Liste von Persönlichkeiten der Stadt Radebeul

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Die Familien May (re.) und Bilz (li.) auf der Hochzeit der Bilztochter Gertrud, in der Mitte die Schwiegertochter Albertine Virginia Bilz geb. Blanchard, 1907

In dieser Liste sind Persönlichkeiten in zeitlicher Reihenfolge aufgeführt, die mit der sächsischen Stadt Radebeul oder ihren zehn Ursprungsgemeinden in Verbindung standen oder stehen. Dort geborene Personen finden sich dagegen in der Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Radebeul.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Die hier aufgeführten Persönlichkeiten haben mit der Stadt Radebeul oder ihren zehn Ursprungsgemeinden zu tun.

Radebeul hat eine bevorzugte klimatische Lage als wärmster Ort in Sachsen, weswegen es, beziehungsweise die Lößnitz, „sächsisches Nizza“[1] genannt wird, zurückgehend auf einen Ausspruch des sächsischen Königs Johann um 1860.[2] Aus dieser Lage heraus haben nicht nur die sächsischen Herrscher hier ihren Weinanbau konzentriert und mit der Hoflößnitz auch ihren Platz für Weinfeste gefunden, auch viele Adlige und Hofbedienstete aus Dresden bauten hier ihre Wein- und Landgüter. Diese Entwicklung führte dazu, dass viele Pensionäre das bevorzugte Klima nutzten, sich hier in „Pensionopolis“[2] niederzulassen. Aber auch das Licht der Lößnitz zog viele Kunstschaffende an, vornehmlich Maler in zweistelliger Zahl, die hier Motive für ihre Bilder fanden, wenn sie nicht Dresdner Motive malten. Auch Schriftsteller fanden sich hier zuhauf ein, Bildhauer, Zeichner und Kunsthistoriker.

Unternehmer kamen nicht zu kurz, einen Schwerpunkt bildeten die pharmazeutischen Chemiker, die mit der Chemischen Fabrik v. Heyden die weltweit erste industrielle Produktion eines Arzneimittelstoffes, der Salicylsäure, aufzogen[2], oder auch ihr Unternehmen hierher verlegten wie Madaus, wo nach dem Zweiten Weltkrieg Penicillin hergestellt wurde.

Nicht zu vergessen der große Freundeskreis um Karl May sowie das Hohenhaus, in dem die drei Hauptmann-Brüder mit den Thienemann-Töchtern ihre Frauen fanden.

(So weit wie möglich ist statt der pauschalen Angabe Radebeul die Ursprungsgemeinde oder später der jeweilige Stadtteil vermerkt. Durch die Sortierbarkeit jeder Spalte kann nicht nur der Nachname alphabetisch sortiert, sondern es können auch schnell Jubiläumsjahreszahlen gefunden oder bestimmte Gruppen wie Maler oder Schriftsteller gefunden werden.)

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesamt für Denkmalpflege Sachsen und Stadt Radebeul (Hrsg.): Stadt Radebeul. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen, SAX-Verlag, Beucha 2007
  2. a b c d e Große Kreisstadt Radebeul (Hrsg.): Stadtlexikon Radebeul. Historisches Handbuch für die Lößnitz, 2006
  3. Hans Christoph Graf v. Seherr-Thoß: Kankelwitz, Wilhelm von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 11, Duncker & Humblot, Berlin 1977, ISBN 3-428-00192-3, S. 104 f. (Digitalisat).
  4. Stadtwiki Dresden
  5. Schönbrodt-Rühl, Martin
  6. "BILDWELTEN – KLANGWELTEN – GEGENWELTEN"; Malerei und Arbeiten auf Papier von Max Manfred Queißer
  7. Sächsische Biografie – das personengeschichtliche Lexikon zur Geschichte Sachsens