SM U 47

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SM U 47
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge)
Baudaten
U-Boot-Typ: Zweihüllen-Hochsee-Boot
Serie: U 43 – U 50
Bauwerft: Kaiserliche Werft, Danzig
Stapellauf: 16. August 1915
Indienststellung: 28. Februar 1915
Technische Daten
Verdrängung: 725 Tonnen (über Wasser)
940 Tonnen (unter Wasser)
Länge: 65,00 m
Breite: 6,20 m
Tiefgang: 3,74 m
Druckkörper ø: 4,18 m
max. Tauchtiefe: 50 m
Tauchzeit: 55–105 s
Antrieb: Dieselmotoren 2000 PS
E-Maschinen 1200 PS
Geschwindigkeit: 15,2 Knoten (über Wasser)
9,7 Knoten (unter Wasser)
Bewaffnung: 2 Bug- und 2 Heckrohre, 6 Torpedos
2 × 8,8-cm-Deckgeschütze

1 × 10,5-cm-Deckgeschütz (ab 1916/17)

Einsatzdaten
Kommandanten:
  • Heinrich Metzger
  • Johannes Feldkirchner
  • Otto Gerke
  • Wilhelm Canaris
  • Adolf Franz
  • Erich Gerth
  • Carl Bünte
Besatzung (Sollstärke): 4 Offiziere
32 Mannschaften
Einsätze: 2
Erfolge: 14 versenkte Handelsschiffe
Verbleib: Am 28. Oktober 1918 bei der Aufgabe von Pola selbstzerstört.

SM U 47 war ein diesel-elektrisches U-Boot der deutschen Kaiserlichen Marine, das im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam.

Einsätze[Bearbeiten]

U 47 lief am 16. August 1915 bei der Kaiserlichen Werft in Danzig vom Stapel und wurde am 28. Februar 1916 in Dienst gestellt. Der erste Kommandant des U-Boots war Heinrich Metzger, der die einzigen beiden Einsätze befehligte.

U 47 führte während des Ersten Weltkriegs zwei Feindfahrten in der Nord- und Ostsee sowie im Atlantik und Mittelmeer durch. Dabei wurden insgesamt 14 Handelsschiffe der Entente und neutraler Staaten mit einer Gesamttonnage von 24.075 BRT versenkt.[1] Ab Juni 1917 fuhr U 47 wegen technischer Probleme keine weiteren Einsätze.

Verbleib[Bearbeiten]

Kurz vor der Aufgabe des Marinehafens von Pola (damals Österreich-Ungarn) wurde U 47 am 28. Oktober 1918 von der eigenen Besatzung gesprengt. Das U-Boot sank etwa auf der folgenden Position nahe der Küste: 44° 52′ N, 13° 50′ O44.86666666666713.833333333333.[2]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, S. 68.
  2. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, S. 89.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, ISBN 3-86070-036-7.

Weblinks[Bearbeiten]