Maicon Douglas Sisenando

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Dieser Artikel beschreibt den brasilianischen Fußballnationalspieler bekannt unter dem Künstlernamen Maicon, nicht zu verwechseln mit dem Fußballspieler gleichen Vornamens Maicon Pereira de Oliveira, der im Februar 2014 bei einem Autounfall ums Leben kam.
Maicon

Maicon, 2009

Spielerinformationen
Voller Name Maicon Douglas Sisenando
Geburtstag 26. Juli 1981
Geburtsort Novo Hamburgo, Rio Grande do SulBrasilien
Größe 184 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
Cruzeiro EC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2001–2004
2004–2006
2006–2012
2012–2013
2013–
Cruzeiro EC
AS Monaco
Inter Mailand
Manchester City
AS Rom
57 0(1)
59 0(5)
177 (16)
9 0(0)
30 0(2)
Nationalmannschaft2
2003– Brasilien 76 0(7)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 21. September 2014
2 Stand: 5. September 2014

Maicon Douglas Sisenando (* 26. Juli 1981 in Novo Hamburgo, Rio Grande do Sul), kurz Maicon, ist ein brasilianischer Fußballspieler und steht seit Juli 2013 beim AS Rom unter Vertrag.

Seine Stammposition ist die rechte Verteidigungsseite, bekannt ist er jedoch vor allem für seine schnellen Vorstöße in die Hälfte des Gegners, die ihm den Ruf als einer der besten Außenverteidiger der Welt einbrachten.

Karriere[Bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten]

Maicon im Dress von Inter (2009)

Seine Karriere als Profifußballer begann bei dem brasilianischen Verein Cruzeiro EC aus Belo Horizonte. Dort spielte er von Januar 2001 bis Juni 2004. Einen Monat später wechselte er zu AS Monaco, um dort den internationalen Durchbruch zu schaffen. Dieses Ziel konnte er verwirklichen, denn er wurde direkt Stammspieler und zu einem Rückhalt in der Abwehr. Nach zwei Jahren AS Monaco wechselte er nach Italien zu Inter Mailand, wo er sich trotz starker Konkurrenz einen Stammplatz sichern konnte.

Beim Achtelfinalrückspiel der Champions League Saison 2006/07 gegen den FC Valencia kam es nach Schlusspfiff zu Rangeleien auf dem Platz. Die Tumulte hatten begonnen, nachdem Valencias Kapitän Carlos Marchena im Anschluss an ein Wortgefecht Nicolás Burdisso übel getreten hatte. Fast alle Spieler wurden daraufhin am Mittelkreis in Handgreiflichkeiten verwickelt, darunter auch Maicon. Schließlich wurde der Brasilianer von der UEFA für sechs Spiele gesperrt. Inter legte jedoch Einspruch ein und hatte insoweit Erfolg, dass Maicons Sperre auf drei Spiele reduziert wurde.[1]

In der Saison 2009/10 gewann Maicon mit Inter Mailand unter dem Trainer José Mourinho das Triple, bestehend aus italienischer Meisterschaft, italienischem Pokal und der UEFA Champions League.

Am 31. August 2012 wechselte Maicon zum Premier League-Klub Manchester City.[2]

Am 17. Juli 2013 verließ Maicon den Verein wieder und wechselte zum AS Rom.

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten]

In der brasilianischen Nationalmannschaft debütierte Maicon am 13. Juli 2003 gegen Mexiko. Sein erstes Tor für Brasilien erzielte er gegen Honduras am 16. Juli 2003. Nachdem Cafu nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 seine Karriere bei der Seleção beendet hatte, etablierte sich Maicon als fester Bestandteil der Nationalelf. Seither gewann er mit der Nationalmannschaft die Copa América (2004, 2007) und den Konföderationen-Pokal (2005, 2009). An der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika nahm der Verteidiger für Brasilien ebenfalls teil. Im ersten Gruppenspiel seiner Mannschaft gegen Nordkorea erzielte er das 1:0. Nach zwei Jahren Abstinenz gab Maicon im September 2013 sein Comeback in der Nationalmannschaft im Spiel gegen Australien.[3]

Erfolge[Bearbeiten]

Maicon in der Nationalmannschaft

Im Verein

In der Nationalmannschaft

Auszeichnungen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maicon Douglas Sisenando – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Uefa reduziert Sperren gegen Faustschläger“, Artikel auf www.spiegel.de vom 29. März 2007
  2. „Maicon joins the Blues“, Artikel auf www.mcfc.co.uk vom 31. August 2012
  3. „De volta à Seleção Brasileira como titular, Maicon promete não sair mais do time", Artikel auf www.superesportes.com.br vom 4. September 2013
  4. „Users pick Top 11“, Artikel auf FIFA.com