Santa María de Guía de Gran Canaria

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Gemeinde Santa María de Guía de Gran Canaria
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Santa María de Guía de Gran Canaria (Kanarische Inseln)
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Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kanarische Inseln
Provinz: Las Palmas
Insel: Gran Canaria
Koordinaten 28° 8′ N, 15° 35′ W28.133333333333-15.583333333333180Koordinaten: 28° 8′ N, 15° 35′ W
Höhe: 180 msnm
Fläche: 42,59 km²
Einwohner: 13.811 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 324,28 Einw./km²
Postleitzahl: E–35450
Gemeindenummer (INE): 35023 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Pedro Manuel Rodríguez Pérez (CC-PNC) (Stand 2010)
Adresse der Gemeindeverwaltung: C/ Eusebia de Armas, 4
35450 - Santa María de Guía
Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
GC SantaMariadeGuia.png

Santa María de Guía de Gran Canaria ist eine Gemeinde auf der Kanarischen Insel Gran Canaria. Sie hat 13.811 Einwohner (Stand 1. Januar 2013) auf einer Fläche von 42,10 km².

Santa María de Guía liegt im Norden Gran Canarias, westlich von Las Palmas. Die Nachbargemeinden sind Moya im Osten und Gáldar im Süden und Westen.

Einwohner[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Bevölkerungsdichte
1991 12.383 290,7 Ew./km²
1996 13.117 308,0 Ew./km²
2001 13.893 326,2 Ew./km²
2002 14.171 332,7 Ew./km²
2003 14.355 337,1 Ew./km²
2004 14.107 331,2 Ew./km²
2005 14.086 330,7 Ew./km
2006 14.048 329,8 Ew./km
2007 14.081 330,6 Ew./km
2011 14.306 335,9 Ew./km

Geschichte[Bearbeiten]

Die heutige Stadt Santa María de Guía war bis 1526 ein Ortsteil von Gáldar, in dem sich die wohlhabenden Familien ansiedelten. 1756 wurde hier José Luján Pérez, der bedeutendste Bildhauer der Kanarischen Inseln, geboren. Ein berühmter Gast war der französische Komponist Camille Saint-Saëns, der mehrmals in der Stadt überwinterte.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Gemeinde Santa María de Guía gibt es Obst- und Gemüseplantagen, aber es wird auch Viehzucht betrieben. Bedeutend ist die Milchwirtschaft. Eine bekannte Spezialität ist der Queso de flor, ein Käse aus Kuh- oder Schafsmilch, für deren Gerinnung Distelblüten Verwendung finden, was ihm einen typischen herben Geschmack verleiht. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist das Kunsthandwerk. In der Stadt werden die Cuchillos Canarios, die kanarischen Messer, hergestellt, die sich durch besonders dünne Klingen und durch Einlegearbeiten reich verzierte Griffe auszeichnen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Stadt besitzt einen historischen Kern, der zu den am besten erhaltenen auf Gran Canaria gehört. Er wurde deshalb schon 1982 unter Denkmalschutz gestellt. Das älteste Haus ist die im kanarischen Stil im 16. Jahrhundert erbaute Casa de Quintana. Ihm gegenüber steht die aus dem 18. Jahrhundert stammende spätbarocke Pfarrkirche mit neoklassizistischen Türmen, in der einige Skulpturen von José Luján Pérez zu finden sind. Bemerkenswert ist auch die Kirche San Roque im oberen Teil der Altstadt.

In der Umgebung befindet sich der Cenobio de Valerón, eine archäologische Fundstätte der Guanchen, der vorspanischen Bewohner Gran Canarias. In einem halbrunden Basaltabbruch befindet sich ein System aus etwa 300 in den Stein gegrabenen Höhlen, das als Kornspeicher diente.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Santa María de Guía de Gran Canaria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).