José María López

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José María López 2013

José María López (* 26. April 1983 in Río Tercero) ist ein argentinischer Rennfahrer. 2008 und 2009 wurde er jeweils argentinischer Tourenwagenmeister.

Karriere[Bearbeiten]

2001 begann López seine Formelsport-Karriere im Formel Renault 2.0 Eurocup. In seiner ersten Saison erreichte er den 17. Platz in der Gesamtwertung. Ein Jahr später fuhr der Argentinier erneut in dieser Formel und wurde am Ende Vierter. Außerdem startete López in der italienischen Formel Renault, in der er in seiner Premieren- Saison auf Anhieb Meister wurde. 2003 wechselte López in den Formel Renault V6 Eurocup und wurde dort für DAMS startend Meister. Auch 2004 fuhr López einige Rennen in dieser Serie. 2003 nahm er außerdem an Testfahrten für das Renault-Formel-1-Team teil, wobei er jedoch nicht überzeugen konnte.[1]

Sein Hauptaugenmerk 2004 war allerdings die internationale Formel-3000-Meisterschaft. López wurde von CMS Performance, das von Coloni Motorsport betreut wurde, verpflichtet. Sein Teamkollege war Mathias Lauda, Sohn des dreifachen Formel-1- Weltmeisters Niki Lauda. López konnte kein Rennen gewinnen und wurde Sechster im Gesamtklassement. Außerdem fuhr der Argentinier ein Rennen in der FIA-GT-Meisterschaft.

2005 wechselte López in die GP2-Serie, die Nachfolgeserie der Formel 3000. Als Teamkollege des malaiischen Rennfahrers Fairuz Fauzy ging er wie 2003 für DAMS an den Start. López konnte das Sprintrennen auf dem Circuit de Catalunya gewinnen und wurde Neunter der Gesamtwertung. 2006 blieb López in der GP2-Serie. Zusammen mit seinem Teamkollegen Fairuz Fauzy wechselte er von DAMS zu Super Nova Racing. López konnte sich über drei Podestplätze freuen, doch er gewann kein Rennen. In der Gesamtwertung belegte er schließlich den zehnten Platz.

2007 kehrte López der GP2-Serie den Rücken und wechselte in die argentinische TC 2000, einer Tourenwagen-Rennserie. Außerdem startete er bei einem Rennen der American Le Mans Series. Ein Jahr später gewann López den Meistertitel der TC 2000, den er 2009 verteidigen konnte.

2010 stand er bereits als Stammpilot beim neu zugelassenen Team US F1 in der Formel 1 unter Vertrag.[2] Nach wochenlangen Spekulationen über ein Scheitern des US-amerikanischen Motorsportprojekts löste López seinen Vertrag schließlich wieder auf.[3]

Karrierestationen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Barcelona-Training: Klien bei Testfahrten schneller als Teamkollege Webber“ (News.at am 3. Dezember 2003)
  2. „US F1 bestätigt ersten Piloten: López kommt“ (Motorsport-Total.com am 26. Januar 2010)
  3. „López löst Vertrag mit US F1 auf“ (Motorsport-Total.com am 2. März 2010)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: José María López – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien