Pawlodar
| Pawlodar Павлодар |
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| Staat: | |||
| Gebiet: | Pawlodar | ||
| Gegründet: | 1720 | ||
| Koordinaten: | 52° 18′ N, 76° 57′ O52.376.95123Koordinaten: 52° 18′ 0″ N, 76° 57′ 0″ O | ||
| Höhe: | 123 m | ||
| Fläche: | 637,8 km² | ||
| Einwohner: | 495.554 (2009) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 777 Einwohner je km² | ||
| Zeitzone: | EKST (UTC+6) | ||
| Telefonvorwahl: | (+7) 7182 | ||
| Postleitzahl: | 140000–140017 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | S | ||
| Gemeindeart: | Gebietshauptstadt | ||
| Gliederung: | 2 Stadtbezirke | ||
| Äkim (Bürgermeister) : | Orasgeldi Qajyrgeldinow | ||
| Webpräsenz: | |||
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Pawlodar (kasachisch und russisch Павлодар;) ist eine Großstadt im Norden Kasachstans.
Inhaltsverzeichnis |
Geografische Lage [Bearbeiten]
Pawlodar liegt am Fluss Irtysch (kasachisch Ертіс/Ertis) in der Nähe des Irtysch-Qaraghandy-Kanals und ist Hauptstadt des Gebiets Pawlodar.
In der Stadt befinden sich Öl-, Aluminium-, Elektrolyse-, Metall-, Maschinen- und Traktoren - Werke.
Bevölkerung [Bearbeiten]
Die Stadt hat inklusive der umliegenden Gemeinden, die zum Stadtgebiet gehören, etwa 495.554[1] Einwohner (2009). Die Bevölkerung setzt sich aus zirka 80.000 Kasachen, 165.000 Russen, 20.000 Ukrainern, 15.000 Deutschen und Bürgern anderer Nationalitäten zusammen.
Geschichte [Bearbeiten]
Auf dem heutigen Stadtgebiet wurde im Jahr 1720 der Vorposten einer Kosakengarnison mit dem Namen Korjakowski (Коряковский) gegründet. Sie diente dem Schutz russischer Handels- und Expeditionsreisender vor den einheimischen Dschungaren. Am 4. April 1861 wurde sie auf Erlass des russischen Zaren Alexander II. in eine Festungsstadt umgewandelt und zu Ehren seines jüngsten, im Jahr zuvor geborenen Sohnes Pawel in Pawlodar umbenannt; dar steht im Russischen für Geschenk. 1869 wurde die Stadt Kreiszentrum der damaligen Semipalatinskaja Oblast.
Im November 1917 bildete sich der Arbeiter- und Soldatenrat der Roten Garden und am 1. Oktober 1918 wurde die Stadt sowjetisch. Am 15. Januar 1938 wurde die Pawlodar Oblysy (damals Pawlodarskaja Oblast) mit Pawlodar als Zentrum gegründet.
Wirtschaft und Verkehr [Bearbeiten]
Heute ist Pawlodar ein Industriezentrum mit Schwerpunkt in den Bereichen Bau- und Metallindustrie (Aluminium), Petrochemie, Maschinenbau und Energieerzeugung. In 12 Kilometern Entfernung liegt der Flughafen Pawlodar mit Verbindungen nach Moskau, Kiew sowie Almaty und Astana.
Zu den wichtigsten Unternehmen in der Region gehören:
- Pawlodarenergo
- Aluminium Kasachstan
- KazEnergoKabel
- Pavlodarsol
- Pawlodar-Refinery
- Bogatyr Komir
- Eurasian Natural Resources
- AES Ekibastuz
- Stanzia EGRES-2
- Ekibastuz GRES-1
- Zavod Verosplavov
- KSP Steel
Religionen [Bearbeiten]
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Mashkhur-Jusup-Moschee in Pawlodar
-
Orthodoxe Mariä-Verkündigungs-Kathedrale
rus. Blagoweschenski sobor
Nach dem Zerfall der UdSSR sind in Pawlodar einige Kirchen und Glaubensgemeinschaften entstanden oder neu aufgebaut worden. Die wichtigsten Religionen sind der Islam und das Christentum. Neben einer orthodoxen und einer katholischen Gemeinde gibt es zwei evangelisch-lutherische Gemeinden, eine Evangeliums-Christen-Baptisten-Gemeinde, eine Pfingstler-Gemeinde und eine charismatisch ausgerichtete Gemeinschaft.
Bildung und Kultur [Bearbeiten]
- 3 Hochschulen: Staatliche Universität Pawlodar, Staatliches Pädagogisches Institut Pawlodar, Eurasische Innovative Universität (InEU)
- 43 allgemeinbildende Schulen
- 4 Musikschulen
- 2 Theater
- 17 Bibliotheken
- Heimatkundemuseum, Museum für darstellende Kunst
Sport [Bearbeiten]
Der FK Ertis Pawlodar ist mit fünf gewonnenen Meisterschaften der erfolgreichste Fußballverein in Kasachstan und spielt seit der Unabhängigkeit des Landes in der höchsten Spielklasse. Seine Heimspiele trägt der Verein im Zentralstadion von Pawlodar aus.
Die Eishockeymannschaft HK Ertis Pawlodar nimmt an der Kasachischen Meisterschaft teil.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Danial Achmetow (* 1954), Premierminister von Kasachstan
- Juri Juda (* 1983), kasachischer Radrennfahrer
- Serik Konakbajew (* 1959), ehemaliger sowjetischer Boxer
- Dmitri Pantow (* 1969), kasachischer Biathlet
- Ljudmila Prokaschewa (* 1969), ehemalige kasachische Eisschnellläuferin
- Baqyt Särsekbajew (* 1981), kasachischer Boxer
- Ilja Tschernyschow (* 1985), kasachischer Radrennfahrer
- Inna Weit (* 1988), deutsche Leichtathletin
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Bydgoszcz (Polen)
Omsk (Russland)
Mönchengladbach (Deutschland)
Ankara (Türkei)
Bagdad (Irak)
Moskau (Russland)
Teheran (Iran)
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website des Äkimats von Pawlodar (kasachisch und russisch)
- Stadtportal (russisch)