Sapoljarny

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Sapoljarny (Begriffsklärung) aufgeführt.
Stadt
Sapoljarny
Заполярный
Flagge
Flagge
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Murmansk
Rajon Petschenga
Gegründet 1956
Stadt seit 1963
Fläche 4.620 km²
Bevölkerung 15.835 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 3,4 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 150 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7)81554
Postleitzahl 184430, 184433
Kfz-Kennzeichen 51
OKATO 47 215 503
Website mun.gov-murman.ru
Geographische Lage
Koordinaten 69° 25′ N, 30° 48′ O69.41666666666730.8150Koordinaten: 69° 25′ 0″ N, 30° 48′ 0″ O
Sapoljarny (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Sapoljarny (Oblast Murmansk)
Red pog.svg
Oblast Murmansk
Liste der Städte in Russland

Sapoljarny (auch Sapoljarnyj, russisch Заполя́рный) ist eine Stadt mit 15.835 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)[1] auf der Halbinsel Kola in der russischen Oblast Murmansk. Sie liegt 158 km nordwestlich der Gebietshauptstadt Murmansk, unweit der Staatsgrenze Russlands zu Norwegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Sapoljarny

Das Gebiet der heutigen Stadt gehörte von 1922 bis 1940 zu Finnland. 1956 wurde Sapoljarny zunächst unter dem Namen Schdanowsk (Жда́новск) – zu Ehren des Politikers Andrei Schdanow – gegründet. Anlass war die Erschließung von Kupfer- und Nickelvorkommen in der Umgebung. 1963 erhielt der Ort seinen heutigen Namen, der soviel bedeutet wie „Stadt hinter dem Polarkreis“, sowie gleichzeitig die Stadtrechte.

Sapoljarny ist vor allem bekannt durch die 1970–1994 etwa 10 km entfernt durchgeführte Kola-Bohrung, die von 1979 bis 2008 das weltweit tiefste Bohrloch in der Erdkruste war.

Nach der Gebietsreform in den 2000er-Jahren besitzt Sapoljarny einschließlich der eingemeindeten Territorien eine Gesamtfläche von rund 4620 km² und ist damit die größte Flächenstadt Russlands.[2]

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen[3]
1959 6.200
1970 22.100
1979 21.200
1989 23.600
1998 19.900
2003 18.600
2010 15.835

[Bearbeiten] Wirtschaft

1940 entstand das Kombinat Petschenganikel (Печенганикель) zur Förderung von Kupfer und Nickel. Heute ist es Teil des russischen Bergbaukonzerns MMC Norilsk Nickel.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Predvaritel'nye itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Rosstat, Statistika Rossii, Moskau 2011, ISBN 978-5-902339-98-4 (Vorläufige Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010; russisch; Download).
  2. Internet-Zeitung utro.ru, 25. Januar 2007
  3. mojgorod.ru

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Sapoljarny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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