen in St. Margerethen errichtet, die ebenfalls 1897 eröffnet wurde. Die Abzweigung kann man noch im Gelände erkennen, interessanterweise war die Bahn aber von Richtung Norden an den Bahnhof Schützen angebunden. In Oslip gab es einen Bahnhof, an den heute nurmehr die Bahnstraße erinnert und bei St. Margarethen gibt es die Straße "Am alten Bahnhof", die von St. Margarethen in Richtung der Steinbrüche führt; dort sind auch noch die ehemaligen Bahnanlagen zu erkennen. Der Personenverkehr wurde 1937 eingestellt, 1943 wieder eröffnet und 1949 endgültig eingestellt. Der Güterverkehr wurde noch bis 1952 betrieben, danach wurde die Strecke abgetragen und die Liegenschaften verkauft.
[Bearbeiten] Name
Nach einem Wettbewerb wurde die Bahnstrecke am 22. Juni 2010 in Pannoniabahn umbenannt.[2]
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Referenzen
- ↑ Rechnungshofbericht. In: oesterreich.orf.at, 14. Jänner 2011, abgerufen am 21. März 2011.
- ↑ Verkehr. Neuer Name für die Bahnstrecke: „Pannoniabahn“. In: burgenland.orf.at, 20. Juni 2010, abgerufen am 21. März 2011.