Saint-Amarin

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Saint-Amarin
Wappen von Saint-Amarin
Saint-Amarin (Frankreich)
Saint-Amarin
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Thann
Kanton Saint-Amarin
Koordinaten 47° 52′ N, 7° 2′ O47.8722222222227.0308333333333410Koordinaten: 47° 52′ N, 7° 2′ O
Höhe 393–1.347 m
Fläche 11,61 km²
Einwohner 2.353 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 203 Einw./km²
Postleitzahl 68550
INSEE-Code
Website http://www.ville-saint-amarin.fr/

Rathaus

Saint-Amarin (deutsch Sankt Amarin) ist eine französische Gemeinde mit 2353 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Sie gehört zum Arrondissement Thann, ist Hauptort (chef-lieu) des Kantons Saint-Amarin und Sitz des Kommunalverbandes Vallée de Saint-Amarin.

Panorama der Stadt Saint-Amarin im Tal der Thur

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde im Regionalen Naturpark Ballons des Vosges liegt im Thurtal in den Vogesen, etwa 30 Kilometer von Mülhausen entfernt.

Nachbargemeinden von Saint-Amarin sind Lautenbachzell im Norden, Geishouse im Osten, Moosch im Südosten, Malmerspach im Süden, Mitzach im Südwesten sowie Ranspach im Westen. Die Siedlungen von Malmerspach und Ranspach sind mit Saint-Amarin inzwischen zusammengewachsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche Saint-Projet und Saint-Amarin

Im 7. Jahrhundert gründete der Mönch Amarinus († 676) ein Kloster und nannte es Doroangus. Um das Kloster entwickelte sich eine kleine Siedlung, die wie das ganze Thurtal Ende des 9. Jahrhunderts Eigentum des Klosters Murbach wurde. Ein vom Kloster eingesetzter Vogt verwaltete die Klostergüter bis zur Französischen Revolution 1789. Der Name Saint-Amarin wurde 1135 das erste Mal erwähnt. Eine Klosterkirche wurde zwischen 1050 und 1100 errichtet.

Der Dreißigjährige Krieg dezimierte die Bevölkerung erheblich. Die einsetzende Industrialisierung Ende des 18. Jahrhunderts führte dazu, dass viele Bewohner gleichzeitig Handwerker und Bauern waren, die Landwirtschaft also nur noch im Nebenerwerb betrieben. Diese Phase war in den 1950er Jahren beendet.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 1982 2013 2035 2305 2400 2440 2464

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1758.
  • Von Schloss Friedburg aus dem 13. Jahrhundert sind nur noch Ruinen zu sehen.
  • Das Musée Serret zeigt Exponate zur Geschichte des Ortes und seiner Umgebung sowie Werke regionaler Künstler und ist während der Sommermonate nachmittags (außer am Dienstag) geöffnet.

Nachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ville-saint-amarin.fr/

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Amarin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien