Rodheim-Bieber

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50.62158.5967638888889192Koordinaten: 50° 37′ 17″ N, 8° 35′ 48″ O

Rodheim-Bieber
Gemeinde Biebertal
Höhe: 188–242 m
Fläche: 10,33 km²
Einwohner: 5200
Eingemeindung: 1. Dezember 1970
Postleitzahl: 35444
Vorwahl: 06409

Rodheim-Bieber ist der größte Ortsteil der Gemeinde Biebertal im Landkreis Gießen.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Rodheim-Bieber liegt am Ufer der Bieber, eines Nebenflusses der Lahn, etwa 7 km westlich der Stadt Gießen.

Geschichte[Bearbeiten]

Rodheim wurde zum ersten Mal um 1150 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1932 erfolgte der Zusammenschluss mit der Gemeinde Bieber. Die vereinigte Gemeinde trug nun den Namen Rodheim an der Bieber und wurde im Jahr 1954 in Rodheim-Bieber umbenannt. 1970 wurde Rodheim-Bieber mit den bis dahin ebenfalls unabhängigen Gemeinden Vetzberg, Fellingshausen, Königsberg und Krumbach zur Gemeinde Biebertal zusammengeschlossen. Frankenbach folgte dann 1977.

Von 1898 bis 1963 verkehrte hier die Biebertalbahn, eine schmalspurige Kleinbahn zum Transport von Personen und Eisenerz.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schloss sich die selbstständige Gemeinde Rodheim-Bieber am 1. Dezember 1970 mit weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Biebertal zusammen.[1]

Wappen[Bearbeiten]

Am 20. März 1968 wurde der Gemeinde Rodheim-Bieber im damaligen Landkreis Wetzlar ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: In Schwarz über einem rotbezungten und -bewehrten goldenen Biber eine goldene Hacke und eine goldene Axt schräggekreuzt.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Evangelische Kirche

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Grundschule
  • Georg-Kerschensteiner-Schule
  • Zwei Kindergärten
  • Zwei Bürgerhäuser
  • Gemeindeverwaltung
  • Hallenbad
  • Fünf Kinderspielplätze

Politik[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2011 besteht der Ortsbeirat aus drei Vertretern der FW, zwei Vertretern der SPD und je einem Vertreter von CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Ortsvorsteher ist zurzeit Hans Gerlach (FWG).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 282
  2. Genehmigung eines Wappens durch den Hessischen Minister des Innern vom 20. März 1968 (StAnz. S. 611) Seite 3 der tif-Datei 3,98 MB
  3. Ev. Kirchengemeinde Rodheim – Vetzberg: Die evangelische Kirche in Rodheim, abgerufen am 19. Oktober 2012

Literatur[Bearbeiten]

  • Autorenkollektiv: Rodheim im Biebertal – Geschichte und Geschichten. Heimatverein Rodheim-Bieber, Rodheim-Bieber 2008, 348 S.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rodheim-Bieber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]