Mathias Lauda

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Mathias Lauda
Mathias Lauda bei der DTM-Präsentation, Düsseldorf 2007
DTM
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Erstes Rennen Hockenheimring I 2006
Letztes Rennen Hockenheimring II 2009
Teams (Hersteller)
2006, 2008 Persson · 2007, 2009 Mücke (alle Mercedes-Benz)
Statistik
Rennen Siege Poles SR
41 0 0 0
Podien 0
Gesamtsiege 0
Punkte 6
(Stand: Saison-Ende 2009)

Mathias Lauda (* 30. Jänner 1981 in Salzburg) ist ein österreichischer Rennfahrer. Zwischen 2006 und 2009 fuhr er in der DTM für Mercedes-Benz. Er ist der Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge im Motorsport[Bearbeiten]

Lauda startete als Späteinsteiger seine Motorsport-Karriere 2002 im Gegensatz zu vielen anderen Rennfahrern nicht im Kartsport, sondern in der Formel Nissan 2000. Er fuhr auch zwei Rennen in der Formel Volkswagen und ein Rennen in der spanischen Formel-3-Meisterschaft. 2003 wechselte der Österreicher in die World Series Light, einer Unterkategorie der Superfund World Series, und wurde Achter im Gesamtklassement. 2004 nahm Lauda an einigen Rennen der Euro 3000 teil.

Formel 3000 und GP2-Serie[Bearbeiten]

Hauptsächlich konzentriert sich der Österreicher in der Saison 2004 auf sein Engagement in der Formel 3000, die im Rahmenprogramm der Formel 1 ausgetragen wurde. Als Teamkollege von José María López startete er für den von Coloni Motorsport betreuten Rennstall CMS Performance. Lauda, der nicht mit seinem Teamkollegen mithalten konnte, belegte am Saisonende den 13. Gesamtrang. 2005 ging Lauda für Coloni Motorsport in der GP2-Serie, der Nachfolgeserie der Formel 3000, an den Start. Es gelang ihm nur einmal Punkte einzufahren und er konnte erneut nicht mit seinem Teamkollegen Gianmaria Bruni, einem ehemaligen Formel-1-Fahrer, mithalten. Auch nachdem Bruni das Team drei Rennwochenenden vor Schluss verlassen hatte, konnte der Österreicher nicht auf sich aufmerksam machen und belegte am Saisonende den 21. Rang in der Fahrerwertung

DTM[Bearbeiten]

Mathias Lauda in Brands Hatch 2006

Nachdem er im Winter in der A1GP-Saison 2005/2006 gefahren war, kehrte Lauda dem Formelsport den Rücken und wechselte 2006 in die DTM. Er ging für Mercedes-Benz mit dem Team Persson Motorsport an den Start. Ihm gelang es nicht Punkte einzufahren und er belegte am Saisonende den 18. Gesamtrang. In der Saison 2007 ging er mit einer AMG-Mercedes C-Klasse aus der Vorsaison für das Team Mücke Motorsport an den Start. Lauda holte in der Saison erstmals Punkte und belegte am Saisonende den 15. Platz in der Gesamtwertung. 2008 kehrte Lauda zu Persson zurück und erhielt erneut einen Jahreswagen von Mercedes-Benz. Am Saisonende belegte er erneut den 15. Gesamtrang. 2009 wechselte Lauda wieder zurück zu Mücke und ging dort erneut in einem Jahreswagen von Mercedes-Benz an den Start. Als Teamkollege von Maro Engel belegte er am Saisonende den 15. Gesamtrang. Sein Vertrag für 2010 wurde nicht verlängert und so wurde Lauda bei Mücke durch den ehemaligen Formel-1-Fahrer David Coulthard ersetzt.

Nach dem Lauda 2010 ohne festes Renncockpit dastand, fährt er 2011 für das Team Konrad Motorsport im Porsche Mobil 1 Supercup.

Persönliches[Bearbeiten]

Lauda lebt seit 1996 in Barcelona.

Bei der TV total Stock Car Crash Challenge gewann er 2005 das Rodeorennen.

Karrierestationen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mathias Lauda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien