Speak & Spell

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Speak & Spell
Studioalbum von Depeche Mode
Veröffentlichung 5. Oktober 1981
Label Mute Records
Sire Records (USA/Canada)
Genre Synthie Pop, New Wave, Dance Alternative, Musica Electronica
Anzahl der Titel 11 (LP)
Laufzeit 39:40 (LP)

Besetzung

Produktion Depeche Mode, Daniel Miller
Studio Blackwing Studios, London
Chronologie
Speak & Spell A Broken Frame
(1982)
Singleauskopplungen
20. Februar 1981 Dreaming of Me
13. Juni 1981 New Life
7. September 1981 Just Can't Get Enough
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Speak & Spell
  DE 49 ??.??.1981 (? Wo.)
  UK 10 14.11.1981 (34 Wo.) [1]
Singles
Dreaming of Me [2]
  UK 57 04.04.1981 (4 Wo.) [1]
New Life
  UK 11 13.06.1981 (15 Wo.) [1]
Just Can’t Get Enough
  UK 8 19.09.1981 (10 Wo.) [1]
Dreaming of Me (Wiederveröffentlichung)
  DE 45 20.02.2011 (1 Wo.) [3]
[1] [3]

Speak & Spell ist das erste Studio- und damit das Debütalbum der britischen Synthpop-Band Depeche Mode. Es erschien am 5. Oktober 1981 und konnte in Großbritannien bereits den 10. Platz der Charts erreichen.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. New Life – 3:43
  2. I Sometimes Wish I Was Dead – 2:14
  3. Puppets – 3:55
  4. Boys Say Go! – 3:03
  5. Nodisco – 4:11
  6. What’s Your Name? – 2:41
  7. Photographic – 4:44
  8. Tora! Tora! Tora! – 4:34
  9. Big Muff – 4:20
  10. Any Second Now (Voices) – 2:35
  11. Just Can’t Get Enough – 3:40

Bei der internationalen Version der LP 1981 war statt I Sometimes Wish I Was Dead der Titel Dreaming of Me enthalten. Die CD-Veröffentlichung von 1998 entspricht der englischen Ausgabe plus vier Bonustracks: Ice Machine, Shout, Any Second Now und Just Can’t Get Enough (Schizo Mix).

Alle Titel wurden von Vince Clarke geschrieben, bis auf Tora! Tora! Tora! und Big Muff, die Martin Gore komponierte. Gore singt den Song Any Second Now (Voices), alle anderen Lieder werden von Dave Gahan gesungen. Big Muff und Any Second Now sind reine Instrumentalstücke.

Single-Auskopplungen[Bearbeiten]

Dreaming of Me[Bearbeiten]

Daniel Miller, Gründer des Labels Mute Records, entdeckte Depeche Mode Ende 1980 und wollte mit der Band eine Single aufnehmen. Das Ergebnis Dreaming of Me erschien im Februar 1981 und erreichte Chartplatz 57 in Großbritannien. Die B-Seite der Single war Ice Machine.

Da Dreaming of Me nicht auf der ursprünglichen LP von Speak & Spell enthalten war, gilt sie als Non-Album-Single. Die später veröffentlichten internationalen Versionen des Albums enthielten den Song.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Single wurde via Facebook sowie eine eigens dafür erschaffene Website[4] eine Graswurzelaktion initiiert, um Dreaming of Me erneut in die Charts zu bringen. In Deutschland war die Aktion erfolgreich, Dreaming of Me stieg zum ersten Mal in die deutschen Charts ein und erreichte Platz 45.[5]

New Life[Bearbeiten]

Die zweite Singleveröffentlichung der Band brachte ihr den Durchbruch in Großbritannien. New Life – erschienen im Juni 1981 – stieg bis auf Platz 11 der britischen Charts, die Band hatte ihren ersten Fernsehauftritt beim britischen Top of the Pops.

Als B-Seite enthielt die Single den Song Shout!. Dessen „Rio Remix“ war der erste 12" Extended Mix der Band.

Just Can’t Get Enough[Bearbeiten]

Just Can’t Get Enough erschien im September 1981 und brachte der Band mit Platz 8 den ersten Top-10-Erfolg in Großbritannien. Der Song ist die letzte Single aus der Feder von Vince Clarke.

Auf den europäischen Veröffentlichungen von Just Can’t Get Enough bildete das Instrumentalstück Any Second Now die B-Seite, in den USA wurde stattdessen Tora! Tora! Tora! gewählt. „To ra!“ war der Funkbefehl der Japaner beim Angriff auf Pearl Harbor („to“ von „totsugeki“ (angreifen), „ra“ von „raigeki“ (Torpedos/Torpedobomber)). Amerikanische Funker, die das Signal abfingen, verstanden „to ra“ als „tora“ (Tiger), deshalb wurde der Funkspruch als „Tora! Tora! Tora!“ bekannt (siehe den gleichnamigen Kriegsfilm).

Wiederveröffentlichung[Bearbeiten]

  • Am 3. April 2006 wurde das Album als SACD und DVD neu veröffentlicht. Es enthält die regulären Songs des CD-Albums in Mehrkanalton sowie die Dokumentation Depeche Mode 1980-81: „Do we really have to give up our day jobs?“

Setlist der Speak & Spell Tour 1981[Bearbeiten]

  1. Any Second Now
  2. Photographic
  3. Nodisco
  4. New Life
  5. Puppets
  6. Ice Machine
  7. Big Muff
  8. I Sometimes Wish I Was Dead
  9. Tora! Tora! Tora!
  10. Just Can’t Get Enough
  11. Boys Say Go!
  12. What’s Your Name?
  13. Television Set
  14. Dreaming of Me
  15. The Price of Love

Die Songs Television Set und The Price of Love stammen aus der Zeit, als Depeche Mode noch Composition of Sound hießen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e chartstats.com: Depeche Mode in den britischen Charts
  2. "Dreaming of Me" war als Non-Album-Single nicht auf der UK-LP von Speak & Spell enthalten. Auf den internationalen LP-Varianten ersetzte "Dreaming of Me" den Song "I Sometimes Wish I Was Dead".
  3. a b Dreaming of Me in den deutschen Charts
  4. dreamingofme.eu
  5. Depeche Mode: Fan-Flashmob hat Erfolg. Media Control, 1. März 2011, abgerufen am 7. Juli 2013.