Oberweser
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Kassel | |
| Landkreis: | Kassel | |
| Höhe: | 121 m ü. NN | |
| Fläche: | 41,16 km² | |
| Einwohner: |
3292 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 80 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 34399 | |
| Vorwahlen: | 05572 und 05574 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KS, HOG, WOH | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 33 021 | |
| LOCODE: | DE OBW | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Brückenstraße 1 34399 Oberweser |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rüdiger Henne (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Oberweser im Landkreis Kassel | ||
Oberweser ist eine Gemeinde im Landkreis Kassel in Hessen, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Oberweser liegt im äußersten Norden von Nordhessen zwischen dem Solling (im Norden), dem Höhenzug Kiffing (im Osten), dem Bramwald (im Südosten) und dem Reinhardswald (im Westen). Es befindet sich am Oberlauf der Weser zu beiden Seiten des Flusses zwischen Hann. Münden und Bad Karlshafen.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Oberweser grenzt im Norden an die Gemeinde Wahlsburg (Landkreis Kassel in Hessen), im Osten an die Gemeinde Uslar (Landkreis Northeim in Niedersachsen), im Südosten an den Flecken Adelebsen (Landkreis Göttingen in Niedersachsen) sowie an die zu Uslar gehörende Exklave Fürstenhagen, im Süden an die Stadt Hann. Münden (Landkreis Göttingen) sowie im Westen an das gemeindefreie Gebiet „Gutsbezirk Reinhardswald“ (Landkreis Kassel).
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die Gemeinde Oberweser besteht aus den Ortsteilen Arenborn, Gewissenruh, Gieselwerder, Gottstreu, Heisebeck und Oedelsheim. Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist Gieselwerder.
Geschichte [Bearbeiten]
Gewissenruh und Gottstreu sind Waldensersiedlungen, die beide von Landgraf Karl von Hessen-Kassel im Jahre 1722 gegründet wurden. Oedelsheim wurde 1084 erstmals urkundlich erwähnt, die drei anderen Orte folgten bis zum 13. Jahrhundert. Es gilt jedoch als sicher, dass sie zwischen 400 und 800 n. Chr. entstanden sind.
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schlossen sich zum 1. Februar 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Arenborn, Gewissenruh, Gieselwerder, Gottstreu und Oedelsheim zur neuen Gesamtgemeinde zusammen. Am 1. August 1972 kam noch Heisebeck hinzu.
Politik [Bearbeiten]
Gemeindevertretung [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[2]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
|
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 59,6 | 14 | 57,6 | 13 | 54,7 | 12 |
| UWG | Unabhängige Wähler-Gemeinschaft | 22,1 | 5 | 20,9 | 5 | 17,0 | 4 |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 18,3 | 4 | 21,4 | 5 | 20,6 | 5 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | — | — | — | — | 7,7 | 2 |
| Gesamt | 100,0 | 23 | 100,0 | 23 | 100,0 | 23 | |
| Wahlbeteiligung in % | 53,3 | 53,8 | 75,0 | ||||
Bürgermeister [Bearbeiten]
Rüdiger Henne wurde am 25. Februar 2007 mit 84,4 % gewählt.
Partnerschaft [Bearbeiten]
Oberweser unterhält seit 1995 partnerschaftliche Beziehungen zu Adony im ungarischen Komitat Fejér.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Die Gemeinde Oberweser liegt an der B 80.
Tourismus [Bearbeiten]
Mit dem Gestiefelten Kater aus dem Ortsteil Oedelsheim und Schneewittchen und die sieben Zwerge aus dem Ortsteil Gieselwerder ist Oberweser Teil der Deutschen Märchenstraße. In Gieselwerder liegt das Freilichtmuseum Mühlenplatz, das Miniaturnachbauten historischer Gebäude zeigt. Weitere Museen sind das Schiffer- und das Webereimuseum. In der Gemeinde sind über 50 lokale Vereine tätig.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Wahlergebnisse auf hsl.de
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Oberweser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Website
- Links zum Thema Oberweser im Open Directory Project
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Gemeindefreie Gebiete
Gutsbezirk Reinhardswald
