Leusden
Flagge |
Wappen |
| Provinz | Utrecht |
| Bürgermeister | van J. Broekhuis |
| Sitz der Gemeinde | Leusden |
| Fläche – Land – Wasser |
58,94 km² 58,68 km² 26 ha |
| CBS-Code | 0327 |
| Einwohner | 28.966 (1. Jan. 2013[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 491 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 52° 8′ N, 5° 26′ O52.1313888888895.4275Koordinaten: 52° 8′ N, 5° 26′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | A28 Utrecht – Amersfoort |
| Vorwahl | 033 |
| Postleitzahlen | 3830–3834 |
| Website | www.leusden.nl |
Leusden (
anhören?/i) ist eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Utrecht.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile [Bearbeiten]
Achterveld, Leusden, Leusden-Zuid und Stoutenburg, ebenso Snorrenhoef, ein Teil von Moorst und weitere kleine Siedlungsgebiete.
Ursprüngliche Gemeinde [Bearbeiten]
Die Gemeinde Leusden besteht seit dem Zusammenschluss mit Stoutenburg im Jahr 1969 in seiner heutigen Form. Die ursprüngliche Gemeinde bestand aus zwei kleinen Dörfern, Leusbroek und Hamersveld. In den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wuchsen beide Orte sehr und wurden in Leusden-Zuid und Leusden-Centrum, später nur Leusden, umbenannt.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Leusden besitzt die ältesten Kirchtürme der Niederlande. Sie stehen in Oud-Leusden und sind von der Europastraße 30 aus zu sehen.
- Die KZ-Gedächtnisstätte des ehemaligen nationalsozialistische Polizei-Durchgangslagers „Kamp Amersfoort“ (siehe: Amersfoort) befindet sich auf dem Grundgebiet der Gemeinde Leusden
Geschichte [Bearbeiten]
Um 1300 v. Chr. lebten hier bereits Menschen, was aus dem Fund einiger Urnengräber hervorgeht.
Der Name „Leusden“ ist sehr alt. Er wird zum ersten Mal in einer bischöflichen Urkunde aus dem Jahr 777 als Villa Lisiduna erwähnt. Damit war allerdings Oud-Leusden gemeint.
Der Ortsteil Stoutenburg beherbergte ab 1006 ein vom Utrechter Bischof gegründetes Kloster und ab dem 13. Jahrhundert auch ein von diesem benutztes Schloss. Von beiden Gebäudekomplexen ist jedoch so gut wie nichts mehr erhalten.
Der Ortsteil Hamersveld war von etwa 1600 bis 1890 wirtschaftlich auf den Anbau von Tabak angewiesen. Nach 1970 hat sich dieser Teil von Leusden zu einem Vorort der nördlichen Nachbarstadt Amersfoort entwickelt.
Das Heidegebiet Leusderheide wurde zu einem wichtigen Truppenübungsplatz mit mehreren Kasernen. Hier wurden im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Besatzungsmacht mehrere Anlagen errichtet. Die Nationalsozialisten errichteten in dieser Umgebung 1941 ein Durchgangslager für in die deutschen Konzentrationslager abzuschiebende Häftlinge.
Sitzverteilung im Gemeinderat [Bearbeiten]
- CDA, 5 Sitze
- VVD, 5 Sitze
- PvdA, 5 Sitze
- GroenLinks, 2 Sitze
- SGP, 2 Sitze
- Kiesvereniging Leusden '90 (Wahlvereinigung Leusden '90), 1 Sitz
- D66, 1 Sitz
Weblinks [Bearbeiten]
- Website der Gemeinde (niederländisch)
- Historische Kring Leusden (niederländisch)
- Webseite des ehemaligen Lagers „Kamp Amersfoort“ (niederländisch, englisch)
- Lokaal zoeken in gemeente Leusden (niederländisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ 22.02.2013 – Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
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