Miroslav Raduljica

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Basketballspieler
Miroslav Raduljica
Raduljica mit Serbien bei der EM 2009
Spielerinformationen
Geburtstag 5. Januar 1988
Geburtsort Belgrad, SFR Jugoslawien
Größe 213 cm
Position Center
NBA Draft undrafted (2010)
Vereinsinformationen
Verein Milwaukee Bucks
Liga NBA
Trikotnummer 9
Vereine als Aktiver
2005–2010 SerbienSerbien FMP Železnik Belgrad
2006–2007 SerbienSerbienKK Borac Čačak
2010–2013 TurkeiTürkei Anadolu Efes SK
000002011 DeutschlandDeutschlandALBA Berlin
2011–2012 SerbienSerbienKK Partizan Belgrad
2012–2013 UkraineUkraineBK Asowmasch Mariupol
Seit 0 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Milwaukee Bucks
Nationalmannschaft
Seit 0 2009 Serbien
Medaillenspiegel
Basketball (Männer)
SerbienSerbien Serbien
Europameisterschaft
Silber PolenPolen 2009 Polen
Weltmeisterschaften
Silber SpanienSpanien 2014 Spanien

Miroslav Raduljica (serbisch-kyrillisch Мирослав Радуљица; * 5. Januar 1988 in Belgrad, SR Serbien) ist ein serbischer Basketballspieler. Raduljica begann seine Karriere bei FMP Železnik in seiner Heimatstadt, bevor er 2010 vom türkischen Verein Efes Istanbul verpflichtet wurde, der ihn in der Folge jedoch an andere Vereine verlieh, darunter auch den deutschen Erstligisten ALBA Berlin, mit dem er in der Basketball-Bundesliga 2010/11 deutscher Vizemeister wurde. Zudem gewann er mit Železniks Lokalrivalen KK Partizan 2012 das serbische Double aus Meisterschaft und Pokal und mit Asowmasch Mariupol 2013 die ukrainische Vizemeisterschaft. 2013 bekam er von den Milwaukee Bucks einen Vertrag in der am höchsten dotierten Profiliga NBA.

Karriere[Bearbeiten]

Raduljica wurde in den Jugendmannschaften von FMP Železnik in seiner Heimatstadt ausgebildet und debütierte 2006, als frisch gekürter U18-Europameister mit der serbischen Jugendauswahl, in der ersten Mannschaft von Železnik. In der Saison 2006/07 war er an den KK Borac aus Čačak verliehen, bevor er als U19-Weltmeister mit Serbien 2007 zu Železnik zurückkehrte. Während er mit FMP keine besonderen Erfolge feierte, war er mit den serbischen Juniorenauswahlmannschaften weiter erfolgreich und gewann 2008 die U20-Europameisterschaft sowie die Goldmedaille bei der Sommer-Universiade 2009 in seiner Heimatstadt Belgrad. Zudem konnte er mit der Herren-Nationalmannschaft bei der EM-Endrunde 2009 die Silbermedaille gewinnen. Nach dem Finaleinzug im serbischen Pokalwettbewerb mit FMP Železnik wurde er 2010 vom türkischen Spitzenklub Efes Pilsen SK aus Istanbul verpflichtet, der ihn in der Saison 2010/11 nach anfänglichen Verletzungsproblemen unter dem kroatischen Trainer Velimir Perasović jedoch nur in wenigen Spielen einsetzte, sondern im März 2011 an deutschen Erstligisten ALBA Berlin verlieh.[1] Mit dem Berliner Verein erreichte Raduljica in der Basketball-Bundesliga 2010/11 noch die Finalserie um die Meisterschaft, die jedoch knapp in fünf Spielen gegen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg verloren ging.[2] Auch in den folgenden beiden Spielzeiten wurde Raduljica von dem nun als Anadolu Efes firmierenden türkischen Verein an andere Vereine in Europa verliehen. In der Saison 2011/12 spielte er ausgerechnet für Železniks Lokalrivalen KK Partizan Belgrad, während sein ehemaliger Belgrader Verein mit KK Roter Stern fusioniert war. Mit Serienmeister Partizan verteidigte Raduljica das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal, konnte aber den Titel in der ABA-Liga nicht verteidigen. In der Saison 2012/13 spielte Raduljica in der Basketball Superliga Ukraine für den Vizemeister BK Asowmasch aus Mariupol, der erneut in die Finalserie um die Meisterschaft einzog und diesmal BK Budiwelnyk Kiew unterlag.

Nachdem Raduljica zuvor kein gesteigertes Interesse an der am höchsten dotierten Profiliga NBA in den Vereinigten Staaten gezeigt hatte[3] und im „Entry Draft“ der Liga auch nicht berücksichtigt worden war, wurde er im Sommer 2013 doch noch von einem Klub der NBA verpflichtet. Bei den Milwaukee Bucks bekam er einen Zweijahresvertrag mit Option.[4]

Mit der serbischen Nationalmannschaft gewann er bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2014 in Spanien die Silbermedaille.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Miroslav Raduljica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Raduljica von Efes Pilsen ausgeliehen / Längere Pause für Femerling. ALBA Berlin, 1. März 2011, abgerufen am 24. November 2013 (Medien-Info).
  2. Beko BBL – Spieler-Statistik – Miroslav Raduljica. Basketball-Bundesliga, abgerufen am 24. November 2013 (Spielerstatistiken in der Saison 2010/11).
  3. Christian Schwager: Das geliehene Gefühl. Berliner Zeitung, 7. April 2011, abgerufen am 24. November 2013 (Artikel im Online-Archiv).
  4. Andrew Gruman: Miroslav Raduljica ready to start delayed NBA career. Fox News, 26. Juli 2013, abgerufen am 24. November 2013 (englisch).