Maximilian von Egmond

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Maximilian von Egmond, Graf von Buren, Leerdam und Lingen, Baron und Herr von Eindhoven, IJsselstein, Jaarsveld, Sint-Maartensdijk und Cranendonck (* um 1500; † 24. Dezember 1548 in Brüssel) war ein Mitglied des Hauses Egmond, sowie ein niederländischer General, Statthalter von Friesland, Groningen und Overijssel und 1540 Kapitän-General der Niederlande.

Leben[Bearbeiten]

Er war Sohn von Floris van Egmond. Von früher Jugend an war er der kaiserlichen Fahne, der Fahne seines Landesherrn und der Beschützer seines immer burgundisch und österreichisch gesinnten Hauses gefolgt und hatte er an allen Unternehmungen Karls V. teilgenommen. Sein rechtzeitiges Eintreffen mit einer Hilfsarmee aus den Niederlanden auf dem Kriegsschauplatze 1546 entschied den Schmalkaldischen Krieg zugunsten des Kaisers. Er hatte den Namen eines der besten Feldherren seiner Zeit und starb an einer Krankheit noch im blühendsten Mannesalter.

Als er von seinem Leibarzt, dem berühmten Vesalius, die Annäherung seines Todes erfuhr, ließ er sich in voller Rüstung auf seinen Stuhl setzen, um, von seinen Offizieren umgeben, die Seele auszuhauchen.

1531 wurde er in den Orden vom Goldenen Vlies gewählt.

Familie[Bearbeiten]

Maximilian von Egmond heiratete 1519 Françoise de Lannoy. Seine einzige Tochter, die 1533 geborene Anna, heiratete Wilhelm von Oranien und war die Mutter des unglücklichen Philipp Wilhelm, des nach Spanien geführten Grafen von Büren und nachherigen Prinzen von Oranien.

Literatur[Bearbeiten]