Lufttransportgeschwader 63
| Lufttransportgeschwader 63 — III — |
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Internes Verbandsabzeichen (Wappen) |
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| Aufstellung | 24. August 1957 |
| Land | |
| Streitkräfte | Bundeswehr |
| Teilstreitkraft | |
| Stärke | ca. 1400 Soldaten |
| Unterstellung | 4. Luftwaffendivision |
| Standort | Hugo-Junkers-Kaserne Alt Duvenstedt Fliegerhorst Hohn |
| Führung | |
| Kommodore | Oberst Hartmut Zitzewitz |
| Luftfahrzeuge | |
| Transportflugzeug/ -hubschrauber |
Transall C-160 |
Das Lufttransportgeschwader 63 (LTG 63) ist ein Geschwader der deutschen Luftwaffe, welches auf dem Fliegerhorst Hohn (ICAO-Code: ETNH) stationiert ist. Mit Auflösung des Lufttransportkommandos (LTKdo) ist das LTG 63 seit dem 1. Juli 2010 dem Kommando 4. Luftwaffendivision (Kdo 4. LwDiv) mit Sitz in Aurich unterstellt, wobei die Einsatzführung dem European Air Transport Command (EATC) obliegt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte[Bearbeiten]
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Lage Fliegerhorst Hohn
Koordinaten: N54° 18′ 43″ E009° 32′ 17″ |
Das LTG 63 wurde am 15. September 1961 zunächst auf dem Heeresflugplatz Celle aufgestellt und mit der Nord 2501 Noratlas ausgerüstet. Im September 1967 wurde der Standort nach Hohn bei Rendsburg verlegt. Die zum LTG 63 gehörende Hugo-Junkers-Kaserne liegt ca. drei Kilometer entfernt in Krummenort (Alt Duvenstedt). In den Jahren 1968 bis 1970 wurden die Noratlas durch Transall C-160 ersetzt.
Im Frühjahr 1993 wurden Teile des aufgelösten Hubschraubertransportgeschwader 64 (HTG 64) aus Ahlhorn in das LTG 63 eingegliedert. Dem LTG 63 standen so zusätzlich 19 Bell UH-1D zur Verfügung. Die Hubschrauber der 2. Staffel verlegten zur Ausbildung über Wasser regelmäßig nach Borkum. Im Zuge der Aufstellung des Hubschraubergeschwader 64 (HSG 64) auf dem Fliegerhorst Holzdorf wurde die 2. Staffel des LTG 63 im Dezember 2010 aufgelöst und deren Hubschrauber an den neuen Verband abgegeben.[1]
Im Frühjahr 2013 verlegten Transall des Geschwaders zur Unterstützung der französischen Opération Serval, dem Kampfeinsatz gegen Islamisten in Nordmali, nach Westafrika.[2]
Zukunft[Bearbeiten]
Laut Plänen des Bundesministeriums der Verteidigung vom 26. Oktober 2011 sollen der Militärflugplatz Hohn sowie die dazugehörige, wenige km entfernte Hugo-Junkers-Kaserne in Krummenort (Alt Duvenstedt) im Jahr 2019 vollständig aufgegeben werden. [3].
Aufgaben des Geschwaders[Bearbeiten]
Sicherstellung des Lufttransports
- für Luftwaffe, Heer und Marine
- des zentral-militärischen Bereiches
- bei Bedarf für den politisch-parlamentarischen Bereich
durch
- Verlegelufttransport
- Logistischen Lufttransport
- Luftlandeoperationen
- Transport von Verwundeten, Unfallverletzten und Kranken
Zusätzliche Sicherstellung des Lufttransports im Rahmen von
- Lufttransportsondereinsätzen (z.B. Katastrophenhilfe)
- Such- und Rettungsdienst (SAR)
- Katastrophenschutz
- Unterstützung des zivilen Luftrettungssystems
- Fliegerische Aus- und Weiterbildung
- Taktische Einsatzausbildung
Trivia[Bearbeiten]
Für die Fernsehserie Die Rettungsflieger stellte das Geschwader einen SAR Hubschrauber Typ Bell UH-1D seit dem Drehbeginn 1997. Mittlerweile wurde er aber an das Drehteam übergeben und wird ausschließlich zum Dreh dieser Serie verwendet.
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Die Aufstellung des Hubschraubergeschwaders 64. Homepage der Luftwaffe, 30. September 2010, abgerufen am 1. Oktober 2010.
- ↑ Luftwaffe beginnt Verlegung nach Afrika. Homepage der Deutschen Luftwaffe, 15. Januar 2013, abgerufen am 15. März 2013.
- ↑ [1]
Weblinks[Bearbeiten]
- LTG 63 auf luftwaffe.de
- LTG 63 auf rendsburg.de (archiviert am 6. Dezember 2008 auf waybackmachine.org)
- „Brummel e.V.“ Die Geschwaderzeitschrift des LTG 63
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