Sardoal

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Sardoal
Wappen Karte
Wappen von Sardoal
Sardoal (Portugal)
Sardoal
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Médio Tejo
Distrikt: Santarém
Concelho: Sardoal
Koordinaten: 39° 32′ N, 8° 10′ W39.537369444444-8.1613805555556Koordinaten: 39° 32′ N, 8° 10′ W
Einwohner: 2414 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 30,01 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner pro km²
Kreis Sardoal
Flagge Karte
Flagge von Sardoal Position des Kreises Sardoal
Einwohner: 3948 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 92,15 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 4
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Sardoal
Praça da República
2230-222 Sardoal
Präsident der Câmara Municipal: Fernando Constantino Moleirinho
Webpräsenz: www.cm-sardoal.pt



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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Sardoal ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 2414 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Blick auf Sardoal

Geschichte[Bearbeiten]

Eine Römerstraße führte durch das heutige Kreisgebiet. Sardoal wurde erstmals offiziell 1313 erwähnt, als es seine Stadtrechte (Foral) von Königin Elisabeth von Portugal, der Rainha Santa Isabel (Portugiesisch für: Heilige Königin Isabel) erhielt. 1531 erhob König D.João I. Sardoal zur Vila (Kleinstadt mit erweiterten Verwaltungsrechten), und im folgenden Jahr wurde es ein von Abrantes eigenständiger Kreis.

Etwa zur Zeit der Portugiesischen Entdeckungsfahrten Anfang des 16. Jahrhunderts erlebte der Ort eine Blütezeit. So wurden die hiesigen Einrichtungen der Wohlfahrtsorganisation Santa Casa da Misericórdia im Jahr 1509 eröffnet, es entstanden die sieben Ölgemälde des Meister von Sardoal (port.: Mestre de Sardoal) 1510, die Kirche Igreja da Misericórdia 1551 wurde eingeweiht, und einige Bürger des Ortes nahmen an verschiedenen Entdeckungsreisen der Zeit teil.

Sardoal erlitt Plünderungen und einige Zerstörungen durch französische Truppen im Verlauf der Napoleonischen Invasionen Anfang des 19. Jahrhunderts. [4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Schandpfahl (Pelourinho) im historischen Ortskern

Zu den Baudenkmälern Sardoals gehören verschiedene historische Wohnhäuser, steinerne Brunnenanlagen, öffentliche Gebäude und Sakralbauten, darunter das auf ein Krankenhaus von 1400 zurückgehende, im 16. Jahrhundert errichtete Kloster Convento de Nossa Senhora da Caridade mit seiner manieristischen Klosterkirche (Igreja do Mosteiro de Nossa Senhora da Caridade), die in ihrer Ausstattung wie Azulejos und Altarretabeln bereits barocke Züge zeigt.[5]

In der Kirche Igreja de São Tiago e de São Mateus (Portugiesisch für: Kirche des St. Jacobus und des St. Matthaeus) finden sich sieben zu Beginn des 16. Jahrhunderts entstandene Tafelbilder des namentlich noch unbekannten Meisters von Sardoal.

Auch der historische Ortskern als Ganzes steht unter Denkmalschutz.[6]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der Kreis[Bearbeiten]

Sardoal ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Vila de Rei, Mação sowie Abrantes.

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Sardoal:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Sardoal (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2004 2011
4 213 4 480 5 804 6 863 6 854 5 022 4 430 4 104 3 992 3 948

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 22. September

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sardoal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.verportugal.net, abgerufen am 6. Februar 2013
  5. www.monumentos.pt, abgerufen am 6. Februar 2013
  6. dito