Mexikanische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der mexikanischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Für das Team der Frauen, siehe mexikanische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Mexiko
México
Fed mexique.svg
Spitzname(n) El Tri
Verband FEMEXFUT
Konföderation CONCACAF
Technischer Sponsor adidas
Trainer Miguel Herrera
Kapitän Rafael Márquez
Rekordtorschütze Jared Borgetti (46)
Rekordspieler Claudio Suárez (178)
Heimstadion Aztekenstadion
FIFA-Code MEX
FIFA-Rang 18. (930 Punkte)
(Stand: 17. Juli 2014)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
826 (766[2]) Spiele
421 (384[2]) Siege
194 (180[2]) Unentschieden
211 (202[2]) Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
GuatemalaGuatemala Guatemala 2:3 Mexiko Mexiko 1918Mexiko
(Guatemala-Stadt, Guatemala; 1. Januar 1923)
Höchster Sieg
MexikoMexiko Mexiko 13:0 Bahamas BahamasBahamas
(Toluca, Mexiko; 28. April 1987)
Höchste Niederlage
EnglandEngland England 8:0 Mexiko Mexiko 1934Mexiko
(London, England; 10. Mai 1961)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 15 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 1970, 1986
Nord- und Zentralamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 19 (Erste: 1965)
Beste Ergebnisse Sieger 1965, 1971, 1977, 1993, 1996, 1998, 2003, 2009, 2011
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1995)
Beste Ergebnisse Sieger 1999
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 8 (Erste: 1993)
Beste Ergebnisse Zweiter 1993, 2001
(Stand: 25. Juni 2014)
Die mexikanische Nationalmannschaft vor ihrem ersten WM-Spiel am 13. Juli 1930, das 1:4 gegen Frankreich verloren wurde.
Die mexikanische Fußballnationalmannschaft beim Training in Göttingen während der WM 2006.

Die mexikanische Fußballnationalmannschaft zählt zu den stärksten Nationalmannschaften der CONCACAF. Sie repräsentiert die Federación Mexicana de Fútbol Asociación.

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Länderspiel der Mexikaner fand am 1. Januar 1923 im Rahmen einer Reise nach Guatemala statt und wurde von Mexiko gegen den Gastgeber mit 3:2 gewonnen. Der zweite Vergleich am 4. Januar ging mit 3:1 an Guatemala und der dritte Vergleich am 7. Januar mit 4:1 an Mexiko. Bei dieser Reise gab es noch keine mexikanische Nationalmannschaft im eigentlichen Sinn. Vielmehr wurde Mexiko allein durch die Mannschaft des Club América vertreten, die Mexiko zwar offiziell vertrat, aber alle Spieler dieser ersten Reise einer mexikanischen "Nationalmannschaft" stellte.

Zwischen dem 9. und 16. Dezember 1923 kam es dann zu den "Rückspielen", als Guatemala der mexikanischen Hauptstadt einen Gegenbesuch abstattete und ebenfalls drei Gastspiele absolvierte. Die ersten beiden Begegnungen wurden von Mexiko gewonnen (2:1 und 2:0), das dritte Spiel endete 3:3. Bei diesen Vergleichen stellte der Club América zwar erneut die mit Abstand meisten Spieler, aber nicht mehr die komplette Formation. In allen drei Spielen wirkten Roberto Jardón und Mauro Guadarrama (Torschütze im ersten Spiel) von Necaxa und in den ersten beiden Begegnungen zudem Cornelio "Coneja" Cuevas vom Club México mit.

Sieben Spieler des Club América bestritten alle sechs Begegnungen: Torwart Ignacio de la Garza, die Verteidiger Rafael Garza Gutiérrez und Pedro Legarreta, Mittelfeldspieler Enrique Esquivel sowie die Stürmer Carlos Garcés, Horacio Ortiz und Adeodato López; der mit sechs Treffern erfolgreichste Torjäger in diesen Begegnungen, dem sogar zweimal ein „Doppelpack“ gelang.

Die übrigen vier Spieler der Mexiko-Reise vom Januar 1923 waren die Mittelfeldspieler José Andrade und Pablo Sarré sowie die Stürmer Humberto Garza Ramos und José Díaz Izquierdo, dem in der ersten Begegnung am 1. Januar 1923 nach 26 Minuten der Führungstreffer zum 1:0 und somit der erste Treffer in der Geschichte der mexikanischen Nationalmannschaft gelang.

Bei den Spielen im Dezember 1923 wirkten ferner die Americanistas Luis García Besné (Stürmer) sowie Agustín Ojeda und Aurelio Yáñez (beides Mittelfeldspieler) mit, die jeweils ein- bzw. zweimal zum Einsatz kamen.[3]

Die ersten Pflichtspiele[Bearbeiten]

Die nächsten Länderspiele absolvierte Mexiko erst 1928 im Rahmen des olympischen Fußballturniers in Amsterdam, wo man allerdings deutlich unterlag. Bestand die mexikanische Nationalmannschaft gegen Spanien (1:7) noch aus acht Spielern des Club América, waren es im zweiten Spiel gegen Chile (1:3) "nur" noch sechs.

Zu weiteren Länderspielen kam es erst im Rahmen des ersten WM-Turniers 1930, das auf Einladung des Gastgebers Uruguay stattfand und für das noch keine Qualifikationsspiele erforderlich waren. Mexiko unterlag in allen Spielen mit jeweils drei Toren Unterschied; mit 1:4 gegen Frankreich, 0:3 gegen Chile und 3:6 gegen Argentinien.

Erst im Rahmen der WM-Qualifikation 1934 kam es zu drei weiteren Vergleichen der Nationalmannschaft, die alle im März 1934 gegen Kuba (3:2, 5:0 und 4:1) ausgetragen wurden. Das letzte und entscheidende Qualifikationsspiel fand am 24. Mai 1934 in Rom gegen Mexikos Erzrivalen USA statt und wurde mit 2:4 verloren, was gleichbedeutend mit Mexikos Nichtteilnahme an der WM 1934 war.

Der erste Titel[Bearbeiten]

Als Nächstes war Mexiko im Frühjahr 1935 bei den III. Zentralamerikanischen Meisterschaften in El Salvador im Einsatz, die man – mit fünf Siegen in fünf Spielen und der überzeugenden Torbilanz von 29:5 – absolut dominierte. Es war der erste Titel einer mexikanischen Nationalmannschaft, die fast ausnahmslos aus Spielern der zu jener Zeit als Once Hermanos bekannten Mannschaft von Necaxa gebildet wurde. In den ersten vier Begegnungen wirkten jeweils neun Necaxistas mit und im entscheidenden letzten Spiel gegen den stärksten Konkurrenten Costa Rica (2:0) bot Trainer Alfred C. Crowle sogar zehn Spieler des amtierenden mexikanischen Meisters auf.

Folgende 14 Spieler hatten aktiven Anteil an diesem Erfolg:

Nr. Pos. Spieler Einsätze Tore Verein
TW Raúl Estrada 3 0 Necaxa
TW Alfonso Riestra 2 0 Asturias
AB Antonio Azpiri 5 0
Necaxa
AB Lorenzo Camarena 5 0
Necaxa
MF Ignacio Ávila 5 0
Necaxa
MF Felipe Rosas 5 1
Atlante
MF Guillermo Ortega 3 0
Necaxa
MF Miguel Pizano 2 0
Necaxa
ST Vicente García 5 3
Necaxa
ST Hilario López 5 9
Necaxa
ST Julio Lores 5 7
Necaxa
ST Tomás Lozano 5 4
Necaxa
ST Luis Pérez 3 3
Necaxa
ST Luis García Cortina 2 2 España

Hinweis: Das Sortierkriterium innerhalb jedes Mannschaftsteils erfolgt zunächst nach Anzahl der Einsätze und bei gleicher Einsatzzahl nach Alphabet des Familiennamens.

Die Vorkriegsjahre[Bearbeiten]

Es vergingen erneut zweieinhalb Jahre, ehe Mexiko weitere Länderspiele bestritt. Diese wurden zunächst im Rahmen der WM-Qualifikation 1938 ausgetragen, bekamen im Nachhinein aber den Charakter von Freundschaftsspielen, weil Mexiko aufgrund der weiten Reise nach Frankreich auf die Teilnahme an der WM 1938 verzichtete. In den drei Spielen vom September 1937 hatte Mexiko sich eindrucksvoll mit 7:2, 7:3 und 5:1 gegen das Auswahlteam der USA durchgesetzt.

Im Februar 1938 war Mexiko auch bei den in Panama ausgetragenen IV. Zentralamerikanischen Meisterschaften erfolgreich und verteidigte seinen drei Jahre zuvor gewonnenen Titel. Dieser Titelgewinn und die vorwiegend durch den Zweiten Weltkrieg verursachte neuneinhalbjährige Länderspielpause fiel zusammen mit einer entscheidenden Veränderung in der Struktur des mexikanischen Fußballs, der 1943 vom Amateurstatus in den Profistatus wechselte, was auch die Schaffung einer landesweiten Profiliga zur Folge hatte. Für die Nationalmannschaft bedeutete dieser Wechsel in der Realität, dass sie ab 1947 erstmals aus Spielern aller Landesteile zusammengestellt wurde. Bisher wurde die Nationalmannschaft ausschließlich aus Spielern gebildet, die bei in Mexiko-Stadt beheimateten Vereinen unter Vertrag standen.

Die Nachkriegsjahre[Bearbeiten]

Die nächsten Länderspiele Mexikos fanden erst im Juli 1947 im Rahmen der ersten NAFC-Meisterschaft statt und wurden gegen die USA (5:0) und Kuba (3:1) gewonnen. Bestand die Nationalmannschaft bis 1938 ausschließlich aus Spielern von Hauptstadtvereinen, wirkten in diesen Spielen nun auch mehrere Spieler aus anderen Landesteilen mit. So stand Torwart Raúl Landeros beim CD Tampico unter Vertrag, der Mannschaftskapitän Alfonso Montemayor und der Stürmerstar Adalberto „Dumbo“ López kamen vom Club León und insgesamt vier der in diesen beiden Begegnungen eingesetzten Spieler aus Guadalajara: Antonio Flores vom CF Atlas und drei (Max Prieto, Rodrígo Ruiz und Javier de la Torre) vom CD Guadalajara; jenes Vereins, der mittlerweile bei WM-Turnieren (Stand 2010) die meisten Nominierungen vorzuweisen hat (vgl. untenstehende Tabelle).

Von den Hauptstadtvereinen waren im Juli 1947 folgende Spieler im Einsatz: Salvador Arizméndi, Alberto Medina und Miguel Ángel Segura (alle Atlante) sowie Sergio Bravo, Julián Durán und Carlos Septién (alle España).[4]

Bemerkenswert ist, dass auch nach Einführung des Profifußballs Freundschaftsspiele der Nationalelf zunächst noch eine seltene Angelegenheit blieben. Die ersten wurden im Vorfeld der WM 1950 im Estadio Olímpico Universitario von Mexiko-Stadt gegen Spanien (1:3 und 0:0) ausgetragen. Bei der WM 1950 nahm Mexiko teil, verlor aber wie 1930 alle drei Begegnungen.

Die 1950er und 1960er Jahre[Bearbeiten]

Bei der WM 1954 wiederholte sich das typische mexikanische „Schicksal“: einer absolut ungefährdeten Qualifikation (8:0 und 4:0 gegen Haiti, 4:0 und 3:1 gegen die USA) folgte das erneute Vorrunden-Aus nach zwei Niederlagen gegen Brasilien (0:5) und Frankreich (2:3).

Auch bei der WM 1958 schied Mexiko bereits nach der Vorrunde aus und unterlag deutlich gegen Schweden (0:3) und Ungarn (0:4), konnte aber beim 1:1 gegen Wales seinen ersten Punktgewinn der WM-Geschichte feiern.

Die WM 1962 sah die bis dahin beste mexikanische Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft. Im Eröffnungsspiel trotzte man lange den Brasilianern, ehe diese doch noch mit 2:0 gewannen; aber eben nicht mehr so deutlich wie 1950 und 1954, als Mexiko gegen denselben Gegner mit 0:4 bzw. 0:5 unterlag. Das zweite Gruppenspiel gegen Spanien wurde durch ein Last-Minute-Goal unglücklich mit 0:1 verloren, bevor „el Tri“ im letzten Gruppenspiel, ausgerechnet gegen den späteren Vizeweltmeister Tschechoslowakei, der erste Sieg bei einer WM überhaupt gelang. Der 3:1-Sieg bedeutete zugleich den Sprung auf Platz drei der Tabelle, so dass Mexiko erstmals überhaupt eine WM nicht als Gruppenletzter beendete, wenngleich diese Tatsache nichts am erneuten Vorrunden-Aus änderte.

Auch die WM 1966 beendete die mexikanische Auswahl auf dem vorletzten Vorrundengruppenplatz und wusste bei ihren drei Auftritten so zu überzeugen, dass die Times ihr berechtigte Hoffnungen für die 1970 im eigenen Land ausgetragene Weltmeisterschaft bescheinigen konnte: „Die Spieler aus dem Land der Azteken haben ihr Können unter Beweis gestellt und gezeigt, dass sie intelligent und bissig spielen können. Es dürfte klar sein, dass diese Mannschaft bei der WM in Mexiko zu den besten Teams gehören wird.“

Die 1970er und 1980er Jahre[Bearbeiten]

Die zwanzig Jahre zwischen 1970 und 1990 sahen eine sehr wechselhafte Geschichte der mexikanischen Nationalmannschaft, die in den 1950er und 1960er Jahren an jedem WM-Turnier teilgenommen hat, aber auch stets nach der Vorrunde ausgeschieden war. In dem besagten Zeitraum war Mexiko zweifacher Gastgeber einer Fußball-Weltmeisterschaft: für 1970 hatte man den Zuschlag rechtzeitig erhalten, 1986 sprang man kurzfristig für den eigentlich geplanten Gastgeber Kolumbien ein, bei dem es organisatorische Probleme gegeben hatte. Bei diesen beiden Turnieren konnte die mexikanische Nationalmannschaft sich jeweils für das Viertelfinale qualifizieren: 1970 blieb Mexiko am längsten ohne Gegentor (insgesamt 294 Minuten) und 1986 scheiterte „el Tri“ erst im Elfmeterschießen gegen Deutschland.

So positiv die beiden Turniere als Gastgeber verliefen, so negativ waren die übrigen WM-Jahre in diesem Zeitraum: 1974 scheiterte Mexiko (trotz eines 1:0-Sieges im direkten Vergleich) gegen Haiti, weil „el Tri“ gegen Guatemala und Honduras nicht über ein 0:0 bzw. 1:1 herausgekommen war und gegen Trinidad & Tobago mit 0:4 verloren wurde. Auch 1982 wurde die Qualifikation verpasst, von fünf Spielen in der CONCACAF-Endrundengruppe nur eins gewonnen! An der WM 1990 durfte Mexiko nicht teilnehmen, weil die Mannschaft von der FIFA 1988 für zwei Jahre suspendiert wurde, nachdem sich der mexikanische Verband bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Seoul nicht an die vorgeschriebenen Altersgrenzen der Spieler gehalten hatte. Außerhalb der beiden Turniere im eigenen Land, für die man als Gastgeber automatisch qualifiziert war, konnte Mexiko sich in dem beschriebenen Zeitraum von 20 Jahren nur einmal auf sportliche Weise für ein WM-Turnier qualifizieren; doch bei der WM 1978 in Argentinien erzielte „el Tri“ das schlechteste Ergebnis seiner WM-Geschichte: nach Niederlagen gegen Tunesien (1:3), Deutschland (0:6) und Polen (1:3) belegte man den letzten Platz der Vorrundengruppe mit 2:12 Toren und 0 Punkten.

Die neueste Entwicklung[Bearbeiten]

Bei allen Weltmeisterschaften seit 1994 erreichte Mexiko stets das Achtelfinale. Der größte Erfolg der Nationalmannschaft war der Gewinn des FIFA Confederations Cup 1999.

Ende September 2010 kam es zu einer Spielerrevolte innerhalb der Nationalmannschaft. Nach einem Freundschaftsspiel gegen Kolumbien wurden Spieler öffentlich von Fußball-Direktor De La Torre gerügt und zwei sogar für sechs Monate gesperrt. Kapitän Rafael Márquez und zwölf weitere Spieler veröffentlichen daraufhin einen Protestbrief um auf die „feindliche und überhebliche“ Behandlung aufmerksam zu machen. Sie erklärten vorerst nicht mehr für Mexiko spielen zu wollen.[5]

Sonstiges[Bearbeiten]

Beim CONCACAF Nations Cup/Gold Cup konnte Mexiko insgesamt neunmal den Titel holen (1965, 1971, 1977, 1993, 1996, 1998, 2003, 2009, 2011). Bis auf die Meisterschaften 1985 und 1989 hat die Mannschaft jedes Mal teilgenommen.

Teilnahme Mexikos an den Olympischen Spielen[Bearbeiten]

1900 bis 1924 nicht teilgenommen
1928 in Amsterdam 1. Runde
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London Achtelfinale

Nach 1948 hat die A-Nationalmannschaft nicht mehr teilgenommen, die Olympiamannschaft nahm 1964, 1968, 1972, 1976, 1992, 1996, 2004 und 2012 teil. Bei den Spielen im Jahr 2012 konnte die mexikanische Olympiamannschaft mit einem 2:1-Sieg über Brasilien die Goldmedaille gewinnen. Das bis dahin beste Ergebnis war das Erreichen des 4. Platzes 1968. Das Spiel im Aztekenstadion zwischen Gastgeber Mexiko und Japan sahen 105.000 Zuschauer, das ist die bisher höchste Zuschauerzahl in der Geschichte der olympischen Fußballturniere.

1988 wurde die qualifizierte Mannschaft disqualifiziert, da Mexiko bei der CONCACAF U-20-Meisterschaft vier ältere Spieler eingesetzt hatte.[6]

Siehe auch: Mexikanische Fußballnationalmannschaft/Olympische Spiele

Teilnahme Mexikos an der Fußball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Mexiko nahm bisher vierzehnmal an Weltmeisterschaften teil und hält dabei einige Rekorde:

  • Mexiko hat die meisten Qualifikationsspiele bestritten: 159 (Stand: 20. November 2013)
  • Längste Niederlagenserie: 9 verlorene Spiele nacheinander von 1930 bis 1958.
  • Die meisten Niederlagen: 24 Niederlagen in 49 Spielen
  • Mexiko spielte am häufigsten im Eröffnungsspiel bzw. ersten Spiel einer Weltmeisterschaft (zuerst 1930, zuletzt 2010)
  • Die häufigste Vorrundenpaarung war Mexiko gegen Frankreich (zuerst 1930, zuletzt 2010) sowie Brasilien gegen Schottland (je 4x)
  • Mexiko schied am häufigsten im Achtelfinale aus: 6x in ununterbrochener Reihenfolge (1994 bis 2014)
  • Der mexikanische Torhüter Antonio Carbajal ist neben Lothar Matthäus der einzige Spieler, der an 5 WM-Turnieren teilnahm. Er ist auch der Torhüter mit den meisten Gegentoren: 25 in 11 Spielen zwischen 1950 und 1966, davon nur ein Spiel ohne Gegentor.
Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[7] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay Vorrunde Frankreich, Argentinien, Chile 000000000000013.000000000013. de Serrallonga, Juan LuqueJuan Luque de Serrallonga Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden. Das Spiel gegen Frankreich gilt als erstes WM-Spiel, auch wenn gleichzeitig das Spiel zwischen den USA und Belgien stattfand. Im Spiel gegen Argentinien verwandelte Manuel Rosas den ersten Elfmeter bei einer WM.
1934 Italien nicht qualifiziert Im unmittelbar vor der WM in Rom ausgetragenen Qualifikationsspiel gegen die USA ausgeschieden.
1938 Frankreich nicht teilgenommen
1950 Brasilien Vorrunde Brasilien, Jugoslawien, Schweiz 000000000000012.000000000012. Vial, OctavioOctavio Vial Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden.
1954 Schweiz Vorrunde Brasilien, Frankreich 000000000000013.000000000013. López Herranz, AntonioAntonio López Herranz Nach Niederlagen gegen Vizeweltmeister Brasilien und Frankreich als Gruppenletzter ausgeschieden.
1958 Schweden Vorrunde Schweden, Wales, Ungarn 000000000000016.000000000016. López Herranz, AntonioAntonio López Herranz Nach Niederlagen gegen den Gastgeber und den Vizeweltmeister Ungarn und einem Remis gegen Wales als Gruppenletzter ausgeschieden.
1962 Chile Vorrunde Brasilien, Spanien, CSSR 000000000000011.000000000011. Trelles, IgnacioIgnacio Trelles Nach Niederlagen gegen Weltmeister Brasilien und Spanien und einem Sieg gegen den späteren Vizeweltmeister Tschechoslowakei als Gruppendritter ausgeschieden.
1966 England Vorrunde Frankreich, England, Uruguay 000000000000012.000000000012. Trelles, IgnacioIgnacio Trelles Nach zwei Remis gegen Frankreich und Uruguay und einer Niederlage gegen den Gastgeber und späteren Weltmeister als Gruppendritter ausgeschieden.
1970 Mexiko Viertelfinale Italien 000000000000006.00000000006. Cárdenas, RaúlRaúl Cárdenas Erstmals überstand Mexiko die Gruppenphase einer WM. Das 4:0 gegen El Salvador ist bis heute der höchste WM-Sieg Mexikos und der höchste Sieg bei der WM 1970.
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde an Haiti gescheitert, das sich 1974 zum bisher einzigen Mal qualifizieren konnte.
1978 Argentinien Vorrunde Tunesien, Deutschland, Polen 000000000000016.000000000016. Roca, José AntonioJosé Antonio Roca Ohne Punktgewinn als Gruppenletzter ausgeschieden. Das 0:6 gegen Deutschland ist die höchste WM-Niederlage Mexikos, die höchste Niederlage bei der WM 1978 und für Deutschland der einzige Sieg bei der WM in Argentinien.
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation im Finalturnier an Honduras und El Salvador gescheitert.
1986 Mexiko Viertelfinale Deutschland 000000000000006.00000000006. Milutinović, BoraBora Milutinović Niederlage im Elfmeterschießen gegen den späteren Vizeweltmeister.
1990 Italien nicht teilgenommen Von der FIFA 1988 für zwei Jahre suspendiert, nachdem sich der mexikanische Verband bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Seoul nicht an Altersgrenzen der Spieler gehalten hatte.
1994 USA Achtelfinale Bulgarien 000000000000013.000000000013. Mejía Barón, MiguelMiguel Mejía Barón Niederlage im Elfmeterschießen, womit sich Bulgarien für die Achtelfinalniederlage 1986 revanchieren konnte.
1998 Frankreich Achtelfinale Deutschland 000000000000013.000000000013. Lapuente, ManuelManuel Lapuente 1:2-Niederlage durch zwei Tore von Klinsmann und Bierhoff in der Schlussviertelstunde
2002 Südkorea/Japan Achtelfinale USA 000000000000011.000000000011. Aguirre, JavierJavier Aguirre Zwei erfolgreiche Konter der US-Amerikaner und die Abschlussschwäche der Mexikaner sorgten dafür, dass am Ende der Außenseiter ins Viertelfinale einzog.
2006 Deutschland Achtelfinale Argentinien 000000000000015.000000000015. La Volpe, RicardoRicardo La Volpe Nachdem Márquez die Mexikaner bereits früh in Führung gebracht hatte, die bald von Crespo egalisiert wurde, sorgte das Tor von Maxi Rodríguez in der Verlängerung für das Weiterkommen des Favoriten
2010 Südafrika Achtelfinale Argentinien 000000000000014.000000000014. Aguirre, JavierJavier Aguirre Mexiko spielte zum fünften Mal im Eröffnungsspiel und stellte damit einen neuen Rekord für die Teilnahme am Eröffnungsspiel auf. Zudem stellte Mexiko einen neuen Rekord für das Ausscheiden im Achtelfinale auf: Zum fünften Mal war dort Schluss für Mexiko.
2014 Brasilien Achtelfinale Niederlande Miguel Herrera In der Qualifikation belegte Mexiko in der 4. Runde nur den 4. Platz und musste in den Interkontinentalvergleichen gegen Neuseeland antreten. Dort konnte sich die Mannschaft durch zwei Siege für die WM qualifizieren. In der Gruppenphase der Endrunde traf Mexiko im ersten Spiel auf Kamerun, dann wie 1950 und 1962 auf Brasilien und zum Abschluss der Gruppenphase wie 2002 auf Kroatien.

Vereine mit WM-Spielern[Bearbeiten]

Die nachstehende Übersicht führt alle mexikanischen Vereine auf, von denen mindestens ein Spieler für ein WM-Turnier nominiert wurde. Die Zahlen unter dem jeweiligen WM-Jahr zeigen, wie viele Spieler des entsprechenden Vereins im jeweiligen WM-Kader standen. In der Gesamtspalte erscheint die Anzahl aller WM-Nominierungen des entsprechenden Vereins, was jedoch nicht mit der Anzahl der Spieler gleichzusetzen ist, weil einige Spieler mehrfach nominiert wurden (so macht Antonio Carbajal mit fünf WM-Einsätzen allein beinahe ein Drittel der insgesamt 16 Nominierungen des Club León aus) und einige von ihnen auch für diverse Vereine (zum Beispiel Isidoro Díaz 1962 und 1966 für Guadalajara und 1970 für León). Maßgeblich für die Zuordnung ist immer die Vereinszugehörigkeit während des WM-Turniers.

Die Nennung der Vereine erfolgt nach der Anzahl der Nominierungen und bei Gleichstand gemäß alphabetischem Sortierkriterium. Spitzenreiter ist der mexikanische Rekordmeister América mit 48 Nominierungen (lediglich 1958 war von ihm kein Spieler dabei), gefolgt von seinem Erzrivalen CD Guadalajara mit insgesamt 45 Nominierungen (lediglich bei der allerersten WM 1930 sowie zuletzt 2014 wurde kein Spieler dieses Vereins nominiert).

Während bis einschließlich 1978 noch alle Spieler bei mexikanischen Vereinen unter Vertrag standen, war der 1986 bei Real Madrid unter Vertrag stehende Hugo Sánchez Mexikos erster WM-Legionär. War die Zahl der für ein WM-Turnier nominierten mexikanischen Fußball-Legionäre bei den nächsten Turnieren auch weiter noch gering (1994 waren es zwei und 1998 ein Spieler), wuchsen diese (über jeweils vier in den Jahren 2002 und 2006) auf zuletzt neun (2010) bzw. acht (2014) Spieler an, was bereits einen Anteil von rund 40 Prozent am Gesamtkader ergibt.

Verein 1930 1950 1954 1958 1962 1966 1970 1978 1986 1994 1998 2002 2006 2010 2014 Gesamt
América 5 3 1 2 1 5 5 7 2 7 2 3 1 4 48
CD Guadalajara 3 2 5 7 4 2 2 1 2 4 2 6 5 45
U.N.A.M. 4 4 4 6 3 1 1 3 26
Atlante 7 1 3 1 1 2 1 1 3 1 21
Toluca 1 4 2 1 3 2 2 2 1 3 21
Necaxa / A.E.1 2 2 3 2 3 1 1 1 2 2 1 20
Cruz Azul 5 2 1 1 2 2 3 1 2 19
Atlas de Guadalajara 2 2 2 2 4 1 1 1 2 17
León 2 2 4 1 1 1 1 1 3 16
Oro de Guadalajara 1 3 2 3 09
CD Marte 3 2 2 07
CF Monterrey 1 1 1 1 3 07
U.A.N.L. (Tigres) 1 3 1 2 07
Zacatepec 1 2 1 2 06
Pachuca 4 1 05
Puebla 2 1 1 04
Santos Laguna 1 2 1 04
Veracruz 1 1 1 1 04
Tecos de la U.A.G. 1 1 1 03
Real Club España 2 02
Asturias 1 01
Cuautla 1 01
Irapuato 1 01
Jaguares 1 01
CF Laguna 1 01
San Sebastián de León 1 01
CD Tampico 1 01
U.A.N.L. (Jabatos) 1 01
U. de Guadalajara 1 01

1 Necaxa firmierte 1978 als Atlético Español

Teilnahme Mexikos am Konföderationen-Pokal[Bearbeiten]

Mexiko ist mit sechs Teilnahmen zweithäufigster Teilnehmer nach Brasilien und konnte den FIFA-Konföderationen-Pokal einmal gewinnen.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis[K 1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1995 Saudi-Arabien Spiel um Platz 3 Nigeria Dritter Mejía Barón, MiguelMiguel Mejía Barón Sieg im Elfmeterschießen
1997 Saudi-Arabien Vorrunde Australien, Brasilien, Saudi-Arabien 5. Lapuente, ManuelManuel Lapuente
1999 Mexiko Finale Brasilien Sieger Lapuente, ManuelManuel Lapuente
2001 Südkorea/Japan Vorrunde Australien, Frankreich, Südkorea 8. Meza, EnriqueEnrique Meza Teilnahme als Titelverteidiger
2003 Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland Spiel um Platz 3 Deutschland Vierter La Volpe, RicardoRicardo La Volpe
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien Vorrunde Brasilien, Italien, Japan de la Torre, José ManuelJosé Manuel de la Torre qualifiziert als Sieger des CONCACAF Gold Cup 2011, nach zwei Niederlagen gegen Italien und Brasilien ausgeschieden. Ein Sieg gegen Japan im letzten Gruppenspiel verhinderte das Ausscheiden nicht mehr.
  1. Laut All-time Ranking 1992–2009 [1] (PDF; 1,8 MB)

Teilnahme Mexikos an der Copa América[Bearbeiten]

Mexiko nahm erstmals 1993 als Gastmannschaft an der Copa América teil, wo sie sofort Zweiter wurden, und seitdem an allen weiteren Copas. Dabei erreichten sie bis 2007 immer mindestens das Viertelfinale. 2011 schied Mexiko erstmals in der Vorrunde aus. Im Kader[8] für die Copa 2011 standen aber nur drei Spieler des Kaders, der am 25. Juni den CONCACAF Gold Cup gewonnen hatte.

Titel[Bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Trainerstab

Spiele + Tore Stand: 23. Juni 2014 (nach dem Spiel gegen Kroatien bei der WM in Brasilien)

Nr. Pos. Spieler Einsätze Tore Verein
1 TW Jesús Corona 34 0 MexikoMexiko CD Cruz Azul
12 TW Alfredo Talavera 14 0 MexikoMexiko Toluca
13 TW Guillermo Ochoa 62 0 ohne Verein
2 AB Francisco Javier Rodríguez 98 1 MexikoMexiko CD Cruz Azul
3 AB Carlos Salcido 123 10 MexikoMexiko Guadalajara
4 AB Rafael Márquez 123 15 MexikoMexiko León
5 AB Diego Reyes 14 0 PortugalPortugal Porto
7 AB Miguel Layún 18 2 MexikoMexiko América
15 AB Héctor Moreno 56 1 SpanienSpanien Espanyol
16 AB Miguel Ponce 8 1 MexikoMexiko Toluca
18 AB Andrés Guardado 107 15 DeutschlandDeutschland Bayer Leverkusen
22 AB Paul Aguilar 33 3 MexikoMexiko América
6 MF Héctor Herrera 16 0 PortugalPortugal Porto
8 MF Marco Fabián 18 6 MexikoMexiko CD Cruz Azul
17 MF Isaác Brizuela 7 0 MexikoMexiko Toluca
20 MF Javier Aquino 22 0 SpanienSpanien Villarreal
21 MF Carlos Peña 17 2 MexikoMexiko León
23 MF José Juan Vázquez 8 0 MexikoMexiko León
9 ST Raúl Jiménez 26 4 MexikoMexiko América
10 ST Giovani dos Santos 79 14 SpanienSpanien Villarreal
11 ST Alan Pulido 6 4 MexikoMexiko UANL
14 ST Javier Hernández 65 36 EnglandEngland Manchester United
19 ST Oribe Peralta 36 17 MexikoMexiko América

Rekordspieler[Bearbeiten]

Mexiko hat zusammen mit Schweden nach den USA und Saudi-Arabien die meisten Spieler mit 100 Länderspielen, wobei einige Spiele von der FIFA nicht berücksichtigt werden, da sie u.a. beim Gold Cup gegen Guadeloupe stattfanden, das nicht Mitglied der FIFA ist (Anzahl der von der FIFA berücksichtigten Spiele in Klammern). Mexikanischer Rekordnationalspieler ist Claudio Suárez, der am 13. April 1997 mit seinem 83. Spiel Gustavo Peña ablöste und mit 165 bis 173 Spielen vom 5. September 2001 bis 14. Februar 2006 auch Weltrekordhalter war.

Rang Name Einsätze [R 1] Tore Position Zeitraum WM-Spiele Gold-Cup-Spiele Copa America-Spiele
01. Claudio Suárez 180 (177) 11 Abwehr 1992–2006 8 5 22
02. Pavel Pardo 148 (145) 9 Mittelfeld 1996–2009 7 13 11
03. Gerardo Torrado 146 (141) 6 Mittelfeld 1999– 11 20 18
04. Jorge Campos 131 (129) 0 Tor[9] 1991–2003 8 9 15
05. Alberto García Aspe 127 (108) 21 Angriff 1988–2002 8 3 18
06. Rafael Márquez 123 13 Abwehr 1997– 15 11 15
Carlos Salcido 123 (121) 10 Abwehr 2001– 9 16 0
08. Ramón Ramírez 122 (119) 15 Mittelfeld 1991–2000 5 16 13
09. Cuauhtémoc Blanco 121 (119) 39 Angriff 1995–2010 11 8 15
10. Andrés Guardado 107 (105) 0 Abwehr 2005– 7 12 4
  1. Gemäß FEMEXFUT-Zählung, Stand: 25. Juni 2014 (Zahlen in Klammern gemäß FIFA-Zählung (PDF; 57 kB), Stand 9. Mai 2014, bzw. aktuellen WM-Daten)

Quellen: femexfut.org: „Rafael Márquez, 100 Partidos con la Selección Mayor“ (Stand 26. März 2011), rsssf.com: Mexico – Record International Players (zuletzt aktualisiert am 5. September 2013) und femexfut.org: Statistik des mexikanischen Verbandes

Rekordtorschützen[Bearbeiten]

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore Gold-Cup-Tore[10] Copa America-Tore
01. Jared Borgetti 46 89 0,52 1997–2008 2 7 2
02. Cuauhtémoc Blanco 39 121 (119) 0,32 1995–2010 3 5 5
03. Javier Hernández 36 65 0,55 2009– 3 7
04. Carlos Hermosillo 35 97 (90) 0,39 1984–1997 3
Luis Hernández 35 85 0,41 1995–2002 4 5 9
06. Enrique Borja 31 65 0,48 1966–1975 1 1
07. Luis Roberto Alves 30 84 0,36 1988–2002 12 2
08. Luis Flores 29 60 0,48 1983–1993 1
Luis García 29 77 0,37 1991–1999 2 3 4
Hugo Sánchez 29 58 0,50 1977–1998 1 8 1

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten]

Übersicht der Nationaltrainer[Bearbeiten]

Die nachstehende Übersicht beinhaltet alle bisherigen Trainer der Nationalmannschaft Mexikos. Die numerische Berücksichtigung erfolgt anhand ihres jeweiligen Debüts. Trainer, die die Nationalmannschaft mehrmals betreut haben, sind jeweils nur einmal aufgeführt. Am 19. Oktober 2010 wurde José Manuel de la Torre als nunmehr 38. Trainer der "Tri" verpflichtet. Nach knapp drei Jahren im Amt wurde er am 7. September 2013 entlassen.[11] Als Nachfolger wurde am 12. September Víctor Manuel Vucetich benannt, der aber am 17. Oktober wieder entlassen wurde, nachdem sich Mexiko nicht direkt für die WM qualifizieren konnte.[12]

Lfd.Nr. Name Debüt Zeitraum Spiele
1 MexikanerMexikaner Adolfo Frías Beltrán 01.01.1923 1923
6
2 MexikanerMexikaner Alfonso Roja de la Vega 30.05.1928 1928
2
3 SpanierSpanier Juan Luque de Serrallonga 13.07.1930 1930
3
4 MexikanerMexikaner Rafael Garza Gutiérrez 04.03.1934 1934
1937–1938
1949
4
8
4
5 EngländerEngländer Alfred C. Crowle 27.03.1935 1935
5
6 UngarUngar Jorge Orth 13.07.1947 1947
2
7 MexikanerMexikaner Abdel Ramírez Herrera 02.08.1948 1948
1
8 MexikanerMexikaner Octavio Vial 26.05.1950 1950
5
9 SpanierSpanier Antonio López Herranz1 23.03.1952 1952–1958
22
10 MexikanerMexikaner Horacio Casarín 19.07.1953 1953
1
11 MexikanerMexikaner Ignacio Trelles 20.10.1957 1957
1960–1962
1965–1969
1975–1976
1990–1991
2
27
56
13
8
12 MexikanerMexikaner Fernando Marcos 01.03.1959 1959
3
13 UngarUngar Árpád Fekete 24.03.1963 1963
3
14 MexikanerMexikaner Raúl Cárdenas 16.10.1968 1968–1970
1979–1981
31
28
15 MexikanerMexikaner Diego Mercado 27.11.1969 1969
5
16 MexikanerMexikaner Javier de la Torre 30.09.1970 1970–1973
38
17 MexikanerMexikaner Ignacio Jáuregui 31.03.1974 1974
3
18 MexikanerMexikaner José Antonio Roca 01.02.1977 1977–1978
20
19 MexikanerMexikaner José Moncebáez 06.01.1979 1979
3
20 MexikanerMexikaner Gustavo Peña 10.06.1979 1979
1
21 JugoslaweJugoslawe MexikoMexiko Bora Milutinović 15.03.1983 1983–1986
1995–1997
57
47
22 MexikanerMexikaner Mario Velarde 17.01.1987 1987–1989
15
23 MexikanerMexikaner Alberto Guerra 14.02.1989 1989
3
24 MexikanerMexikaner Manuel Lapuente 12.12.1990 1990–1991
1997–2000
11
56
25 ArgentinierArgentinier César Luis Menotti 20.11.1991 1991–1992
19
26 MexikanerMexikaner Cayetano Rodríguez 07.10.1992 1992
1
27 MexikanerMexikaner Miguel Mejía Barón 20.01.1993 1993–1995
54
28 BrasilianerBrasilianer Ricardo Ferretti 29.06.1993 1993
1
29 MexikanerMexikaner Gustavo Vargas 16.02.1999 1999
2
30 MexikanerMexikaner Mario Carrillo 14.04.1999 1999
1
31 MexikanerMexikaner Hugo Sánchez 04.06.2000 2000
2007–2008
3
25
32 MexikanerMexikaner Enrique Meza 20.09.2000 2000–2001
2010
19
1
33 MexikanerMexikaner Javier Aguirre 01.07.2001 2001–2002
2009–2010
27
32
34 ArgentinierArgentinier Ricardo La Volpe 04.02.2003 2003–2006
71
35 MexikanerMexikaner José de Jesús Ramírez Ruvalcaba 16.04.2008 2008
5
36 SchwedeSchwede Sven-Göran Eriksson 20.08.2008 2008–2009
13
37 MexikanerMexikaner Efraín Flores 04.09.2010 2010
3
38 MexikanerMexikaner José Manuel de la Torre 09.02.2011 2010–2013
49
39 MexikanerMexikaner Luis Fernando Tena (als Interimscoach) 10.09.2013 2013
1
40 MexikanerMexikaner Víctor Manuel Vucetich 11.10.2013 2013
2
41 MexikanerMexikaner Miguel Herrera 13.11.2013 2013
2

Erläuterungen[Bearbeiten]

1: Während der Amtszeit von López Herranz waren die unter den Nummern 10 und 11 genannten Horacio Casarín (einmal) und Ignacio Trelles (zweimal) kurzfristig ersatzweise im Einsatz.

Länderspielbilanzen[Bearbeiten]

Siehe: Liste der Länderspiele der mexikanischen Fußballnationalmannschaft#Länderspielbilanzen

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften[Bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass
1. 02.07.1950 Porto Alegre (BrasilienBrasilien) Mexiko 1934Mexiko Mexiko 1:2 SchweizSchweiz Schweiz WM-Vorrunde
2. 19.06.1966 Lausanne SchweizSchweiz Schweiz 1:1 Mexiko 1934Mexiko Mexiko
3. 05.01.1967 Mexiko-Stadt Mexiko 1934Mexiko Mexiko 3:0 SchweizSchweiz Schweiz
4. 08.01.1967 Guadalajara Mexiko 1934Mexiko Mexiko 0:2 SchweizSchweiz Schweiz
5. 22.12.1968 Mexiko-Stadt MexikoMexiko Mexiko 0:0 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD
6. 16.08.1971 Guadalajara MexikoMexiko Mexiko 0:1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
7. 08.09.1971 Hannover Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 5:0 MexikoMexiko Mexiko
8. 18.09.1971 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 1:1 MexikoMexiko Mexiko
9. 14.06.1977 Mexiko-Stadt MexikoMexiko Mexiko 2:2 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD
10. 06.06.1978 Córdoba (ArgentinienArgentinien) Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 6:0 MexikoMexiko Mexiko WM-Vorrunde
11. 11.08.1984 Ost-Berlin Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 1:1 MexikoMexiko Mexiko
12. 06.02.1985 Santiago de Querétaro MexikoMexiko Mexiko 1:2 SchweizSchweiz Schweiz
13. 15.06.1985 Mexiko-Stadt MexikoMexiko Mexiko 2:0 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD Azteca 2000 Cup
14. 15.02.1986 San José (Vereinigte StaatenVereinigte Staaten) MexikoMexiko Mexiko 1:2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
15. 21.06.1986 Monterrey MexikoMexiko Mexiko 0:0 n. V., 1:4 i. E. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD WM-Viertelfinale
16. 14.10.1992 Dresden DeutschlandDeutschland Deutschland 1:1 MexikoMexiko Mexiko
17. 22.12.1993 Mexiko-Stadt MexikoMexiko Mexiko 0:0 DeutschlandDeutschland Deutschland
18. 26.01.1994 Oakland (Vereinigte StaatenVereinigte Staaten) MexikoMexiko Mexiko 1:5 SchweizSchweiz Schweiz
19. 29.06.1998 Montpellier (FrankreichFrankreich) DeutschlandDeutschland Deutschland 2:1 MexikoMexiko Mexiko WM-Achtelfinale
20. 29.06.2005 Leipzig DeutschlandDeutschland Deutschland 4:3 n.V. MexikoMexiko Mexiko Confed-Cup Spiel um Platz 3

Bisher gab es keine Spiele gegen Österreich und Liechtenstein.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mexico national football team – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Juli 2014. Abgerufen am 17. Juli 2014
  2. a b c d FIFA-Zählung
  3. Mexico – International Results Details 1920–1939 bei RSSSF
  4. Mexico – International Results Details 1940–1959 bei RSSSF
  5. Márquez führt mexikanische «Spielerrevolte» an. sueddeutsche.de, 28. September 2010, abgerufen am 30. September 2010 (deutsch).
  6. rsssf.com: Games of the XXIV. Olympiad Football Qualifying Tournament
  7. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)
  8. weltfussball.de: Mexiko – Kader Copa America 2011 in Argentinien
  9. In 2 Spielen wurde Campos als Angreifer eingesetzt, in 7 Spielen kam er sowohl als Torwart als auch als Angreifer zum Einsatz.
  10. Inkl. Tore beim CONCACAF Nations Cup
  11. Enrico Barz: Trainerentlassung in Mexiko. In: fussball-wm-total.de. FUSSBALL-WM-total, 8. September 2013, abgerufen am 8. September 2013.
  12. fifa.com: „Nationalcoach Vucetich entlassen“