Prix du meilleur album

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der Kategorie Bestes Album werden auf dem Festival International de la Bande Dessinée d'Angoulême seit 1976 jährlich die besten Comics in Album-Format mit dem Prix du meilleur album ausgezeichnet.

Ursprünglich hieß der Preis Alfred (Alfred du meilleur album), benannt nach dem Haustier der Figuren aus Alain Saint-Ogans Comicserie Zig et Puce. 1989 benannte man ihn in Alph'Art (Alph'Art du meilleur album) um und schließlich 2004 in Preis für das beste Album.

Von 1976 bis 1978 und von 1986 bis 2001 vergab man in Angoulême auch einen Preis für das beste ausländische Album, wodurch nur französischsprachige Alben geehrt wurden. Seit 2002 haben neben französischen Alben auch in Frankreich oder Belgien erschienene Alben ausländischer Zeichner die Chance auf den Preis in derselben Kategorie. Mit je zwei Siegen sind der Comicautor Yann und der Comiczeichner Baru die in dieser Kategorie am häufigsten Ausgezeichneten.

Eine Jury wählt aus einigen Nominierungen den Gewinner. 2007 waren über fünfzig Titel in der Kategorie nominiert, während man sich in den Jahren zuvor auf vier bis sieben Nominierungen beschränkte.

Preisträger[Bearbeiten]

1970er Jahre[Bearbeiten]

Jahr Preisträger
1976 Julio Ribera und Christian Godard für L'Empire des soleils noirs
1977 Annie Goetzinger für Légende et réalité de Casque d’or
1978 Jacques Martin für Le Spectre de Carthage

1980er Jahre[Bearbeiten]

Jahr Preisträger
1981 Carlos Giménez für Paracuellos
1982 Cosey für Jonathan, Band 7: Kate
1983 José Antonio Muñoz und Sampayo für Alack Sinner, Band 2: Flic ou privé
1984 Attilio Micheluzzi für Marcel Labrume, Band 2: À la recherche des guerres perdues
1985 François Schuiten und Benoît Peeters für La Fièvre d'Urbicande aus der Reihe Die geheimnisvollen Städte
1986 Jerome Charyn und François Boucq für La Femme du magicien
1987 Jean-Pierre Autheman für Vic Valence, Band 1: Une nuit chez Tenessee
1988 Laurence Harlé und Michel Blanc-Dumont für Jonathan Cartland, Band 8: Die Überlebenden des Schattens
1989 Frank Le Gall und Yann für Theodor Pussel, Band 3: Das Schicksal der Maria Verita
Jean Teulé für Gens d’en France

1990er Jahre[Bearbeiten]

Jahr Preisträger Nominierungen
1990 Jano für Gazoline und der rote Planet
1991 Baru und Jean-Marc Thévenet für Der Champion
1992 Edmond Baudoin für Couma acò
1993 Edith und Yann für Basil et Victoria, Band 2: Jack
1994 Fred für L’Histoire du Corbac aux baskets
1995 André Juillard für Das blaue Tagebuch
1996 Baru für Autoroute du Soleil
1997 Nicolas Dumonteuil für Qui a tué l’idiot?
1998 Nicolas de Crécy und Sylvain Chomet für Léon la Came, Band 2: Laid, pauvre et malade Jacques Tardi und Didier Daeninckx für Den Letzten beißen die Hunde
Jean-Pierre Gibrat für Der Aufschub, Band 1
Tronchet für Houppeland, Band 1
David B. für Die heilige Krankheit, Band 2
Pascal Rabaté für Un ver dans le fruit
1999 Dupuy-Berberian (das sind Philippe Dupuy und Charles Berbérian) für Monsieur Jean, Band 4: Die Kunst, glücklich zu sein Étienne Davodeau für Le Réflexe de survie
Enki Bilal für Der Schlaf des Monsters
Pascal Rabaté für Ibicus, Band 1

2000er Jahre[Bearbeiten]

Jahr Preisträger Nominierungen
2000 Pascal Rabaté für Ibicus, Band 2 Cosey für Zeke raconte des histoires
Olivier Berlion und Éric Corbeyran für Lie-de-Vin
Emmanuel Lepage und Anne Sibran für La Terre sans mal
Joann Sfar für Professor Bell, Band 1: Der Mexikaner mit den zwei Köpfen
2001 René Pétillon für Jack Palmer, Band 12: l'Enquête corse David B. und Emmanuel Guibert für Le Capitaine écarlate
Jean-Philippe Stassen für Déogratias
Manu Larcenet für Les Entremondes, Band 1: Lazarr
Jean-Claude Denis für Luc Lamarc, Band 7: Toutes les fleurs s'appellent Tiaré
2002 Christophe Blain für Isaak der Pirat, Band 1: Amerika Steve Darnall und Alex Ross (Comiczeichner) für Uncle Sam
Frederik Peeters für Blaue Pillen
Dylan Horrocks für Hicksville
Serge Le Tendre und Christian Rossi für Tirésias, Band 1: l'Outrage und Band 2: la Révélation
Marc N'Guessan für Abersen, Band 1: Am Anfang steht der Tod
David B. für La Lecture des ruines
2003 Chris Ware für Jimmy Corrigan Joann Sfar für Die Katze des Rabbiners, Band 2: Malka, der Herr der Löwen
Igort für Fünf ist die perfekte Zahl
Daniel Clowes für David Boring
Patrice Killoffer für Sechshundertsechsundsiebzig Erscheinungen von Killoffer
Jean-Philipe Bramanti und Thierry Smolderen für McCay, Band 3: les Cœurs retournés
2004 Manu Larcenet für Der alltägliche Kampf, Band 1 David B. für Die heilige Krankheit, Band 6
Frederik Peeters für Lupus, Band 1
Marjane Satrapi für Sticheleien
Jean-Christophe Chauzy und Thierry Jonquet für La Vie de ma mère: Face B
Brian Bendis und Alex Maleev für Daredevil: Underboss und Daredevil: Le Scoop
Adrian Tomine für Sommerblond
2005 Marjane Satrapi für Huhn mit Pflaumen Hideshi Hino für Jigokuhen
Chester Brown für Louis Riel
Kim Deitch für Une tragédie américaine
Frederik Peeters für Lupus, Band 2
Yoshiharu Tsuge für Muno no Hito
Mark Kalesniko für Mail Order Bride
2006 Gipi für Aufzeichnungen für eine Kriegsgeschichte Philippe Dupuy für Hanté
François Rivière und Bruno Le Floc'h für Olivia Sturgess 1914–2004
David Vandermeulen für Fritz Haber
Chantal Montellier für Les Damnés de Nanterre
Jean-Patrick Manchette und Jacques Tardi für Killer stellen sich nicht vor
Dave Cooper für Ripple
2007 Shigeru Mizuki für NonNonBâ
2008 Shaun Tan für Ein neues Land
2009 Winshluss für Pinocchio

2010er Jahre[Bearbeiten]

Jahr Preisträger Nominierungen
2010 Riad Satouff für Pascal Brutal, tome 3 : Plus Fort que les Forts
2011 Manuele Fior für Cinq mille kilomètres par seconde
2012 Guy Delisle für Chroniques de Jérusalem
2013 Christophe Blain und Abel Lanzac für Quai d'Orsay: Chroniques diplomatiques 2

Weblinks[Bearbeiten]