Playing the Angel

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Depeche Mode – Playing the Angel
Veröffentlichung

17. Oktober 2005

Label

Mute Records

Genre(s)

Synthie Pop

Anzahl der Titel

12

Laufzeit

52:23

Besetzung
Produktion

Ben Hillier

Studio(s)

Sound Design (Santa Barbara), Stratosphere Sound Studios (New York), Whitfield Street Studios (London)

Chronik
Exciter
(2001)
Playing the Angel Sounds of the Universe
(2009)

[1]

[2] [3] [4] [5] [6] [7] Playing the Angel ist das elfte Studioalbum von Depeche Mode. Erstmals in der Geschichte der Band schafften es drei von Dave Gahan geschriebene Lieder auf das Album. Der Name stammt aus dem Song The Darkest Star. Dort heißt es in der ersten Strophe: „Oh you sad one / Playing the Angel / Isn’t so easy where you’re from“.

Dem Album folgte die weltweite Tournee Touring the Angel sowie im September 2006 der Konzert-Mitschnitt Touring the Angel: Live in Milan.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stil

Mit diesem Album hat sich die Band nicht neu erfunden, sondern ging alte Wege. Die musikalische Stilrichtung orientiert sich an verschiedenen früheren Alben, angefangen bei Black Celebration bis Violator. Das gesamte Album ist recht düster gehalten, die Texte pessimistisch. Im Gegensatz zum Vorgänger Exciter, der durch überwiegend weiche, digitale Sounds geprägt ist, wurde bei Playing the Angel verstärkt auf raue, analoge Klänge mit Verzerrungen und Übersteuerungen gesetzt.

Die Untertitel „pain and suffering in various tempos“ („Schmerz und Leid in verschiedenen Tempos“) auf der Rückseite des Covers und „pain and suffering in various countries“ („Schmerz und Leid in verschiedenen Ländern“) auf Fanartikeln zur Tour bilden einerseits das Motto des Albums, spielen aber andererseits auch selbstironisch auf das Image der Band an.

[Bearbeiten] Titelliste

  1. "A Pain That I'm Used To" – 4:11
  2. "John the Revelator" – 3:42
  3. "Suffer Well" – 3:49
  4. "The Sinner in Me" – 4:56
  5. "Precious" – 4:10
  6. "Macro" – 4:03
  7. "I Want It All" – 6:09
  8. "Nothing's Impossible" – 4:21
  9. "Introspectre" – 1:42
  10. "Damaged People" – 3:29
  11. "Lilian" – 4:49
  12. "The Darkest Star" – 6:55

Die Songs "Suffer Well", "I Want It All" und "Nothing's Impossible" hat Dave Gahan zusammen mit Christian Eigner und Andrew Philpott geschrieben, alle anderen Songs stammen aus Martin Gores Feder. "Macro" und "Damaged People" singt Gore, die restlichen Songs Gahan, "Introspectre" ist ein Instrumentalstück.

[Bearbeiten] Singleauskopplungen

  1. "Precious" – 30. September 2005
  2. "A Pain That I'm Used To" – 9. Dezember 2005
  3. "Suffer Well" – 6. März 2006
  4. "John the Revelator / Lilian" – 5. Juni 2006

Die Videos zu "Precious" und "A Pain That I'm Used To" wurden von Uwe Flade gedreht.

Zur Single "A Pain That I'm Used To" steuerte Goldfrapp einen Remix bei.

"Suffer Well" ist die erste von Dave Gahan und damit seit "Just Can't Get Enough" (1981) die erste nicht von Martin Gore geschriebene Single der Band. Der Song war 2007 für einen Grammy nominiert.

"John the Revelator / Lilian" ist nach "Blasphemous Rumours / Somebody" die zweite Doppel-A-Seite der Band. Der Song "John the Revelator" ist inspiriert durch einen gleichnamigen amerikanischen Worksong. "Lilian" ist – abgesehen vom nur in den USA veröffentlichten "But Not Tonight" – die einzige Singleauskopplung, die von der Band bisher nicht live gespielt wurde.

[Bearbeiten] Dies und Das

  • Das Cover des Albums, entworfen von Anton Corbijn, zeigt die Figur „Mr. Feathers“.
  • Der Titel "Suffer Well" wurde für das Computerspiel Die Sims 2: Open for Business in der fiktiven Sprache Simlish aufgenommen und als kostenloser Download angeboten. Außerdem wurde ein Video in Spielegrafik erstellt.
  • Als Besonderheit für die Fans haben Depeche Mode alle Konzerte des zweiten Abschnitts von Touring the Angel (April bis Juli 2006) mitgeschnitten und jeweils als limitiertes CD-Package oder Download angeboten (Recording the Angel).[8]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d e musicline.de: Depeche Mode in den deutschen Single-Charts
  2. a b c d e austriancharts.at: Depeche Mode in den österreichischen Charts
  3. a b c d e f hitparade.ch: Depeche Mode in den Schweizer Charts
  4. a b c d e f chartstats.com: Depeche Mode in den britischen Charts
  5. a b billboard.com: Depeche Mode in den US-amerikanischen Billboard Hot 100 Single-Charts
  6. a b musicline.de: Depeche Mode in den deutschen Album-Charts
  7. a b billboard.com: Depeche Mode in den US-amerikanischen Billboard 200 Album-Charts
  8. http://www.depechemode.com/discography/live_here_now/index.html
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