Issenheim

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Issenheim
Wappen von Issenheim
Issenheim (Frankreich)
Issenheim
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Guebwiller
Kanton Soultz-Haut-Rhin
Koordinaten 47° 54′ N, 7° 15′ O47.90257.2538888888889247Koordinaten: 47° 54′ N, 7° 15′ O
Höhe 223–268 m
Fläche 8,18 km²
Einwohner 3.451 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 422 Einw./km²
Postleitzahl 68500
INSEE-Code
Website www.issenheim.fr

Rathaus (Mairie)

Issenheim (deutsch Isenheim) ist eine französische Gemeinde mit 3451 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Sie gehört zum Arrondissement Guebwiller, zum Kanton Soultz-Haut-Rhin und zum Gemeindeverband Région de Guebwiller.

Geografie[Bearbeiten]

Issenheim liegt an der Lauch, einem linken Zufluss der Ill, etwa 20 Kilometer südlich von Colmar und 20 Kilometer nördlich von Mülhausen. Sie grenzt im Westen an Guebwiller, den Hauptort des Arrondissements, im Nordwesten an Bergholtz, im Norden an Gundolsheim, im Osten an Merxheim, im Südosten an Raedersheim und im Südwesten an Soultz-Haut-Rhin, den Hauptort des Kantons.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort gehörte im Frühmittelalter zur Benediktinerabtei Murbach. 1229 ging Issenheim an die Habsburger über. Ende des 13. Jahrhunderts gründete der Antoniter-Orden hier eine Niederlassung. Die Antoniter kümmerten sich vor allem um die Menschen, die vom Antoniusfeuer befallen waren, einer Krankheit, die langsam und qualvoll zum Tode führt. Anfang des 16. Jahrhunderts schuf Matthias Grünewald für das Antoniterkloster den Isenheimer Altar, der heute im Unterlinden-Museum von Colmar zu sehen ist.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 1780 1945 2237 2852 2836 3296 3418

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Partnerschaft[Bearbeiten]

Seit 1974 besteht eine offizielle Partnerschaft mit der Gemeinde Hainfeld in Niederösterreich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Issenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag auf culture.gouv.fr. Abgerufen am 27. März 2011 (französisch).