Cruzeiro Belo Horizonte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Cruzeiro EC
Vereinswappen von Cruzeiro EC
Voller Name Cruzeiro Esporte Clube
Gegründet 2. Januar 1921
Stadion Estádio Governador Magalhães Pinto
in Belo Horizonte
Plätze 62.160[1]
Präsident Gilvan Tavares
Trainer Marcelo Oliveira
Homepage cruzeiro.com.br
Liga Serie A, Brasilien
2013 1. Platz
Heim
Auswärts

Cruzeiro Esporte Clube ist ein Sportverein aus Belo Horizonte, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Minas Gerais. Er ist vornehmlich durch seine Fußballmannschaft bekannt geworden.

Cruzeiro ist unter anderem zweifacher Copa Libertadores-Sieger, brasilianischer Fußballmeister von 1966, 2003 und 2013, mehrfacher Pokalsieger. Er ist auch einer von nur drei Vereinen in Brasilien, die national immer erstklassig gespielt haben.

Neben Fußball betreibt der Verein Abteilungen für Leichtathletik und Boccia. In früheren Tagen wurden noch weitere Sportarten unterstützt, u.a. unterhielt der Verein einst eine professionelle Volleyballmannschaft. Diese wurde 2009 durch eine Kooperation mit dem Associação Social e Esportiva Sada wieder belebt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Klub wurde am 2. Januar 1921 unter dem Namen Societá Sportiva Palestra Itália als Sportverein für die italienischen Einwanderer von Belo Horizonte gegründet. Der Begriff Palestra (von griechisch palaistra παλαίστρα ‚Ringerschule‘) beschreibt im italienischen Sprachgebrauch eine Turnhalle. Die ersten Klubfarben waren die Farben der italienischen Flagge: Grün, Rot und Weiß. Die Mannschaft spielte entsprechend in grünen Trikots, weißen Hosen und roten Socken. Ab 1925 wurde die Mitgliedschaft auch für nicht-italienischstämmige Leute eröffnet und der Verein in Sociedade Sportiva Palestra Itália umbenannt.

Aufgrund des Kriegseintritts Brasiliens im Januar 1942 wurde der Gebrauch von Begriffen gegnerischer Nationen verboten, und der Verein musste seinen Namen ändern. Ab 30. Januar benannte der Klub sich ursprünglich Palestra Mineiro. Die erste Oktoberwoche firmierte der Verein kurzfristig als Ypiranga ehe die Mitglieder sich schließlich auf Cruzeiro Esporte Clube („Sportklub Cruzeiro“) einigten. Cruzeiro bezieht sich auf das Kreuz des Südens („Cruzeiro do Sul“), ein Sternbild das auch in der brasilianischen Flagge enthalten ist und ein Symbol des Landes ist. Blau und Weiß wurden zu den neuen Vereinsfarben. Als Erinnerung an die Vergangenheit war in der Saison 2009 auf der Rückseite des Trikotkragens die italienische Flagge eingestickt und auf der linken Brust das alte grün/rote/weiße Logo mit den Buchstaben SSL zusehen.

1926 gewann Cruzeiro mit der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais den ersten bedeutenden Titel. Bislang folgten noch 34 weitere Erfolge in diesem Wettbewerb. Führend ist hier aber der lokale Hauptkonkurrent von Cruzeiro, Atlético Mineiro, das rund ein halbes Dutzend mehr Siege im Campeonato Mineiro aufweisen kann.[2]

Erster nationaler Erfolg war der Sieg im Finale der Taça Brasil, der zwischen 1959 und 1968 ausgetragenen ersten Version eines brasilianischen Pokalwettbewerbes. In den Finalspielen bezwang Cruzeiro dabei den FC Santos um den Weltstar Pelé mit 6:2 und 3:2. Tostão und Piazza, die 1970 mit der Fußballnationalmannschaft von Brasilien Weltmeister werden sollten, sowie Dirceu Lopes und der langjährige Torhüter Raul Plassmann gehörten zu den Stars dieser von Aírton Moreira trainierten Mannschaft.

Höhepunkt der Vereinsgeschichte sind aber die beiden Siege 1976 – nach einem Entscheidungsspiel gegen Argentiniens River Plate bei denen Roberto Perfumo, der von 1971 bis 1974 bei Cruzeiro spielte, in der Mannschaft war – und 1997 – gegen Peñarol aus Uruguay – in der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Äquivalent der europäischen Champions League. 1976 wurde dabei Palhinha mit 13 Toren Torschützenkönig des Wettbewerbes, eine Leistung die seither nur einmal übertroffen wurde.[3]

In den darauffolgenden Weltpokal-Spielen verlor Cruzeiro jeweils gegen deutsche Konkurrenz. Im November 1976 unterlag Cruzeiro im eisigen Münchner Olympiastadion mit 0:2 gegen den FC Bayern München und kam im Dezember zu Hause vor 117.000 Zuschauern trotz 90-minütigen Anrennens gegen das von Sepp Maier gehütete Tor der Bayern nicht über ein 0:0 hinaus. Das Endspiel 1997 in Tokio gegen Borussia Dortmund ging mit 0:2 verloren.

Weitere internationale Erfolge sind die beiden Siege 1991 und 1992 in der zwischen 1988 und 1997 abgehaltenen Supercopa Sudamericana, einem Wettbewerb in dem ehemalige Libertadores-Gewinner teilnehmen durften. In den Finales schlug Cruzeiro dabei mit River Plate und dem Racing Club jeweils argentinische Vereine.

In der Copa Libertadores stand Cruzeiro 1976, 1977, 1997 und 2009 im Finale. Zweimal ging man siegreich aus dem Wettbewerb hervor.

Mit vier Erfolgen bei fünf Finalteilnahmen im brasilianischen Pokal, der Copa do Brasil, zwischen 1993 und 2003 ist Cruzeiro zusammen mit Grêmio FB Porto Alegrense Rekordgewinner in diesem Wettbewerb seit der dessen Einführung in der gegenwärtigen Form 1989. In 2003 wurde die Meisterschaft das erste Mal nach europäischem Vorbild abgehalten. In dieser Saison gewann Cruzeiro dabei das Triple aus Staatsmeisterschaft von Minas Gerais, brasilianischer Meisterschaft und den brasilianischen Pokal. Diese ist bislang keiner weiteren südamerikanischen Fußballmannschaft gelungen. Zu Ehren dieses Erfolges wurde das Vereinslogo um eine Krone über dem bisherigen erweitert.

2013 wurde zum dritten Mal die brasilianische Meisterschaft mit großem Punktevorsprung gewonnen.

Maskottchen und Spitznamen[Bearbeiten]

Als Gegensatz zum Lokalrivalen Atlético Mineiro, welchen einen Hahn als Maskottchen haben, hat sich bei Cruzeiro der Fuchs etabliert. Es wurde vom Karikaturisten Fernando Pieruccetti[4] 1945 (besser bekannt als Mangabeira) erfunden. Inspiriert wurde dieser dabei von dem ehemaligen Club-Präsidenten Mario Grosso, der mit Klugheit und List das Geschäft des Vereins führte. Man nennt die Elf daher auch die Raposa, portugiesisch für Füchse.

Als weitere Spitznamen sind geläufig: Celeste (Himmlischen), La Bestia Negra[5] (Die schwarze Bestie) und Palestra Mineiro.

Jugendarbeit und Transfers[Bearbeiten]

Bekannt geworden ist Cruzeiro auch durch seine Jugendarbeit, aus der namhafte Spieler wie beispielsweise die brasilianischen Nationalspieler Ronaldo, Dida und Fred hervorgingen, die auch in Europa Erfolg hatten.

Stadion[Bearbeiten]

Der Verein trägt seine Heimspiele im üblicherweise nur Mineirão genannten Estádio Governador Magalhães Pinto, und mit einer Kapazität von über 62.160 Plätze Zuschauern größten Stadion des Bundesstaates Minas Gerais aus. Es befindet im Stadtteil Pampulhas im Süden von Belo Horizonte und wird auch von den Klubs Atlético Mineiro und América Mineiro benutzt. Das Mineirão war auch vielfach Spielstätte für Länderspiele der brasilianischen Nationalmannschaft. In dem Stadion werden auch Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgetragen. Vor dem Umbau für die WM betrug die Kapazität 75.000 Zuschauer.

Das Mineirão wurde von den Architekten Eduardo Mendes Guimarães Júnior und Caspar Garreto geplant. Vom Baubeginn 1963 bis zur Eröffnung 1965 waren etwa 5000 Personen an der Errichtung des Stadions beteiligt. Das am 5. September 1965 eröffnete Stadion hat einen Besucherrekord von 130.000, der 1997 aufgestellt wurde. Seither musste die Kapazität allerdings aus Sicherheitsgründen reduziert werden.

Erfolge[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

National[Bearbeiten]

  • Staatsmeisterschaft von Minas Gerais: (36 x) 1926, 1928, 1929, 1930, 1940, 1943, 1944, 1945, 1956, 1959, 1960, 1961, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1972, 1973, 1974, 1975, 1977, 1984, 1987, 1990, 1992, 1994, 1996, 1997, 1998, 2002, 2003, 2004, 2006, 2008, 2009, 2011, 2014
Beinhaltet AMET Meisterschaft 1926, (LMDT: CA Mineiro), LMDT Meisterschaft 1932 (AMEG: Vila Novo AC) und Supercampeonato 2002 (regulärer Meister: AA Caldense). 1956 geteilte Meisterschaft mit CA Mineiro.

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Nr. Position Name
1 BrasilienBrasilien TW Fábio (Kapitän)
12 BrasilienBrasilien TW Elisson
24 BrasilienBrasilien TW Alan
32 BrasilienBrasilien TW Rafael
2 BrasilienBrasilien AB Ceará
3 BrasilienBrasilien AB Léo
6 BrasilienBrasilien AB Egídio
13 BrasilienBrasilien AB Wallace
26 BrasilienBrasilien AB Dedé
22 BrasilienBrasilien AB Mayke
4 BrasilienBrasilien AB Bruno Rodrigo
BrasilienBrasilien AB Vilson
30 BrasilienBrasilien AB Alex
21 ParaguayParaguay AB Miguel Samudio (ausgeliehen von Club Libertad)
7 BrasilienBrasilien MF Tinga
8 BrasilienBrasilien MF Henrique
10 BrasilienBrasilien MF Júlio Baptista
16 BrasilienBrasilien MF Lucas Silva
Nr. Position Name
17 BrasilienBrasilien MF Everton Ribeiro
19 BrasilienBrasilien MF Nilton
27 BrasilienBrasilien MF Élber
28 BrasilienBrasilien MF Ricardo Goulart
29 BrasilienBrasilien MF Alisson
5 BrasilienBrasilien MF Souza
31 BrasilienBrasilien MF Eurico
23 BrasilienBrasilien MF Marlone
15 BrasilienBrasilien MF Rodrigo Souza
33 BrasilienBrasilien MF Willian Farias
9 BrasilienBrasilien ST Borges
11 BrasilienBrasilien ST Dagoberto
20 ArgentinienArgentinien ST Alejandro Martinuccio (ausgeliehen von Fluminense FC)
25 BrasilienBrasilien ST Willian (ausgeliehen von Metalist Charkiw)
14 BrasilienBrasilien ST Luan (ausgeliehen von Palmeiras São Paulo)
18 BolivienBolivien ST Marcelo Moreno Martins (ausgeliehen von Grêmio Porto Alegre)

Transfers zur Saison 2014[Bearbeiten]

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
BrasilienBrasilien Vilson Palmeiras São Paulo Winter 2014
ParaguayParaguay Miguel Samudio Club Libertad2
BrasilienBrasilien Marlone CR Vasco da Gama
BrasilienBrasilien Rodrigo Souza Boa EC
BrasilienBrasilien Uelliton Coritiba FC1
BrasilienBrasilien Willian Farias Coritiba FC
BrasilienBrasilien Wellington Paulista Criciúma EC1
BolivienBolivien Marcelo Moreno Martins Grêmio Porto Alegre2
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
BrasilienBrasilien Paulão SC Internacional1 Winter 2014
BrasilienBrasilien Leandro Guerreiro América Mineiro
BrasilienBrasilien Wellington Paulista SC Internacional
UruguayUruguay Mauricio Victorino Palmeiras São Paulo2
BrasilienBrasilien Diego Renan CR Vasco da Gama2
BrasilienBrasilien Everton Criciúma EC2
BrasilienBrasilien Anselmo Ramon Hangzhou Nabel Greentown2
BrasilienBrasilien Lucca Criciúma EC2
BrasilienBrasilien Rafael Ferreira Donato Criciúma EC2
BrasilienBrasilien Uelliton EC Bahia2
BrasilienBrasilien Vinícius Araújo FC Valencia
BrasilienBrasilien Ananias Sport Recife2
BrasilienBrasilien Eliandro AD Cabofriense2
1 war ausgeliehen
2 ist ausgeliehen

Platzierungen in der Brasilianischen Fußball-Meisterschaft[Bearbeiten]

Saison Platz Saison Platz Saison Platz Saison Platz Saison Platz
1971 8 1981 19 1991 16 2001 21 2011 16
1972 6 1982 24 1992 8 2002 9 2012 9
1973 3 1983 17 1993 12 2003 1 2013 1
1974 2 1984 34 1994 22 2004 13
1975 2 1985 23 1995 3 2005 5
1976 31 1986 8 1996 5 2006 8
1977 16 1987 4 1997 20 2007 10
1978 10 1988 8 1998 2 2008 3
1979 6 1989 3 1999 5 2009 4
1980 10 1990 9 2000 3 2010 2

Platzierungen in der nationalen Rangliste des brasilianischen Fußball-Verbandes (CBF)[Bearbeiten]

Die Berechnung des Rankings durch den Verband erfolgt aus einem Schlüssel, bei dem es Punkte für die Platzierungen in den Ligaklassen A bis D gibt sowie der Platzierung beim Copa do Brasil.

Saison Platz
2008 9. - 1.834 Punkte
2009 9. - 1.891 Punkte
2010 9. - 1.950 Punkte
2011 8. - 2.114 Punkte
2012 10. - 13.096 Punkte
2013 8. - 13.512 Punkte

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Meiste Spiele[Bearbeiten]

Meiste Tore[Bearbeiten]

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten]

Cruzeiros Trainer[Bearbeiten]

(unvollständig)

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
BrasilienBrasilien Orlando Fantoni 1967–1968
BrasilienBrasilien Orlando Fantoni 1971–1972
BrasilienBrasilien Dorival Knipel "Yustrich" 1972
BrasilienBrasilien Zezé Moreira 1975–1977 • 1976: Copa Libertadores
BrasilienBrasilien Dorival Knipel "Yustrich" 1977
BrasilienBrasilien Procópio Cardoso Neto 1977
BrasilienBrasilien Aymoré Moreira 1977–1978
BrasilienBrasilien José Duarte 1978
BrasilienBrasilien Dorival Knipel "Yustrich" 1982
BrasilienBrasilien Orlando Fantoni 1983
BrasilienBrasilien Osvaldo Brandão 1984
BrasilienBrasilien Carlos Alberto Silva 1986–1987
BrasilienBrasilien Jair Pereira 1987
BrasilienBrasilien Carlos Alberto Silva 1988
BrasilienBrasilien Carlos Alberto Silva 1989
BrasilienBrasilien Ênio Vargas de Andrade 1989
BrasilienBrasilien José Luiz Carbone 1990–1991
BrasilienBrasilien Evaristo de Macedo 1991–1992
BrasilienBrasilien Jair Pereira 1992
BrasilienBrasilien Ênio Vargas de Andrade 1992
BrasilienBrasilien Carlos Alberto Silva 1993
BrasilienBrasilien Ênio Vargas de Andrade 1994
BrasilienBrasilien Carlos Alberto Silva 1995
BrasilienBrasilien Jair Pereira 1995
BrasilienBrasilien Ênio Vargas de Andrade 1995
BrasilienBrasilien Antônio Lopes dos Santos 1995
BrasilienBrasilien Levir Culpi 1996 • 1996: Copa do Brasil
BrasilienBrasilien Paulo Autuori 1997 • 1997: Staatsmeisterschaft von Minas Gerais
• 1997: Copa Libertadores
BrasilienBrasilien Levir Culpi 1998–1999
BrasilienBrasilien Paulo Autuori 2000
BrasilienBrasilien Procópio Cardoso Neto 2000
BrasilienBrasilien Luiz Felipe Scolari 2000–2001
BrasilienBrasilien Paulo César Carpegiani 2001
BrasilienBrasilien Ivo Wortmann 2001
BrasilienBrasilien Vanderlei Luxemburgo 2002–2004 • 2003: Staatsmeisterschaft von Minas Gerais
• 2003: Copa do Brasil
• 2003: Brasilianischer Fußballmeister
BrasilienBrasilien Paulo César Gusmão 2004
BrasilienBrasilien Emerson Leão 2004
BrasilienBrasilien Levir Culpi 2005
BrasilienBrasilien Paulo César Gusmão 2005–2006
BrasilienBrasilien Oswaldo de Oliveira Filho 2006
BrasilienBrasilien Paulo Autuori 2007
BrasilienBrasilien Émerson Ávila 2007 • Interimstrainer für ein Spiel
BrasilienBrasilien Dorival Júnior 2007
BrasilienBrasilien Adílson Batista 2008 - Juni 2010 • betreute die Mannschaft in 40 Copa-Libertadores-Spielen (Rekord)
BrasilienBrasilien Cuca Juni 2010 - Mai 2012
BrasilienBrasilien Celso Roth Mai 2012 - Dezember 2012
BrasilienBrasilien Marcelo Oliveira Dezember 2013 - heute • 2013: Brasilianischer Fußballmeister

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Marcelo Russio: Belo Horizonte ataca os prazos de olho na abertura da Copa do Mundo Globo Esporte, 24. August 2010
  2. rsssfbrasil.com: Minas Gerais Estate − List of Champions (Version vom 4. Juni 2009 im Internet Archive)
  3. rsssf.com: Copa Libertadores – Topscorers
  4. Fernando Pieruccetti
  5. Spitzname: Schwarze Bestie (portugiesisch)