Martina Hrašnová

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Martina Hrašnová (* 21. März 1983 in Bratislava als Martina Danišová (bis 2007)) ist eine slowakische Hammerwerferin, die bei den Weltmeisterschaften 2009 den dritten Platz belegte.

Martina Danišová gewann bei den Junioreneuropameisterschaften 2001 Silber hinter der Kroatin Ivana Brkljačić, ein Jahr später siegte die Kroatin bei den Juniorenweltmeisterschaften erneut vor der Slowakin. 2003 gewann Danišová bei den Slowakische Hallenmeisterschaften im Kugelstoßen. In der Freiluftsaison 2003 wurde sie beim Doping erwischt und erhielt eine Sperre für zwei Jahre.[1] 2006 übertraf sie mit dem Hammer erstmals die 70-Meter-Marke, konnte sich aber weder bei den Europameisterschaften 2006 noch bei den Weltmeisterschaften 2007 für das Finale qualifizieren.

Nach ihrer Heirat verbesserte Martina Hrašnová im Juli 2008 ihre persönliche Bestleistung und den slowakischen Landesrekord in Reims auf 76,82 Meter. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking erreichte sie erstmals seit ihrer Juniorenzeit ein großes Finale und belegte mit 71,00 Meter den achten Platz. Beim Leichtathletik-Weltfinale 2008 in Stuttgart warf sie den Hammer auf 71,40 Meter und belegte hinter Yipsi Moreno den zweiten Platz.

Im Mai 2009 verbesserte Hrašnová ihre Bestleistung auf 76,90 Meter. Bei den Weltmeisterschaften im selben Jahr gelang ihr im fünften Versuch ein Wurf von 74,79 Meter, für den sie die Bronzemedaille hinter Anita Włodarczyk und Betty Heidler erhielt. Sie war damit die erste Slowakin, die nach der Unabhängigkeit eine Weltmeisterschaftsmedaille gewann. 2012 gewann sie in Helsinki bei den Europameisterschaften die Silbermedaille hinter Anita Włodarczyk. Bei den Olympischen Spielen, die kurz darauf in London stattfanden, erreichte sie nicht das Finale.

Martina Hrašnová hat bei einer Körpergröße von 1,75 Meter ein Wettkampfgewicht von 76 Kilogramm.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Athletenporträt von Martina Hrašnová bei der IAAF (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]