Matthias Habich
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Matthias Habich (* 12. Januar 1940 in Danzig) ist ein deutscher Schauspieler.
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[Bearbeiten] Leben
Habich wuchs in Hamburg auf und besuchte nach dem Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Harburg in Hamburg-Eimsbüttel die Staatliche Hochschule für Musik und Drama. Er studierte 1966 ein Semester lang am Conservatoire de Paris und nahm Schauspielunterricht bei Lee Strasberg in den USA. Danach spielte er an Theatern in Chur, Baden-Baden, Basel, Wuppertal, Zürich und München. Sein erster großer Erfolg war 1973 die Hauptrolle im Fernseh-Sechsteiler Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck. Mittlerweile hat Habich in mehr als 70 Filmen mitgewirkt. Er lebt in Paris und Zürich.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1997: Goldener Löwe in der Kategorie Bester Fernsehfilm-Schauspieler für die Tatort-Folge Der kalte Tod, SWF
- 1998: Adolf-Grimme-Preis für Das Urteil
- 2001: Deutscher Fernsehpreis für Jahrestage, ARD
- 2002: Deutscher Filmpreis in der Kategorie Bester Nebendarsteller für Nirgendwo in Afrika
- 2010: Adolf-Grimme-Preis für Ein halbes Leben
[Bearbeiten] Filmografie
- 1972: Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck. TV-Mehrteiler. Regie: Fritz Umgelter
- 1974: Im Vorhof der Wahrheit. Regie: Fritz Umgelter
- 1974: Die unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski. Regie: Fritz Umgelter
- 1975: Des Christoffel von Grimmelshausen abenteuerlicher Simplicissimus. Regie: Fritz Umgelter
- 1976: Der Fangschuß. Regie: Volker Schlöndorff
- 1977: Der Mädchenkrieg. Regie: Bernhard Sinkel
- 1978: Ursula. Regie: Egon Günther
- 1982: Jack Holborn. TV-Mehrteiler. Regie: Sigi Rothemund
- 1983: Glut. Regie: Thomas Koerfer
- 1984: Die Glorreichen. Regie: Henri Verneuil
- 1988: Crash. Regie: Tom Toelle
- 1988: Der Passagier – Welcome to Germany. Regie: Thomas Brasch
- 1990: Der Reisekamerad. Regie: Ludvik Ráza
- 1991: La Demoiselle sauvage. Regie: Léa Pool
- 1992: Das letzte U-Boot. Regie: Frank Beyer
- 1995: Noir comme le souvenir. Regie: Jean-Pierre Mocky
- 1995: Deutschlandlied. Regie: Tom Toelle
- 1996: Jenseits der Stille. Regie: Caroline Link
- 1996: Tatort – Der kalte Tod. Regie: Nina Grosse
- 1997: Die Rättin. Fernsehfilm. Regie: Martin Buchhorn
- 1997: Das Urteil. Fernsehfilm. Regie: Oliver Hirschbiegel
- 1998: Zucker für die Bestie. Fernsehfilm. Regie: Markus Fischer
- 1999: Klemperer – Ein Leben in Deutschland. Regie: Andreas Kleinert und Kai Wessel
- 1999: Picknick im Schnee. Regie: Tomy Wigand
- 2000: Jahrestage. Regie: Margarethe von Trotta
- 2001: Duell – Enemy at the Gates. Regie: Jean-Jacques Annaud
- 2001: Nirgendwo in Afrika. Regie: Caroline Link
- 2003: Trenck – Zwei Herzen gegen die Krone. Regie: Gernot Roll
- 2004: Der Untergang. Regie: Oliver Hirschbiegel
- 2004: Nero – Die dunkle Seite der Macht. Regie: Paul Marcus
- 2005: Kein Himmel über Afrika. Regie: Roland Suso Richter
- 2005: Unkenrufe – Zeit der Versöhnung. Regie: Robert Gliński
- 2006: Silberhochzeit. Fernsehfilm. Regie: Matti Geschonneck
- 2007: Afrika, mon amour. Fernsehfilm. Regie: Carlo Rola
- 2008: Ein halbes Leben. Fernsehfilm. Regie: Nikolaus Leytner
- 2008: Der Vorleser (The Reader, MGM). Regie: Stephen Daldry
- 2008: Tatort – Neuland. Regie: Manuel Flurin Hendry
- 2009: Der Großvater. Regie: Nikias Chryssos
- 2009: Waffenstillstand. Regie: Lancelot von Naso
- 2010: Die Schwester. Regie: Margarethe von Trotta
- 2010: Letzter Moment. Regie: Sathyan Ramesh
- 2010: Morgen musst Du sterben. Regie: Niki Stein
- 2010: Bloch – Der Heiland. Fernsehfilm. Regie: Franziska Meletzky
- 2010: Eine halbe Ewigkeit. Fernsehfilm. Regie: Matthias Tiefenbacher
- 2010: Das Kindermädchen. Fernsehfilm. Regie: Carlo Rola
- 2011: Abschied von Hannah. Fernsehfilm. Regie: Jörg Grünler
- 2011: Where I Belong. Kinofilm GB/A. Regie: Fritz Urschitz
- 2011: Schläge im Namen des Herren. Fernsehfilm. Regie: Dror Zahavi
[Bearbeiten] Hörbücher (Auswahl)
- 2002: Nevada-Gas. Audio Verlag, Berlin.
- 2003: Spanisches Blut. Audio Verlag, Berlin.
- 2004: Shaft und die sieben Rabbiner. Audio Verlag, Berlin
- 2009: 20.000 Meilen unter dem Meer. Audio Verlag, Berlin.
- 2009: hesse projekt, Gedicht: Die Welt, unser Traum
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Matthias Habich im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Matthias Habich in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Matthias Habich bei filmportal.de
- Matthias Habich: Biografie und Vita
- Matthias Habich zum Siebzigsten: Der Prophet des inneren Aufruhrs - Artikel aus der FAZ vom 12. Oktober 2010
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Habich, Matthias |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 12. Januar 1940 |
| GEBURTSORT | Danzig |