Las Palmas de Gran Canaria
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| Las Palmas de Gran Canaria | ||
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| Wappen | Karte der Kanarischen Inseln | |
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| Basisdaten | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Las Palmas | |
| Insel: | Gran Canaria | |
| Koordinaten | 28° 8′ N, 15° 26′ W28.127222-15.4313898Koordinaten: 28° 8′ N, 15° 26′ W | |
| Höhe: | 8 msnm | |
| Fläche: | 100,55 km² | |
| Einwohner: | 381.123 (2008) | |
| Bevölkerungsdichte: | 3.790,38 Einwohner/km² | |
| Gründung: | 1478 | |
| Postleitzahl: | 35001–35020 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Jerónimo Saavedra Acevedo (PSOE) | |
| Offizielle Webpräsenz | ||
Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria auf Gran Canaria ist mit knapp 400.000 Einwohnern die größte Stadt der Kanarischen Inseln. Sie ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Las Palmas und neben Santa Cruz de Tenerife eine der beiden Hauptstädte der Kanaren. Maßgeblich geprägt wird die Stadt durch ihren Hafen, der zu den größten des Atlantik gehört. Zu den Nachbargemeinden zählen Santa Brígida im Süden und Arucas im Westen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Klima
In Las Palmas de Gran Canaria ist es häufig stark bewölkt. Dieses klimatische Phänomen, das von den Einheimischen als „Panza de burro“ (Eselbauch) bezeichnet wird, hat dazu geführt, dass sich der Tourismus von der Hauptstadt in den Süden Gran Canarias verlagert hat und sich heute nahezu ausschließlich auf Maspalomas und die Costa Mogán konzentriert. Trotzdem hat eine Studie der Universität von Syracuse (USA) Las Palmas de Gran Canaria als die Stadt mit dem besten Klima der Welt bezeichnet.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Altstadt („Vegueta“)
Die Altstadt von Las Palmas wurde 1990 von der UNESCO als kulturelles Erbe der Menschheit anerkannt.
- Der Hauptplatz ist die Plaza Santa Ana. Hier steht das berühmteste Bauwerk, die fünfschiffige Kathedrale Santa Ana aus dem Jahre 1497, die Sitz des Bischofs der Kanarischen Inseln ist.
- Auf der gegenüberliegenden Seite liegt das alte Rathaus, ein klassizistischer Bau aus dem Jahr 1853.
- Hinter der Kathedrale findet man das Casa de Colón, einen prachtvollen Kolonialbau, in dem das Kolumbus-Museum untergebracht ist.
- Sehenswert ist auch die Plaza Espíritu Santu an der Südseite des Rathauses, die ihren Namen nach der dort befindlichen Kapelle erhalten hat. Den Platz umgeben Bauten verschiedener Stilrichtungen, wie Renaissance, Klassizismus und Mudéjarstil.
[Bearbeiten] Triana
Nördlich der Altstadt schließt sich der Stadtteil Triana an.
- Bauwerke aus der Zeit um 1900 säumen vor allem die Calle Mayor de Triana, Hauptgeschäftsstraße und Fußgängerzone. Die Häuser zeigen typische spanische Architekturelemente dieser Zeit, u.a. Jugendstilfassaden.
- Der Park San Telmo ist benannt nach der dort befindlichen gleichnamigen Seefahrerkapelle. Er bildet eine grüne Oase mit farbenprächtigen Jugendstilpavillions.
- An der Plaza Cairasco steht das Gabinete Literario, ein Jugendstilbau, der für Ausstellungen und Vortragsveranstaltungen genutzt wird.
[Bearbeiten] Santa Catalina
Zwischen Hafen und Badestrand liegt das vom Tourismus geprägte Stadtviertel.
- An der Strandpromenade , der „Paseo de las Canteras“, erstreckt sich der 3 km lange Stadtstrand „Playa de las Canteras“ mit Bars, Terrassencafés und Läden.
- Einen weiteren Anziehungspunkt bildet der Park Santa Catalina, gesäumt von Bars und Cafés.
- Am nördlichen Stadtausgang befindet sich das 1997 errichtete „Auditorio Alfredo Kraus“, ein modernes Konzerthaus direkt am Meer, das nach dem in Las Palmas geborenen Tenor Alfredo Kraus benannt ist.
[Bearbeiten] Museen
Außer dem Casa de Colón bietet die Stadt eine Reihe weiterer Museen: das „Museo Canario“ mit seiner Sammlung altkanarischer Fundstücke, das „Museo Néstor“ das sich den Werken des kanarischen Malers Néstor Martín-Fernández de la Torre widmet, die „Casa Museo Pérez Galdós“ mit Werken des berühmten Schriftstellers, das Wissenschaftsmuseum „Museo Elder“ am Parque Santa Catalina und das renommierte Zentrum für Moderne Kunst - Centro Atlántico de Arte Moderno - dessen wechselnde Ausstellungen Künstlern aus aller Welt ein Forum geben.
Im Süden der Stadt befindet sich in einem kleinen Park umgeben von Rosenbeeten die Festungsanlage „Castillo de la Luz“ aus dem 16. Jahrhundert. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, wurde 1990 restauriert und beherbergt heute ein Schifffahrtsmuseum sowie Kultur- und Ausstellungsräume der Stadt. Wegen Umbauarbeiten ist es im Moment (2007) nur von außen zu besichtigen.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Im Februar versinkt die Stadt alljährlich in einem wochenlangen Karnevalstaumel, der „Carnaval“ wird mit großem Aufwand gefeiert. Auch auf diesem Gebiet macht sich eine gewisse Konkurrenz zwischen Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife, der Hauptstadt der Nachbarinsel Teneriffa, bemerkbar. Dieser alte Streit um die Vorherrschaft auf dem kanarischen Archipel wird als „Pleito Insular“ bezeichnet.
[Bearbeiten] Verkehr
Der historisch wertvolle Stadtkern wurde vor einigen Jahren verkehrstechnisch entlastet. Neben dem Tunnel, der die ehemals einzige Verbindungsstraße zwischen Süden und Norden, die Avenida Marítima, mit der Nordautobahn verbindet, sorgt seit 2004 eine Umgehungsstraße dafür, dass der Durchgangsverkehr an Las Palmas de Gran Canaria vorbeiführt und so die Belastung der Innenstadt weiter abnimmt. Es bestehen Busverbindungen in alle Teile der Insel sowie Fährverbindungen zu den benachbarten Inseln. Las Palmas de Gran Canaria wird auch regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.
[Bearbeiten] Wirtschaft
In Las Palmas de Gran Canaria ist Grupo Kalise Menorquina ansässig, ein Hersteller von Desserts aller Art, der seine Waren nach ganz Spanien exportiert.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Benito Pérez Galdós (1843-1920), spanischer Schriftsteller
- Néstor Martín-Fernández de la Torre (1887-1938), spanischer Maler
- Juan Negrín (1891-1956), spanischer Arzt und Ministerpräsident
- Alfredo Kraus (1927-1999), spanischer Sänger
- Luis Millares Sall „Totoyo“ (*1935), spanischer Musiker, Begründer der modernen Timple-Musik
- Juan Fernando López Aguilar ((*1961), Jurist, spanischer Politiker (PSOE), Mitglied des Europäischen Parlaments, 2004-2007 spanischer Justizminister
- Javier Bardem (*1969), spanischer Schauspieler
- Sven Giegold (*1969), deutscher Politiker
- José Antonio Ramos (1969-2008), kanarischer Timple-Musiker
- Antonio Guayre (*1980), spanischer Fußballspieler
- Jorge Larena (*1981), spanischer Fußballspieler
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