Serbische Basketballnationalmannschaft

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Serbien
Србија - Srbija
SerbienSerbien
Spitzname(n) "Beli Orlovi" (Weisse Adler)
Verband Košarkaški Savez Srbije
FIBA-Mitglied seit 1936
FIBA-Weltranglistenplatz 11. Platz
Technischer Sponsor Peak
Trainer Aleksandar Đorđević
Rekordspieler Nenad Krstić
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 1x (Erste: 2010)
Beste Ergebnisse 4. Platz
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen -
Beste Ergebnisse -
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 3x (Erste: 2007)
Beste Ergebnisse 2. Platz (2009)
(Stand: 28. Oktober 2013)

Die serbische Basketballnationalmannschaft repräsentiert die Republik Serbien bei internationalen Turnieren oder bei Freundschaftsspielen. Die serbische Basketballnationalmannschaft ist der Nachfolger der serbisch-montenegrinischen und der jugoslawischen Nationalmannschaft.

In den Statistiken der FIBA werden die Spiele der Nationalmannschaft der Jugoslawischen Nationalmannschaft der serbischen Auswahl zugerechnet, da innerhalb der Organisation der Serbische Basketballallverbandes die Nachfolge des jugoslawischen Verbandes angetreten hat.

Geschichte[Bearbeiten]

Als Jugoslawien/Serbien-Montenegro[Bearbeiten]

Als Rechtsnachfolger Jugoslawiens beginnt die Geschichte der serbischen Nationalmannschaft 1936. Die Entwicklung zu einer der erfolgreichsten Basketballnationen begann 1961, als mit dem zweiten Platz bei der EM der erste internationale Erfolg erreicht wurde. Mit fünf Titeln gewann Jugoslawien mehr Weltmeisterschaften als USA oder UdSSR. Weitere Erfolge waren ebenfalls fünf Europameistertitel. Zwischen 2003 und 2006 spielten die noch übrig gebliebenen Länder ex-Jugoslawiens unter der Bezeichnung Serbien-Montenegro.

Als Serbien[Bearbeiten]

Nach der Staatsteilung 2006 war Serbien bei der EM 2007 zum ersten Mal dabei. Mit einem 13. Platz als Abschluss blieb das Team bei diesem Turnier ohne Erfolg. Für die Olympischen Spiele 2008 konnte man sich nicht qualifizieren. Bei der EM 2009 wurde mit der Silbermedaille der erste Erfolg als Serbien bei einem FIBA-Turnier errungen. Auch die WM 2010 verlief relativ erfolgreich. Serbien kam ins Halbfinale, verlor jedoch zunächst gegen die gastgebende Türkei und anschließend auch das Spiel um den dritten Platz gegen Litauen. Bei der nächsten EM 2011 in Litauen kam Serbien ins Viertelfinale und scheiterte hier an Russland. Für die Olympischen Spiele 2012 konnte sich Serbien nicht qualifizieren.

Ergebnisse bei den offiziellen Turnieren[Bearbeiten]

Basketball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

2010 in Türkei 4. Platz

Olympische Spiele[Bearbeiten]

2008 in Peking nicht qualifiziert
2012 in London nicht qualifiziert

Basketball-Europameisterschaft[Bearbeiten]

2007 in Spanien 13. Platz
2009 in Polen Silbermedaille
2011 in Litauen 8. Platz

Kader bei der EM 2011 [1][Bearbeiten]

# Pos Name Geburtsjahr Verein
4 Guard Miloš Teodosić 1987 RusslandRussland ZSKA Moskau
5 Guard Milenko Tepić 1987 GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen
6 Guard Aleksandar Rašić 1984 LitauenLitauen Lietuvos rytas Vilnius
7 Guard Ivan Paunić 1987 RusslandRussland BK Nischni Nowgorod
8 Forward Nemanja Bjelica 1988 SpanienSpanien Caja Laboral
9 Guard Stefan Marković 1988 SpanienSpanien Power Electronics Valencia
10 Forward Duško Savanović 1983 TurkeiTürkei Anadolu Efes SK
11 Forward Marko Kešelj 1988 GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus
12 Center Nenad Krstić 1983 RusslandRussland ZSKA Moskau
13 Center Kosta Perović 1985 SpanienSpanien FC Barcelona
14 Center Boban Marjanović 1988 RusslandRussland BK Nischni Nowgorod
15 Forward Milan Mačvan 1989 IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv

Quellen[Bearbeiten]

  1. eurobasket2011.com

Weblinks[Bearbeiten]