Mação

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Mação
Wappen Karte
Wappen von Mação
Mação (Portugal)
Mação
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Pinhal Interior Sul
Distrikt: Santarém
Concelho: Mação
Koordinaten: 39° 33′ N, 8° 0′ W39.5532105-7.9984603Koordinaten: 39° 33′ N, 8° 0′ W
Einwohner: 2242 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 67,28 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner pro km²
Politik
Bürgermeister: José Fernando Martins (PS)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Mação
Rua Padre António Pereira Figueiredo, 21
6120-750 Mação
Kreis Mação
Flagge Karte
Flagge von Mação Position des Kreises Mação
Einwohner: 7383 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 400,01 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 8
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Mação
Rua Pe. António Pereira de Figueiredo
6120-750 Mação
Präsident der Câmara Municipal: Dr. Vasco Estrela (PSD)
Webpräsenz: www.cm-macao.pt



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Mação [mɐˈsɐ̃ũ] ist eine Kleinstadt (Vila) im gleichnamigen Landkreis in Portugal.

Wappen[Bearbeiten]

MAC.png
Blasonierung

Im Schild aus blauen und silbernen Wellen ein rotes Feld. Darin schwebend in Gold oben rechts und links eine Biene, dazwischen Weintrauben. Unten nach vorn in Gold ein Schaf. Auf dem Schild ruht eine viertürmige Mauerkrone. Im weißen Band am Schildfuß der Ortsname in schwarzen Buchstaben „VILA DE MAÇÃO“.

Beschreibung

Das 1930 offiziell eingeführte Stadtwappen spiegelt die entscheidenden Punkte der Ortsgeschichte wieder, so der rote Hintergrund für die blutigen Invasionen nach 1762, das Schaf für die traditionelle Bedeutung der Textilherstellung und Viehzucht, und die Trauben und die Bienen, als Zeichen für die bedeutende Landwirtschaft im Kreis, mit den zwei wichtigen Produkten Wein und Honig als stellvertretende Symbole. Schließlich werden die Wasserläufe im Kreis, die die Landwirtschaft seit je her beflügeln, durch die blauen Wellen dargestellt. [4]

Eine steinzeitliche Anta im Kreis Mação, die Anta da Foz do Rio Frio

Geschichte[Bearbeiten]

Die Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Altsteinzeit zurück. Die Region ist von ihren natürliche Begebenheiten seit je her mit der historischen Provinz der Beira Baixa verbunden.

Die Herkunft des Ortsnamens ist umstritten. Eine Theorie geht vom lateinischen „manso/mansionis“ (für Wohnort) aus, eine andere von einer fränkischen Herkunft (siehe das altportugiesische und französische „Maçon“, für Maurer), aus dem vulgär-lateinischen „macione“ und später dem germanischen „machio-nis“.[5]

Im Verlauf der arabischen Landnahme ab 711 n. Chr. wurde die Ortschaft vermutlich zerstört und verlassen, und nach der Reconquista neu besiedelt. Erste Stadtrechte erhielt Mação unter Königin Elisabeth von Portugal, der heiligen Rainha Santa Isabel, das genaue Datum ist nicht erhalten geblieben. Erneuerte Stadtrechte erteilte König D. Pedro dem Ort am 15. November 1355. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde Mação Sitz des Kreises Cabeção das Cizas.

Mação war 1762 Hauptquartier der britisch-portugiesischen Truppen unter Graf zu Schaumburg-Lippe, im Siebenjährigen Krieg in Europa. 15.000 Soldaten hielten sich dabei im Kreis auf. 1807 wurde der Ort dann von französischen Truppen geplündert, während der ersten Napoleonischen Invasion. Auch während der Liberalen Revolution 1822 und insbesondere im folgenden Miguelistenkrieg war Mação Schauplatz von Auseinandersetzungen. In den anschließenden Verwaltungsreformen wurde zunächst 1834 der Kreis Mação um die bis dahin eigenständigen Kreise Belver, Envendos und Carvoeiro erweitert. 1867 wurde er dann selbst aufgelöst, um am 10. Januar 1868 bereits wieder hergestellt zu werden. [4]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der Kreis[Bearbeiten]

Mação ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Santarém. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 7383 Einwohner auf einer Fläche von 400 km²[3].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Proença-a-Nova, Vila Velha de Ródão, Nisa, Gavião, Abrantes, Sardoal, Vila de Rei sowie Sertã.

Landschaft mit Windmühle, nahe dem Thermalbad Fadagosa, beim Dorf Caratão, Gemeinde und Kreis Mação
Prozession zum Dorffest von Pereiro (2012), alljährlich am letzten Sonntag im August
Typischer Straßenschmuck zum Dorffest von Pereiro, Gemeinde und Kreis Mação

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Mação:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Mação (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2004 2011
1724 6823 15525 18806 19045 12234 10060 8442 7763 7383

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • Ostermontag

Verkehr[Bearbeiten]

Mit der Anschlussstelle von Ortiga ist Mação an die 6 km südlich verlaufende Autobahn A23 verbunden.

Der Ort ist in das landesweite Fernbusnetz der Rede Expressos eingebunden.

Die nächstgelegene Eisenbahnstrecke ist die Linha da Beira Baixa. Die Nationalstraße N244 verbindet Mação mit dem etwa 10 km südlich gelegenen, gemeinsamen Bahnhof von Belver und Gavião.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mação – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. a b Geschichte des Kreises Mação auf der offiziellen Website der Stadtverwaltung, abgerufen am 15. Mai 2014
  5. João Fonseca: Dicionário do Nome das Terras, 2.Auflage, Casa das Letras, Cruz Quebrada 2007, S.149 (ISBN 978-9724617305)